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Induktivität von Helmholtz-Spulen
 
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Andreas
Gast





Beitrag Andreas Verfasst am: 13. Nov 2004 12:17    Titel: Induktivität von Helmholtz-Spulen Antworten mit Zitat

Hi,
weiß jemand vielleicht die Formel zur Berechnung der Induktivität eines Helmholtz-Spulenpaares?

Meine Überlegung, dass ich die Formel für eine beliebig Lange Spule nehme, für die Länge den Abstand des Spulenpaares einsetze und den Wert mit einem Korrekturfaktor multipliziere (aus Beispielspulen ermittelt), hat leider nicht geklappt. Muss also komplizierter sein...

Habe überall im Internet gesucht, bin aber nur soweit gekommen, dass eine Einzelspule etwa die Induktivität L=N²*µ0*r[ln(8r/a)-2] besitzt, wobei r der Radius der Spule und a der Radius des Leiters ist, weiß aber nicht, ob da nicht noch die interne Induktivität des Leiters L(int)=0,5*10-EXP(-7) H/m fehlt, die sich ja bei einer einzelnen Leiterschlauf zur externen Induktivität hinzuaddiert.

Viele Grüße,
Andreas
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 13. Nov 2004 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

http://www-ekp.physik.uni-karlsruhe.de/%7Ebluem/Versuch_pdf/SpezLadElektron.pdf

Bei 1.3 ist eine Formel fürs Feld. Ind. ist dann kein Problem mehr.

{hab's grad geändert. Tox }
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 13. Nov 2004 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

[ url ] hat nicht geklappt und ich kann nicht editieren. wirst du wohl abtippen müssen Augenzwinkern
Andreas
Gast





Beitrag Andreas Verfasst am: 13. Nov 2004 17:11    Titel: Wieso ist Induktivität dann kein Problem mehr? Antworten mit Zitat

Kannst Du mir da vielleicht auf die Sprünge helfen. Weiß nicht, wie ich von der Formel der magnetischen Flussdichte im Zenrum der Spulen auf die Induktivität komme.
maxdull



Anmeldungsdatum: 26.10.2004
Beiträge: 23

Beitrag maxdull Verfasst am: 15. Nov 2004 00:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andreas,
ich denke, dass man sich zur Lösung dieser Aufgabe das Feldlinienbild einer Helmholtzspule vor Augen führen solllte: Das Feld zwischen den Spulen ist recht gut homogen, bis praktisch an die Spulendrähte hin.
Nun gilt der Zusammenhang zwischen magnetischem Fluss und Selbstinduktion:

Magn. Fluss durch Spule = Selbstinduktion x Strom

Wenn Du nun die Näherung machst, dass das Feld auf der ganzen Querschnittsfläche der zwei Spulen gleich dem B-Feld im Zentrum der Helmholtzspule ist, kannst Du den Fluss durch die beiden Spulen in Funktion des Stromes berechnen. Dividiere das Resultat durch den Spulenstrom und schon hast Du's.
Der Schlüsselpunkt liegt also in der Näherung, dass das Feld im gesamten Bereich der Helmholtzspule und nicht nur im Zentrum zwischen den zwei Spulen homogen sei. Diese Näherung folgt aus Erfahrung oder aus der Erinnerung an das demonstrierte Feldlinienbild (die Genauigkeit der Näherung müsste mit numerischer Integration überprüft werden).
Achtung: Gesamtwindungszahl beim Fluss mitberücksichtigen!!!!

Maxdull
Dr. Paul-J. Hahn



Anmeldungsdatum: 28.09.2007
Beiträge: 1

Beitrag Dr. Paul-J. Hahn Verfasst am: 28. Sep 2007 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Sollte zu diesem Thema noch jemand Probleme haben, schickt mir eine Mail: [email protected]

Gruß
pj
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