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Maximalgeschwindigkeit bei gleichmäßiger Beschleunigung
 
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fidelnix
Gast





Beitrag fidelnix Verfasst am: 06. Okt 2012 12:20    Titel: Maximalgeschwindigkeit bei gleichmäßiger Beschleunigung Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Guten Tag miteinander,
ich hätte da eine kurze Frage. Gestern hat mein Physiklehrer behauptet, man könne durch eine gleichförmige Beschleunigung (theoretisch natürlich) auf unbegrenzte Geschwindigkeiten kommen. Ich habe es leider versäumt darauf hinzuweisen dass doch die Lichtgeschwindigkeit die Maximalgeschwindigkeit für Informationsausbreitung im Universum ist. Hat mich nämlich sehr gewundert als er das gesagt hat oder stehe ich jetzt auf dem Schlauch?

Meine Ideen:
Siehe Frage
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21442

Beitrag TomS Verfasst am: 06. Okt 2012 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Dich interessiert offensichtlich, wie in der speziellen Relativitätstheorie eine gleichförmige Beschleunigung behandelt wird. Das ist etwas komplizierter, da die SRT meist für Inertialsysteme formuliert wird, in dem Fall einer Beschleunigung aber kein Inertialsystem vorliegt, und die "konstante Beschleunigung" auch nicht gegenüber einem einzigen, festen Inertialsystem formuliert werden kann. Man muss sozusagen ständig das Bezugssystem wechseln.

Man löst dies so, dass man die konstante Beschleunigung auf das jeweilige Ruhesystem der Rakete bezieht, das aber eben keinem Inertialsystem entspricht.

Löst man die Bewegungsgleichung für das Inertialsystem, in dem die Rakete bei ihren Start bei t=0 ruht, d.h. mit den Anfangsbedingung x(t=0) = 0 und v(t=0) = 0, so findet man für konstante Beschleunigung a:



D.h. aus Sicht des Startsystems ist v(t) durch die obige Formel gegeben. Dabei ist außerdem


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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
DrStupid



Anmeldungsdatum: 07.10.2009
Beiträge: 5740

Beitrag DrStupid Verfasst am: 06. Okt 2012 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

TomS hat Folgendes geschrieben:
in dem Fall einer Beschleunigung aber kein Inertialsystem vorliegt


Nur wenn das Bezugssystem selbst beschleunigt ist. Es spricht auch in der SRT nichts dagegen, einen Körper in einem Inertialsystem gleichförmig zu beschleunigen.
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21442

Beitrag TomS Verfasst am: 06. Okt 2012 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

Nur die Tatsache, dass v=at nicht für beliegig große Zeiten gelten kann.
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D2



Anmeldungsdatum: 10.01.2012
Beiträge: 1723

Beitrag D2 Verfasst am: 06. Okt 2012 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht sitze ich auf dem falschen Dampfer, aber was ist wenn ein Labor auf einem sich drehenden Karussel aufgebaut wird?
DrStupid



Anmeldungsdatum: 07.10.2009
Beiträge: 5740

Beitrag DrStupid Verfasst am: 06. Okt 2012 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

TomS hat Folgendes geschrieben:
Nur die Tatsache, dass v=at nicht für beliegig große Zeiten gelten kann.


Die spricht auch nicht dagegen, einen Körper gleichförmig zu beschleunigen, sondern nur dagegen, selbiges für beliegig große Zeiten zu tun.
DrStupid



Anmeldungsdatum: 07.10.2009
Beiträge: 5740

Beitrag DrStupid Verfasst am: 06. Okt 2012 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

D2 hat Folgendes geschrieben:
was ist wenn ein Labor auf einem sich drehenden Karussel aufgebaut wird?


Dann ist das Ruhesystem dieses Labors kein Inertialsystem. Das macht die Sache komplizierter.
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