RegistrierenRegistrieren   LoginLogin   FAQFAQ    SuchenSuchen   
Berechnungen mit einem Lichtsensor
 
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Elektrik
Autor Nachricht
thecatdog



Anmeldungsdatum: 07.02.2015
Beiträge: 1

Beitrag thecatdog Verfasst am: 07. Feb 2015 18:12    Titel: Berechnungen mit einem Lichtsensor Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hi Leute,

für ein Schulprojekt bauen wir eine kleine Wetterstation, die Auch die Helligkeit in der Umgebung messen soll. dazu benutzen wir einen kleinen Lichtsensor. Wir sind jetzt soweit gekommen, dass dieser uns anzeigen kann, in wie viel Millisekunden die Lichteinstrahlung einen Kondensator mit 1uF lädt. Das Problem ist, dass wir keine Idee haben wie wir aus den beiden Werten einen Wert für die Helligkeit erreichen könne.

Meine Ideen:
Gefunden haben wir natürlich all die Standart Formeln: Beleuchtungsstärke = Lichtstrom / Fläche oder:Lichtmenge = Lichtstrom * Zeit. Aber für diese Formel fehlen uns leider Werte. Wir haben ja nur die Zeit und die Kapazität des Kondensators.
ML



Anmeldungsdatum: 17.04.2013
Beiträge: 2603

Beitrag ML Verfasst am: 08. Feb 2015 13:15    Titel: Re: Berechnungen mit einem Lichtsensor Antworten mit Zitat

Hallo,

was ich nicht verstehe ist, weshalb ihr erst den Kondensator aufladen wollt und den Strom nicht über einen Widerstand in eine Spannung umformt, die dann am Oszilloskop angezeigt werden kann?

Eine Standardansteuerung für eine Photodiode ist ein I/U-Konverter (Transimpedanzverstärker).

In diesem Datenblatt findest Du die wichtigsten Schaltungen.
http://www.ti.com/product/opa2380 (Farnell)
Diesen OPV kannst Du dafür verwenden. Er ist aber recht schnell und vielleicht nicht ganz so gut geeignet, wenn Du noch keine Erfahrungen mit OPV hast.

Für Bastelzwecke willst Du ja wahrscheinlich eh einen OPV mit langen Beinchen (DIP-Gehäuse) haben. Schau Dir diesen OPV vielleicht mal an:
http://www.linear.com/product/LT1462
Dann kannst Du die Schaltung auch gleich mit LTSpice simulieren.
http://www.linear.com/designtools/software/

Ansonsten eignet sich auch der Standard-OPV TL071 bzw. TLO72; die sind recht gutmütig. Du brauchst ja keine hohe Bandbreite und Genauigkeit.

Verwende für die Schaltung am besten eine Platine mit Massefläche und entstöre die Spannungsversorgungen (+ und -) einmal auf dem Board mit 47µF gegen Masse und nochmal unmittelbar neben den OPV mit 100nF (Keramik) gegen Masse.



Viele Grüße
Michael
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Elektrik