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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 08. Jun 2024 21:33 Titel: Die QM und RT im Licht der TI? |
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Im Bild der thermalen Interpretation wird die QM semiklassisch hergeleitet. Das neue Bild der QM kann, im Gegensatz zu den etablierten Interpretationen, vollständig vom menschlichen Verstand erfasst, formalisiert, berechnet und veranschaulicht werden, wobei die bekannten Mysterien gar nicht mehr auftreten. Das gesamte Universum entwickelt(e) sich zu allen Zeiten vollkommen deterministisch.
Die Wirkung "Entstehung der Raumzeit und der darin befindlichen Quantenfelder" sollten einen gemeinsamen Ursprung in der deterministischen Entwicklung des Universums haben?
In der TI ist die QM nicht so verschieden von der klassischen Physik. Welche Auswikungen hätte das neue Bild auf eine zu findende vereinheitlichende Theorie zwischen der QM und den RT's? Erscheint die Beckenstein-Hawking-Entropie und die Einstein-Hilbert-Wirkung auch in einem neuen Licht?
Die Beckenstein-Hawking-Entropie S eines nicht rotierenden und ungeladenen schwarzen Loch vereinigt als einzige bekannt physikalische Entität die Größen der Thermodynamik, der Gravitation und der QM:
Quelle: https://joerg-resag.de/mybk2htm/chap73.htm |
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A.Neumaier Gast
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A.Neumaier Verfasst am: 07. Jul 2024 15:43 Titel: Re: Die QM und RT im Licht der TI? |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: |
In der TI ist die QM nicht so verschieden von der klassischen Physik. Welche Auswikungen hätte das neue Bild auf eine zu findende vereinheitlichende Theorie zwischen der QM und den RT's? Erscheint die Beckenstein-Hawking-Entropie und die Einstein-Hilbert-Wirkung auch in einem neuen Licht? |
Das wird man wohl erst sagen können, wenn die zu findende vereinheitlichende Theorie bekannt wird. Denn die TI benutzt ja immer bestehende quantenmechnaische Modelle, um sie zu interpretieren. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 07. Jul 2024 16:14 Titel: |
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| A.Neumaier hat Folgendes geschrieben: | Das wird man wohl erst sagen können, wenn die zu findende vereinheitlichende Theorie bekannt wird. Denn die TI benutzt ja immer bestehende quantenmechnaische Modelle, um sie zu interpretieren.
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Das Thema ist zu weit vorgegriffen. Für alles andere darüber hinaus ist der richtige Zeitpunkt noch nicht gekommen. Mir ist auch klar geworden, dass dieses Thema erstmal getrost nach hinten gestellt werden kann. Es gibt ganz andere Baustellen die Vorrang haben.
Ich glaube aber dennoch, dass das thermodynamische Gleichgewicht mehr oder weniger ähnlich der etablierten Meinung realisiert ist. Nach meines Erachtens existiert aber neben der kleinsten Wirkung auch eine größte Wirkung (pro Volumen einer Teilmenge der Raumzeit), was in der Natur realisierte echte Singularitäten der Raumzeit bzw. der darin enthaltenen Masse/Energie in Frage stellen würde.
Niemand kann wirklich sagen, ob Masse/Energie sich im Grenzbereich eines SL geometrisch genauso verhält wie die Raumzeit sich also proportional zur Raumzeit krümmen lässt.
Zuletzt bearbeitet von antaris am 07. Jul 2024 16:33, insgesamt einmal bearbeitet |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 07. Jul 2024 16:24 Titel: |
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Ich finde die Frage interessant, halte sie jedoch für verfrüht.
Ich habe lange gebraucht, um die Intention hinter der TI zu verstehen – und habe sie sicher nicht umfassend und vollständig zutreffend verstanden.
Mein Eindruck – bitte gerne widersprechen – ist, dass alle bisherigen Interpretationen der QM aus unterschiedlichen Gründen zu kurz springen: stochastische Interpretationen verteidigen teilweise dogmatisch den Tunnelblick auf den eigenen Werkzeugkasten; die Viele-Welten-Interpretation interpretiert voreilig zu stark vereinfachte Systeme und leitet daraus eine bizarr erscheinende Ontologie ab.
Die TI setzt dem die Sichtweise entgegen – bitte wieder gerne widersprechen – dass man mit QM und insbs. QFT bereits die Werkzeuge für eine zugleich realistische und nicht bizarre Lösung des Messproblems in Händen hält, wenn man nur sorgfältig seine Hausaufgaben macht.
| antaris hat Folgendes geschrieben: | | Welche Auswirkungen hätte das neue Bild auf eine zu findende vereinheitlichende Theorie zwischen der QM und den RT's? |
Dass diese dann sinnvoll sein könnte, wenn sie sich deutlich mehr mit Science und weniger mit Fiction befasst. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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A.Neumaier Gast
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A.Neumaier Verfasst am: 07. Jul 2024 17:42 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: |
Die TI setzt dem die Sichtweise entgegen – bitte wieder gerne widersprechen – dass man mit QM und insbs. QFT bereits die Werkzeuge für eine zugleich realistische und nicht bizarre Lösung des Messproblems in Händen hält, wenn man nur sorgfältig seine Hausaufgaben macht. |
Dem kann ich nicht widersprechen. |
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A.Neumaier Gast
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A.Neumaier Verfasst am: 07. Jul 2024 17:51 Titel: |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: | | was in der Natur realisierte echte Singularitäten der Raumzeit bzw. der darin enthaltenen Masse/Energie in Frage stellen würde. |
Die Singularitäten sind bisher eine klassische Erscheinung.
Wenn das Universum quantemechanisch nämlich als abgeschlossenes System in der konventionellen Form geschrieben kann (was ohne gravierende Änderungen der Theorie wohl so sein müsste), gibt es einen selbstadjungierten Hamiltonoperator, der eine wohldefinierte Dynamik für alle Zeiten (also ohne Singularität, auch nicht am Anfang) definiiert.
Das ist mit ein Grund, warum es so schwer ist, QM und ART konsistent zu kombinieren. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 07. Jul 2024 17:54 Titel: |
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| A.Neumaier hat Folgendes geschrieben: | | TomS hat Folgendes geschrieben: |
Die TI setzt dem die Sichtweise entgegen – bitte wieder gerne widersprechen – dass man mit QM und insbs. QFT bereits die Werkzeuge für eine zugleich realistische und nicht bizarre Lösung des Messproblems in Händen hält, wenn man nur sorgfältig seine Hausaufgaben macht. |
Dem kann ich nicht widersprechen. |
Dann danke für Ihren Augenöffner!
Ich habe wirklich gebraucht, um zu verstehen, dass es so einfach sein kann. Jetzt hoffen wir nur, dass es auch so einfach ist, und Sie genügend Mitstreiter finden, die das an konkreten Systemen zeigen. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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A.Neumaier Gast
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A.Neumaier Verfasst am: 07. Jul 2024 18:00 Titel: Re: Die QM und RT im Licht der TI? |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: | | Im Bild der thermalen Interpretation wird die QM semiklassisch hergeleitet. |
Das ist nicht ganz korrekt. Semiklassisch bedeutet eine Approximation für Systeme, in denen Plancks Konstante als kleiner Störungsparameter behandelt werden kann.
Die TI behandelt die QM aber vollständig, ohne Approximation, und ihre Herleitung aus dem diskteten Antwortprinzip (DRP) ist nicht klassisch, da von Anfang an Quantenmasse herangezogen werden.
Die TI nimmt aber die Spannung, die traditionell zwischen klassischen und quantenmechanischen Begriffen besteht, heraus, und zeigt, wie die QM fast völlig analog zur klassischen Physik funktioniert. Wie im klassischen beestimmen auch in der QFT Lokalität und Kausalität alles andere auf durchsichtige Weise. |
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A.Neumaier Gast
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A.Neumaier Verfasst am: 07. Jul 2024 18:03 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: | | A.Neumaier hat Folgendes geschrieben: | | TomS hat Folgendes geschrieben: |
Die TI setzt dem die Sichtweise entgegen – bitte wieder gerne widersprechen – dass man mit QM und insbs. QFT bereits die Werkzeuge für eine zugleich realistische und nicht bizarre Lösung des Messproblems in Händen hält, wenn man nur sorgfältig seine Hausaufgaben macht. |
Dem kann ich nicht widersprechen. |
Dann danke für Ihren Augenöffner!
Ich habe wirklich gebraucht, um zu verstehen, dass es so einfach sein kann. Jetzt hoffen wir nur, dass es auch so einfach ist, und Sie genügend Mitstreiter finden, die das an konkreten Systemen zeigen. |
Sie könnten ja helfen und z.B. ein FAQ mit der Quintessenz aus Ihren Einsichten über die TI schaffen. Ich spiele dann den advocatus diaboli, bis das FAQ inhaltlich einwandfrei ist. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 07. Jul 2024 18:07 Titel: |
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| A.Neumaier hat Folgendes geschrieben: | | antaris hat Folgendes geschrieben: | | was in der Natur realisierte echte Singularitäten der Raumzeit bzw. der darin enthaltenen Masse/Energie in Frage stellen würde. |
Die Singularitäten sind bisher eine klassische Erscheinung.
Wenn das Universum quantemechanisch nämlich als abgeschlossenes System in der konventionellen Form geschrieben kann (was ohne gravierende Änderungen der Theorie wohl so sein müsste), gibt es einen selbstadjungierten Hamiltonoperator, der eine wohldefinierte Dynamik für alle Zeiten (also ohne Singularität, auch nicht am Anfang) definiiert.
Das ist mit ein Grund, warum es so schwer ist, QM und ART konsistent zu kombinieren. |
Es wird die Zeit kommen wo auch dieses Problem gelöst werden wird aber einen Schritt nach dem anderen, denn ich kann TomS nur zustimmen:
| TomS hat Folgendes geschrieben: | Dann danke für Ihren Augenöffner!
...
Jetzt hoffen wir nur, dass es auch so einfach ist, und Sie genügend Mitstreiter finden, die das an konkreten Systemen zeigen. |
| A.Neumaier hat Folgendes geschrieben: | | Das ist nicht ganz korrekt. Semiklassisch bedeutet eine Approximation für Systeme, in denen Plancks Konstante als kleiner Störungsparameter behandelt werden kann. |
Danke für den Hinweis. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 07. Jul 2024 18:26 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: | | und Sie genügend Mitstreiter finden, die das an konkreten Systemen zeigen. |
Wobei es nicht schlimm wäre, wenn verfechter anderer Interpretationen, also "Gegner" der TI diese versuchen zu falsifizieren (und damit scheitern). |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 07. Jul 2024 19:27 Titel: |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: | | TomS hat Folgendes geschrieben: | | und Sie genügend Mitstreiter finden, die das an konkreten Systemen zeigen. |
Wobei es nicht schlimm wäre, wenn verfechter anderer Interpretationen, also "Gegner" der TI diese versuchen zu falsifizieren (und damit scheitern). |
Sowas passiert selten.
Es gibt leider wenige, die sich die Mühe machen, andere Darstellungen zu falsifizieren, wenn sie dadurch nicht gleichzeitig ihre eigene Hypothese bestätigen können. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 07. Jul 2024 19:29 Titel: |
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| A.Neumaier hat Folgendes geschrieben: | | Sie könnten ja helfen und z.B. ein FAQ mit der Quintessenz aus Ihren Einsichten über die TI schaffen. Ich spiele dann den advocatus diaboli, bis das FAQ inhaltlich einwandfrei ist. |
Das habe ich mir auch schon überlegt, aber eher in Richtung eines Wiki-Artikels. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 07. Jul 2024 19:32 Titel: Re: Die QM und RT im Licht der TI? |
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| A.Neumaier hat Folgendes geschrieben: | Die TI behandelt die QM aber vollständig, ohne Approximation, und ihre Herleitung aus dem diskteten Antwortprinzip (DRP) ist nicht klassisch, da von Anfang an Quantenmasse herangezogen werden.
Die TI nimmt aber die Spannung, die traditionell zwischen klassischen und quantenmechanischen Begriffen besteht, heraus, und zeigt, wie die QM fast völlig analog zur klassischen Physik funktioniert. Wie im klassischen beestimmen auch in der QFT Lokalität und Kausalität alles andere auf durchsichtige Weise. |
Noch ein paar Gedanken zu:
| antaris hat Folgendes geschrieben: | Es wird die Zeit kommen wo auch dieses Problem gelöst werden wird aber einen Schritt nach dem anderen
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Seit den letzten Diskussionen mit Ihnen beschäftigt mich die Frage schon sehr, inwiefern ich einem Geist hintherjage, wenn ich versuche der Singularität eine ontische Interpretation aufzudrücken. In einer programmierten und somit simulierten Welt wäre die Grenze dieser Welt ebenso programmiert. Welchen Sinn hätte es diese Grenze zu hinterfragen? Insofern bin ich relativ verunsichert ob oben genanntter Zeitpunkt wirklich jemals kommt.
"Die Lösung" könnte am Ende rein von der Art unseres Bewusstseinszustand abhängen. Schließlich reicht etwas Melatonin im Gehirn, um den Bewusstseinszustand von wach auf schlaf umzuschalten, um dann ggf. (temporär) "in anderen Realitäten" anzukommen.
Anderserseits frage ich mich natürich schon, warum die Oberfläche eines EH direkt mit den Naturkonstanten bzw. den natürlichen physikalischen Größen in der Beckenstein-Hawking-Entropie korreliert ist. Das muss doch eine fundamentale Bedeutung haben, dass genau in diesem Regime die Thermodynamik, die Gravitation und die Quantenmechanik als Einheit beschrieben werden können? |
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A.Neumaier Gast
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A.Neumaier Verfasst am: 08. Jul 2024 05:56 Titel: Re: Die QM und RT im Licht der TI? |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: | | Anderserseits frage ich mich natürich schon, warum die Oberfläche eines EH direkt mit den Naturkonstanten bzw. den natürlichen physikalischen Größen in der Beckenstein-Hawking-Entropie korreliert ist. Das muss doch eine fundamentale Bedeutung haben, dass genau in diesem Regime die Thermodynamik, die Gravitation und die Quantenmechanik als Einheit beschrieben werden können? |
Rein mathematisch gesehen hat das nichts direkt mit Singularitäten zu tun, sondern damit, dass bei Ereignishorizonten zwangsläufig in externen Koordinatensystemen ein Informationsdefizit existiert, das eine thermische Beschreibung ermöglicht bzw. (in den betrachteten Modellen) sogar notwendig macht. |
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A.Neumaier Gast
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A.Neumaier Verfasst am: 08. Jul 2024 06:06 Titel: Re: Die QM und RT im Licht der TI? |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: | | In einer programmierten und somit simulierten Welt wäre die Grenze dieser Welt ebenso programmiert. |
Nicht unbedingt. Um Agenten mit Bewusstsein (aka Spieler) zu ermöglichen, muss zu jedem Zeitpunkt nur deren kollektives Bewusstsein und die Information auf demTeil der Cauchyfläche, die deren nächste Zukunft bedingt, voll ausprogrammiert sein. Den Rest der Vergangenheit kann man unbeschadet der Funktionsfähigkeit löschen oder sonstwie archivieren. Denn die Gegenwart enthält ja nur rudimentäre Aufzeichnungen über die Vergangenheit.
Da die Zeit für einen Agenten erst dann weiter geht, wenn sein Bewusstsein entsprechnde Änderungen in der Umgebung wahrnimmt, hat der Programmierer in seiner transzendenten Zeit sogar noch mehr Flexibilität. |
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A.Neumaier Gast
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A.Neumaier Verfasst am: 08. Jul 2024 06:09 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: | | A.Neumaier hat Folgendes geschrieben: | | Sie könnten ja helfen und z.B. ein FAQ mit der Quintessenz aus Ihren Einsichten über die TI schaffen. Ich spiele dann den advocatus diaboli, bis das FAQ inhaltlich einwandfrei ist. |
Das habe ich mir auch schon überlegt, aber eher in Richtung eines Wiki-Artikels. |
Die Diskussion eines FAQ hier könnte ja letzteres vorbereiten. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 08. Jul 2024 10:27 Titel: Re: Die QM und RT im Licht der TI? |
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| A.Neumaier hat Folgendes geschrieben: |
Rein mathematisch gesehen hat das nichts direkt mit Singularitäten zu tun, sondern damit, dass bei Ereignishorizonten zwangsläufig in externen Koordinatensystemen ein Informationsdefizit existiert, das eine thermische Beschreibung ermöglicht bzw. (in den betrachteten Modellen) sogar notwendig macht. |
Ja es geht um die äußere Lösung ohne Singularität. Das ist ja was ich mit "die Masse/Energie folgt nicht der Krümmung der Raumzeit" meine.
Wir wissen ja, dass Eigenlängen und Eigenzeiten massebehafteter Objekte lokal, also zu sich selbst invariant sind.
Wahrscheinlich eine sehr naive Veranschaulichung:
Ich stelle mir einen Trichter vor, durch den eine halbflüssige Mischung aus Wasser und Sand fließt. Der Sand setzt den Trichter zu (komprimiert je stärker, desto größer die Strömung des Wassers) aber das Wasser fließt (als superfluid) dennoch, es umströmt den Sand in den Zwischenräumen, in den Trichter.
Was bedeutet das, wenn ich mich auf eine Singularität zubewege und den EH überschreite. Für mich ändert sich nach gängiger Lehrmeinung nichts, sondern nur die Umgebung erscheint mir verzerrt. Eine harte Grenze am EH gibt es demnach nicht.
Warum hat dann aber jedes SL einen verschiedenen Schwarzschildradius, welcher sich auf die Masse/Energie des Systems bezieht, wenn doch Masse/Energie in der unendlich kleinen Singularität eingeschlossen ist? Warum fällt das Konstrukt nicht vollständig in einen Punkt?
Ich weiß...zu viele leidliche "Warum?" Fragen.
| Zitat: | Nicht unbedingt. Um Agenten mit Bewusstsein (aka Spieler) zu ermöglichen, muss zu jedem Zeitpunkt nur deren kollektives Bewusstsein und die Information auf demTeil der Cauchyfläche, die deren nächste Zukunft bedingt, voll ausprogrammiert sein. Den Rest der Vergangenheit kann man unbeschadet der Funktionsfähigkeit löschen oder sonstwie archivieren. Denn die Gegenwart enthält ja nur rudimentäre Aufzeichnungen über die Vergangenheit.
Da die Zeit für einen Agenten erst dann weiter geht, wenn sein Bewusstsein entsprechnde Änderungen in der Umgebung wahrnimmt, hat der Programmierer in seiner transzendenten Zeit sogar noch mehr Flexibilität. |
Ich muss darüber nachdenken.... |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 08. Jul 2024 10:59 Titel: |
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| A.Neumaier hat Folgendes geschrieben: | | TomS hat Folgendes geschrieben: | | A.Neumaier hat Folgendes geschrieben: | | Sie könnten ja helfen und z.B. ein FAQ mit der Quintessenz aus Ihren Einsichten über die TI schaffen. Ich spiele dann den advocatus diaboli, bis das FAQ inhaltlich einwandfrei ist. |
Das habe ich mir auch schon überlegt, aber eher in Richtung eines Wiki-Artikels. |
Die Diskussion eines FAQ hier könnte ja letzteres vorbereiten. |
Mit dem einen oder dem anderen gäbe es dann auch eine Grundlage, um in den sozialen Medien (Physik-Gruppen usw.) "etwas Unruhe zu stiften", wenn das gewünscht ist. |
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