RegistrierenRegistrieren   LoginLogin   FAQFAQ    SuchenSuchen   
Innenwiderstand & Gesamtleitwert berechnen
 
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Elektrik
Autor Nachricht
Marcel12
Gast





Beitrag Marcel12 Verfasst am: 09. Jan 2021 09:55    Titel: Innenwiderstand & Gesamtleitwert berechnen Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo,
bei der folgenden Schaltung muss ich den Innenwiderstand & Gesamtleitwert berechnen.

https://ibb.co/Z8nqHRq

Meine Ideen:
R5,R7 in Reihe und Parallel zu R1
R3,R2 Parallel
oder R4,R5,R7,R6 in Reihe und Parallel zu R1 und R3,R2

leider stimmen die Ergebnisse nicht :(

Kann einer weiterhelfen, danke.
masterpie



Anmeldungsdatum: 13.11.2019
Beiträge: 159

Beitrag masterpie Verfasst am: 09. Jan 2021 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich sieht das wie folgt aus:

Rges = ((((R5 + R7) || R1) + R6) || R2 || R3 ) + R4

Mit meinen Abkürzungen wie || für parallel und + in Reihe kommst Du klar?
Wahrscheinlich kann man ein oder zwei Klammern weglassen.

Gruß,
Masterpie

_________________
Wir denken zu viel und fühlen zu wenig. (Charlie Chaplin)
Marcel121
Gast





Beitrag Marcel121 Verfasst am: 09. Jan 2021 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Danke:)
Habe nur das Problem, dass das Ergebnis etwas abweicht um 4 ohm, richtig soll sein 594,69 ohm. Könntest du das mal vorrechnen?
masterpie



Anmeldungsdatum: 13.11.2019
Beiträge: 159

Beitrag masterpie Verfasst am: 09. Jan 2021 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

masterpie hat Folgendes geschrieben:

Rges = ((((R5 + R7) || R1) + R6) || R2 || R3 ) + R4


Dann wollen wir mal ... ich runde auf zwei Stellen nach Komma ... Ist aber praktisch Unsinn, da derart genaue Widerstände schon unbezahlbar sind. Widerstände mit 1% oder 2% sind bereits sehr genau. Mit der Größenordnung von 5%, 10% oder 20% Genauigkeit bist Du praktisch dabei und es ist bezahlbar. Für die meisten Anwendungsfälle auch ausreichend. Wir sollten auch nicht vergessen, das einfache Widerstände temperaturabhängig sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 4 Ohm Abweichung ein wirkliches Problem darstellen sollten. Aber machen wir die theoretische Berechnung:

R5 + R7 = (316 + 909) Ohm = 1225 Ohm

1225 Ohm || R1 = 1225 * R1 / (1225 + R1) Ohm = 1225 * 357 / (1225 + 357) Ohm = 276,44 Ohm

(276,44 + R6) Ohm = (276,44 + 287) Ohm = 563,44 Ohm

563,44 Ohm || R2 = 563,44 * 110 / (563,44 + 110) Ohm = 91,9 Ohm

91,9 Ohm || R3 = 91,9 * 162 / (91,9 + 162) Ohm = 58,64 Ohm

(58,64 + R4) Ohm = (58,64 + 536) Ohm = 594,64 Ohm

Das ich 0,05 Ohm unter dem angeblich richtigen Wert liege, hängt sicher mit der Rundung zusammen. Praktisch wäre aber ein Wert von Rges rund 600 Ohm (bei 1% Genauigkeit !) bestimmt ausreichend.

Wenn Du die Parallelschaltungsberechnung nicht mehr kennst, dann kannst Du z.B. hier https://www.electronics-tutorials.ws/de/widerstande/parallel-geschaltete-widerstaende.html nachlesen. Ansonsten sollte mein Wert stimmen, aber rechne ruhig noch mal nach ...

Selbstverständlich kannst Du auch die Gesamtwiderstände für die parallelgeschalteten Widerstände über deren Leitwert berechnen. Also 1225 Ohm || R1 wäre

(1 / (1 / 1225 + 1 / R1)) Ohm = 1 / 0,00361745 Ohm = 276,44 Ohm

(Nix anderes als in der ersten Rechnung). Erscheint mir aber umständlicher.

Gruß,
Masterpie

_________________
Wir denken zu viel und fühlen zu wenig. (Charlie Chaplin)
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Elektrik