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Maximalströme im Wechselstromkreis
 
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rhombus
Gast





Beitrag rhombus Verfasst am: 23. Sep 2021 01:54    Titel: Maximalströme im Wechselstromkreis Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo,
ich füge untenstehend die Aufgabe ein, die mir Schwierigkeiten bereitet.
Mir ist bei der Fragestellung schlicht das Vorgehen nicht bekannt und ich würde mich über eine skizzenhafte Anleitung freuen.

Meine Ideen:
Meine Idee wäre es, die Gesamtimpedanz der Schaltung zu berechnen, damit könnte ich bei gegebener Spannung die Funktion I(t) aufstellen, jedoch weiß ich nicht, wie ich mit diesem Wert weitermache, durch den Widerstand würde meines Verständnisses nach zumindest der Strom I_max = U_max/R fließen, aber rechne ich dann mit der resultierenden Spannung weiter und teile sie auf die übrigen Bauteile auf, oder fahre ich fort, indem ich jeweils nach dem Maximalstrom umstelle (also Z_Kondensator = 1/i*omega*C => I_max = U_max/Z usw.)?
rhombus



Anmeldungsdatum: 23.09.2021
Beiträge: 3

Beitrag rhombus Verfasst am: 23. Sep 2021 02:06    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Schaltung habe ich gegeben, mit folgenden Spezifikationen:

U(t) = 10V*cos(omega*t), L=0,5mH, C=200nF

Die Maximalstromstärken sollen jeweils für den Fall omega = 1/sqrt(L*C) berechnet werden.

EDIT schnudl: Link entfernt und Bild hier eingefügt



acp172.gif
 Beschreibung:
 Dateigröße:  6.19 KB
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acp172.gif


schnudl
Moderator


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Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 23. Sep 2021 07:59    Titel: Antworten mit Zitat

Maximal im Bezug auf das zeitliche Verhalten? Das wären die Spitzenwerte. Die bekommst du (für den eingeschwungenen Zustand) über die Scheinwiderstände, denn für einen beliebigen Bauteil mit Scheinwiderstand Z stehen die Amplituden im Verhältnis U/I = Z.

Widerstand



Kapazität



Induktivität


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rhombus



Anmeldungsdatum: 23.09.2021
Beiträge: 3

Beitrag rhombus Verfasst am: 23. Sep 2021 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die Antwort, so bekomme ich denke ich relativ sinnvolle Ergebnisse.
Eine Nachfrage hätte ich noch, was ändert sich hier im getriebenen Schwingkreis an der Tatsache, dass die Elemente parallel geschaltet sind? Ich kenne soweit nur den Fall der Reihenschaltung, hat das Ganze lediglich einen Einfluss auf die Gesamtimpedanz?
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 6948
Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 23. Sep 2021 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Im vorliegenden Fall ist alles parallel; somit liegt an R, L, C die gleiche Spannung U. Die Ströme sind aber unterschiedlich. Die Impedanz eiens Parallelschwingkreises ist bei Resonanz unendlich (bzw. R, wenn R auch parallel liegt)

Im Serienschwingkreis fließt durch R,L,C der selbe Strom und die Spannungen sind verschieden. Die Impedanz eiens Serienschwingkreises ist bei Resonanz Null (bzw. R, wenn R auch in Serie liegt).

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GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14812

Beitrag GvC Verfasst am: 23. Sep 2021 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Fehlt noch der maximale Gesamtstrom Îs. Der ist zwar sehr einfach zu bestimmen, sollte aber aus formalen Gründen in der Lösung dieser Aufgabe nicht fehlen.
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