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ballon123 Gast
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ballon123 Verfasst am: 28. Dez 2016 20:39 Titel: waagrechter Wurf |
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Meine Frage:
hallöchen,
Ich habe ein Frage. Die Aufgabe:
Ein Körper der Masse M=500 kg liegt in Ruhe auf einem horizontalen Tisch. Der Körper wird mit einer Kugel der Masse m=5g und einer Geschwindigkeit v1=310m/s^2 in horizontaler Richtung beschossen. Die Kugel bleibt stecken und der Körper+Kugel gleitet reibungsfrei mit der Geschwindigkeit v2 über den Tisch. Nach der Tischkante wirkt nach unten die Fallbeschleunigung g=10m/s^2. Die Höhe h ist 1m. Rechnen sie einfach mit Massenpunkten.
Ist die folgende Aussage richtig oder falsch?
a.)Die Wurfweite w beträgt weniger als 1.4m
b.)Der Auftreffwinkel Alpha beträgt weniger als 55 Grad
Für jegliche Hilfe wäre ich euch sehr dankbar.
Meine Ideen:
Ich muss doch um die Wurfweite herauszufinden v2 berechnen aber wie soll ich das machen?
Und man unterteilt doch den waagrechten Wurf in zwei Teile also in x-Richtung wirkt doch das 1 newt. Axiom, das Trägheitsprinzip. Der Körper versucht sich mit v2 weiterzubewegen. In y-Richtung wirkt die Erdanziehung g=10m/s^2. |
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ML
Anmeldungsdatum: 17.04.2013 Beiträge: 3563
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ML
Anmeldungsdatum: 17.04.2013 Beiträge: 3563
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ML Verfasst am: 29. Dez 2016 11:55 Titel: Re: waagrechter Wurf |
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Hallo,
es ist wohl doch kein 100%iger Doppelpost, sondern die hier gestellten Fragen gehen weiter.
| Zitat: |
Meine Ideen:
Ich muss doch um die Wurfweite herauszufinden v2 berechnen aber wie soll ich das machen? |
berechnest Du, wie im anderen Post schon dargestellt, mit dem Impulserhaltungssatz:
- Vor dem Stoß hat nur die Kugel einen Impuls. Diesen kannst Du leicht berechnen.
- Nachher sind Kugel und Körper ein gemeinsames Objekt (Masse: ) und haben den Impuls . Dieser Impuls ist -- das sagt der Impulserhaltungssatz -- gerade genauso groß wie der ursprüngliche Impuls der Kugel.
Probier's mal. Das ist nicht schwer zu rechnen (1-2 Zeilen maximal).
| Zitat: |
Und man unterteilt doch den waagrechten Wurf in zwei Teile also in x-Richtung wirkt doch das 1 newt. Axiom, das Trägheitsprinzip. Der Körper versucht sich mit v2 weiterzubewegen. In y-Richtung wirkt die Erdanziehung g=10m/s^2.
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Genau. Der Clou ist, dass Du beide Bewegungen (x-Richtung und y-Richtung) unabhängig voneinander betrachten kannst.
Du berechnest also zunächst, wie lange es dauert, bis der Körper auf den Boden herunterfällt, nachdem er über die Tischkante heruntergerutscht ist. Dabei lässt Du die Bewegung in x-Richtung gedanklich zunächst völlig außer acht. Die Bewegung in x-Richtung behindert den Fall ja nicht.
Tipp: Bei der Fallbewegung handelt es sich um einen freien Fall, da 1) die Anfangsgeschwindigkeit gleich null ist und 2) Luftreibung vernachlässigt wird. Du kannst also die Formeln verwenden, die Du für den freien Fall gelernt hast.
Wenn Du die Fallzeit berechnet hast, schaust Du Dir an, wie weit sich der Körper in dieser Zeit in x-Richtung bewegt haben muss.
Tipp: Die Bewegung in x-Richtung ist eine gleichförmige Bewegung, da in x-Richtung keine Beschleunigung mehr wirkt und auch nicht gebremst wird (keine Reibung). Also kannst Du die Gleichungen nehmen, die Du für die gleichförmige Bewegung kennst.
Hier ein Video zum waagerechten Wurf:
https://www.youtube.com/watch?v=waWyKSICaQ4
Viele Grüße
Michael |
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