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Kraft bei Unfall berechnen
 
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fastgiga



Anmeldungsdatum: 16.12.2007
Beiträge: 4

Beitrag fastgiga Verfasst am: 12. Jun 2008 15:09    Titel: Kraft bei Unfall berechnen Antworten mit Zitat

Tach auch,
ich hätt da mal ne Frage, hab leider schon lange kein physik mehr und bin mir darum nich ganz sicher wie ich folgendes problem ausrechen kann.

Nehme man an das ein Auto 1000kg schwer ist und mit 80 km/h fährt, dann knallts gegen ne mauer und wird innerhalb von einem meter (also der Kühlerhaube) auf 0 abgebremst, die wie viel fache gewichtskraft wirkt dann auf den Fahrer?

Gerechnet hab ich das so:

t(bremszeit)= s/V = 0,045s

Also wird das Auto innerhalb von 0,045 sekunden von 22,2 m/s auf 0 runtergebremst..klingt ja noch ganz vernünftig.

V/t = a

Also wirkt sozusagen die beschleunigung a= 493,3 m/s² (negative beschleunigungen mochte ich noch nie, müsste doch auch positiv gehen oder?)

F=m*a, und das ist nach meiner Rechnung 4933333N=4933kN.

Kingt nach verdammt viel....war da jetzt schon nen Fehler?

Also dann zu G, ich hab mr einfach mal gedacht, G von dem Auto wenns steht ist 1000*9,81=9810N, 4933kn ist das 502 fache von 9810N, wirkt also die 502fache Gewichtskraft auf des Auto?

Wirkt also auf den Fahrer 502G???? das klingt mir groß...zu groß...ist da irgendwo nen fehler???

Nur um irgendwelche Missverständnissen vorzubeugen, das is nicht für die schule oder so gedacht..hat mich einfach so mal Interessiert, d.h. Form oder sowas is schnurz piep egal, eifnach nur nen Ergebniss bräucht ich^^

Vielen Dank schonmal im Vorraus für eure Hilfe....momentan kommt mir Quantenphysik einfacher vor als Mechanik...da erinnere ich mich irgendwie noch drann^^.

mfg fastgiga
pressure



Anmeldungsdatum: 22.02.2007
Beiträge: 2496

Beitrag pressure Verfasst am: 12. Jun 2008 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Deine Überlegung sind alle etwas richtig, aber enthalten ein paar Fehler.
Dass der eine Meter den Bremsweg darstellt, hast du richtig erkannt. Du kannst aber nicht einfach die Geschwindigkeit des Wagens durch diese Strecke teilen, da der Wagen ja im Lauf dieser Strecke abgebremst wird, die Geschwindigkeit also nicht konstant ist. Daher musst du auf die Formeln für die Bewegung mit konstanter Beschleunigung zurückgreifen:




Daraus folgt:





Um nun das Vielfach der Gewichtskraft zu berechnen, brauchst du keine Kraft berechnen sondern, du kannst einfach mit der Beschleunigung weiter rechnen. Normalerweise wirkt auf jeden Kröper die Erdbeschleunigung g und erzeugt damit die Gewichtskraft, also teilst du einfach a durch g:



Es wirken also bei diesem Unfall also durchschnitlich ca. 25 G auf den Fahrer bzw. Beifahrer oder auf das Auto.

Ich hoffe, das reicht dir so. Wenn noch Fragen bestehen, einfach stellen.
Thumbs up!


Zuletzt bearbeitet von pressure am 12. Jun 2008 15:52, insgesamt einmal bearbeitet
noob
Gast





Beitrag noob Verfasst am: 12. Jun 2008 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

nein, das stimmt so nicht ganz.

Mit dem Thema habe ich mich auch mal beschäftigt. Hier habe ich dir etwas dazu, dass dich interessieren wird smile

http://www.file-upload.net/download-909581/kap4.pdf.html

http://www.file-upload.net/download-909580/kap1.pdf.html

Grüsse
fastgiga



Anmeldungsdatum: 16.12.2007
Beiträge: 4

Beitrag fastgiga Verfasst am: 12. Jun 2008 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

ja cool vielen dank dafür, das langt locker.

ging schnell reicht mehr als aus...*kekseverteil*

thx nochmal und bis dann

wenn nen mod vorbei kommt, der kann hier von mir aus /closed machen
Bouvi
Gast





Beitrag Bouvi Verfasst am: 26. Jul 2009 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

hey leute,

ich habe mal ne Frage zu dem Unfall in der Formel 1 gestern von Felippe Massa.

Ihn hat eine Feder (Masse = 1kg) am Kopf getroffen und Niki Lauda meinte, wenn die Feder ihn bei 200 km/h getroffen hat, ist das als wenn einen 1.000kg treffen.

Wie hat der das gerechnet?

Danke
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11573

Beitrag franz Verfasst am: 27. Jul 2009 01:16    Titel: Antworten mit Zitat

Bei gleichmäßiger Bremsung hat man F = m v² / 2s; s = m v² / 2F. Bei einer Tonne (F = 1 t * g) also eine "Bremsstrecke" des Kopfes von etwa 16 cm. Ansonsten weiß ich natürlich nicht, was Herr Lauda gerechnet hat. [Man könnte auch unappetitlichere Varianten berechnen; keine Lust.]

F.

Und bitte: Neue Frage, neues Thema.
Bouvi
Gast





Beitrag Bouvi Verfasst am: 08. Aug 2009 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

leider kann ich mit der rechnung noch nicht viel anfangen.
Gibt es noch eine andere Version?

Danke
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11573

Beitrag franz Verfasst am: 09. Aug 2009 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ergänzend: Zur Zeit beschäftig ja Schumis Nacken die F1 - Nation: Masse 6 kg, je Rennen etwa 300 Kurven zu je "40 Kilo" (FAZ). Hoffen wir das Beste!

F.
Bouvi
Gast





Beitrag Bouvi Verfasst am: 25. Aug 2009 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

und was steckt hinter dieser rechnung??

Gibts noch andere Lösungsvorschläge für meinen früheren Beitrag?

Danke
MI



Anmeldungsdatum: 03.11.2004
Beiträge: 828
Wohnort: München

Beitrag MI Verfasst am: 25. Aug 2009 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hinter der Rechnung wird wohl die Berechnung der Zentrifugalkräfte (und eventuell weitere Kräfte, ich weiß nicht, was da noch wirken könnte - Vibrationen, etc.?) auf den Kopf (Körper ist ja starr mit dem Auto verbunden) stecken. Für den Volksmund dann umgerechnet in "Kilogramm".

Für deine erste Frage: Ich wüsste nicht, wie man das sonst rechnen soll - zumal die Angabe "wie 1000kg" unvollständig ist. 1000kg tun mir nichts, wenn sie sich nicht bewegen.

Daher kann man nur eine Annahme über die gedachten 1000kg machen bzgl. der Geschwindigkeit und dann die Energien vergleichen. Mehr nicht.

Gruß
MI
Matzel
Gast





Beitrag Matzel Verfasst am: 16. Mai 2017 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

# doerrhoefer-technik.de # /unfallmechanik/unfallmechanik.html
hier steht alles dazu, auch mit Formel
die URL ist nicht wie ein link, weil man das als nichtregestrierter nicht kann.
nehm einfach die # weg und setzt vorne https:\\ ran.
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