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Eigene Bewegung mit Lichtgeschwindigkeit (SRT) - Seite 2
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dachdecker2
Administrator


Anmeldungsdatum: 15.06.2004
Beiträge: 1174
Wohnort: Zeppelinheim / Hessen

Beitrag dachdecker2 Verfasst am: 11. Aug 2004 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

ART und SRT sind nicht verschieden, die SRT ist ein Spezialfall der ART, genausou, die die Newtonsche Mechanik als Spezialfall enthält (v<<c). Die ART berücksichtigt neben der SRT auch Gravitation und Beschleunigung.

Die Länge ändert sich auch mit der Geschwindigkeit, daher ist das, was in der Euklidischen Geometrie normal ist, nähmlich

Kreisumfang = 2 Pi Durchmesser

in der SRT nicht mehr gültig. Für große Geschwindigkeiten entlang dem Kreis wird der Umfang länger als 2 Pi Durchmesser.

_________________
Gruß, dachdecker2

http://rettedeinefreiheit.de
mr. black
Moderator


Anmeldungsdatum: 04.07.2004
Beiträge: 228
Wohnort: Krumbach/Österreich

Beitrag mr. black Verfasst am: 11. Aug 2004 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hast vollkommen Recht

ich hab mich ungenau ausgedrückt. Forum Kloppe Zunge raus

Ich meine die Zeitdilitation, die durch die Gravitation entsteht und
die, die durch die Kreisbewegung entsteht.

grüße mr. black
hugo



Anmeldungsdatum: 23.01.2005
Beiträge: 1

Beitrag hugo Verfasst am: 23. Jan 2005 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

devzero hat Folgendes geschrieben:
Mjkeenan, (...) Die Zeit (sog. Eigenzeit) geht nunmal nicht langsamer oder schneller, egal wo und wie schnell man ist und wie viele (...) das auch behaupten. Nur die Messung von einem anderen System aus ergibt einen anderen Wert als man bei sich selber misst. Ich denke, dieser Unterschied ist wichtig genug, um darauf hinzuweisen, auch wenn das vielleicht ein bisschen spitzfindig klingt.


Danke für diese Klarstellung.
Die Schwierigkeit bei dieser Argumentation ist folgende:
    (a) Jede Uhr hat ein Zählwerk, so speichert sie die Anzahl der verstrichenen Perioden.
    (b) Aus der Distanz heraus eine Zeit zu messen, ist (gemäß Definition Eigenzeit) unmöglich.

Nun haben offensichtlich auch Haefele und Keating die SRT nicht richtig verstanden, denn sie wollten mit ihrem Fluguhren-Experiment um den Globus beweisen, dass die Uhren in ('stärker') bewegten Systemen langsamer gehen. Eine Theorie "der allgemeinen Perspektive auf bewegte Körper in Inertialsystemen" ist die RT nicht, denn sie postuliert die Realität von Effekten: Bewegte Uhren zählen weniger Ticks für einen bestimmten Vorgang als (relativ dazu) ruhende Uhren.

Das Postulieren von 'Scheineffekten' ist mit der RT nicht vereinbar. Auf dem Mount Everest zählt eine Uhr für 365 Sonnenaufgänge weniger Ticks als am Bodensee, sofern wir annehmen dürfen, dass die Radialbeschleunigung keinen Effekt für die Ganggenauigkeit der Uhr hat und somit die Situation eines Inertialsystems gegeben ist.

Grüße

Hugo
IsabellaCullen



Anmeldungsdatum: 13.11.2012
Beiträge: 71

Beitrag IsabellaCullen Verfasst am: 14. Feb 2013 19:24    Titel: Re: Eigene Bewegung mit Lichtgeschwindigkeit (SRT) Antworten mit Zitat

Zitat:
ich frage mich immer folgendes:
-wenn ich mit lichtgeschwindigkeit fliege bleibt ja alles stehen,also wie will ich dann mein raumschiff wieder anhalten???ich kann mich ja nicht bewegen."


Dazu frage ich mich Folgendes:

Wenn ich mich auf der Erde aufhalte und ein mit Lichtgeschwindigkeit an mir vorbei fliegendes Photon betrachte, messe ich, dass dessen Zeit absolut stillsteht. Da es gemäß der speziellen RELATIVITÄTStheorie nur RELATIVE Bewegungen und gleichwertige Inertialsysteme gibt, steht es mir völlig frei, den Beobachtungsort nach Belieben zu wechseln (Relativitätsprinzip).

Also befinde ich mich nun im Photon und bemerke, dass die Erde mit Lichtgeschwindigkeit an mir vorüberzieht. Die Zeit müsste nun dort stillstehen und deren Masse müsste unendlich schwer werden, was nach meinem Befinden eine Unmöglichkeit darstellt...

Für eine Masse von 1kg gilt:

m_relativistisch = m/√(1 - v²/c²)
= 1/√(1 - 300000²/300000²)
= 1/√(1 - 1)
= 1/0
= ∞ (nach Grenzwertbetrachtung)

Auch die Masse der mit Lichtgeschwindigkeit bewegten Erde würde unendlich groß. Da es jedoch eines endlosen Kraftaufwandes bedarf, um ein Objekt auf eine unendliche Geschwindigkeit zu beschleunigen, ist dieses Phänomen (auch theoretisch) nicht realisierbar. Wie kann man dieses Paradoxon auflösen???
D2



Anmeldungsdatum: 10.01.2012
Beiträge: 1723

Beitrag D2 Verfasst am: 14. Feb 2013 23:23    Titel: Re: Eigene Bewegung mit Lichtgeschwindigkeit (SRT) Antworten mit Zitat

IsabellaCullen hat Folgendes geschrieben:
Also befinde ich mich nun im Photon und bemerke, dass die Erde mit Lichtgeschwindigkeit an mir vorüberzieht. Die Zeit müsste nun dort stillstehen und deren Masse müsste unendlich schwer werden, was nach meinem Befinden eine Unmöglichkeit darstellt...???


D2 hat Folgendes geschrieben:
Also Irrtum. Ausgerechnet für das Photon ist die Erde 5,9734E24 kg , und ein Elektron ist gerade9,1093897E-31 kg schwer.
Merke: Die Natur ist generell paradoxfrei.

Ich muss folgendes korrigieren. Wenn das Elektron Richtung Photonenquelle mit
Wurzel(0,75) c bewegen wird, dann erscheint dem Photon das Elektron mit doppelten Ruhemasse des Elektrons. Entfernt sich das Elektron von Photonenquelle mit 0,866025c dan erscheint dem Photon das um die Hälfte leichter. Alle Berechnungen Compton Effekts http://de.wikipedia.org/wiki/Compton-Effekt
werden in Ruhesystem des Elektrons durchgeführt, Anstatt Elektron schwerer zu machen, wird die Energie des Photons erhöht. Ich aber schlage vor ein Photon zu nehmen, welches schon ausgestrahlt ist, also kann die Photonfrequenz sich nicht mehr ändern, aber eine Kollision mit einem bewegten Elektron muss desen Massezunahme oder Masseabnahme(klingt äußerst komisch, aber aus Sicht des Photons kann nichts anders sein) berücksichtigen.

Kritik?

_________________
Lösungen gibt es immer, man muss nur darauf kommen.


Zuletzt bearbeitet von D2 am 15. Feb 2013 20:40, insgesamt 2-mal bearbeitet
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 11990

Beitrag TomS Verfasst am: 15. Feb 2013 00:16    Titel: Re: Eigene Bewegung mit Lichtgeschwindigkeit (SRT) Antworten mit Zitat

IsabellaCullen hat Folgendes geschrieben:
... steht es mir völlig frei, den Beobachtungsort nach Belieben zu wechseln ... befinde ich mich nun im Photon ...

Nein, das darf man nicht. Das Photon definiert gerade kein gültiges, physikalisch realisierbares Bezugssystem, da die Lorentztransformation, die von einem beliebigen (zeitartigen) Beobchter auf ein Photon transformiert, singulär ist.

IsabellaCullen hat Folgendes geschrieben:
... da es jedoch eines endlosen Kraftaufwandes bedarf, um ein Objekt auf eine unendliche Geschwindigkeit zu beschleunigen, ist dieses Phänomen (auch theoretisch) nicht realisierbar.

Für den Wechsel eines Bezugssystems ist keine Kraft notwendig!! Um den Sonnenstand an der amerikanischen Ostküste jetzt zu ermitteln muss ich auch nicht dorthin reisen.

Ein Analogon in der Newtonschen Mechanik wäre ein unendlich schnell bewegtes Bezugssystem. Dieses ist nicht zulässig, da eine Galileitransformation mit unendlicher Geschwindigkeit mathematisch nicht definiert werden kann. Das Problem ist nicht, dass ich dann materielle Körper derart beschleunigen müsste.

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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
D2



Anmeldungsdatum: 10.01.2012
Beiträge: 1723

Beitrag D2 Verfasst am: 15. Feb 2013 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

IsabellaCullen hat Folgendes geschrieben:
.Also befinde ich mich nun im Photon und bemerke, dass die Erde mit Lichtgeschwindigkeit an mir vorüberzieht. Die Zeit müsste nun dort stillstehen und deren Masse müsste unendlich schwer werden, was nach meinem Befinden eine Unmöglichkeit darstellt...???...



D2 hat Folgendes geschrieben:
Irrtum. Ausgerechnet für das Photon ist die Erde 5,9734E24 kg , und ein Elektron ist gerade9,1093897E-31 kg schwer.

Ich muss folgendes korrigieren. Wenn das Elektron weg von Photonenquelle mit Wurzel(0,75) c bewegen wird, dann erscheint dem Photon das Elektron mit doppelten Ruhemasse des Elektrons. Nähert sich das Elektron der Photonenquelle mit 0,866025c dann erscheint dem Photon das Elektron um die Hälfte leichter. Alle Berechnungen Compton Effekts

http://de.wikipedia.org/wiki/Compton-Effekt
werden in Ruhesystem des Elektrons durchgeführ. Anstatt Elektron schwerer zu machen, wird die Energie des Photons erhöht. Ich aber schlage vor ein Photon zu nehmen, welches schon ausgestrahlt ist, also kann die Photonfrequenz sich nicht mehr ändern, aber eine Kollision mit einem bewegten Elektron muss dessen Massezunahme oder Masseabnahme(klingt äußerst komisch, aber aus Sicht des Photons kann nichts anders sein) berücksichtigen.

Kritik?

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Lösungen gibt es immer, man muss nur darauf kommen.
para
Moderator


Anmeldungsdatum: 02.10.2004
Beiträge: 2874
Wohnort: Dresden

Beitrag para Verfasst am: 18. Aug 2013 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Die allgemeine Frage nach der Geschwindigkeitsmessung habe ich zwecks besserer Übersicht in einen eigenen Thread verschoben.
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Formeln mit LaTeX
jh8979
Moderator


Anmeldungsdatum: 10.07.2012
Beiträge: 7899

Beitrag jh8979 Verfasst am: 18. Aug 2013 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Das wäre wirklich nicht nötig gewesen. An besserer Übersicht ist dem Stolperstein glaub ich nicht gelegen. smile
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