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Aufenthaltswahrscheinlichkeit Wasserstoff
 
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AnonymE



Anmeldungsdatum: 10.12.2021
Beiträge: 7

Beitrag AnonymE Verfasst am: 10. Feb 2022 00:00    Titel: Aufenthaltswahrscheinlichkeit Wasserstoff Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich weiß nicht, ob die Frage überhaupt Sinn ergibt.

Bei einem Elektron kann man eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit um den Atomkern herum angeben. Soweit ok.

Aber wie sieht das jetzt mit Atomen aus. Bei der Kernfusion heißt es ja, dass die höhere Temperatur die Aufenthaltswahrscheinlichkeiten der Atome wie z.B. Wasserstoff so verändert, dass die Aufenthaltsorte sich von zwei Atomen überlappen können.

Aber ich würde jetzt gerne ein einzelnes Atom betrachten. Ich benutze mal den Begriff Aufenthalts-wahrscheinlichkeits-gebiet. Ich weiß nicht, ob der korrekt ist.

Kann man das denn irgendwie sagen, wie hoch das Aufenthalts-wahrscheinlichkeits-gebiet eines Wasserstoffatoms bei 0Kelvin und 3000Kelvin ist, im Bezug auf die Größe des Atomkerns oder im Bezug auf das Ganze Atom?
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 15885

Beitrag TomS Verfasst am: 10. Feb 2022 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ein einzelnes Atom oder auch zwei haben keine Temperatur; Temperatur ist immer die Eigenschaft eines makroskopischen Systems.

Im Falle der Kernfusion argumentiert man mit der hohen kinetischen Energie einzelner Atomkerne, dem Überwinden der Coulomb-Potentialbarriere und dem Tunneleffekt.

Für ein einzelnes Atom (Elektron …) kann man im Rahmen der Quantenmechanik natürlich die Wahrscheinlichkeit angeben, es in einem bestimmten Raumbereich zu finden. Man kann auch für zwei Teilchen die Wahrscheinlichkeit angeben, dass sie sich im selben Raumbereich aufhalten. In der Praxis begegnen einem jedoch andere Integrale, in denen der Überlapp der Wellenfunktionen eine Rolle spielt, wobei hier nicht von Wahrscheinlichkeiten die Rede ist.

https://www.ams.org/journals/mcom/1954-08-048/S0025-5718-1954-0064473-9/S0025-5718-1954-0064473-9.pdf

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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
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