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Elke&Ralph



Anmeldungsdatum: 11.12.2023
Beiträge: 1

Beitrag Elke&Ralph Verfasst am: 11. Dez 2023 12:30    Titel: Eigenen Strom herstellen Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Vielen Dank für die promten Antworten.
Was sich mir noch überhaupt nicht erschließt sind die anzunehmenden Verluste durch das nötige Getriebe, bzw. potenzielle andere Möglichkeiten.

Meine Ideen:
Wenn das Wasserrad mit 15 U/Min dreht und für die Nutzung im Haushalt oder Einspeisung E-Auto eine konstante Stärke nötig ist. Entsprechen dann nicht die Drehmomentverluste der Übersetzung?
4520 KWh pro Monat x 3.600.000 = 1,6272e10 WS / 100 (Übersetzung auf 1.500 U/Min) = 162.720.000 Jule (bzw. WS) = 45,2 KWh/Monat???

(Den ersten Thread kann man hier nachlesen. Steffen)
1925
Gast





Beitrag 1925 Verfasst am: 11. Dez 2023 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

Die 4520 kWh/Monat ist die durch das Wasser verfügbare Energie (kinetische Energie dürfte vernachlässigbar sein). Und dieser Wert beruht auf den von Dir errechneten 19200 Litern.

Was Du über Drehmomente schreibst, verstehe ich leider nicht.

Der größte Verlust von den 4520 kWh liegt meiner Ansicht nach ganz klar bei der Bauform des Wasserrads.
Wenn dessen Außendurchmesser 2m beträgt, dann fällt das Wasser erst einmal in die "Behälter", bevor es Kraft auf das Wasserrad ausübt. Somit entfällt schon einmal dieser Teil der Energie, sagen wir im Schnitt 20cm.
Sobald der Behälter in etwa in der Waagerechten zur Achse des Wasserrads liegt, läuft das Wasser bereits wieder heraus, und den restlichen Weg nach unten wird die potentielle Energie nicht mehr voll genutzt.
Von oben genannter Energie wird also allein durch die Konstruktion des Wasserrads nur ein deutlich reduzierter Teil genutzt. Deshalb schrieb ich: "Aber allein schon wegen der Bauweise des Wasserrades würde ich das zumindest durch 2 teilen.".

Alle anderen Verluste kann man nicht wirklich berechnen. Diese hängen von den genutzten Bauteilen (Generator, Lager, Getriebe) ab. Dazu kannst Du aber etwas den Datenblättern der von Dir ins Auge gefassten Bauteile entnehmen.
Mathefix



Anmeldungsdatum: 05.08.2015
Beiträge: 5862
Wohnort: jwd

Beitrag Mathefix Verfasst am: 11. Dez 2023 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Das Übersetzungsverhältnis hat nichts mit irgendwelchen Verlusten zu tun,

Wie ich in Deinem ersten thread berechnet habe, kann das Wasserrad maximal eine elekrtsche Energie von 2.700 kWh/Monat erzeugen.
Mathefix



Anmeldungsdatum: 05.08.2015
Beiträge: 5862
Wohnort: jwd

Beitrag Mathefix Verfasst am: 11. Dez 2023 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

1925 hat Folgendes geschrieben:


Der größte Verlust von den 4520 kWh liegt meiner Ansicht nach ganz klar bei der Bauform des Wasserrads.
Wenn dessen Außendurchmesser 2m beträgt, dann fällt das Wasser erst einmal in die "Behälter", bevor es Kraft auf das Wasserrad ausübt. Somit entfällt schon einmal dieser Teil der Energie, sagen wir im Schnitt 20cm.
Sobald der Behälter in etwa in der Waagerechten zur Achse des Wasserrads liegt, läuft das Wasser bereits wieder heraus, und den restlichen Weg nach unten wird die potentielle Energie nicht mehr voll genutzt.
Von oben genannter Energie wird also allein durch die Konstruktion des Wasserrads nur ein deutlich reduzierter Teil genutzt. Deshalb schrieb ich: "Aber allein schon wegen der Bauweise des Wasserrades würde ich das zumindest durch 2 teilen.".

Dieser negative Effekt kann durch geeignete Formgebung der Zellen - rückwärts gekrümmt und am Aussenradius höher als am Innenradius - reduziert werden.
In meiner Rechnung habe ich das durch den Füllfaktor berücksichtigt.
Nils Hoppenstedt



Anmeldungsdatum: 08.01.2020
Beiträge: 2019

Beitrag Nils Hoppenstedt Verfasst am: 11. Dez 2023 14:19    Titel: Re: Eigenen Strom herstellen Antworten mit Zitat

Elke&Ralph hat Folgendes geschrieben:

Wenn das Wasserrad mit 15 U/Min dreht und für die Nutzung im Haushalt oder Einspeisung E-Auto eine konstante Stärke nötig ist.


Nein, du brauchst zum Einspeisen keine konstante Leistung (Solar- und Windenergie sind schließlich auch nicht konstant). Im Übrigen denke ich auch, dass ein Faktor 1/2 für die Verluste eine gute Grobabschätzung ist.

Was die Kosten betrifft, lässt sich das schwer pauschal abschätzen, da die Umsetzung stark von den individuellen Gegebenheiten vor Ort abhängen. Aber grundsätzlich musst du mit hohen Investitionskosten rechnen, die du erst im Laufe vieler Jahre wieder reinholst.

Auch ist das Genehmigungsverfahren eine große Hürde. Man muss da auch mit einigen Monaten/Jahren rechnen.

Viele Grüße,
Nils

_________________
Ihr da Ohm macht doch Watt ihr Volt!
Steffen Bühler
Moderator


Anmeldungsdatum: 13.01.2012
Beiträge: 7232

Beitrag Steffen Bühler Verfasst am: 12. Dez 2023 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Leider wurde schon wieder ein neuer Thread erstellt. Elke und Ralph, antwortet bitte einfach im bestehenden Thread und fangt nicht immer von vorne an.

Hier ist zu.
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