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Lüftungsrad in einem Netzteil -> gesucht Bremsmoment und
 
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Juli



Anmeldungsdatum: 12.02.2010
Beiträge: 1

Beitrag Juli Verfasst am: 12. Feb 2010 12:54    Titel: Lüftungsrad in einem Netzteil -> gesucht Bremsmoment und Antworten mit Zitat

Hallo ihr Checker,
ich habe mir schon ein paar ähnliche Forendiskissionen durchgelesen, bin aber nie auf die richtige Lösung meiner Aufgabe gekommen. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Das Lüftungsrad in einem Netzteil erreicht 6 Sekunden nach dem Einschalten eine Drehzahl von 2400/min. Ein Leistungsmesser zeigt bei dieser Drehzahl einen Momentanwert von 13W an.
Nach dem Abschalten dauert der Auslauf 25,1 s.
Wie groß ist das Bremsmoment durch Reibung und Luftwiderstand und welches Trägheitsmoment besitzt das rotierende System im Netzteil?
Das wirksame Bremsmoment wird als zeitlich konstant angesehen.


Vielen Dank schon jetzt!
Julia
para
Moderator


Anmeldungsdatum: 02.10.2004
Beiträge: 2874
Wohnort: Dresden

Beitrag para Verfasst am: 20. Feb 2010 11:50    Titel: Re: Lüftungsrad in einem Netzteil -> gesucht Bremsmoment Antworten mit Zitat

Juli hat Folgendes geschrieben:
Ein Leistungsmesser zeigt bei dieser Drehzahl einen Momentanwert von 13W an.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Leistung P und Drehmoment M bei konstanter Winkelgeschwindigkeit ? (-> bremsendes Drehmoment M)

Juli hat Folgendes geschrieben:
Nach dem Abschalten dauert der Auslauf 25,1 s.

Wie sieht bei konstantem verzögerndem Drehmoment M der Zusammenhang für aus? (-> Trägheitsmoment J)

Juli hat Folgendes geschrieben:
Das Lüftungsrad in einem Netzteil erreicht 6 Sekunden nach dem Einschalten eine Drehzahl von 2400/min.

Die Angabe wird meines Erachtens nach für die gesuchten Angaben nicht benötigt.

Reicht das vielleicht schon als "Denkanstoß"?

_________________
Formeln mit LaTeX
Solvum20



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 14

Beitrag Solvum20 Verfasst am: 06. März 2010 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hab momentan die selbe Aufgabe vor mir liegen aber komme nicht auf das vorgegebene Ergebnis.

Also bei konstanten w, lautet doch P=M*w.

und aus M kann man dann durch a=251rad/s /25,1 s = 10 rad/s^2

J=M/a berechnen. Stimmt aber nicht mit dem Ergebnis überein, wo ist mein Fehler ??
VeryApe



Anmeldungsdatum: 10.02.2008
Beiträge: 3243

Beitrag VeryApe Verfasst am: 06. März 2010 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

para hat Folgendes geschrieben:

Die Angabe wird meines Erachtens nach für die gesuchten Angaben nicht benötigt.


Das glaube ich nicht.

Willkommen in der Quantenphysik hrhr. Prost

zum Zeitpunkt t (n=2400)
befindet sich der Lüfter in einen überlagerungszustand er hat sowohl die Beschleunigung alpha in diesen Zeitpunkt genauso wie die Beschleunigung alpha=null
somit gibt es zwei Zustände für die Leistung.
Entweder Leistung=Antriebsmoment * omega
Oder Leistung=Reibmoment*omega.

Anfang=Ende Ende=Anfang

Augenzwinkern Dilemma wenn man in der Theorie bei Zeitdiagrammen eine senkrechte zulässt.


Zuletzt bearbeitet von VeryApe am 07. März 2010 03:32, insgesamt einmal bearbeitet
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 06. März 2010 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Solvum20 hat Folgendes geschrieben:
Hab momentan die selbe Aufgabe vor mir liegen aber komme nicht auf das vorgegebene Ergebnis.

Also bei konstanten w, lautet doch P=M*w.

und aus M kann man dann durch a=251rad/s /25,1 s = 10 rad/s^2

J=M/a berechnen. Stimmt aber nicht mit dem Ergebnis überein, wo ist mein Fehler ??


Hey, da ist kein Fehler ! Alles richtig ! Thumbs up!

Wie soll denn das Ergebnis sein ? grübelnd

Servus erkü

_________________
Das Drehmoment ist der Moment, wo es zu drehen anfängt. :punk:
VeryApe



Anmeldungsdatum: 10.02.2008
Beiträge: 3243

Beitrag VeryApe Verfasst am: 07. März 2010 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

@erkü.

Wenn du nun vom Zeitpunkt wo der Lüfter 2400 Umdrehung hat um dt->0 zurück gehst.
Wie würdest du dann die Leistung deuten?
Er befindet sich ja in einer Beschleunigungsphase.

Wenn du um dt->0 nach vorn gehst geb ich euch recht dann enspricht die Leistung nur dem Reibmoment.

Aber die haben wahrscheinlich nicht umsonst in der Angabe die 6 Sekunden reingeschrieben damit man auf das beschleunigende alpha kommt und mit dem Reibmoment das Antriebsmoment erhält.

Wie para schon sagt dann hätten sie sich auch die 6 Sekunden sparen können.

Wenn die Beschleunigung sich schlagartig ändert also im a_t diagramm eine senkrechte bildet. dann hast du eben das Pech das zu diesen Zeitpunkt 2 unterschiedliche Deutungen zulässig sind.
Und in der Theorie hat man eben oft solche senkrechten. Man lässt eine Kraft über einen gewissen Zeitraum wirken und dann wirkt sie schlagartig nicht mehr->senkrechte. dann hast du eben zum änderungspunkt die entscheidungswahl ob die Beschleunigung denn nun 0 ist zu diesen Zeitpunkt oder einen Wert hat.


Zuletzt bearbeitet von VeryApe am 07. März 2010 01:56, insgesamt einmal bearbeitet
VeryApe



Anmeldungsdatum: 10.02.2008
Beiträge: 3243

Beitrag VeryApe Verfasst am: 07. März 2010 01:42    Titel: Antworten mit Zitat

ich komme auf folgende Gleichungen:

Beschleunigungsphase:










Bremsphase:








->











I=0,001 kgm²
Solvum20



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 14

Beitrag Solvum20 Verfasst am: 07. März 2010 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

erkü hat Folgendes geschrieben:


Hey, da ist kein Fehler ! Alles richtig ! Thumbs up!

Wie soll denn das Ergebnis sein ? grübelnd

Servus erkü


Also mit obiger Gleichung komme ich auf M=0,0518 Nm Bremsmoment.
Daraus folgt mit J=M/a = 5,18*10^-3kgm^2

Ergebnis ist aber 20*10^-4 kgm^2

Damit ist also auch leider VeryApes Gleichung falsch.
Die Aufgabe fängt an mich zu nerven.
Weitere Vorschläge ,Ideen ?
VeryApe



Anmeldungsdatum: 10.02.2008
Beiträge: 3243

Beitrag VeryApe Verfasst am: 07. März 2010 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

grübelnd hm genau das doppelte von mir. find aber keinen Fehler.
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 07. März 2010 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Solvum20 hat Folgendes geschrieben:

Also mit obiger Gleichung komme ich auf M=0,0518 Nm Bremsmoment.
Daraus folgt mit J=M/a = 5,18*10^-3kgm^2

Ergebnis ist aber 20*10^-4 kgm^2
...
Die Aufgabe fängt an mich zu nerven.
Weitere Vorschläge ,Ideen ?

Hey Solvum20, immer mit der Ruhe ! Augenzwinkern

Dein Rechenweg und auch meine Betrachtung unterstellen ein konstantes Bremsmoment; also ein Bremsmoment, das nicht von der Drehzahl abhängt (vergleichbar mit der Gleitreibung bzw. mit der Coulomb-Reibung bei translatorischen Bewegungen).
Das ist aber nicht das einzige Reibungsgesetz !

Weitere Reibungsgesetze sind die STOKES-Reibung oder viskose Reibung mit geschwindigkeitsproportionaler Brems-Kraft bzw. -Moment sowie die NEWTON-Reibung mit quadratischer Abhängigkeit von der Geschwindigkeit.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass hier mit STOKESscher Reibung zu rechnen ist. D.h., dass z.B. bei einer Drehzahl von die Leistungsaufnahme des Lüfters kleiner ist als 13 W (wie bei ).

Versuche mal für diesen Fall, die entsprechende Bewegungsgleichung aufzustellen und zu lösen. Lehrer

Servus erkü

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Solvum20



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 14

Beitrag Solvum20 Verfasst am: 07. März 2010 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Danke das du versuchst zu helfen, dass Problem ist nur, das angegeben ist, dass das Bremsmoment zeitlich konstant ist.
Das ist es ja warum ich einfach nicht verstehen kann wieso es nicht aufgeht. die Gleichung stimmen alle aber einfach das Ergebnis nicht.
Zum haare aus raufen .
Solvum20



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 14

Beitrag Solvum20 Verfasst am: 07. März 2010 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

Also das Bremsmoment ist zeitlich konstant .
Ich hab das ganze jetzt mal von der anderen Seite aufgespannt, also mit dem Ergebnis versucht den Rechenweg zurück zu verfolgen.

Aber ich hab langsam die Schnautze voll. In der Vorlesung wurde die Aufgabe schon mal angesprochen, aber die Formeln daraus ergeben weder Sinn noch führen sie zum exakten Ergebnis.
Entweder jemand hat noch einen Geistesblitz oder ich leg die Aufgabe ad acta.

Traurig aber wahr.
Solvum20



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 14

Beitrag Solvum20 Verfasst am: 07. März 2010 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Wow,

Also die Gleichung lautet dann J= (P*a)/w^2

Die Gleichungen passen , danke.
Nur die Integration auf obige Gleichung kann ich nicht ganz nachvollziehen. Kannst du bitte dazu noch kurz mal den Integrationsweg schildern.

Ansonsten vielen Dank für deine Hilfe.
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 07. März 2010 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Solvum20 hat Folgendes geschrieben:
Also das Bremsmoment ist zeitlich konstant .
Ich hab das ganze jetzt mal von der anderen Seite aufgespannt, also mit dem Ergebnis versucht den Rechenweg zurück zu verfolgen.

Aber ich hab langsam die Schnautze voll. In der Vorlesung wurde die Aufgabe schon mal angesprochen, aber die Formeln daraus ergeben weder Sinn noch führen sie zum exakten Ergebnis.
Entweder jemand hat noch einen Geistesblitz oder ich leg die Aufgabe ad acta.

Traurig aber wahr.

Und wie wahr !
Klo für die sogenannte 'Musterlösung !

Die zugrunde liegende Bewegungsgleichung:


führt zu der Beziehung:

Wenn man nun rechnet (ohne T = 25,1 s):



ergibt sich die Zahl:
mit falscher Einheit Zunge

Wie oben gesagt: Klo

Servus erkü

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VeryApe



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Beitrag VeryApe Verfasst am: 07. März 2010 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hey solvum klär mich mal auf welche Gleichungen du jetzt hast?

Weil irgendwie frag ich mich auch schon langsam welcher Komiker das Beispiel sich ausgedacht hat mit so einer Lösung.

Wirkt jetzt das Reibmoment auch bei der Beschleunigung oder pfeiffen die drauf.
Was gibt jetzt die Leistung an Antriebsmoment=Reibmoment+Beschleunigungsmoment

oder nur das Beschleunigungsmoment.

oder so wie die anderen gedacht haben Reibmoment.

Pffff an den Beispielerfinder Haue / Kloppe / Schläge
schnudl
Moderator


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Beitrag schnudl Verfasst am: 07. März 2010 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich frage mich schon die ganze Zeit:

1) Fährt der Motor mit konstantem Moment oder ist anzunehmen, dass das Moment linear eingeht, wenn die Drehzahl grösser wird?

2) Ist die Auslaufzeit von den 6 sec an gedacht, oder von einem späteren Zeitpunkt, wo der Rotor schon konstante Drehzahl angenommen hat.

Im ersteren Fall komme ich auf einen Wert, der halb so gross ist, ...
Für den zweiten Fall fehlt mir eine Angabe.

grübelnd

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VeryApe



Anmeldungsdatum: 10.02.2008
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Beitrag VeryApe Verfasst am: 07. März 2010 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Das Lüftungsrad in einem Netzteil erreicht 6 Sekunden nach dem Einschalten eine Drehzahl von 2400/min. Ein Leistungsmesser zeigt bei dieser Drehzahl einen Momentanwert von 13W an.
Nach dem Abschalten dauert der Auslauf 25,1 s.
Wie groß ist das Bremsmoment durch Reibung und Luftwiderstand und welches Trägheitsmoment besitzt das rotierende System im Netzteil?
Das wirksame Bremsmoment wird als zeitlich konstant angesehen.


Angabe hat Folgendes geschrieben:

Das wirksame Bremsmoment wird als zeitlich konstant angesehen.


Da das wirksame Bremsmoment aus Reibung und Luftwiderstand besteht, muß dies ja auch bei der Beschleunigungsphase gewirkt haben.

Mit dem zeitlich konstant nehme ich es über der Beschleunigungsphase und Verzögerungsphase als konstant an.

Angabe hat Folgendes geschrieben:

Das Lüftungsrad in einem Netzteil erreicht 6 Sekunden nach dem Einschalten eine Drehzahl von 2400/min. Ein Leistungsmesser zeigt bei dieser Drehzahl einen """"Momentanwert"""" von 13W an.


geht man jetzt davon aus das die Beschleunigung bis zu diesem Zeitpunkt gewirkt hat, und es dann konstant weiterdreht und irgendwann abgeschaltet wird.

Dann gibt es zwei Möglichkeiten für die Leistungsdeutung zu diesen Zeitpunkt.
Entweder (bis zu diesen Zeitpunkt)Leistung=Reibmoment+Beschleunigungsmoment
oder (Ab diesen Zeitpunkt) Leistung= Nur Reibmoment.

Die Beschleunigungen müssen als konstant betrachtet werden weil die Leistung nur als Momentanwert geschildert ist, alles andere wäre dann spekulativ.

Keine der Beiden Lösung führen zur richtigen Lösung->

Author des Beispiels-> würgen.
Solvum20



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 14

Beitrag Solvum20 Verfasst am: 08. März 2010 09:21    Titel: Antworten mit Zitat

Also erstmal erkü, danke das du am Ball bleibst. Laut Lösung ist das ergebnis aber 20*10^-4, und wie du schon gesagt hast passen die Einheiten nicht.

Jetzt hab ich aber gesehen, dass sich mit der Gleichung sowohl der richtige Wert ergibt als auch die Einheiten passen.
Aber wieso jetzt Leistung geteilt durch Geschwindigkeit^2 geteilt durch die negative Beschleunigung versteh ich absolut nicht.
VeryApe



Anmeldungsdatum: 10.02.2008
Beiträge: 3243

Beitrag VeryApe Verfasst am: 08. März 2010 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Die Ableitung der Formel kann keiner verstehen, weil sie falsch ist:

Einheitenkontrolle:










!!!Hinweis von erkü smuf meint mit a die Winkelbeschleunigung alpha

falsch hat Folgendes geschrieben:










Vergiss das Beispiel, das wär nicht das erste Buch in dem falsch gelöst wurde.


Zuletzt bearbeitet von VeryApe am 08. März 2010 23:49, insgesamt einmal bearbeitet
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 08. März 2010 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Solvum20 hat Folgendes geschrieben:
...

Jetzt hab ich aber gesehen, dass sich mit der Gleichung sowohl der richtige Wert ergibt als auch die Einheiten passen.
Aber wieso jetzt Leistung geteilt durch Geschwindigkeit^2 geteilt durch die negative Beschleunigung versteh ich absolut nicht.

Dass obige Gleichung nicht stimmen kann, hat ja VeryApe schon gezeigt.

Die zugrunde liegende Bewegungsgleichung:




integriert:







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Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 14

Beitrag Solvum20 Verfasst am: 08. März 2010 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Guter Ansatz, nur leider passen an der wieder Einheiten als auch der Wert nicht.
Ich hab heut abend ein repetitorium und kann dann hoffentlich licht ins dunkel bringen .
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 08. März 2010 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Solvum20 hat Folgendes geschrieben:
Guter Ansatz, nur leider passen an der wieder Einheiten als auch der Wert nicht.
...

Wie bitte ? Haue / Kloppe / Schläge

Dass weder die Zahlenwerte


noch


Ansage
stimmen, wurde bereits mehrfach gesagt !

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schnudl
Moderator


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Beitrag schnudl Verfasst am: 08. März 2010 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wird nun von einem konstanten Antriebs-Moment am Motor ausgegangen? Das ist unphysikalisch und kann bei einem Gleichstrommotor nicht stimmen. Nirgends in der Aufgabe ist ein Hinweis darauf. Wir wissen bloss, dass die Leistung nach 6 sec so und so gross ist. Und dazwischen??
Es sind einige Unklarheiten in der Aufgabenstellung, die man vorher wissen sollte, und nicht erst, nachdem man etwas ausgerechnet hat... grübelnd

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Solvum20



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Beiträge: 14

Beitrag Solvum20 Verfasst am: 08. März 2010 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Also meine Freunde, voller Stolz darf ich nun die Lösung verkünden.
t1 = Zeit zum Anlaufen t2 = Zeit zum Auslaufen



Und ? Überzeugt ? Big Laugh
VeryApe



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Beiträge: 3243

Beitrag VeryApe Verfasst am: 08. März 2010 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

sicher schnudel?

Soweit ich weiß hat ein Gleichstrommotor am Anfang das höchste Drehmoment, das hält sich über einen gewissen bereich ziemlich konstant bis es dann bei einer gewissen Drehzahl in die Abfallzone kommt.

Diagramme eines Gleichstrommotors.

Man betrachte M über n.



Kennlinie Gleichstrommotor.jpg
 Beschreibung:
 Dateigröße:  18.28 KB
 Angeschaut:  12725 mal

Kennlinie Gleichstrommotor.jpg


VeryApe



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Beitrag VeryApe Verfasst am: 08. März 2010 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Solvum20 hat Folgendes geschrieben:
Also meine Freunde, voller Stolz darf ich nun die Lösung verkünden.
t1 = Zeit zum Anlaufen t2 = Zeit zum Auslaufen



Und ? Überzeugt ? Big Laugh


Okay diese Formel unterscheidet sich von meiner um den Faktor 2.
Der daraus resultiert das sie die Leistung über der zeit als konstant deuten, und schreiben dann noch Momentanwert dazu. Haue / Kloppe / Schläge
Und das ist nun wirklich unphysikalisch.

Meine Betrachtung geht von einer konstanten Winkelbeschleunigung aus so dass die Leistung nicht konstant wirkt sondern ansteigend verläuft. Dadurch erhalte ich nur die Hälfte an gewonnener Energie im P-t Diagramm.
und somit bring ich nur einen Lüfter mit halben Trägheitsmoment von der Lösung auf dasselbe omega.

Echt die Angabe ist ein Witz.


Zuletzt bearbeitet von VeryApe am 08. März 2010 23:43, insgesamt 2-mal bearbeitet
schnudl
Moderator


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Beitrag schnudl Verfasst am: 08. März 2010 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Solvum20 hat Folgendes geschrieben:
Also meine Freunde, voller Stolz darf ich nun die Lösung verkünden.
t1 = Zeit zum Anlaufen t2 = Zeit zum Auslaufen



Und ? Überzeugt ? Big Laugh




was soll das sein??? das stimmt nie und nimmer...

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Beitrag VeryApe Verfasst am: 08. März 2010 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

schnudel was sagst du zu den Kennlinien. ich dachte bis jetzt der Gleichstrommotor liefert ein konstantes Drehmoment in niedrigen Drehzahlbereichen.
VeryApe



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Beitrag VeryApe Verfasst am: 08. März 2010 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

schnudel hat Folgendes geschrieben:




was soll das sein.





Die Beschleunigungsleistung. so als wäre sie über den 6 sekunden konstant gewesen. Also eigentlich durchschnittliche, was bei ende der Beschleunigung eigentlich einen höheren !!!MOMENTANWERT!!! zur Folge hätte.
schnudl
Moderator


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Beitrag schnudl Verfasst am: 08. März 2010 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

VeryApe hat Folgendes geschrieben:
schnudel was sagst du zu den Kennlinien. ich dachte bis jetzt der Gleichstrommotor liefert ein konstantes Drehmoment in niedrigen Drehzahlbereichen.


http://lancet.mit.edu/motors/motors3.html#tscurve

Normalerweise geht man bei DC-Maschinen von einer linearen Kennlinie aus.

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schnudl
Moderator


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Beitrag schnudl Verfasst am: 08. März 2010 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

VeryApe hat Folgendes geschrieben:
schnudel hat Folgendes geschrieben:




was soll das sein.





Die Beschleunigungsleistung. so als wäre sie über den 6 sekunden konstant gewesen. Also eigentlich durchschnittliche, was bei ende der Beschleunigung eigentlich einen höheren !!!MOMENTANWERT!!! zur Folge hätte.

Ist schon klar wie es gemeint war - ist aber trotzdem totaler Humbug...Hoffentlich ist das nicht die Refernzlösung. Wäre für den Dozenten etwas peinlich - obwohl irren ja menschlich ist smile

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Beitrag VeryApe Verfasst am: 08. März 2010 23:41    Titel: Antworten mit Zitat

Prost

zu den Kennlinien, wahrscheinlich setzt meine Kennlinie eine gewisse Ansteuerungsschaltung voraus.

Deine gilt wahrscheinlich wenn man den Motor direkt an die Gleichspannung hängt, was dann beim einfachen Lüfter eher zutrifft.
schnudl
Moderator


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Beitrag schnudl Verfasst am: 09. März 2010 06:41    Titel: Antworten mit Zitat

Bezüglich der "Lösung": es wäre so, als schriebe man für die Momentanleistung bei einer Beschleunigungsarbeit mit konstanter Reibung (ich wechsle nur in die Translation, da man es sich vielleicht eher vorstellen kann) an



Ganz sicher ist



Dann müsste aber gelten:



Wenn man das umformt







Die momentane Geschwindigkeit kann aber nicht die Hälfte der mittleren Geschwindigkeit sein...

LOL Hammer

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Solvum20



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 14

Beitrag Solvum20 Verfasst am: 09. März 2010 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann schon verstehen, dass die Lösung wurmt. Mir widerstrebt sie auch.

Aber was will man machen. Am Ende zählt leider nicht wer recht hat, sondern dass man die Ergebnisse des Dozenten hat.

Mit der Leistung ist also die Leistung gemeint, die benötigt wurde um es zu beschleunigen E/t plus die Leistung die gegen das Bremsmoment aufgebracht wurde M*w. Das das alles nicht linear sein kann ist mir auch klar, aber wahrscheinlich will man es im ersten Semester nicht übertreiben.
VeryApe



Anmeldungsdatum: 10.02.2008
Beiträge: 3243

Beitrag VeryApe Verfasst am: 09. März 2010 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Dann schick mal den Dozenten in einen Physikkurs Big Laugh
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
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Beitrag schnudl Verfasst am: 09. März 2010 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Solvum20 hat Folgendes geschrieben:
Ich kann schon verstehen, dass die Lösung wurmt. Mir widerstrebt sie auch.

Aber was will man machen. Am Ende zählt leider nicht wer recht hat, sondern dass man die Ergebnisse des Dozenten hat.

Mit der Leistung ist also die Leistung gemeint, die benötigt wurde um es zu beschleunigen E/t plus die Leistung die gegen das Bremsmoment aufgebracht wurde M*w. Das das alles nicht linear sein kann ist mir auch klar, aber wahrscheinlich will man es im ersten Semester nicht übertreiben.


Richtig machen kann man es aber auch ohne zu übertreiben. Im Übrigen sind solche Fehler schnell gemacht und auch einem Dozenten zuzubilligen...

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