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Kraft auf schiefer Ebene berechnen
 
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Chemiker1
Gast





Beitrag Chemiker1 Verfasst am: 26. Dez 2012 01:07    Titel: Kraft auf schiefer Ebene berechnen Antworten mit Zitat

Guten Abend,
hier eine vielleicht sehr triviale Aufgabe:
Längs einer schiefen Ebene mit dem Neigungswinkel 30° wird eine Masse m = 100 kg
reibungslos gehoben. Dazu muss folgende Kraft Fp (parallel zur schiefen Ebene) aufgewendet
werden:
A 50 N
B 100 N
C 500 N
D 1000 N
E die aufzuwendende Kraft kann ohne Angaben der Höhe nicht berechnet werden

Ich hätt ja jetzt einfach gesagt, dass die Gewichtskraft (1000N) aufgewendet werden muss, aber das ist wahrscheinlich falsch, oder?
Wie geh ich da vor?
Danke im Voraus smile
student12___
Gast





Beitrag student12___ Verfasst am: 26. Dez 2012 01:39    Titel: Antworten mit Zitat

Was passiert denn, wenn du eine Kugel auf eine schiefe Ebene stellst?

Genau, sie rollt runter, weil welche Kraft auf sie wirkt?
Nun, einfach gesagt, ist das die Hangabtriebskraft, die sich von der Gewichtskraft der Kugel ableitet.

Es gibt neben der Hangabtriebskraft nochmals eine Kraft, die sich ebenfalls von der Gewichtskraft ableitet, diese heisst Normalkraft. Diese wirkt immer normal zur Ebene.

Du musst dir nun nur die Frage stellen, welche Kraft du überwinden musst, um die Kugel wieder an ihren ursprünglichen Ort zu bewegen oder zu halten.
In deinem einfachen Fall ohne Reibung.
Chemiker1
Gast





Beitrag Chemiker1 Verfasst am: 26. Dez 2012 01:53    Titel: Antworten mit Zitat

Muss ich dafür einfach m*g*sin(alpha) berechnen?
also 100kg*10m/s*sin(30)=500N
student__
Gast





Beitrag student__ Verfasst am: 26. Dez 2012 02:01    Titel: Antworten mit Zitat

Thumbs up!
student___
Gast





Beitrag student___ Verfasst am: 26. Dez 2012 02:51    Titel: Antworten mit Zitat

hinzuzufügen wäre da noch, dass deine berechnete Kraft nur dem Minimum entspricht, das du auf jeden Fall bringen musst, damit das entsprechende Objekt auf der schiefen Bahn nicht herunterrutscht (reibungslos).

Um das Objekt nach oben zu bewegen, müsste deine Kraft natürlich > 500N sein, zB 501. Die Bescleunigung des Objektes nach Newton wäre dann zwar nicht sehr groß, würde sich aber theoretisch und auch praktisch reibungslos bewegen. Käme die Reibung hinzu, würde sich dein Wert um den Reibungsbetrag FN*mu erhöhen.
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