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TIEUHAN



Anmeldungsdatum: 12.10.2023
Beiträge: 4

Beitrag TIEUHAN Verfasst am: 12. Okt 2023 15:57    Titel: Bindungsenergie Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Die Elemente Iridium, Platin, Quecksilber und Thallium haben extrem wenig Bindungsenergie. Wenn wir die atomare Masse dieser Elemente mit der atomaren Masse ohne Bindungsenergie vergleichen, dann weicht dieses Verhältnis sehr beträchtlich von anderen benachbarten Elementen ab, und vor allem auch von Gold, das ja direkt zwischen Platin und Quecksilber ist.

Ohne diese vier Elemente wäre dieses Verhältnis eine schöne Kurve. Wegen diesen vier haben wir zwei große Zacken in der Kurve.

Meine Ideen:
Könnte es etwas damit zu tun haben dass Quecksilber eine besonders großes Neutronen-Protonen Verhältnis hat? Oder könnten andere Faktoren zur Bindungsenergie beitragen?
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 17768

Beitrag TomS Verfasst am: 12. Okt 2023 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Kannst du uns mal eine Quelle nennen?
_________________
Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
Darmos
Gast





Beitrag Darmos Verfasst am: 12. Okt 2023 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

TomS hat Folgendes geschrieben:
Kannst du uns mal eine Quelle nennen?


Hallo Tom,

Ich hoffe man wird hier nicht gleich erschlagen wenn man eine eigene Theorie erwähnt.

Wie dem auch sei, in meiner Theorie berechne ich die Gravitationskonstante jedes Elementes indem ich die Trägheitsmasse des Elements mit der Masse vergleiche die man erwarten würde wenn es keine Bindungsenergie gäbe.

Meine Theorie sollte für die Diskussion irrelevant sein. Es geht mir nur darum warum dieser Unterschied so groß ist für die vier Elemente die ich genannt hab. Hier die Berechnung:

Mercury:
Inertial mass:
(195.965833 × 0.0015) +
(197.9667690 × 0.1004) +
(198.9682799 × 0.1694) +
(199.9683260 × 0.2314) +
(200.9703023 × 0.1317) +
(201.9706430 × 0.2974) +
(203.9734939 × 0.0682) = 200.59255993365

Gravitational mass:
(((80 × 1.00727647) + (116 × 1.0008665)) × 0.0015) +
(((80 × 1.00727647) + (118 × 1.0008665)) × 0.1004) +
(((80 × 1.00727647) + (119 × 1.0008665)) × 0.1694) +
(((80 × 1.00727647) + (120 × 1.0008665)) × 0.2314) +
(((80 × 1.00727647) + (121 × 1.0008665)) × 0.1317) +
(((80 × 1.00727647) + (122 × 1.0008665)) × 0.2974) +
(((80 × 1.00727647) + (124 × 1.0008665)) × 0.0682) = 201.30973751615

201.30973751615 / 200.59255993365 = 1.0035752950295724868

1.0035752950295724868 * G_H = G_Hg = 6.63726

G_H = 6.61361.

Bei den meisten anderen Elementen ist das Verhältnis zwischen diesen zwei Arten von Masse sehr viel großer. Zum Beispiel bei Gold haben wir:

Gold:
Inertial mass:
196.9665687

Gravitational mass:
(79 × 1.00727647) + (118 × 1.008665) = 198.59731113

G_Au = 6.66837

Das ist ein Faktor von 1.008.

Die Frage ist also, warum haben Iridium, Platin, Quecksilber, Thallium so wenig Bindungsenergie?

MfG,
Sky.
TIEUHAN



Anmeldungsdatum: 12.10.2023
Beiträge: 4

Beitrag TIEUHAN Verfasst am: 12. Okt 2023 18:56    Titel: Mit und ohne Bindungsenergie Antworten mit Zitat

TomS hat Folgendes geschrieben:
Kannst du uns mal eine Quelle nennen?


Anmerkung: Ignorier meinen letzten Beitrag einfach. Ich hab hier alles nochmal theorieunabhängig formuliert.

Hallo Tom,

Hier ein Vergleich zwischen Quecksilber und Gold, welche ja im Periodischen System nahe beieinander liegen:

Durchschnittliche atomare Masse von Quecksilber:
(195.965833 × 0.0015) +
(197.9667690 × 0.1004) +
(198.9682799 × 0.1694) +
(199.9683260 × 0.2314) +
(200.9703023 × 0.1317) +
(201.9706430 × 0.2974) +
(203.9734939 × 0.0682) = 200.59255993365

Masse die man erwarten würde wenn es keine Bindungsenergie gäbe:
(((80 × 1.00727647) + (116 × 1.0008665)) × 0.0015) +
(((80 × 1.00727647) + (118 × 1.0008665)) × 0.1004) +
(((80 × 1.00727647) + (119 × 1.0008665)) × 0.1694) +
(((80 × 1.00727647) + (120 × 1.0008665)) × 0.2314) +
(((80 × 1.00727647) + (121 × 1.0008665)) × 0.1317) +
(((80 × 1.00727647) + (122 × 1.0008665)) × 0.2974) +
(((80 × 1.00727647) + (124 × 1.0008665)) × 0.0682) = 201.30973751615

Verhältnis:
201.30973751615 / 200.59255993365 = 1.00358

Atomare Masse von Gold:
196.9665687

Masse die man erwarten würde wenn es keine Bindungsenergie gäbe:
(79 × 1.00727647) + (118 × 1.008665) = 198.59731113

Das ist ein Verhältnis von 1.00828. Ein Verhältnis von 1.008 oder 1.009 ist ganz normal, aber ein verhältnis von 1.00358 ist sehr ungewöhnlich. Man erwartet so ein Verhältnis eher nur ganz am Anfang vom Periodischen System.

MfG,
Sky.
Myon



Anmeldungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 5803

Beitrag Myon Verfasst am: 12. Okt 2023 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Nur kurz und nach längerem Suchen und Kopfzerbrechen: beim Quecksilber ist Dir bei der Neutronenmasse jeweils eine Null nach dem Komma reingerutscht. Bin an einem kleinen Handy und kanns nicht überprüfen, aber das wird wahrscheinlich der Grund sein für das zu kleine Verhältnis.
TIEUHAN



Anmeldungsdatum: 12.10.2023
Beiträge: 4

Beitrag TIEUHAN Verfasst am: 13. Okt 2023 05:09    Titel: Antworten mit Zitat

Myon hat Folgendes geschrieben:
Nur kurz und nach längerem Suchen und Kopfzerbrechen: beim Quecksilber ist Dir bei der Neutronenmasse jeweils eine Null nach dem Komma reingerutscht. Bin an einem kleinen Handy und kanns nicht überprüfen, aber das wird wahrscheinlich der Grund sein für das zu kleine Verhältnis.


Oh, du hast Recht. Hab gerade nachgekuckt, und das ist mir genau bei Iridium, Platinum, Quecksilber und Thallium passiert!

Vielen Dank!
scharlatan
Gast





Beitrag scharlatan Verfasst am: 13. Okt 2023 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ich frage mich ja schon wie man auf sowas kommt, war die Kurve von Wikipedia nicht hübsch genug das man eine eigene erstellt und dabei Fehler macht? Aber lustig isses, was selten ist in diesem Forum.
TIEUHAN



Anmeldungsdatum: 12.10.2023
Beiträge: 4

Beitrag TIEUHAN Verfasst am: 14. Okt 2023 06:33    Titel: Nicht-Newtonische Gravitation Antworten mit Zitat

scharlatan hat Folgendes geschrieben:
Ich frage mich ja schon wie man auf sowas kommt, war die Kurve von Wikipedia nicht hübsch genug das man eine eigene erstellt und dabei Fehler macht? Aber lustig isses, was selten ist in diesem Forum.


Das ist ein Missverständnis. Die Kurve zeigt die Gravitationskonstanten aller chemischen Elemente.

Es ist nicht so ungewöhnlich wie es scheint. Professor Ephraim Fischbach zum Beispiel hat eine fünfte Kraft vorgeschlagen die von der Baryonenzahl abhängt. Allerdings hat er eine Kopplungskonstante benutzt und daher waren seine Unterschiede im Bereich von 1/1.000.000, anstelle von 1/1000 bis 1/100.

Dann gab es noch Brush, in den 20igern, und zwischen 2000 - 2022 gab es Szasz, der ein Experiment im Fallturm in Bremen gemacht hat.

Dann gibt es noch den Chinesischen Physiker Hong Du, der genauso wie ich vorraussagt dass Neutronen 1% langsamer fallen als Eisen. Alle Experimente unterstützen diese Sichtweise. Tatsächlich fallen Neutronen in allen Experimenten zu langsam und nie zu schnell.

Wie dem auch sei, ich will mich hier nicht streiten. Hier sind die ganzen Experimente die meine Sichtweise unterstützen:

https://www.academia.edu/87511831/Bringing_order_into_200_years_of_chaos_in_gravity

https://www.academia.edu/102139887/Evidence_from_freefall_experiments

https://www.academia.edu/92988942/Eliminating_the_mass_gap_between_neutron_stars_and_black_holes

Achja, die Kurve mag zwar gleich aussehen, aber es ging mir ja nie um die Kurve sondern um die G-Werte. Ich kann nicht einfach die Kurve aus Wikipedia nehmen und sie in exakte G-Werte verwandeln. Dafür ist das Diagram nicht genau genug. Stehen ja auch keine genauen Zahlenwerte drauf. Das muss man schon selber ausrechnen. Wenn man sich verrechnet merkt man das ja früher oder später.

MfG,
Sky.
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