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Stromstärke und Widerstand in Abhängigkeit von Spannung
 
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circler



Anmeldungsdatum: 03.05.2011
Beiträge: 5

Beitrag circler Verfasst am: 03. Mai 2011 23:31    Titel: Stromstärke und Widerstand in Abhängigkeit von Spannung Antworten mit Zitat

Hallo Forumsgemeinde,

bin auf dem Gymnasium in der neunten Klasse und hab im Moment das Physikpraktikum am Laufen.
Bei meinem jetztigen Versuch geht es um "Kennlinien diverser Widerstände", was aber nichts mit meiner Frage direkt zu tun hat.
Es gibt nämlich eine ´"Grund"- oder "Leit"aufgabe und die ist das eigentliche Problem, nicht das die zu schwer zu lösen ist, ich versteh die Aufgabe einfach nicht und hoffe, dass sie mir jemand etwas verleichtert erläutern kann.
Die Aufgabe lautet:

Bestimme die Stromstärke und den Widerstand in Abhängigkeit von der Spannung bei einem ohmschen Widerstand, einer Glühlampe und einem NTC-Widerstand und zeichne die zugehörigen I-U-Kennlinien und R-U-Kennlinien.
grübelnd

Hab mir schon einiges im Internet durchgelesen, aber das meiste bspw. bei Wikipedia ist ja eher für Stephen Hawking geschrieben.

Hoffe auf schnelle Hilfe :-)
kingcools



Anmeldungsdatum: 16.01.2011
Beiträge: 700

Beitrag kingcools Verfasst am: 04. Mai 2011 03:03    Titel: Antworten mit Zitat

Was verstehst du denn nicht? Die Begriffe?
circler



Anmeldungsdatum: 03.05.2011
Beiträge: 5

Beitrag circler Verfasst am: 04. Mai 2011 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Also was ich im Einzelnen nicht verstehe, ist wie man Stromstärke und Widerstand bei einem Widerstand (Ohmscher, NTC) berechnen oder messen kann.
Wie soll ich mir das vorstellen?
Energetic



Anmeldungsdatum: 16.03.2010
Beiträge: 52

Beitrag Energetic Verfasst am: 04. Mai 2011 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Also das sollte man in der 9. Klasse eigentlich können Big Laugh

Aber ok:
Das Ohmsche Gesetz R=U/I sollte ja bekannt sein.
Das heißt, du musst um den Widerstand zu bestimmen, die Spannung U und die Stromstärke I messen.
Die Spannung misst man mit einem Voltmeter in Parallelschaltung.
Die Stromstärke mit einem Amperemeter in Reihe.
Oft gibt es auch Kombimessgeräte, die beides messen können und dir auch noch den Widerstand ausrechnen.
Ob es sich nun um einen Widerstand oder eine Glühlampe (die ja eigentlich auch nur ein Widerstand ist) handelt, sollte egal sein.
Wenn du noch genauere Beschreibungen willst, erkläre bitte genau, was du nicht verstehst. Big Laugh



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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean. (Newton)
circler



Anmeldungsdatum: 03.05.2011
Beiträge: 5

Beitrag circler Verfasst am: 04. Mai 2011 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Schaltungen waren noch nie meine Stärke, da hatten wir so nen kack Brasilianischen referendar der kaum deutsch konnte Big Laugh
Danke erstmal für die gute Beschreibung und die Schaltkreise Thumbs up!
Dass ohmscher und NTC Widerstand bestimmte Arten von Widerständen sind, ist mir jetzt auch klar
Soll dann also heißen, dass ich den Widerstand (bei der Glühlampe??)einmal als ohmschen und einmal als NTC berechnen soll oder gibt es da bestimmte Geräte, die ich in die Schaltung als ohmschen und NTC Widerstand einbauen soll? Hammer
Energetic



Anmeldungsdatum: 16.03.2010
Beiträge: 52

Beitrag Energetic Verfasst am: 04. Mai 2011 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich verstehe das so, dass du für jede der drei Sachen (ohmscher Widerstand, Glühlampe, NTC) sowohl ein I-U- als auch ein R-U-Diagramm zeichnen sollst.
Für den ohmschen Widerstand und die Glühbirne sollte das eigentlich kein Problem sein. Abgesehen von der kurzen Anfangsphase beim Einschalten, kann man eine Glühbirne als ohmschen Widerstand betrachten.
Falls ihr das genau bestimmen müsst, gibt es da einige Probleme.
Wie du dir das mit dem NTC vorstellst, weiß ich nicht. Hier gilt das ohmsche Gesetz ja nicht und dann dürfte eine Berechnung des Widerstands schwierig werden. Bist du sicher, dass du die Aufgabe richtig verstanden hast?

lg

P.S. Hier noch ein Link

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circler



Anmeldungsdatum: 03.05.2011
Beiträge: 5

Beitrag circler Verfasst am: 04. Mai 2011 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hast eigentlich fast alles beantwortet
würd nur noch gern wissen, wie es aussäh, wenn Amperemeter und Voltmeter in einem Schaltkreis sind
Leonardo vom Winde



Anmeldungsdatum: 24.02.2011
Beiträge: 237
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Beitrag Leonardo vom Winde Verfasst am: 05. Mai 2011 12:52    Titel: Re: Stromstärke und Widerstand in Abhängigkeit von Spannung Antworten mit Zitat

circler hat Folgendes geschrieben:




Bestimme die Stromstärke und den Widerstand in Abhängigkeit von der Spannung bei einem ohmschen Widerstand, einer Glühlampe und einem NTC-Widerstand und zeichne die zugehörigen I-U-Kennlinien und R-U-Kennlinien.


Hi,
die I-U Kennlinie kannst du mit der Schaltung im Anhang erstellen. Daraus eine R-U Kennlinie zu errechnen macht nicht wirklich Sinn. NTCs und PTCs(deine Glühbirne) werden über eine Temperatur-Widerstandskennlinie definiert. Temperatur ist hier von der elektrischen Leistung, der Umgebungstemperatur und vom Temperaturwiderstand abhängig.

Grüße Leo



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Ich weiß genau was Raum und Zeit ist, aber wenn ich es erklären soll weiß ich es nicht mehr
PhyMaLehrer



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Beitrag PhyMaLehrer Verfasst am: 05. Mai 2011 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Energetic hat Folgendes geschrieben:
Wie du dir das mit dem NTC vorstellst, weiß ich nicht. Hier gilt das ohmsche Gesetz ja nicht und dann dürfte eine Berechnung des Widerstands schwierig werden. Bist du sicher, dass du die Aufgabe richtig verstanden hast?

Die Aufgabe lautet ja auch, den Widerstand in Abhängigkeit von der Spannung zu bestimmen. Das Ergebnis müßte dann eine Tabelle oder vielleicht auch eine grafische Darstellung sein, wo man den Widerstand ablesen kann, der bei verschiedenen Spannungen vorliegt. (Es sollen also verschieden große Spannungen angelegt und die jeweils zugehörige Stromstärke abgelesen und daraus der Widerstand berechnet werden.)
Beim ohmschen Widerstand sollte der Widerstand relativ unabhängig von der Spannung sein. Bei Glühlampe und NTC ist das aber nicht der Fall. Kleiner Tip: Abhängig von der mechanischen Größe des NTC muß man nach der Wahl einer größeren/kleineren Spannung vor dem Ablesen der Stromstärke evtl. ein paar Sekunden warten, bis sich ein konstanter Wert eingestellt hat.

Zur Schaltung: Zum Anschluß zweier Meßgeräte einfach die beiden Schaltungen kombinieren! Augenzwinkern
circler



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Beiträge: 5

Beitrag circler Verfasst am: 12. Mai 2011 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, ich danke euch für eure sehr guten Antworten!
Jetzt sitzt ich aber grad vor der Auswertung und da stellen sich mir noch Fragen:

1. ich hab beim Thermistor sehr hohe widerstandwerte (1200-2200) und bei den anderen ist das so zwischen 100 und 200 ohm, hab ich mich da beim umrechnen auf ampere verrechnet oder sind das normale werte für thermistoren?

2. hat jemand ne ungefähre idee wie die r-u-kenlinien aussehen? Vorallem bei ohmschen widerstand sieht die bei mir komisch aus.
schnudl
Moderator


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Beiträge: 6979
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Beitrag schnudl Verfasst am: 12. Mai 2011 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

circler hat Folgendes geschrieben:
..., da hatten wir so nen kack Brasilianischen referendar der kaum deutsch konnte ...


Ich denke nicht, dass es dir sehr recht wäre, wenn sich jemand so über dich äußert...bitte unterlasse solche Aussagen in Zukunft - hier und überhaupt !

Thumbs up!

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Leonardo vom Winde



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Beitrag Leonardo vom Winde Verfasst am: 12. Mai 2011 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
zu 1: ob die Werte richtig sind oder nicht kann wohl nur der Forums Voodoo-Hellseher-Priester feststellen. Wir kennen weder den Thermistor, noch deine Messergebnisse noch deine Rechnung. Im Anhang ein handelsüblichen PTC.

zu2: R-U Kennlinien von NTCs oder PTCs habe ich nie gesehen. Machen eh kein Sinn. Es gibt keinen realen Widerstand der keinen Themperaturgang hat, deshalb gilt das Ohmsche Gesetzt nur bei konstanter Temperatur. R-U Kennlinien sind eine Funktion des Messstroms der den Widerstand erwärmt und und der Umgebung die ein Teil der Wärme aufnimmt. Das heißt: die Art und Weise des Versuchsaufbaus verändert das Ergebnis.

Grüße Leo



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