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Schwingungsgleichung: Differentialgleichung
 
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Skyray



Anmeldungsdatum: 28.02.2014
Beiträge: 18

Beitrag Skyray Verfasst am: 28. Feb 2014 17:35    Titel: Schwingungsgleichung: Differentialgleichung Antworten mit Zitat

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/physikjd4tf5ais6.png

Hey ihr.
Ich habe eine Frage zwecks den Randbedingungen zu der oberen DGL.
Da x(0) ja 0 ist, muss B=0 sein, da Cosinus an der Stelle 1 ist. --> =0
Bei x´(0) das gleiche nur mit Sinus.

Wie kommt das Einsetzen nun zu Stande und warum so?

LG
Jayk



Anmeldungsdatum: 22.08.2008
Beiträge: 1450

Beitrag Jayk Verfasst am: 28. Feb 2014 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Kannst du bitte die Frage präziser formulieren? Entschuldigung, aber ich verstehe wirklich nicht, was du meinst.

Bzw. evtl. wird die Frage ja dadurch beantwortet, dass für t Null eingesetzt wird...
Skyray



Anmeldungsdatum: 28.02.2014
Beiträge: 18

Beitrag Skyray Verfasst am: 28. Feb 2014 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Einsetzen meine ich den Schritt nach der Randbedingung.
Und warum genau sind die Randbedingungen so gewählt? Ich denke mal, damit der Term 0 wird oder?
Jayk



Anmeldungsdatum: 22.08.2008
Beiträge: 1450

Beitrag Jayk Verfasst am: 28. Feb 2014 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, damit der Term null wird. Big Laugh Ja, das ist natürlich ein pädagogischer Grund, aber du solltest so darüber denken, dass ein konkretes Problem gelöst wird. Die Randbedingungen entsprechen diesem Problem. Nimm an, du lenkst den Körper an einer Feder um aus und lässt ihn dann einfach los, ohne ihn dabei zu bewegen. Dann hast du eben diese Randbedingungen. Du kannst auch andere Randbedingungen wählen, wenn du ein anderes Problem betrachtest. Aber dann werden eben die Terme nicht null. Big Laugh

Im Ernst: Die Randbedingungen sind vom konkreten Problem abhängig. Eine Differentialgleichung beschreibt immer eine Klasse von Problemen, erst durch die Wahl der Randbedingungen wird man konkret.
Skyray



Anmeldungsdatum: 28.02.2014
Beiträge: 18

Beitrag Skyray Verfasst am: 07. März 2014 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

WIe komme ich denn nun beim Schritt einsetzen auf die Gleichung?
Jayk



Anmeldungsdatum: 22.08.2008
Beiträge: 1450

Beitrag Jayk Verfasst am: 07. März 2014 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kommentiere mal zeilenweise:

1. Das ist der Ansatz. 2. und 3. folgen durch Differenzieren.
4. und 5. sind die Randbedingungen, die du zunächst akzeptieren solltest. Ist dir erstmal klar, was sie aussagen? Wie gesagt, unabhängig davon, dass es wünschenswert wäre, sie zu verstehen, solltest du sie so hinnehmen.
6. Da hätte ich auch gleich drauf kommen können, dass diese Zeile problematisch ist.^^ Wichtig ist natürlich, dass wir das Problem lösen wollen. Ich nehme an, das wusstest du, aber es ist in der Tat verwirrend, dass es nicht auf derselben Folie stand. Jedenfalls wird in diese Gleichung dann 1 und 3 eingesetzt, zusammen mit den Werten für A und B aus den Zeilen 4 und 5. Damit ergibt sich diese Gleichung. die für beliebiges t gilt. Du kannst zum Beispiel t=0 setzen und stellst fest, dass für ihre Gültigkeit notwendig ist und überprüfst, dass das auch schon hinreichend ist. Oder aber, du nennst das, was du machst, einfach Koeffizientenvergleich.^^ Dass das funktioniert, kann analytisch begründet werden (Stichwort Fourierreihen), sollte hier aber wirklich nicht stören.

Ist noch etwas unklar?
Skyray



Anmeldungsdatum: 28.02.2014
Beiträge: 18

Beitrag Skyray Verfasst am: 18. März 2014 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ok danke! Den Ablauf habe ich nun komplett verstanden.
Wieso ist aber B=x0
Damit der x(t) 0 wird, muss B doch 0 sein, da cosinus 1 wird?
Oder ist damit x0 gemeint?

Danke!
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 18. März 2014 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Wer sagt denn, dass x(0)=0 ist? Wenn die Randbedingung in der konkreten Aufgabe, die Du ja nicht verraten hast, tatsächlich so lautet, dann wäre B tatsächlich Null. Hier wird nur ausgesagt, dass das B der allgemeinen Schwingungsgleichung aus der Anfangsbedingung (Auslenkung zum Zeitpunkt t=0) ermittelt werden kann. Genauso wie das A aus der Anfangsbedingung für die Geschwindigkeit bestimmt werden kann. Wenn die Anfangsgeschwindigkeit in der konkreten Aufgabenstellung tatsächlich Null ist, dann muss auch A=0 sein.
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