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Bernoulli-Gleichung in Zentrifuge
 
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shipwater



Anmeldungsdatum: 18.02.2013
Beiträge: 13

Beitrag shipwater Verfasst am: 03. Feb 2015 13:49    Titel: Bernoulli-Gleichung in Zentrifuge Antworten mit Zitat

Hi,

es geht um folgende Aufgabe:

Eine zylindrische Zentrifuge mit Radius und Höhe ist komplett mit Wasser gefüllt. Die Zentrifuge rotiert mit einer konstanten Kreisfrequenz . Gravitation ist zu vernachlässigen, ebenso Reibungseffekte und Viskosität. Betrachten Sie Wasser als inkompressibel.

Für die Zentrifuge gilt die modifizierte Bernoulli-Gleichung:

Mit welcher Geschwindigkeit würde Wasser durch ein kleines Loch im Außenmantel strömen, wenn außerhalb der Zentrifuge ein Druck herrscht?

Mein Problem: In der Musterlösung steht nun als Ansatz:

Ich kann das leider nicht nachvollziehen. Kann mir vielleicht jemand erklären wie man darauf kommt? Als Mathestudent bin ich so anwendungsnahe Aufgaben leider nicht gewohnt Big Laugh

Gruß Shipwater
shipwater



Anmeldungsdatum: 18.02.2013
Beiträge: 13

Beitrag shipwater Verfasst am: 06. Feb 2015 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo nochmal,

ist irgendwas an der Frage unverständlich? Falls ich noch was ergänzen sollte, bitte Bescheid sagen.
Ich hätte eher folgende Gleichung aufgestellt: weil ich ja an der Geschwindigkeit im Außenmantel also die für Radius R interessiert bin. Warum ist das falsch?

Gruß Shipwater
Huggy



Anmeldungsdatum: 16.08.2012
Beiträge: 785

Beitrag Huggy Verfasst am: 07. Feb 2015 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

Falls das noch aktuell sein sollte: Die modifizierte Bernoulligleichung kann so geschrieben werden:



Es ist nun







(dünnwandige Zentrifuge)

Dies eingesetzt ergibt sich die Musterlösung.
shipwater



Anmeldungsdatum: 18.02.2013
Beiträge: 13

Beitrag shipwater Verfasst am: 07. Feb 2015 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Antwort. Ja, es ist noch aktuell smile Sehe ich das richtig, dass ich einen Punkt an der Innenseite des Außenmantels mit einem an der Außenseite des Außenmantels vergleiche? Dann ist klar. und ist mir auch klar. Nur kannst du mir eventuell erläutern wie man sich die Innen- und Außenwerte von v und w überlegt?

Gruß Shipwater
Huggy



Anmeldungsdatum: 16.08.2012
Beiträge: 785

Beitrag Huggy Verfasst am: 07. Feb 2015 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

shipwater hat Folgendes geschrieben:
Danke für die Antwort. Ja, es ist noch aktuell smile Sehe ich das richtig, dass ich einen Punkt an der Innenseite des Außenmantels mit einem an der Außenseite des Außenmantels vergleiche?
Richtig.

Zitat:
Dann ist klar. und ist mir auch klar. Nur kannst du mir eventuell erläutern wie man sich die Innen- und Außenwerte von v und w überlegt?

ist eine Näherung. Es wird angenommen, dass die Beschleunigung der Flüssigkeit auf im wesentlichen innerhalb der Bohrung stattfindet.

Innerhalb der Zentrifuge wird das Wasser auf eine Kreisbahn mit der Kreisfrequenz der Zentrifuge gezwungen. Außerhalb der Zentrifuge gibt es diesen Zwang nicht mehr. Das Wasser bewegt sich außerhalb geradlinig, wenn man mal von der Schwerkraft absieht. Daher .
shipwater



Anmeldungsdatum: 18.02.2013
Beiträge: 13

Beitrag shipwater Verfasst am: 07. Feb 2015 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Huggy hat Folgendes geschrieben:

ist eine Näherung. Es wird angenommen, dass die Beschleunigung der Flüssigkeit auf im wesentlichen innerhalb der Bohrung stattfindet.


Vielleicht ist mein Problem, dass ich nicht genau weiß für was dieses v steht. Ich dachte jetzt an die Strömungsgeschwindigkeit und das Wasser hat ja im Inneren der Zentrifuge die Geschwindigkeit wenn r der Abstand zur Drehachse ist. Daher hätte ich auch gesetzt. Wo ist mein Denkfehler?

Huggy hat Folgendes geschrieben:
Innerhalb der Zentrifuge wird das Wasser auf eine Kreisbahn mit der Kreisfrequenz der Zentrifuge gezwungen. Außerhalb der Zentrifuge gibt es diesen Zwang nicht mehr. Das Wasser bewegt sich außerhalb geradlinig, wenn man mal von der Schwerkraft absieht. Daher .


Danke, das ist nun verständlich geworden.

Gruß Shipwater
Huggy



Anmeldungsdatum: 16.08.2012
Beiträge: 785

Beitrag Huggy Verfasst am: 07. Feb 2015 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Mit v ist in der Aufgabe die radiale Strömungsgeschwindigkeit gemeint.
shipwater



Anmeldungsdatum: 18.02.2013
Beiträge: 13

Beitrag shipwater Verfasst am: 07. Feb 2015 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, jetzt macht alles Sinn.

Gruß Shipwater
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