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Trägheitsmoment einer Kreisscheibe mit Loch
 
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Sternxchen



Anmeldungsdatum: 20.06.2026
Beiträge: 3

Beitrag Sternxchen Verfasst am: 20. Jun 2026 14:48    Titel: Trägheitsmoment einer Kreisscheibe mit Loch Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Ich habe einen Kreis mit Masse M und Radius R gegeben. In diesen Kreis wird bei R/2 / 0 ein weiterer Kreis ausgestanzt. Ich soll jetzt das Trägheitsmoment bezüglich der z-Achse, die durch den SP (also durch 0/0) geht, berechnen.
In der vorherigen Aufgabe sollte ich noch die Masse Ml des ausgestanzten Kreises berechnen, wobei ich M/4 erhalten habe.
Herauskommen soll nach Aufgabenstellung 13/24MR^2 (also für das Trägheitsmoment)

Meine Ideen:
Meine Idee: Man kann leicht zeigen, dass das Trägheitsmoment einer dünnen Kreisscheibe bzgl. der z-Achse 1/2MR^2 ist. Ich berechne zunächst das Trägheitsmoment der vollen Kreisscheibe, die einfach 1/2MR^2 ist. Dann berechne ich das Trägheitsmoment bzgl. des SP der kleinen Kreisscheibe, die ausgestanzt wird. Der SP liegt ja bei R/2 / 0, also ist das Trägheitsmoment bezüglich der Achse, die durch diesen SP geht 1/2 M/4 (R/2)^2 = 1/32 MR^2. Dann nutze ich den Satz von Steiner, um das Trägheitsmoment bzgl. der Achse, die durch den Ursprung geht, zu berechnen, also (1/32 + 1/16)MR^2. Also kriege ich 3/32MR^2. Dann rechne ich zuletzt (1/2 - 3/32)MR^2, was mir 13/32MR^2 gib, aber laut Aufgabenstellung soll da 24 statt 32 stehen und ich weiß einfach nicht warum...
Myon



Anmeldungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 6202

Beitrag Myon Verfasst am: 20. Jun 2026 15:15    Titel: Re: Trägheitsmoment einer Kreisscheibe mit Loch Antworten mit Zitat

Sternxchen hat Folgendes geschrieben:
Herauskommen soll nach Aufgabenstellung 13/24MR^2 (also für das Trägheitsmoment)

Wenn die Aufgabe so gemeint ist, wie Du schreibst, kann das nicht gut sein, denn das wäre ja mehr als das Trägheitsmoment einer vollen Kreisscheibe.
Du schreibst, es soll das Trägheitsmoment bezüglich des Schwerpunkts berechnet werden. Der Schwerpunkt der gegebenen Anordnung liegt aber nicht bei (0,0), denn es liegt ja keine Achsensymmetrie mehr vor.

PS: Willkommen in diesem Forum!
Sternxchen



Anmeldungsdatum: 20.06.2026
Beiträge: 3

Beitrag Sternxchen Verfasst am: 20. Jun 2026 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

dankeschön ^^
Ja stimmt, das macht echt keinen Sinn. Ich kann aber auch gerne nochmal die Aufgabe zitieren:
,,Eine homogene Kreisscheibe der Masse M und des Radius R hat ein kreisförmiges Loch vom Radius R/2 erhalten, dessen Mittelpunkt sich bei (d/0) = (R/2 / 0) vom Scheibenzentrum befindet.
a) Berechnen Sie die Flächenmasse sigma der ursprünglichen vollen Schreibe in Abhängigkeit von M, und bestimmen Sie die Masse ML des herausgestanzten Kreises.
b) Bestimmen Sie die Position des Schwerpunkts xs der perforierten Scheibe (Koordinatenursprung im Mittelpunkt der vollen Scheibe)
c) Berechnen Sie das Trägheitsmoment J0 der perforierten Scheibe um die z-Achse."

Später gibt es noch eine weitere Aufgabe, die wie folgt geht:
Sternxchen



Anmeldungsdatum: 20.06.2026
Beiträge: 3

Beitrag Sternxchen Verfasst am: 20. Jun 2026 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

bzw. falsch ausgedrückt, im späteren verlauf soll man das dann auch noch bzgl. des sp berechnen. aber das geht recht leicht mit dem satz von steiner. aufgabe ist also, das trägheitsmoment bzgl der z-achse zu berechnen, sorry, wenn da verwirrung auftrat. aber dennoch mein problem, dass ich 13/32 anstelle von 13/24 herausbekomme
Myon



Anmeldungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 6202

Beitrag Myon Verfasst am: 20. Jun 2026 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, das Trägheitsmoment bez. der z-Achse wäre



wenn M' die Masse der perforierten Scheibe ist.
as_string
Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beiträge: 5797
Wohnort: Heidelberg

Beitrag as_string Verfasst am: 21. Jun 2026 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Um das nochmal klar zu sagen:
Deine 13/32 MR² sind richtig, wenn M die Masse des Vollkreises ist. Da aber M' ja nur 3/4 M sind, ist dann I = 13/24 M'R²
Jetzt musst Du als nächstes bestimmen, wie weit der Schwerpunkt der ausgestanzten Scheibe vom Schwerpunkt der Vollscheibe entfernt ist.

Gruß
Marco
gast_free



Anmeldungsdatum: 15.07.2021
Beiträge: 244

Beitrag gast_free Verfasst am: 21. Jun 2026 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

M: Masse
r2: Gesamtradius
r1: Innenradius




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TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21465

Beitrag TomS Verfasst am: 21. Jun 2026 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

Evtl. lohnt ein Blick auf eine prinzipielle Überlegung. Ich erkläre das anhand kartesischer Koordinaten und der entsprechenden Trägheitsmomente, aber es gilt genauso in anderen Koordinatensystemen, d.h. man kann diese passend zur Symmetrie des Systems wählen.

Die Komponenten des Trägheitstensors lauten



Zerlegt man das Volumen in zwei beliebige Teilvolumina



so gilt für das Integral offensichtlich



Hat man nun einen Körper vorliegen, der dadurch entsteht, dass man aus einem größeren Körper einen anderen herausschneidet, so erhält man für den Trägheitstensor


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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
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