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Bitter-Magnete - Formeln (Widerstand, Kapazität etc.)
 
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inkognito



Anmeldungsdatum: 14.02.2011
Beiträge: 3

Beitrag inkognito Verfasst am: 14. Feb 2011 11:10    Titel: Bitter-Magnete - Formeln (Widerstand, Kapazität etc.) Antworten mit Zitat

Liebe Physiker

Nach langem Überlegen und Suchen/Lesen im Internet bin ich zum Schluss gekommen, dass ich für mein Projekt Bitter-Platten benötigen werde.
Da diese nicht die billigsten sind und ziemlich ins Geld gehen können, wollte ich zuerst berechnen, welche Dimensionen meine Platten werden haben müssen, bevor ich sie kaufe.

Meine Frage ist nun, ob es für Bitter-Magnete spezifische Formeln oder anderes zu beachten gibt? Wie gross ist der Widerstand dieser Platten (kommt auf das Material an, nehme ich an, oder werden Bitter-Magnete immer aus demselben Material gefertigt? Welches Material wäre zu empfehlen um ein möglichst grosses Magnetfeld zu erzeugen?)?
Aha
Gast





Beitrag Aha Verfasst am: 15. Feb 2011 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Da hast Du so große Aufwendungen, dass Du Dir mühelos einen wirklichen Physiker leisten kannst, Du inkognito, Du.
inkognito



Anmeldungsdatum: 14.02.2011
Beiträge: 3

Beitrag inkognito Verfasst am: 15. Feb 2011 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hilfreich ... -.-
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 6979
Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 16. Feb 2011 08:20    Titel: Antworten mit Zitat

Aha hat Folgendes geschrieben:
Da hast Du so große Aufwendungen, dass Du Dir mühelos einen wirklichen Physiker leisten kannst, Du inkognito, Du.

Kann mich da nur anschließen. Bittermagnete sind ja nicht gerade aus der Westentasche zu bezahlen und stehen, so wie ich sie kenne, nur großen Labors (z.B. Hochfeldlabor in Grenoble) zur Verfügung, die auch die entsprechenden Mittel technischer wie auch finanzieller Natur aufbringen können. Hast du schon an supraleitende Magnete gedacht? Die sind wahrscheinlich billiger (obwohl ich sowas auch nicht aus meinen privaten Mitteln bezahlen könnte - es sei denn, ich raube schnell eine Bank aus).

Wozu brauchst du einen Bittermagneten? Welche Felder magst du denn damit erzeugen? Um was geht es in deinem Projekt denn? In welchem Umfeld (Uni, Industrie, etc...)?

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Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen (Goethe)
inkognito



Anmeldungsdatum: 14.02.2011
Beiträge: 3

Beitrag inkognito Verfasst am: 16. Feb 2011 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Angenommen ich hätte das Geld, wie lassen sich oben genannte Werte berechnen. Gelten die gleichen Formeln wie bei normalen Spulen?


Es geht um ein Schulprojekt. Wenn die Magnete dermassen teuer sind, dann werde ich das Projekt halt einfach in der Theorie umsetzen ...
NaCl



Anmeldungsdatum: 24.11.2010
Beiträge: 23

Beitrag NaCl Verfasst am: 16. Feb 2011 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Wie putzig und geheimnissvoll... was kann das wohl für ein Projekt sein, bei dem man 10-20 Tesla braucht?

Wieso bist Du denn zu dem Schluss gekommen, dass Du Bitter-Platten benötigst?

Im Internet müßtest Du da ja schon herausgefunden haben, wie man sich so einen prinzipiell selbst bauen könnte. Ein paar Kupferplatten mit Isolierschichten, ein paar Bohrungen für die Kühlung, ein kleines Kraftwerk, ein Fluss in der Nähe. Und die Größenordnungen findet man ja auch leicht (z. B. http://www.tu-braunschweig.de/hmfa/magnete).
Naja, die Strom- und Wasserrechnung machen gar keinen Spaß.
Definitiv nichts für eine Schule, bei der das Geld nicht für die Toilettenfrau reicht.
Als Schulprojekt klingt das nicht besonders glaubwürdig. Aber vielleicht bist Du ja auch deshalb "inkognito".

(In Cadarache wird gerade ein schicker Magnet für das ITER Projekt gebaut. Frag doch mal, ob Du den benutzen darfst, wenn er fertig ist)
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 6979
Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 16. Feb 2011 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

inkognito hat Folgendes geschrieben:
Es geht um ein Schulprojekt.

smile

Man kann dich zu deiner herzzerreissenden Naivität nur beglückwünschen, inkognito...

Ist dir klar dass durch einen typischen Bittermagneten zehntausende Ampere fliessen, bei einer Spannung von einigen 100V. Das macht dann eine Leistung von einigen MW. Stell mal bei deinem E-Netzbetreiber einen Antrag für eine eigene Trafostation für deine Schule. Weiters musst du einen kleinen Bach durch die Bitterspule leiten, zwecks Kühlung.

Erzähl mal, was du wirklich brauchst, und man wird dir weiterhelfen können!

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