| Autor |
Nachricht |
trexat
Anmeldungsdatum: 02.11.2014 Beiträge: 9
|
trexat Verfasst am: 02. Nov 2014 07:25 Titel: unbegrenzte Gültigkeit des hookeschen gesetz |
|
|
Meine Frage:
Hallo liebe Community,
wie der Titel schon ahnen lässt, geht es um das hookesche Gesetz. Meine frage ist, ist das hookesche Gesetz unbegrenzt gültig und wenn ja wieso ich verstehe gerade so halb wie das hooksche Gesetz funktioniert, aber etwas herleiten oder weiteres herauslesen kann ich leider nicht da hilft auch kein Wikipedia
Meine Ideen:
Ich glaube das es nicht unbegrenzt gültig ist weil wenn die masse bzw die kraft an der feder zu hoch ist, das diese dann in den plastischen bereich übergeht |
|
 |
isi1
Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 2903 Wohnort: München
|
isi1 Verfasst am: 02. Nov 2014 09:06 Titel: |
|
|
Siehe Deine andere Frage zum Thema, Trexat.
Elastische Dehnung: geht bis zu der Grenze, bei der bleibende Verformung entsteht.
Hookesches Gesetz: gilt nur im linearen elasischen Bereich. _________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
|
 |
trexat
Anmeldungsdatum: 02.11.2014 Beiträge: 9
|
trexat Verfasst am: 02. Nov 2014 09:20 Titel: |
|
|
|
das es nur im elastischen Berreich geht ist mir klar aber ist es unbegrenzt gültig wenn ja wieso? Im Internet steht überall das es ein Sonderfall ist und "berücksichtigt also keine quadratischen oder höheren Ordnungen im Zusammenhang von Verformung und Spannung" deshalb bin ich verwirrt. |
|
 |
isi1
Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 2903 Wohnort: München
|
isi1 Verfasst am: 02. Nov 2014 10:51 Titel: |
|
|
| trexat hat Folgendes geschrieben: | | das es nur im elastischen Berreich geht ist mir klar aber ist es unbegrenzt gültig wenn ja wieso? Im Internet steht überall das es ein Sonderfall ist und "berücksichtigt also keine quadratischen oder höheren Ordnungen im Zusammenhang von Verformung und Spannung" deshalb bin ich verwirrt. | Was bedeutet in diesem Satz das Wort 'unbegrenzt', trexat?
Ich hatte doch oben aufgeführt, wodurch die Begrenzung entsteht. _________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
|
 |
TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21469
|
TomS Verfasst am: 02. Nov 2014 10:56 Titel: |
|
|
Das Hookesche Gesetz beschreibt die Verformung von Körpern, deren elastische Verformung proportional zur wirkenden Kraft ist.
Im Falle einer Feder der Ruhelänge a und der Länge
ist gemäß des Hookschen Gesetzes die Auslenkung aus der Ruhelage proportional zur Kraft, bzw. die rücktreibende Kraft proportional zur Auslenkung d.h. es gilt:
Das Gesetz ist nicht allgemeingültig, sondern gilt nur in Spezialfällen. Insbs. gilt es nicht bei beliebigen Auslenkungen; werden diese zu groß, setzt plastische Verformung ein (Spiralfeder kehrt unbelastet nicht mehr in die Ruhelage zurück, Gummiband reißt, ...).
Außerdem kann es durchaus sein, dass das reale Verhalten des Festkörpers durch einen komplizierteren Zusammenhang beschrieben werden muss, d.h. z.B. dass
gilt. Die weiteren Terme bedeuten, dass der lineare Zusammenhang zwischen Auslenkung und Kraft nicht mehr gültig ist. In einigen Fällen sind sie sehr klein, d.h. dass zumindest für kleine Auslenkungen der lineare Zusammenhang gem. des Hokeschen Gesetzes eine gute Näherung darstellt. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
|
 |
trexat
Anmeldungsdatum: 02.11.2014 Beiträge: 9
|
trexat Verfasst am: 02. Nov 2014 11:05 Titel: |
|
|
Vielen dank die Frage ist geklärt. Der andere Threat wurde leider geschlossen deswegen hier nochmal meine 2. Frage:
Bei der Federkonstanten ist die Konstante ja D=F/L. Also ist die Länge Proportional zur Kraft soweit ich das richtig verstehe. Bedeutet das dann indirekt das die Länge der Feder keinen Einfluss auf die Federkonstante hat?
Es geht um die Federlänge nicht die Auslenkung. |
|
 |
TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21469
|
TomS Verfasst am: 02. Nov 2014 11:15 Titel: |
|
|
Zu deiner zweiten Frage: schau dir bitte die von mir angegebene Formel an. Ich hatte die Ruhelänge a genannt, du nennst sie L. Es gilt
| TomS hat Folgendes geschrieben: |
 = D\,\Delta x) |
Also ist
D.h. dass
| trexat hat Folgendes geschrieben: | | ... ist die Länge Proportional zur Kraft. |
nicht korrekt ist; die Auslenkung ist proportional zu Kraft.
Und das bedeutet nicht,
| trexat hat Folgendes geschrieben: | dass die Länge der Feder keinen Einfluss auf die Federkonstante hat.
Es geht um die Federlänge nicht die Auslenkung. |
denn im Hookeschen Gesetz geht es gerade um die Auslenkung, nicht um die Ruhelänge. Die Ruhelänge kommt gar nicht vor, deshalb kann man darüber zunächst nichts aussagen. Es spricht nichts dagegen, dass D von L (bei mir: a) abhängt. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
Zuletzt bearbeitet von TomS am 02. Nov 2014 11:23, insgesamt einmal bearbeitet |
|
 |
trexat
Anmeldungsdatum: 02.11.2014 Beiträge: 9
|
trexat Verfasst am: 02. Nov 2014 11:20 Titel: |
|
|
|
Tut mir Leid wenn ich mich etwas blöd anstelle aber das bedeutet dann das die Federkonstante nicht abhängig von der Länge der Feder ist? Deine Formel kann ich nachvollziehen jetzt aber ich habe Probleme damit das auf meine Frage anzuwenden. Danke für die Hilfe. |
|
 |
TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21469
|
TomS Verfasst am: 02. Nov 2014 11:24 Titel: |
|
|
Ich habe den Beitrag noch ergänzt. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
|
 |
trexat
Anmeldungsdatum: 02.11.2014 Beiträge: 9
|
trexat Verfasst am: 02. Nov 2014 11:26 Titel: |
|
|
|
Klasse vielen Dank jetzt hat es Klick gemacht. =) |
|
 |
isi1
Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 2903 Wohnort: München
|
isi1 Verfasst am: 02. Nov 2014 11:27 Titel: |
|
|
Im Grunde hast schon recht, trexat,
denn z.B. bei einer vorgespannten Feder gilt obige Gleichung auch nicht.
Man müsste schreiben ΔF * D * Δx oder F-Fo = D * (x-xo).
Jedenfalls ist nicht allgemein bei L=0 die Federkraft = 0 _________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
|
 |
|