RegistrierenRegistrieren   LoginLogin   FAQFAQ    SuchenSuchen   
Paradoxon beim Aneinander-Vorbeifliegen - Seite 3
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3 
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Astronomie
Autor Nachricht
Wolfgang092



Anmeldungsdatum: 14.01.2026
Beiträge: 51
Wohnort: München

Beitrag Wolfgang092 Verfasst am: 25. Jan 2026 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Aruna schrub
Zitat:

und wenn gerade nix vorbeifliegt, dann ist die 10-km-Marke 10 km entfernt?

Nein, die 10-km-Marke befindet sich im Inertialsystem des Beobachters, AKA sie ist und bleibt 10 km entfernt, auch wenn das Myon gerade vorbei fliegt.

Zitat:

Was, wenn da zwei Objekte unterschiedlicher Geschwindigkeit vorbeifliegen?
Welches bestimmt dann die Längenverkürzung?

Dann ist jedes entsprechend seiner Geschwindigkeit unterschiedlich weit entfernt.

Im Prinzip hast du das ja schon mit der 10-km-Marke; die hat eine relative Geschwindigkeit von 0, ist daher auch die Ruhelänge von 10 km entfernt. das gerade vorbeifliegenden Myon hat eine relative Geschwindigkeit von knapp unter Lichtgeschwindigkeit, und ist zu diesem Zeitpunkt eben auch nur 600 m vom Beobachter am Ende seine Flugstrecke entfernt. Diese Kontraktion der Strecke ist von beiden Enden aus zu beobachten. Die Relativgeschwindigkeit zwischen beiden Objekten gilt ja schließlich auch für beide Objekte gleichermaßen, beide "sehen" das jeweils andere Objekt mit knapp unter LG auf sich zu kommen.

Aber ich würde vorschlagen, die Diskussion vorläufig ruhen zu lassen, und abzuwarten, bis TomS seine Intro zur SRT geschrieben hat, und ich diese gelesen und verstanden habe. Macht wenig Sinn, uns jetzt die Köppe einzuschlagen, wenn sich nachher rausstellt, dass ich tatsächlich falsch liege, oder wir uns nur um des Kaisers Bart streiten, oder sonst was.

Wolfgang
Aruna



Anmeldungsdatum: 28.07.2021
Beiträge: 1609

Beitrag Aruna Verfasst am: 25. Jan 2026 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

ML hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Aruna hat Folgendes geschrieben:

ich frage mich gerade, ob Du das ernst meinst, oder einfach nur trollst...


Nach was sieht es denn aus?


Ich bin unsicher, halte aber Privattheorie + Selbstvertrauen noch für möglich
Aruna



Anmeldungsdatum: 28.07.2021
Beiträge: 1609

Beitrag Aruna Verfasst am: 25. Jan 2026 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Wolfgang092 hat Folgendes geschrieben:

Im Prinzip hast du das ja schon mit der 10-km-Marke; die hat eine relative Geschwindigkeit von 0, ist daher auch die Ruhelänge von 10 km entfernt. das gerade vorbeifliegenden Myon hat eine relative Geschwindigkeit von knapp unter Lichtgeschwindigkeit, und ist zu diesem Zeitpunkt eben auch nur 600 m vom Beobachter am Ende seine Flugstrecke entfernt.


und wenn das Myon oder ein etwas größeres Objekt nun mit der 10km-Marke kollidiert, oder dran vorbeischrammt.
Findet das für den, der im Erdsystem nach oben guckt dann in 10km Entfernung statt, oder in 600m?

Wolfgang092 hat Folgendes geschrieben:

Aber ich würde vorschlagen, die Diskussion vorläufig ruhen zu lassen, und abzuwarten, bis TomS seine Intro zur SRT geschrieben hat, und ich diese gelesen und verstanden habe.


ich glaube, das kann noch etwas dauern bis das entsprechend runtergebrochen ist....
Aber meinetwegen.

_________________
desipere est juris gentium
Wolfgang092



Anmeldungsdatum: 14.01.2026
Beiträge: 51
Wohnort: München

Beitrag Wolfgang092 Verfasst am: 25. Jan 2026 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Aruna schrub
Zitat:
und wenn das Myon oder ein etwas größeres Objekt nun mit der 10km-Marke kollidiert, oder dran vorbeischrammt.
Findet das für den, der im Erdsystem nach oben guckt dann in 10km Entfernung statt, oder in 600m?

Hmm, gute Frage. Darüber hab ich noch nicht nachgedacht.

Spontan würde ich sagen, der Beobachter sieht beides in jeweils ihrer "relativen" Entfernung (d.h. der Entfernung, in der sie der Beobachter sieht) "zersplittern" (oder was immer mit ihnen geschieht), d.h. das Myon in 600 m, die Marke in 10 km.

Wobei beide (insbesondere aber größere Objekte) bzw. Ihre Trümmerteile (so es welche gibt) durch den Aufprall vermutlich eine ganz andere Geschwindigkeit erhalten werden, je nach Masse-Verhältnis, und wie voll sie sich treffen, usw. Evtl. ändern sie sogar die Richtung. Und mit der Geschwindigkeit ändert sich entsprechend auch auch ihre relative Entfernung zum Beobachter. D.h. der Zusammenprall wird wahrscheinlich überlagert durch Verschiebungen, so könnte das Myon bei einem Volltreffer "zurückspringen" zur 10-km-Marke, während des Momentes, in dem es vernichtet wird, bei einem "Streitschuss" entsprechend weniger weit, bei einem Abpraller nimmt es vielleicht eine andere Richtung an, und ist dann von dem Beobachter nicht mehr längs der Bewegungsrichtung zu sehen, sondern quer dazu, usw.

Wolfgang
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Astronomie