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Beitrag [email protected]! Verfasst am: 17. März 2011 17:38    Titel: Berechnung der Aktivität Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Ich schreibe morgen eine Kurzarbeit und leider weiß meine Klasse nicht wie man diese Aufgabe lösen soll.

An Pilzen aus Finnland hatten wir 19 Jahre nach der Tschernobylkatastrophe eine Aktivität von 26,4 Zerfällen pro Minute mit unserem Geiger-Müller-Zählrohr registriert. Die Nullrate des Zählrohres beträgt 16,5 Impulse pro Minute. Als Ursache für die Aktivität wird radioaktives Caesium 137 angenommen, mit einer Halbwertszeit von 30,2 Jahren.

Berechnen Sie die durch Caesium verursache Anfangsaktivität in der gleichen Menge Pilze ein Jahr nach dem Tschernobylunfall.

Kommt es zu Fehleinschätzungen, wenn die Masse der Pilze bei beiden Messungen unterschiedlich ist? Begründen Sie Ihre Aussage.


Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand bei dieser Aufgabe helfen könnte, sonst seh ich für morgen schwarz.
Danke schonmal :)

Meine Ideen:
da keine Masse angegeben ist, hab ich keine Ahnung wie das funktionieren soll. Könnte mir höchstens vorstellen, dass man über die Halbwertszeit irgendwie zurück rechnen muss.
gast2012
Gast





Beitrag gast2012 Verfasst am: 17. März 2011 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Aus dem Text erkennt man doch , daß man jedesmal die gleiche Masse betrachtet

Die Masse spielt also keine Rolle
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Gast





Beitrag [email protected]! Verfasst am: 17. März 2011 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, gut, das hab ich mir schon gedacht, aber genau deswegen weiß ich auch nicht, wie ich auf den Zerfall nach einem Jahr kommen soll
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11573

Beitrag franz Verfasst am: 18. März 2011 01:12    Titel: Antworten mit Zitat

Für die Berechnungen dürfte es schon etwas spät sein. Trotzdem noch eine kurze Anmerkung: Der genannte Reaktorunfall fand vor etwa 25 Jahren statt, nicht vor 19; Aktivität wird üblicherweise in Becquerel angegeben (also Zerfälle pro Sekunde, nicht Minute). Das wären (unter den genannten Annahmen) rund 0,5 Bq. Und natürlich ist (zur Risikoeinschätzung) eine Massenangabe wesentlich. [So hatte die Strahlenschutzkommission seinerzeit eine Grenze von 100 Bq / kg für die Unbedenklichkeit von Frischsubstanzen gesetzt. Andere Lebensmittel wohl bis 600 Bq/kg. Und für Sommer '86 ermittelte man eine Effektivdosis von 0,6 µSv für D bezüglich Cs 137.]

PS Es gibt durchaus schwerwiegende Unfälle mit radioaktivem Material, z.B.
http://de.wikipedia.org/wiki/Goi%C3%A2nia-Unfall
http://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearunfall_von_Samut_Prakan
mfG
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