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Ausdehnung eines Elektrons
 
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planet-75



Anmeldungsdatum: 27.11.2020
Beiträge: 33

Beitrag planet-75 Verfasst am: 11. Apr 2024 19:49    Titel: Ausdehnung eines Elektrons Antworten mit Zitat

Aus Wikipedia: "Die experimentelle Obergrenze für die Größe des Elektrons liegt derzeit bei etwa 10−19 m."

Fragen:
1. Was bedeutet hier "Ausdehnung"?
2. Um was für Experimente handelt es sich hier? (Betr. Namen? Entsprechende Versuchanordnungen?)

(Spekulationen dazu:
1. Die Ausdehnung des elektrischen Feldes eines Elektrons ist gross, theoretisch räumlich unbegrenzt, auch wenn nur im Nahbereich des Elektrons massgebene Kraftwechselwirkungen stattfinden können. Wie konkret ein Stossprozess funktionieren könnte, bei dem das elektrische Feld des Elektrons bedeutungslos wäre und etwas wie ein "harter Kern" zum Tragen käme, etwa im Zusammenhang mit einem elektrisch neutralen Stosspartner, mir nicht klar. Die Quarks eines Neutrons sind elektrisch nicht neutral, und Neutrinos sind vermutlich zu klein und zu "unhandlich", um sie experimentell gezielt einsetzen oder messtechnisch erfassen zu können.)
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 18206

Beitrag TomS Verfasst am: 11. Apr 2024 21:23    Titel: Re: Elektron, Ausdehnung ? Antworten mit Zitat

planet-75 hat Folgendes geschrieben:
Aus Wikipedia: "Die experimentelle Obergrenze für die Größe des Elektrons liegt derzeit bei etwa 10−19 m."

Fragen:
1. Was bedeutet hier "Ausdehnung"?
2. Um was für Experimente handelt es sich hier? (Betr. Namen? Entsprechende Versuchanordnungen?)

Die "Abmessung" eines Teilchens bzgl. seiner elektromagnetischen Eigenschaften ermittelt man üblicherweise aus den elektromagnetischen Formfaktoren; diese entsprechen in etwa den Fourier-Transformierten für Ladungs- und Stromdichte; bei punktförmigen Teilchen setzt man dabei delta-artige Funktionen an.

Die elektromagnetischen Formfaktoren eines Teilchens X (Proton, Neutron, Pion ...) hängen direkt mit dem Streuquerschnitt bzw. der Streuamplitude der elastischen Streuung



eines (nun als punktförmigen angenommenen) Elektrons zusammen, d.h. sie können aus den Messdaten rekonstruiert werden.

Wie sich die Überlegung ändert, wenn man stattdessen



betrachtet und nun das Elektron nicht mehr als punktförmig annimmt, muss ich nachschauern.
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