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rüdisüli
Anmeldungsdatum: 23.09.2015 Beiträge: 95
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rüdisüli Verfasst am: 12. Jun 2018 21:21 Titel: Zeitdilatation |
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Für die Herleitung der Formel für Zeitdilatation wurde eine Anordnung gewählt, bei der die Lichtuhr senkrecht zum relativ bewegten Beobachter steht.
Mich würde interessieren warum. Warum genau so und nicht z.B. eine um 90° gedrehte Anordnung?
Zuletzt bearbeitet von rüdisüli am 19. Jun 2018 09:47, insgesamt einmal bearbeitet |
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jh8979 Moderator

Anmeldungsdatum: 10.07.2012 Beiträge: 8762
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jh8979 Verfasst am: 12. Jun 2018 21:23 Titel: |
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Weil der Effekt dann besonders einfach auszurechnen ist und man die Längenkontraktion nicht berücksichtigen muss. |
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rüdisüli
Anmeldungsdatum: 23.09.2015 Beiträge: 95
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rüdisüli Verfasst am: 14. Jun 2018 19:12 Titel: |
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OK. Und wie funktioniert nun die Lichtuhr eigentlich, wenn sie relativ bewegt bzw. beschleunigt wird?
Das Photon hat eine durch die Quelle und die 2 parallelen (und theoretisch ebenen) Spiegel gegebene Ausbreitungs- bzw. Bewegungsrichtung senkrecht zu den Spiegeln, und es ist im Zusammenhang mit dem C-Vektor und dem betr. EM-Feld nicht kugelsymmetrisch. Wenn nun anstelle des Beobachters die Lichtuhr beschleunigt wird (wenn das Photon bereits existiert), dann werden ja eigentlich nur die Spiegel bewegt (in einer Richtung Parallel zu den Spiegelflächen), während das hin und her pendelnde Photon seine ursprüngliche Pendelachse und -Bewegung grundsätzlich beibehält, solange es sich noch zwischen den Spiegeln befindet.
Der Beobachter hingegen kann sich der ganzen Lichtuhr nähern (Spiegel inklusive Pendelachse). Ich frage mich allerdings, ob es dann sinnvoll ist, die Photonengeschwindigkeit mit der Beobachtergeschwindigkeit zu verknüpfen, denn eine nicht zu den 2 Spiegeln senkrechte Geschwindigkeit wäre (im Zus. mit der erwähnten Richtung des Photons) vermutlich keine eigentliche Lichtgeschwindigkeit.
Wenn der bewegte Beobachter versuchen würde, die Photonengeschwindigkeit mit einem Detektor korrekt zu messen (falls dies überhaupt möglich ist), würde die Ausrichtung des Detektors im Verhältnis zur Photonenachse dann nicht eine wesentliche Rolle spielen? |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 14. Jun 2018 19:30 Titel: |
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Ohne Skizze verstehe ich absolut nicht, was du meinst. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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rüdisüli
Anmeldungsdatum: 23.09.2015 Beiträge: 95
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rüdisüli Verfasst am: 15. Jun 2018 11:27 Titel: |
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Hier die Skizze
Zuletzt bearbeitet von rüdisüli am 18. Jun 2018 09:14, insgesamt einmal bearbeitet |
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DrStupid
Anmeldungsdatum: 07.10.2009 Beiträge: 5740
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DrStupid Verfasst am: 17. Jun 2018 00:32 Titel: Re: Zeitdilatation |
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| rüdisüli hat Folgendes geschrieben: | | Für die Herleitung der Formel für Zeitdilatation wurde eine Anordnung gewählt, bei der die Lichtuhr senkrecht zum relativ bewegten Beobachter steht. Mich würde interessieren warum. |
Mich interessiert erst einmal wer und wo. Ohne Kontext ist Deine Frage ziemlich sinnlos.
| rüdisüli hat Folgendes geschrieben: | | [...] denn eine nicht zu den 2 Spiegeln senkrechte Geschwindigkeit wäre (im Zus. mit der erwähnten Richtung des Photons) vermutlich keine eigentliche Lichtgeschwindigkeit. |
Was ist eine "eigentliche Lichtgeschwindigkeit"?
| rüdisüli hat Folgendes geschrieben: | | Wenn der bewegte Beobachter versuchen würde, die Photonengeschwindigkeit mit einem Detektor korrekt zu messen (falls dies überhaupt möglich ist), würde die Ausrichtung des Detektors im Verhältnis zur Photonenachse dann nicht eine wesentliche Rolle spielen? |
Was ist eine "Photonenachse"? |
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rüdisüli
Anmeldungsdatum: 23.09.2015 Beiträge: 95
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rüdisüli Verfasst am: 19. Jun 2018 08:46 Titel: ° |
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Photonenachse:
Photonen haben eine Ausbreitungsgeschwindigkeit und eine Wellenlänge. Somit haben sie auch eine Länge (auch wenn eine quantitative Definition davon bis heute fehlt). Oder?
Eigentliche Photonengeschwindigkeit:
Die Situation der Geschwindigkeitsmessung für Photonen wäre vergleichbar mit einem Pfeil, der ein Papier durchdringt. Man kann die Geschwindigkeit korrekt oder falsch messen. Wenn das Blatt als Messebene nicht senkrecht zum Pfeil steht, obwohl die Geschwindigkeit senkrecht zum Blatt gemessen wird, dann wird die gemessene Geschwindigkeit reduziert. Wenn das Blatt einen Winkel zwischen 0 und 90° zum Pfeil aufweist und in einer Richtung senkrecht dazu bewegt wird, dann ergibt sich eine Geschwindigkeitserhöhung, wobei das Papier gleichzeitig aufgeschlitzt wird.
Für einzelne Punkte des Pfeiles können so beliebig viele resultierende Geschwindigkeiten berechnet werden - klassisch oder relativistisch. Für den Pfeil als Ganzes gibt es hingegen nur eine korrekte Form der Geschwindigkeitsmessung, in der Richtung des Pfeiles. Alles andere sind nur abstrakte Geschwindigkeiten.
Das Photon einer Lichtuhr bewegt sich im Prinzip immer senkrecht zu den Spiegeln, wenn es so emittiert wurde.
Ist diese Sichtweise korrekt, oder werden Photonen und EM-Wellen in der SRT grundsätzlich anders betrachtet? |
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