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Dichte von Flüssigkeiten im Vakuum
 
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bitbauer



Anmeldungsdatum: 08.11.2013
Beiträge: 1

Beitrag bitbauer Verfasst am: 08. Nov 2013 17:09    Titel: Dichte von Flüssigkeiten im Vakuum Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe eine Frage zu Dichten von Flüssigkeiten. In der Mineralölindustrie in Deutschland erfolgt die Dichteangabe der Flüssigkeit (z.B. Diesel) immer unter Berücksichtigung des Standard-Umgebungsdrucks (AIR). Im europäischen Ausland hingegen erfolgt die Angabe der Dichte immer unter Annahme des Vakuums (VAC).

Um von der einen AIR-Dichte in VAC-Dichte umzurechnen wird generell ein Wert von 1,1 kg/m³ abgezogen.

Ich frage mich, wo dieser Wert herkommt.

Also Angenommen wir haben einen Behälter mit 1000 L Diesel. Bei einer Dichte(AIR) von 840 kg/m³ ergibt sich eine Masse von 840 kg.

Derselbe Behälter hätte als Dichteangabe im Ausland (VAC) aber 838,9 kg/m³ und somit eine Masse von 838,9 kg.

Das kann ja nun mal eigentlich nicht sein. Die Masse ist ja in jedem Fall dieselbe. Also kann es sich nur um das Volumen handeln, dass auf unterschiedliche Weise bestimmt wurde(anhand der Messmethode beim Pumpen der Flüssigkeit), oder?

Wer kann mir da weiterhelfen?

Vielen Dank schon mal im Voraus!
Apel
Gast





Beitrag Apel Verfasst am: 12. März 2014 21:52    Titel: Meine frage Antworten mit Zitat

Super ich habe gerade die frage die ich mir stelle hier gefunden doch leider musste ich feststellen das es keine Antwort darauf gibt.

Schade eigentlich - hat wirklich keiner eine Antwort ??

Seit Sep.2013

Gruß

Apel
jh8979
Moderator


Anmeldungsdatum: 10.07.2012
Beiträge: 8587

Beitrag jh8979 Verfasst am: 12. März 2014 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab noch nie gesehen, dass eine Dichte mit Referenzpunkt Vakuum angegeben wird. Könnt ihr da mal eine Quelle liefern?
Zyto
Gast





Beitrag Zyto Verfasst am: 03. Okt 2016 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich grabe den thread nochmal aus, da sich diese Frage einige stellen, es aber keine zufriedenstellende antwort gibt.

dies soll nur ein plakatives beispiel sein.

ich vergleiche diesen effekt mit dem gewicht eines steines in der luft und im wasser. lege ich den stein ins wasser, hat er eine geringere dichte, da p=m/V und sich das gewicht, misst man es im wasser, geringer ist als in der luft.

den gleichen effekt kannst du dir beim verhältnis luft --> vac vorstellen. luft hat einen lifteffekt, den man für die bestimmung der dichte im vakuum abziehen muss. sprich: p vac=p air-0,0011 (bzw. -0,0010 oder -0,0009).

100% stimmig ist es nicht, da z.b. masse ungleich gewicht ist, aber zur vorstellung sollte es reichen smile

grüße

zyto
zyto
Gast





Beitrag zyto Verfasst am: 03. Okt 2016 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

sorry...

p vac=p air + 0,0011
jh8979
Moderator


Anmeldungsdatum: 10.07.2012
Beiträge: 8587

Beitrag jh8979 Verfasst am: 03. Okt 2016 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zyto hat Folgendes geschrieben:
lege ich den stein ins wasser, hat er eine geringere dichte, da p=m/V
...
100% stimmig ist es nicht,

Das ist nicht nur "nicht 100% stimmig", das ist einfach falsch.
Mathefix



Anmeldungsdatum: 05.08.2015
Beiträge: 5908
Wohnort: jwd

Beitrag Mathefix Verfasst am: 04. Okt 2016 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Flüssigkeiten sind kompressibel. Im Vakuum lastet kein äusserer Luftdruck auf dem Fluidium. Bei gleicher Masse steigt das Volumen. Damit sinkt die Dichte.
zyto
Gast





Beitrag zyto Verfasst am: 04. Okt 2016 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

vielen dank für die richtigstellung, ABER

in der öl- und gasindustrie z.b. bei der betankung von schiffen, wird die dichte im vakuum höher angegeben. wie oben beschrieben i.d.r +0.0011 gegenüber der dichte in der luft. WARUM? nach deinem beispiel müsste der atmosphärische druck für eine höhere dichte sorgen und demnach müsste sie im vakuum abnehmen.

zyto
zyto
Gast





Beitrag zyto Verfasst am: 04. Okt 2016 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

korrigiert mich bitte nochmal,

aber das sollte doch durch den archimedeseffekt, also ein 'uplift', geschehen. dieser uplift wird geschieht durch die luft. im vakuum ist dieses entsprechend abzuziehen.

zyto
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