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Effizienz von der Herstellung von Methan über Wasserstoff
 
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Sonnenaufgang7
Gast





Beitrag Sonnenaufgang7 Verfasst am: 28. Nov 2009 20:47    Titel: Effizienz von der Herstellung von Methan über Wasserstoff Antworten mit Zitat

Liebe Physiker,

ich habe gerade einen interessanten Bericht über Energiespeicher gelesen:

3w.wir-klimaretter.de/content/view/4432/256/

Die wollen überflüssigen Strom in Wasserstoff und danach zum besseren Handhabung in Methan umwandeln bzw. tuen dies schon.

Wie Energieeffizient ist das denn?

Vielen Dank für Eure Antworten im voraus.
dachdecker2
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Beitrag dachdecker2 Verfasst am: 28. Nov 2009 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem mit Wasserstoff ist, dass brauchbare Energiedichten kaum zu erreichen sind:
- die Speicherung unter Druck setzt einen schweren Druckbehälter voraus
- die Speicherung von flüssigem Wasserstoff (bei rund 20 K) erfordert entsprechend großzügig dimensionierte Isolation, wobei permanent Wasserstoff verdunstet und dadurch zur Kühlung beiträgt
- bei Metallhydritspeicher wird Wasserstoff direkt in das Metallgitter eingebaut, wobei man sehr hohe Energiedichten erreicht - sie sind aber teuer und schwer (und ich nehme mal an, dass die Befüllung des Tanks nicht eben im Handumdrehen geht).

Die chemisch gebundende Speicherung (z.B. Methan) ist da eine alternative, günstig zu einer brauchbare Energiedichte zu kommen. Du hast aber recht, dass die Reformierung Energie kostet - die anderen Verfahren gibt es aber auch nicht kostenlos - komprimieren, kühlen und die "vorbehandlung" des Hydridspeichers (das ein-/auslagern passiert bei materialabhängigen Temperaturen/Drücken).

Zur eigentlichen Frage nach der Energieeffizienz: Die ergibt sich daraus, ob der Kohlenstoff stört oder bei der Anwendung gleich mitbenutzt werden kann (man denke an Niedertemperatur-Brennstoffzellen, die man mit Methan durch den erforderlichen hochreinen Wasserstoff praktisch nicht versorgen kann, während Hochtemperaturbrennstoffzellen oder Verbrennungsmoteren den Kohlenstoff gleich mit verwenden können).

(Kontrolliere mal bitte deinen Link - hier funktioniert er nicht.)

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Gruß, dachdecker2

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Sonnenaufgang



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Beitrag Sonnenaufgang Verfasst am: 29. Nov 2009 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dackdecker2,

vielen Dank für die Antwort.

Der Link funktionierte nicht, weil ich gestern nicht registriert war, und deshalb keinen Link eintragen durfte. Ich habe Kurzerhand aus www 3w gemacht. Hier der Richtige Link:

http://www.wir-klimaretter.de/content/view/4432/256/

Mit welchem Verfahren kann man denn aus Wasserstoff und CO2 Methan herstellen?

Bei Wikipedia habe ich kein deratiges gefunden.
dachdecker2
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Beitrag dachdecker2 Verfasst am: 29. Nov 2009 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Beispiel mit dem http://de.wikipedia.org/wiki/Sabatier-Prozess , der im Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Methan verlinkt ist.
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Gruß, dachdecker2

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Sonnenaufgang



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Beitrag Sonnenaufgang Verfasst am: 03. Dez 2009 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank. Da hätte ich aufmerksammer lesen sollen.

Wenn wir uns mal treffen sollten gebe ich einen aus. Prost

Hast Du vielleicht eine Erklärung dafür, warum man dann immer versucht mit Wasserstoff zu arbeiten als mit Methan?
dachdecker2
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Beitrag dachdecker2 Verfasst am: 03. Dez 2009 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Cool, danke schonmal im Voraus smile.

Wenn du mich fragst, ist das Hantieren mit Wasserstoff als Energieträger völliger Unfug. Vieles Andere ist da wesentlich besser geeignet.

Dass Wasserstoff von der breiten Masse gehypt wird, ist schwer verständlich, wenn man neben der Schwierigkeiten mit der Speicherung noch daran denkt, dass Wasserstoff zumindest im Moment gewöhnlich aus dem fossilen Energieträger Erdgas gewonnen wird. Ich rechne auch nicht damit, dass sich das ändert, solange fossile Rohstoffe noch verfügbar und billig sind.

Etwas Ähnliches kann man noch an einer anderen Stelle in der Automobilbranche beobachten - dort wird gerade an Elektroautos entwickelt - und zwar nicht weil das für sinnvoll oder gut gehalten wird, sondern weil es dafür einen Markt gibt. Manches wird einfach nicht wegen der vorhandenen Vorteile gekauft, da sind eher Vorteile von Bedeutung, die das entsprechende Image suggeriert, solange nicht näher darüber nachgedacht wird. Auch hier bitte nicht falsch verstehen - Elektromotoren sind in vielerlei Hinsicht viel besser als Verbrennungsmotoren (Gewicht, Leistungsdichte, Getriebe überflüssig, läuft selbst an, Energie kann in beide Richtungen fließen, ...) - keine Frage - aber wenn man ein Fahrzeug nur damit direkt aus Batterie antreiben will, bekommt man schon erhebliche Einschränkungen in der Verwendbarkeit (man denke hier an die Reichweite und die Zeit, die das "Tanken" braucht).

Vielleicht bekommt aber eine Firma mal die Vorteile beider Welten (Energiedichte von Brennstoffen und Elektromotor) unter einen Hut. Prinzipiell wären Hochtemperaturbrennstoffzellen ein möglicher Baustein - leider haben die ein schlechtes (zumindest für Autos ungeeignetes) Lastwechsel- und Anlaufverhalten ...

_________________
Gruß, dachdecker2

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Dr.No
Gast





Beitrag Dr.No Verfasst am: 26. Mai 2010 00:37    Titel: Falsch, umgekehrt: Energiedichte des H2 ist 3 mal höher Antworten mit Zitat

Sorry umgekehrt: H2-liquid ENERGIEDICHTE = 3 mal höher, als von KEROSIN! Und zig fach höher als Methan, compressed bei 300 bar. Sofern man H2 ständig ein bißchen verbraucht, macht es einen extra starken Drucktank unnötig oder man lässt abdampfen u. das geht langsam; Annahme: Fliegen mit H2! Eine Boeing 707 braucht voll besetzt (179 Passagiere) 142 Tonnen Kerosin auf 10.000km, aber nur ca. 1/3 (=47,3 t H2 liquid) bei ca. -232°C; Diese Entlastung würde viel H2 sparen !
[>Weil H2 =119,9 MJ/kg, Kerosin nur 40 MJ/kg]; Im Gegenteil; Die Abdampfrate beim Fliegen wird zu gering sein, man muss Triebwerkshitze zuführen, um genügend H2 liq. in H2-Gas/sec überzuführen für die Brennkammern. Und woher erhält man H2 ökol. sauber u. billig? Nur von Windkraft; Wind erzeugt die kWh zu 4,6 Cent! Der Windmüller verkauft die kWh für 9,2 Cent an ein EVU; diese an den Endkunden für 30 Ct/kWh incl. Grundgebühr. D.h., die Lüge von E.ON, Wind sei schuld am teuren Strom ist die infamste Lüge überhaupt! Und warum baut nun E.ON mit Mrd-Euro an Englands Küsten WKA? Na also! Denn bei 4,6 > 30 Ct ist ja eine Super-Gewinnspanne! 26.5.10, Dilettant
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dachdecker2 hat Folgendes geschrieben:
Das Problem mit Wasserstoff ist, dass brauchbare Energiedichten kaum zu erreichen sind:
- die Speicherung unter Druck setzt einen schweren Druckbehälter voraus
- die Speicherung von flüssigem Wasserstoff (bei rund 20 K) erfordert entsprechend großzügig dimensionierte Isolation, wobei permanent Wasserstoff verdunstet und dadurch zur Kühlung beiträgt
- bei Metallhydritspeicher wird Wasserstoff direkt in das Metallgitter eingebaut, wobei man sehr hohe Energiedichten erreicht - sie sind aber teuer und schwer (und ich nehme mal an, dass die Befüllung des Tanks nicht eben im Handumdrehen geht).

Die chemisch gebundende Speicherung (z.B. Methan) ist da eine alternative, günstig zu einer brauchbare Energiedichte zu kommen. Du hast aber recht, dass die Reformierung Energie kostet - die anderen Verfahren gibt es aber auch nicht kostenlos - komprimieren, kühlen und die "vorbehandlung" des Hydridspeichers (das ein-/auslagern passiert bei materialabhängigen Temperaturen/Drücken).

Zur eigentlichen Frage nach der Energieeffizienz: Die ergibt sich daraus, ob der Kohlenstoff stört oder bei der Anwendung gleich mitbenutzt werden kann (man denke an Niedertemperatur-Brennstoffzellen, die man mit Methan durch den erforderlichen hochreinen Wasserstoff praktisch nicht versorgen kann, während Hochtemperaturbrennstoffzellen oder Verbrennungsmoteren den Kohlenstoff gleich mit verwenden können).

(Kontrolliere mal bitte deinen Link - hier funktioniert er nicht.)
GastMartin
Gast





Beitrag GastMartin Verfasst am: 26. Mai 2010 06:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

der Witz der Umwandlung liegt daran, dass man den Methan mit vorhandenen Pipelines transportieren koennte. Fuer H2 muesste man die ganze Rohrleitungen ausbuddeln und u.U. neu schweissen (wegen dichtheit). Die Kompressorstationen etc. kann man gleich wegschmeissen.

Allerdings die 4,6 cent/kWh finde ich sehr uebertrieben. Wenn das real ist, dann bezieht sich auf Windgeschwindigkeiten, die 100%-ge Auslastung des Windrades erlauben. Wenn aber schneller "pustet" muss man die Anlage ausschalten ... und das sind auch Kosten ...
Man muss die Anlage auch ausschalten wenn die Mindestgeschwindigkeit nicht erreicht wurde. Und das sind .... Kosten ...

Es ist nun halt so, dass der Wind die am schlechtesten vorhersehbare Naturphaenomen ist. Deshalb mus man sog. heisse Reserve halten, d.h. Kraftwerke die schnell und langfristig die fehlende Leistung liefern koennen. In Klartext: Man heitzt im Kraftwerk nur um Kessel warm zu halten. Und das sind KOSTEN. Ich wuerde solche CO2-Produktion ruhig als CO2-Produktion der Windkraftwerke sehen.
berthu
Gast





Beitrag berthu Verfasst am: 26. Mai 2011 10:06    Titel: Windkraft ist genauso kalkulierbar wie PV: und sauber Antworten mit Zitat

nur hat die Atomlobby den Netzausbau und die Energiespeicherung 30Jahre lang blockiert und sabotiert!
Die Speicherung großer Energiemengen ist gleichzusetzen mit dem Kondensator sonstüberall oder der Schwungmasse in der Mechanik. Teufel
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11502

Beitrag franz Verfasst am: 26. Mai 2011 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Möchte höflich darum bitten, politischen Quark anderswo breitzutreten.
schodel
Gast





Beitrag schodel Verfasst am: 28. Dez 2011 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab in diesem Thread nur die klassischen Methoden und WKAs als Energiequellen gesehen. Ihr könnt mich korigieren (oder gleich niederputzen) aber was ist mit PV, Biogas und KWK? Zugegeben es sind nicht die stabilsten Energieerzeugungsmöglichkeiten aber trotzdem könnten sie mit WKAs und den auslaufenden klassischen Methoden kombiniert die Basis für eine Energieversorgung sein die dezentral und Speicherfähig ist. Überlegt doch mal. Man klatscht soviel gering nutzbare Fläche(sprich Dächer und dergleichen) mit PV voll; Stellt noch ein paar Windparks auf, baut die Wasserkraftwerke so weit wie möglich aus; wo viel Abwärme entsteht versucht man KWK-Lösungen einzusetzen; und und und. Die ganze Energie die nicht direkt Verbraucht werden kann, wird dazu genutzt um Wasserstoff (und erzählt mir nich das die Elektrolyse von Wasser zuviel Energie schluckt) und daraus Methan herzustellen, den man besser transportieren, umverteilen und lagern als Wasserstoff oder elektrischen Strom selbst.

Wer meine Gedanken entwirren, nachvollziehen und weiterführen kann; Glückwunsch.
NeinGuar



Anmeldungsdatum: 26.03.2010
Beiträge: 32

Beitrag NeinGuar Verfasst am: 29. Dez 2011 01:52    Titel: Antworten mit Zitat

schodel hat Folgendes geschrieben:
Ich hab in diesem Thread nur die klassischen Methoden und WKAs als Energiequellen gesehen. Ihr könnt mich korigieren (oder gleich niederputzen)

Ich denke das letztere will keiner vor uns. Wir sind hier nicht im Bundestag smile

schodel hat Folgendes geschrieben:
aber was ist mit PV, Biogas und KWK? Zugegeben es sind nicht die stabilsten Energieerzeugungsmöglichkeiten aber trotzdem könnten sie mit WKAs und den auslaufenden klassischen Methoden kombiniert die Basis für eine Energieversorgung sein die dezentral und Speicherfähig ist.

PV = man kann das 3-fache an Energie gewinnen, wenn die Anlagen im All fliegen wuerden. Dann kann man auch die noetige Stabilitat in der Energieproduktion erreichen, wenn diese Kraftwerke auf Sonne-Umlaufbahn (Die Umlaufbahn der Erde um die Sonne ist gemeint) fliegen und immer zur Sonne gewandt sind.

Biogas / KWK = sind IMHO das gleiche wie Kohle- oder Erd(gas/oel)kraftwerke, naemlich (klassische, also) CO2-produzierende Prozesse. Zugegeben KWK bringt mehr Effizienz mit sich

Dezentral kann auch gefaehrlich sein = es heisst naemlich auch mit anderen Worten kaum steuerbar.

Und wohin willst Du die Energie von den PV & Co. einspeisen? ¨Einfach so ins Netz¨ geht es nicht.

Speicherfähig? Was? Elektrische Energie? Wie? Wenn das so leicht waere, wuerden die Elektromobile laengst unser leben bestimmen.



schodel hat Folgendes geschrieben:
Überlegt doch mal. Man klatscht soviel gering nutzbare Fläche(sprich Dächer und dergleichen) mit PV voll;

OK. Was kostet es? Egal, wer zaehlt? smile

schodel hat Folgendes geschrieben:
Stellt noch ein paar Windparks auf, baut die Wasserkraftwerke so weit wie möglich aus; wo viel Abwärme entsteht versucht man KWK-Lösungen einzusetzen; und und und.


Willst Du wirklich alle Fluesse mit Wasserkraftwerken zubauen? So sieht Naturschuetz aus? Ausserdem, am meisten sind Wasserkraftwerke Spitzenkraftweke D.h. sie laufen nur ein Paar Stunden am Tag. (falls genug Wasser vorhanden ist)
Und was machst Du mit den Fischen und Binnenschiffstransport?

60% der Energie der Atom/Kohle...Kraftwerke geht in die Luft. Diese Waeme ist sog. latente Waerme. Wenn Du das schaffst diese Energie auf Elektrizitaet umzuwandeln, wirdst Du ein stinkreiche Mann/Frau. Du kannst Dir dann z.B. den Apple (Firma) zur Weihnachten selbst schenken smile

schodel hat Folgendes geschrieben:
Die ganze Energie die nicht direkt Verbraucht werden kann, wird dazu genutzt um Wasserstoff (und erzählt mir nich das die Elektrolyse von Wasser zuviel Energie schluckt)

Erzaehl uns bitte wie Du es kennst.
Ich kenne diese Zahl: Verbrauch der el. Energie zur Herstellung des Wasserstoff
Code:

4,3 - 4,65 kWh/Nm³ H2
(gas at 0°C, 1013 mbar, dry)

Falls die Dichte von Wasserstoff
@293 K
kannst Du berechnen, wie viel Energie brauchst Du, um nach USA mit Boening zu fliegen (siehe oben DrNo)

schodel hat Folgendes geschrieben:
und daraus Methan herzustellen, den man besser transportieren, umverteilen und lagern als Wasserstoff oder elektrischen Strom selbst.

Wer meine Gedanken entwirren, nachvollziehen und weiterführen kann; Glückwunsch.

Ebenfalls! Prost!smile
Hydrogeit



Anmeldungsdatum: 18.01.2012
Beiträge: 2

Beitrag Hydrogeit Verfasst am: 18. Jan 2012 15:11    Titel: Wind-Wasserstoff wird grad versucht Antworten mit Zitat

Hallo Schodel,
Deine Überlegung ist ganz richtig, deswegen wird auch schon daran gearbeitet. Ende 2011 hat sich grad ein Firmenkonsortium zusammen getan, um gemeinsam Wind-Wasserstoff in Angriff zu nehmen.
Wohlgemerkt geht es hierbei wie ganz richtig angemerkt darum, vorrangig Überkapazitäten zu nutzen. Dort wo es geht, soll natürlich der Ökostrom am besten direkt genutzt werden.
In Prenzlau entsteht bereits das erste Hybridkraftwerk und es sollen weitere folgen. Weitere Informationen dazu unter http://www.hzwei.info/blog/2012/01/18/enertrag-soll-wind-wasserstoff-an-greenpeace-energy-liefern/ sowie in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift HZwei.
Gruß, Hydrogeit
Dr.No
Gast





Beitrag Dr.No Verfasst am: 23. Jun 2012 03:26    Titel: Das ist kein Physikerboard, sondern Dachdecker-Palaver Antworten mit Zitat

Z.B. von Gast Martin; und auch sonst: Keinerlei Zahlen, dümmliches allg. sophistisches Geschwätz! Mal Klartext:
* Windkraft kann 65% von den 600 Mrd kWh/ Jahr des dt. Stromverbrauches erzeugen = 390 Mrd. kWh.(Fraunhofer-Studie v. April 2011;
* Allein der bayer. Wind kann 90% des bayer. Stromes erzeugen( =80TWh/a), (Fraunhofer-Inst.)
* Ferner sind offshore 30% zu erzeugen (=180 Mrd. kWh/a), lt. Uni-Kassel, Forscherguppe, Dr. Czisch, 2009.
* 1 Pumpwasser-Speicher-Werk (PSW) ist in Atdorf / Südschwarzwald geplant.
p = 1400 MW für 10 Stunden reichen die 9 Mio m³ Wasser, die man aus 600 m Höhe stürzen lässt. Überbrückt 700 WKA bei Flaute.
* Allein Thüringen hat 13 Standorte für PSW angeboten!
* Und wenn das hier mit Eurem Niveau so weitergeht, war das mein letzter Beitrag! Am wenigstens ertrage ich das heimtückische politische Dummgeschwätz von Martin.
Sage er doch gleich, dass er keine Windräder sehen will, statt dümmlich vorgeschoben "Pseudo-Argumente" bringen.
* Also dieser "Physiker“ ist von derartigem Tunnelblick, kennt keine zuschaltbaren Gas-KW und GuD, Biogas, Biomasse-KW? Die man in 30 Sek. hoch - und runterfährt?
* Ich ertrage diese Blödheit nicht, die er auch noch als superschlauer Diktion dümmlichst daher bringt!
* Von den derzeitigen 22600 WKA drehen sich immer ein paar tausend.
* Und der Europa-Verbund, der von der UNI- Kassel angestrebt wird, wird von den ständig laufenden offshore windturbines von Englands Küsten, wo E.ON Mrd.Beträge in Windparks investiert Strom u. von hunderten Windparks im Jahr 2020.
* Entweder Quellenstudium- oder raus hier, sage ich. Die Meterlangen threads hier, mit nur Schei... habe ich satt! Wohlgemerkt - das soll ein Physikerboard sein? Und sie haben nicht mal das Wissen der 10. Klasse Physik!
* Es wurden 2011 48 Mrd. kWh aus Wind erzeugt. (8%)
* Und da liess man die konventionellen weiterlaufen ??? Soo nicht, Bürschchen!
* In 40 J. ist Erdöl u. in 60 J. Erdgas aus, in 47-67 J. das URAN, in 112-240 J. die Kohle; aber die Sonne brennt noch 4,3 Mrd. Jahre. * Solange wollen unsere Nachkommen Strom; 40J./ 4,3 Mrd. J. ist nicht die Sek. eines Tages, die wir noch fossile Energien haben; und da sollen wir uns so eine Schei..anhören gegen die regenerative Energien ? 23.6.2012, Dr.No
franz



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Beiträge: 11502

Beitrag franz Verfasst am: 23. Jun 2012 14:22    Titel: Re: Das ist kein Physikerboard, sondern Dachdecker-Palaver Antworten mit Zitat

Dr.No hat Folgendes geschrieben:
mein letzter Beitrag!
Thumbs up!
dachdecker2
Administrator


Anmeldungsdatum: 15.06.2004
Beiträge: 1173
Wohnort: Zeppelinheim / Hessen

Beitrag dachdecker2 Verfasst am: 23. Jun 2012 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen Dr.No.

Inhaltlicher Teil:
dachdecker2 hat Folgendes geschrieben:
Das Problem mit Wasserstoff ist, dass brauchbare Energiedichten kaum zu erreichen sind: ...


Wenn man meinen Beitrag liest (statt ihn nur zu zitieren), sollte auffallen, dass dort nicht die Energiedichte des Materials flüssiger Wasserstoff an sich gemeint ist, sondern die Energiedichte des Materials Wasserstoff zusammen mit dem entsprechenden Behälter (Drucktank, wärmeisolierter Tank, hydrierbare Methall-Matrix).

Dr.No hat Folgendes geschrieben:
Sorry umgekehrt: H2-liquid ENERGIEDICHTE = 3 mal höher, als von KEROSIN! Und zig fach höher als Methan, compressed bei 300 bar.


Energiedichte Kerosin: 11,11 kWh/kg (http://de.wikipedia.org/wiki/Kerosin#Jet_B)
Energiedichte Wasserstoff: 33,3 kWh/kg (http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoff#Energiedichten_im_Vergleich)
Energiedichte Methan: 13,9 kWh/kg (berechnet, siehe unten)
Deine Angabe der dreifachen Energiedichte scheint mir unmöglich das Behältnis enthalten zu können. Dass Wasserstoff die zigfache Energiedichte von Methan haben soll, hätte ich gerne von dir belegt, statt einfach so dahin"geschwurbelt".

Da ich keine Zahl zu Methan gefunden habe, habe ich sie ausgerechnet:


Offtopic-Teil:
Schade, dass du nicht angemeldet bist - dann hätte ich den folgenden Teil als PM oder eMail schicken können.

Du hast eine für mich eher schwer nachvollziehbare Art ein Thema voranzubringen. Wo ist das Problem daran, dass hier nicht ausschließlich hochdotierte Physikproffesoren schreiben? Das Physikerboard (scrolle mal hoch zum Logo) "Physik online verstehen" richtet sich eher an Leute wie ... normalerweise würde ich "dich und mich" schreiben, aber das passt in diesem Falle nicht so recht - ich formuliers mal so: "Leute, die noch Fragen haben und solche, die sie beantworten wollen". Statt dich über das Niveau hier zu beschweren, könntest du selbst dafür sorgen, dass das sich bessert - ich wage allerdings zu bezweifeln, dass das nicht mit deinem Stil kollidiert.

Gesondert möchte ich mich bei dir noch für den Titel deines letzten Posts bedanken ... Du scheinst nicht unbedingt der Meinung zu sein, dass man mit Leuten normal reden kann, so wie es hier üblich ist. Anders kann ich mir die Formulierung und den Stil deiner beiden Posts in diesem Thread nicht erklären. Und:
Dr.No hat Folgendes geschrieben:
Entweder Quellenstudium- oder raus hier, sage ich.

Ich weise darauf hin, dass zum Ersten du das gar nicht zu entscheiden hast und zum Zweiten hier ein anderer Ton verbreitet ist. Zum Dritten ist zumindest meiner Meinung nach zusammenhangloses geben von Stichpunkten nicht sehr hilfreich bei dem angeführten Quellenstudium, wenn nicht entsprechende Links angegeben werden. Beispiele, wie es besser geht, findest du schon hier im Thread.

_________________
Gruß, dachdecker2

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Gast Martin
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Beitrag Gast Martin Verfasst am: 24. Jun 2012 00:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Dr. No,

hier ist etwas Windenergie fuer Dich
www(dot)dradio(dot)de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1786177/

Pumpenkraftwerke sind Spitzenlastkraftwerke. Und die Arbeiten mit eine gewissen Wirkungsgrad (kleiner 100%). Also man braucht mehr Energie zum Pumpen als man dann vom fallenden Wasser erzeugt.

GuD und Gas-KW sind auch Spitzenlastkraftwerke. Weist Du warum? Wegen Gaspreis.

Ich denke nicht, das Bayern 90% des Verbrauchs von Wind gewinnt.
Vielleicht ist die installierte Leistung tatsaechlich so hoch, aber die Produktion wird kleiner.

Ein Jahr hat 8760 Stunden. Man rechnet mit dem Betrieb eines Windparks etwa 4200 Vollaststunden/a also nicht mal 50% (Alpha Ventus)

Weist Du etwas ueber Kategorisierung der Verbraucher?
Es gibt solche Verbraucher, die rund um die Uhr von mind. 2 unabhaengigen Quellen angespeisst werden muessen. (Grossstaedte, wie Berlin, Krankenaeuser, Banken, Flughafen etc.) Wenn das Deine Kunden waeren, wuerdest Du die mit Windkraft einspeisen?

Mag sein dass Du in Physik besser bist als ich aber von der Stromversorgung und Kraftwerkstechnik verstehst Du wenig.

Wenn Du so von Windkraft ueberzeugt bist, weisst du sicherlich, dass die Windparks oft BlinleistungVERBRAUCHER sind und das die gelieferte Energie nicht die Qualitaet von Kern- und anderen thermischen Kraftwerken (Sinusfoermigkeit, Frequenz ...)

Die "regenerative Energiequellen" sind eine Option nicht ein Heilmittel auf alle Probleme der Stromversorgung. Soviel zu Deinem Tunnelblick.

Uebrigens, derjenige moechte ich gerne treffen, der die Sonne erneuern will smile
Wuestenstromfan



Anmeldungsdatum: 11.12.2016
Beiträge: 1

Beitrag Wuestenstromfan Verfasst am: 11. Dez 2016 08:02    Titel: Erneuerbare ohne Mehrkosten möglich Antworten mit Zitat

Ich moechte diesen Thread nur noch um folgede Infos ergänzen:
Wir können in D mit Windkraft für 8 Cent je Kwh und PV für 12 Cent je KWH alle unsere Energie herstellen (EEG 2014), und weiterhin für 26 Cent je Kwh verbrauchen.
Mit Pumpspeicherwerken können wir mit nur 25 % Verlust speichern, mit 6 % Verlust auf 1.000 km überall hinleiten. In 1.000 m Tiefe hätten wir auch jeden beliebigen Platz für Pumpseicherbecken.
Mit Methan aus H2 und CO2 im integrierten Konzept (Außerdem Speicher mit hochkonzentrierten Co2) lassen sich Speicherwerte wie mit Pumpspeicherwerken erzielen.
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