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Magnetfeld bei selbstgebauter Spule (E-Motor)
 
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SImonko_
Gast





Beitrag SImonko_ Verfasst am: 02. Dez 2004 23:22    Titel: Magnetfeld bei selbstgebauter Spule (E-Motor) Antworten mit Zitat

ich hab einen lackierten kupferdraht um einen lochstreifen gewickelt.
so ca 200 mal. wen ich aber stromreinlass bildet sich kein magnetfeld ich kann keine nägel und so anziehen. unglücklich

aus platzgründen hab ich mehrmals über die selbe wiklung gewickelt kann es deshalb sein? strom kommt jedenfalls durch das hab ich geprüft.
Dieter5858
Moderator


Anmeldungsdatum: 02.08.2004
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Beitrag Dieter5858 Verfasst am: 03. Dez 2004 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Simonko
Hmm viel fällt mir dazu leider nicht ein.
Ich glaub zwar nicht das dein Lack irgendwo ein Isolationsfehler
hat und dadurch deine Spule ein Kurzschluss hat.
Aber du kannst ja mal sagen wieviel Strom fliesst
und welche Spannung du angelegt hast...
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

4,5 volt. weiss nicht wie viel strom. hab das nur mit einem lämpchen überprüft. hab kein multimeter.
Dieter5858
Moderator


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Beitrag Dieter5858 Verfasst am: 03. Dez 2004 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hi GAST
also wenn ein Lämpchen leuchtet dann fliesst bestimmt 100mA.
und das bei 4,5V kommt mir doch etwas viel vor...
Ich bin zwar kein experte in dem Themengebiet, da im entdefeckt auch deine Spule nicht mehr als ein Draht ist und den Strom recht gut leitet.
Aber bei Gleichspannung leitet die Spule den Strom ja recht gut...
Tja hab leider keine Ahnung woran das liegen könnt.
müsst ich genauer sehen...
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

kann es sein dass sich das magnetfeld nicht bildet weil die windungen nicht stramm sind und eigentlich so kreuz und quer? also nicht schön regelmäßig mein ich. ich hab auf den lochstreifen klebestreifen rauf. hab ich irgendwo so gelesen. kan es deshalb sein?
Enthalpus-Laplacus



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Beitrag Enthalpus-Laplacus Verfasst am: 03. Dez 2004 15:50    Titel: AUF´m SCHLAUCH Antworten mit Zitat

Ich steh jetzt aufm Schlauch: grübelnd Hammer
1. Was ist ein Lochstreifen?
2. Wie sieht seine Geometrie aus?

Wenn du mir das beantworten kannst, dann kann ich dir womöglich helfen.

_________________
MfG

Enthalpus
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 15:58    Titel: Antworten mit Zitat

lochblechstreifen meinte ich:
in der mitte kommt dann die achse rein weil der rotor muss sich ja drehen können.



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Enthalpus-Laplacus



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Beitrag Enthalpus-Laplacus Verfasst am: 03. Dez 2004 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Wie verläuft jetzt dein Draht?
Kannst du das mal einzeichnen. hast du nur einen draht oder mehrere Stücke genommen?

_________________
MfG

Enthalpus
yeti777



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Beitrag yeti777 Verfasst am: 03. Dez 2004 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Für ein zylindrische Spule, deren Länge L gross ist gegenüber ihrem Querschnitt A gilt:

N: Anzahl Windungen [-]
A: Fläche der Spule [m^2]
L: Länge der Spule [m]
mue: magnetische Permeabilität, mue = mue_0 * mue_r [Vs/Am]
i: Strom durch die Spule [A]

Dann gilt für den durch die Spule erzeugten Fluss Phi in [Vs]:

Phi = N^2 * mue *A * i / L

Wahrscheinlich hat deine Spule nicht diese Form, aber man kann an der Formel doch schon einiges ablesen.

Der magnetische Fluss steigt mit dem Quadrat der Windungszahl!
Bei dir hapert es vielleicht mit der magnetischen Permeabilität.
mue_0 ist die Induktionskonstante, 1.2566*10^(-6) [Vs/Am]
mue_r ist die relative magnetische Permeabilität, die angibt, um welches Vielfaches das mue_r des verwendeten Materials (Eisen!) grösser ist, als bei Luft. Wenn du wenig Eisen hast und dazu noch mit einer geringen Permeabilität, ist es schwierig, ein anständiges Magnetfeld aufzubauen.

Generell gilt: Magnetfelder sind schwierig zu berechnen. Viele Parameter spielen mit. Damit man ein gescheites Ergebnis kriegt, müssen die mechanische Anordnung und die restlichen Parameter bekannt sein. Deine bisherigen Angagen sind zu dürftig, um eine Aussage machen zu können.

Gruss yeti

_________________
Ich weiss, dass ich nichts weiss.
Sokrates 470 - 399 v.Ch.
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

ich hab das eisen mit klebestreifen abgeschirmt kann es daran liegen? smile
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

ich hab jetzt ein multimeter kann ich da irgendwie die spule auf irgendwas testen?
Enthalpus-Laplacus



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Beitrag Enthalpus-Laplacus Verfasst am: 03. Dez 2004 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde mal ganz frech Behaupten das das dein Elektor-Magnet zu schwach ist um Nägel anzuziehen.
Erhöh doch mal die Spannung so bis 12V (mit Netzgerät, oder batterien zusammenschalten).
Der Klebestreifen tut nichts zur sache.
Die Umwicklung darf auch ein bisschen unregelmäßig sein.
Wenn du mir eine ganz exakte Beschreibung mit Abmessungen von Deinem Magneten gibst (länge, breite, durchmesser, mit Skizze) kann ich das mal ausrechnen.

_________________
MfG

Enthalpus
Enthalpus-Laplacus



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Beitrag Enthalpus-Laplacus Verfasst am: 03. Dez 2004 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Du könntest mal den Strom der fließt, wenn das ding an, ist messen.
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MfG

Enthalpus
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

der lochblechstreifen ist 4,5 cm lang. ich hab 2 aufeinader gelegt und mit klebestreifen umgewickelt. insgesamt sinds 200 windungen mit kupferlackstreifen.

in der mitte ist freiraum denn da kommt eine mutter rein und die achse.
ich hab immer in die selbe richtung gewickelt. weil der kabel zu kurz war musste ich 2 stücke zusammenlöten (schwarze punkt). strom fließt durch die ganze spule also hab ich nichts falsch gemacht beim löten.

dann muss ich die batterien parallelschalten oder? erklär mir mal das bitte.
denn wenn ich das falsch anschließe dann ladet eine batterie die andere auf
smile



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Enthalpus-Laplacus



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Beitrag Enthalpus-Laplacus Verfasst am: 03. Dez 2004 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Anmerkung:

Dein Elektromagnet kann nur an den Beiden Enden etwas anziehen.

An den großen Flächen geht das nicht. Hier löscht sich das Magnetfeld quasi selbst aus.

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MfG

Enthalpus


Zuletzt bearbeitet von Enthalpus-Laplacus am 03. Dez 2004 22:45, insgesamt einmal bearbeitet
Enthalpus-Laplacus



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Beitrag Enthalpus-Laplacus Verfasst am: 03. Dez 2004 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

für eine höhere spannung musst du die Batterien in Reihe Schalten:

d.h. abwechselnd plus an minus schalten

-|||||||||||+ -|||||||||||+ -|||||||||||+ -|||||||||||+

_________________
MfG

Enthalpus
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

das ist auch gut so. an den beiden enden sind so 2 dauermagnete ich hab sie im abstand von 2-3mm die solln die spule abstoßen. durch der spule fliesn 66mA bei 4.5 volt. kann das stimmen?
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

1.3 A sorry
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

an den 2 enden kann ich einen nagel dranghängen. das heisst ein magnetfeld hat sich gebildet, *freu* smile
Enthalpus-Laplacus



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Beitrag Enthalpus-Laplacus Verfasst am: 03. Dez 2004 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Mein lieber Schorly. 1,3A fass da mal dran. Da kriegste nen Schlag den du nicht so schnell vergisst.
Also das kann nicht sein.
Da sind die 66mA realistischer, auch in anbetrachtet dessen was vorher geschrieben wurde (Lämpchen, 4,5 V, 100mA, es leuchtet)

ich bin ja mal Gespannt ob dein Motor funktioniert.

Wenn er läuft dann schreib ma wieder was.

Und wenn nicht dann hören wir ja von dir bestimmt Big Laugh

_________________
MfG

Enthalpus
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

ne läuft nicht. ich kann nur so scheiss nägel dranhängen smile dass magnet stosst den rotor nicht ab. er zieht ihn an egal ob ich jetzt das dauermagnet auf die andere seite dreh. er zieht den rotor immer an. schon komisch
grübelnd
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

hab nnoch was gefunden die nägel bleibn nur an einer seite hängen. dann ist wohl die spule defekt oder?
Enthalpus-Laplacus



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Beitrag Enthalpus-Laplacus Verfasst am: 03. Dez 2004 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hab hier ne Site gefunden die dir vielleicht weiter hilf:

*Click*

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MfG

Enthalpus
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

ich gebs auf. ich geb das zeug meinen elektronik lehrer. sag mal wie meintest du das mit parallelschaltung + und - der selbe batterie oder jeweils auf das andere der anderen batterie. das erste währe ja falsch da würde ja ein kurschluss sein oder?
Enthalpus-Laplacus



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Beitrag Enthalpus-Laplacus Verfasst am: 03. Dez 2004 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe Reihenschaltung geschrieben.
(zum aufbau siehe den Versuch einer skizze oben)
Das ist die Darstellung einer Batterie mit Polung:


-||||||||||+


Edit:
Das gibt noch keinen kurzen weil ja die "Enden" miteinander nicht verbunden sind.

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Enthalpus
Enthalpus-Laplacus



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Beitrag Enthalpus-Laplacus Verfasst am: 03. Dez 2004 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Und zu deinem Problem mit dem Anziehen. Vertausch doch mal die Polung an deiner spule. LOL Hammer

Dann müsste es eigentlich funzen. Wink

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MfG

Enthalpus
Gast






Beitrag Gast Verfasst am: 03. Dez 2004 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

die polung wird jede halbe runde gewechselt hab da vorne einen kommutator
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