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Lenzsche Regel und Selbstinduktion
 
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Frerk



Anmeldungsdatum: 04.03.2010
Beiträge: 1

Beitrag Frerk Verfasst am: 04. März 2010 17:51    Titel: Lenzsche Regel und Selbstinduktion Antworten mit Zitat

Hallo

ich habe mal eine Frage, welche Role genau die Lenzsche Regel bei der Selbtinduktion spielt. Kann mir einer nochmal vielleicht etwas genauer die Quintessenz der Lenzschen Regel beschreiben und diese im Zusammenhang mit der Selbstinduktion führen

Danke vielmals

Frerk
pep1net



Anmeldungsdatum: 14.01.2010
Beiträge: 21

Beitrag pep1net Verfasst am: 04. März 2010 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Nunja, nach der Lenzschen Regel ist die indizierte Spannung so gepolt, dass sie ihrer ihrer Ursache entgegen wirkt.

Ein gutes Beispiel dafür ist folgendes Experiment (habt ihr vll auch in der schule gemacht):

Man schaltet eine glühbirne und einen veränderbaren ohmschen widerstand parallel zu einer weiteren glühbirne und einer Spule mit eisenkern. Desweiteren wird ein Schalter in die Schaltung eingebaut eingebaut. Der O.-Widerstand wird so verändert, dass beide lampen gleich stark glühen. Beim einschalten des Schalters leuchtet als erstes die Lampe auf, die in Reihe mit dem Ohmschen Widerstand geschaltet ist. Mit kurzer Verzögerung leuchtet dann auch die 2. Lampe an der Spule auf. Das Phänomen ist wie folgt zu erklären:

- Nach dem faradayschen Induktionsgesetz wird eine Spannung induziert.

- Nach der Lenzschen Regel ist die Induktionsspannung so gepolt, dass sie ihrer Ursache entgegenwirken kann.

Das bedeutet bei unserem Experiment:

Ursache: ansteigene Stormstärke durch den Einschaltvorgang
Wirkung: Verzögerung des Anstiegs an der Spule

hoffe ich konnte helfen!
Casie66
Gast





Beitrag Casie66 Verfasst am: 04. März 2010 21:22    Titel: Lenzsche Regel Antworten mit Zitat

Hi

ich versuche die Antwort, nach der Lenzschen Regel ist die indizierte Spannung so gepolt, dass sie ihrer ihrer Ursache entgegen wirkt,von pep 1 net etwas zu ergänzen.



Die induzierte Spannung ist von der Anzahl der Windungen und der Änderungsgeschwindigkeit des mag. Flusses abhängig. Das Vorzeichen Minus gibt die Richtung der induzierten Spannung an.
Die Frage ist nun, warum hat die induzierte Spannung an der Induktivität die umgekehrte Polarität? Was bedeutet der Urasche entgegenwirken?

Wir der Stromfluss durch eine Spule unterbrochen, wird durch den Zusammenbruch des Magnetfelds eine Spannung induziert, diese versucht den Stromfluss in gleicher Richtung aufrecht zu erhalten. Hierbei ist zu bedenken das aus dem Verbraucher (tech. Stromrichtung innerhalb des Verbrauchers von Plus nach Minus) eine Spannungsquelle wird. Innerhalb einer Spannungsquelle ist die tech. Stromrichtung jedoch von Minus nach Plus. Damit der Strom innerhalb der Spule die gleiche Richtung behält, muss sich somit die Polarität umkehren.

Der Ursache entgegenwirken, heißt somit die Induktivität versucht den Stromfluss trotz Abschalten aufrecht zu erhalten. Beim Einschalten wird somit in umgekehrter Weise versucht den Stromfluss zu unterbinden.

Gruß
Harry
Casie66
Gast





Beitrag Casie66 Verfasst am: 04. März 2010 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Muss mit dem Formeleditor noch etwas üben!



Gruß

Harry
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 6760
Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 05. März 2010 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

Casie66 hat Folgendes geschrieben:
Muss mit dem Formeleditor noch etwas üben!



Gruß

Harry





Code:
[latex]U_0 = -N \cdot \frac{\dd \Phi}{\dd t}[/latex]


ist das Symbol für Variation und sollt nicht mit dem Ableitungssymbol verwechselt werden.

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