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Wie Berechnet man µ
 
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Dreambreaker
Gast





Beitrag Dreambreaker Verfasst am: 24. Jan 2010 19:32    Titel: Wie Berechnet man µ Antworten mit Zitat

Hallo Leute...
Ich würde gerne wissen wie man die Gleitreibungszahl µ berechnet!
Ich bin in der 8. Klasse Realschule in Bayern und habe das Wahlpflichtfach Mathe.

Also wenn ich jetzt Die Reibungskraft Berechnen möchte brauche ich ja dazu µ ... Wenn µ nicht gegeben ist.. Wie berechne ich das dann?

Beim Latex da weiss ich nicht wie man µ macht Big Laugh Da habe ich M dafür benutzt smile
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11318

Beitrag franz Verfasst am: 24. Jan 2010 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Du µ berechnen möchtest, mußt Du F_N (Gewicht) und F_R messen.
Dreambreaker
Gast





Beitrag Dreambreaker Verfasst am: 24. Jan 2010 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

Was meinst du mit messen?
Dreambreaker
Gast





Beitrag Dreambreaker Verfasst am: 24. Jan 2010 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

In meinem Heft steht

FRg
µ=____
FN

Da steht noch : µ heißt Gleitreibungszahl und ist nur vom Stoffpaar abhängig, ist also eine Materialkonstante, somit ergibt sich das
Reibungsgesetz : FRg = µ x FN

Was soll ich jetzt darunter verstehen?
Dass µ immer angegeben sein muss?
Dreambreaker
Gast





Beitrag Dreambreaker Verfasst am: 24. Jan 2010 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

wieso kann man beiträge nicht editieren unglücklich

Ich Meinte µ= FRg / FN
Dreambreaker
Gast





Beitrag Dreambreaker Verfasst am: 24. Jan 2010 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Bitte hilft ich schreibe Morgen eine Schulaufgabe unglücklich
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 6314
Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 24. Jan 2010 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

@dreambreaker:

Du kannst Beiträge nur editieren, wenn du angemeldet bist. Ansonsten könnte ja jeder deinen Beitrag editieren und verändern - und das willst du ja auch nicht - oder? Wenn du also öfter als 1-2x hier vorbeischaust, könntest du dir den Schritt zum "registrierten Forumsmitglied" ja noch überlegen.

Zum Thema:

Der Gleitreibungskoeffizient bringt die Normalkraft auf eine Ebene (=die Kraft oder das Gewicht, mit der der Gegenstand auf die Unterlage drückt) und eine zusätzliche Tangentialkraft (die Kraft die man in Zugrichtung aufwenden muss, um einen Gegenstand gleichförmig zu bewegen) in einen Zusammenhang. Ist der Reibungskoeffizient Null, dann braucht man keine zusätzliche Kraft um eine Gleitbewegung zu erzwingen (abgesehen von einer Kraft die man braucht, wenn es bergauf oder bergab geht).

Franz hat schon gemeint, dass man eine Messung durchführen könnte:

Die Formel ist



Bleiben wir mal in der Ebene: Dann ist die durch Reibung verursachte Zugkraft für gleichmässig schnelles Ziehen, und F_N die Gewichtskraft, welche senkrecht auf die Fläche steht:



Wie könntest du nun die Zugkraft bestimmen? Kannst du dir vorstellen, wie dir eine Federwaage und eine Haushaltswaage dazu behilflich sein könnten den Reibungskoeffizienten eines Modellbahnwaggons auf der Schiene zu ermitteln?

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Wer von der Quantentheorie nicht schockiert ist, hat sie nicht verstanden.
Niels Bohr
Dreambreaker
Gast





Beitrag Dreambreaker Verfasst am: 24. Jan 2010 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist echt zu hoch für mich Big Laugh Wir bekommen ja Normalerweise µ immer gegeben.. Bloß ich habe die Schulaufgabe mitgeschrieben obwohl ich die letzten 4 Stunden nicht im Physikunterricht war. Dann habe ich entscheiden dürfen ob die Schulaufgabe zählen soll oder nicht. Und da war µ bei keiner Aufgabe gegeben obwohl ich es gebraucht habe. Morgen schreibe ich die Nachholschulaufgabe unglücklich
Dreambreaker
Gast





Beitrag Dreambreaker Verfasst am: 24. Jan 2010 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ah ja das mit dem anmelden Big Laugh
Ich bin Normalerweise ein echt guter Schüler Big Laugh Und in Physik verstehe ich schon alles.. Lohnt sic also nicht Big Laugh Im Matheforum bin ich zwar schon ein Mitglied bloß hier geht der Nick nicht unglücklich
Vorstellen kann ich mir das mit der Waage nicht Big Laugh
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 6314
Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 24. Jan 2010 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Dreambreaker hat Folgendes geschrieben:
Das ist echt zu hoch für mich Big Laugh Wir bekommen ja Normalerweise µ immer gegeben.(


wenn du eine Gleichung hast, die drei Größen beinhaltet, dann kannst du eine davon berechnen, wenn du die jeweils beiden anderen schon hast.

Wenn du also das berechnen möchtest, so musst du also und schon wissen.

Bist du dir darüber im klaren, was die beiden Kräfte überhaupt bedeuten? Wie kannst du z.B. bestimmen? Mit welcher Kraft drückt denn ein Gegenstand auf seine (waagrechte) Unterlage und womit kann man eine solche Kraft bestimmen? Du hast so ein Meßgerät sicherlich zu Hause herumstehen.

Wie sieht es mit der Zugkraft aus? Hilft dir das folgende Bild um auf eine Idee zu kommen?

http://www-aix.gsi.de/~wolle/TELEKOLLEG/MECHANIK/IMAGES/reibung-1.jpg

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Dreambreaker
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Beitrag Dreambreaker Verfasst am: 24. Jan 2010 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zugkraft ist F_Z
F_N ist Normalkraft
F_N = F_G = g x m

Brauche ich also nur noch F_R_G
Was ist das aber Big Laugh
Dreambreaker
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Beitrag Dreambreaker Verfasst am: 24. Jan 2010 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Bei der Zugkraft entsteht Reibung.. MUss ich dann vielleicht W_R ausrechneN?
schnudl
Moderator


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Beitrag schnudl Verfasst am: 24. Jan 2010 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Dreambreaker hat Folgendes geschrieben:
Zugkraft ist F_Z
F_N ist Normalkraft
F_N = F_G = g x m

Brauche ich also nur noch F_R_G
Was ist das aber Big Laugh


Die Zugkraft und das ist ja das selbe !

bedeutet (wahrscheinlich): Reibungskraft in Zugrichtung aufgrund des Gewichtes. Das Gewicht kannst du ja mit einer Badezimmer- oder Küchenwaage messen?

Wie kannst du nun eine Zugkraft messen?

Das Experiment läuft nun folgendermaßen ab:

* Vorbereitung: Schaffen einer horizontalen Unterlage (Wasserwaage)
* Messen des Gewichts (z.B: 1N)
* Messen der Zugkraft (z.B.: 0.2N)
* Auswertung: Berechnung des Quotienten: 0.2N / 1N = 0.2

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Beitrag Dreambreaker Verfasst am: 24. Jan 2010 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Die Masse ist doch gegeben? Warum soll ich sie dann wiegen? Ich verstehe jetzt echt nichts mehr Big Laugh
Wenigstens weiss ich jetzt dass F_R_g das gleiche wie F_Z ist Augenzwinkern
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
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Beitrag schnudl Verfasst am: 24. Jan 2010 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ja wenn sie gegeben ist, muss sie vorher wohl jemand gewogen (genauer: durch Wiegen gemessen) haben... Big Laugh

So - und wie bestimmst du nun die Zugkraft? Es geht um eine Messung (!!!) und nicht um eine Formel, die du irgendwo aus deiner Sammlung ausgräbst und hier anwenden kannst!

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Dreambreaker
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Beitrag Dreambreaker Verfasst am: 24. Jan 2010 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Messung Big Laugh Die muss wohl auch gegeben sein . Ich kann ja kein Kraftmesser mit in die Schulaufgabe nehmen Big Laugh
Ansonsten weiss ich dass F_Z gleich F_R ist. Also wenn ich die Zugkraft weiß habe ich auch das Ergebnis für die Reibungskraft. Dann brauche ich das µ nicht mehr *g*
schnudl
Moderator


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Beitrag schnudl Verfasst am: 24. Jan 2010 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

was ist die konkrete Aufgabe?

Du sollst dir überlegen, wie man aus Fz und G den Reibungskoeffizienten bestimmt. Das kann man nicht berechnen im Sinne dass etwas zahlenmässiges rauskommt. Erst wenn man das Experiment durchgeführt hat, kann man Zahlenwerete zur Berechnung des Reibungskoeffizienten einsetzen.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:

*) Du hast einen tollen Physiklehrer, der euch zum Nachdenken anregt und nicht bloß zum affenartigen Einsetzen in Formeln animiert

*) Du sollt etwas konkretes rausbekommen. Dann hast du uns aber einen Teil der Aufgabe unterschlagen. Kannst du diese daher mal vollständig posten?

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