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H²o Expansion?
 
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editor



Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 14

Beitrag editor Verfasst am: 07. Dez 2009 23:09    Titel: H²o Expansion? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
vorne weck, echt nette Plattform hier, kompliment.

Mir schwirrt da so ein gedanke zur Antriebstechnik im Kopf herum.

Sagen wir mal ein Wasserdieselmotor.

Diesel ist bekanntlich auch erst ab mehr las 60°C entzündbar,
Beim Dieselmotor wird in die durch Kompression auf ca. 800°C erhitzte Luft das Diesel eingespritz und damit ein Gemisch entzündet, besser zur massiven Expannsion und damit zu überdruck gebracht.

Meine Frage ist nun, wäre das gleiche nicht mit Wasser/H²O möglich?
Das H²O hat ja auch eine expansion, wieviel wasser/H²O müsste man einspritzen um den Gleichen Dampfdruck wie beim Dieselmotor zu erhalten?

Ist dies Frage überhaupt zu beantworten?

LG EDi
dermarkus
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beiträge: 14788

Beitrag dermarkus Verfasst am: 08. Dez 2009 02:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, ich verstehe dich noch nicht so ganz:

Wo stellst du dir beim Wasser die Entzündung bzw die plötzliche Expansion vor?

Oder denkst du gerade etwa zum Beispiel an so etwas wie eine Wasserstoffverbrennung? (Ich würde mal denken, bei der dürfte die Expansion nicht so plötzlich bei Benzin sein, da der Wasserstoff ja selbst eher schon gasförmig vorliegen dürfte.)
TheBartman



Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 482

Beitrag TheBartman Verfasst am: 08. Dez 2009 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

dermarkus hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube, i(Ich würde mal denken, bei der dürfte die Expansion nicht so plötzlich wie bei Benzin sein, da der Wasserstoff ja selbst eher schon gasförmig vorliegen dürfte.)



Richtig ist, dass die Expansion von flüssig auf gasförmig i.A, größer ist. Trotzdem liegt der KRaftstoff in einem Dieselmotor auch eher gasförmig vor. (Flüssigkeiten brennen echt scheiße...)
Wenn man ein Molekül H2 mit einem durchschnittlichen Dieselkohlenwasserstoff betrachtet, so ist die Energie im Diesel zweifellos höher. Aber ganz so einfach ist die Rechnung ja nicht und ich bin zu wenig Motorfachmann.
Ich denke allerdings schon, dass man einen (chemischen) Wasserstoffmotor bauen könnte. Ob das sinnvoll wäre, mag ich an dieser Stelle nicht zu sagen.

Der Motor, der mit der Expansion verdampften Wassers arbeitet, ist übrigens schon erfunden. Der nennt sich "Dampfmaschine".
editor



Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 14

Beitrag editor Verfasst am: 08. Dez 2009 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und danke für die Antworten!

Nein, ich möchte nicht Wasserstoff als Energie nutzen und auch keinen Hydrogengenerator realisieren, ist mir zu umständlich!

Ich denke die Dampfmaschine ist schon ein gutes Beispiel und auch zu meinem Gedanken Art verwandt!

Ich dachte das Flüssiges Wasser das in einem Heisen Raum freigesetzt/Eingestpritz wird, schlagartig den Aggregatzustand von Flüssig auf Gasförmig ändert und das man damit einen gewissen Überdruck erzeugen kann desen energie höher ist als die zur Komprimierung benötigte, damit hätte man einen Energiezuwachs der als Nutzenergie Verwendet werden könnte, die Abgase wären nach Abkühlung auch wiederverwendbar was fast schon ein Geschlossenes System erlauben würde.

Bei einem Mittleren Vedichtungsdruck von 40 bar (Kompression 15:1 bis 30:1) entsteht eine mittlere Verdichtungsthemperatur beim Dieselmotor vom ca. 800°C, bei ca. 2mg Einspritzmenge je Hub und dabei ein Arbeitsdruck durch die Selbstendzündung von 60-180 bar, also das 1,5 bis über das 4fache!

Wenn nun statt Diesel Wasser(H²O] in 800°C freigesetz wird, wie hoch ist die Druckentwicklung durch die änderung des Agregatzustandes, wie kann man das berechnen bei "x" mg H²O/800°C ?
Wieviel H²O würde man z.Bsp. benörigenum bei 1L Hubraum und einem Verdichtungsdruck von 40Bar den 1,5 fachen Arbeitsdruck nach OT zu nutzen?

Wenn man die enstprechenden Formel kennt kann man das in eine excel tabelle umsetzen und zumindest Theoretisch durch gehen bis man bei einem Realitätsnahen ergebnis ist!
Dann könnte man die entsprechenden Teile Besorgen und einen Realversuch wagen!

Evtl. kann ein PKW Diesel mit einen entsprechenden LKW/Schiff's Dieseleinspritzung ein effektives Ergebnis liefern?
Lkw/Schiff's Einspritzung weil die Einspritzmengen bei H²O sicher deutlich höher liegen werden als die vom Kraftstoff!

Ich hoffe das meine Vorstellung von so einer Modernen Dampfmaschine jetzt etwas besser Verständlich ist!

Etwas ähnliches ist ja schon vorhanden
http://www.innovations-report.de/html/berichte/energie_elektrotechnik/bericht-5475.html

Evtl. würden mir Schon Formeln oder Bezugsquellen dazu genügen!

LG Edi
dermarkus
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beiträge: 14788

Beitrag dermarkus Verfasst am: 08. Dez 2009 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

TheBartman hat Folgendes geschrieben:
Trotzdem liegt der KRaftstoff in einem Dieselmotor auch eher gasförmig vor.

Stimmt, beim Dieselmotor ist der Kraftstoff bereits gasförmig, wenn das Gemisch zündet. Vgl.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselmotor#Prinzip
Zitat:

Vor dem oberen Totpunkt beginnt die Einspritzung und Feinstverteilung des Kraftstoffes in der heißen Luft im Brennraum. Die hohe Temperatur ist ausreichend, um den Kraftstoff von der Oberfläche beginnend zu verdampfen und das Dampf-Luft-Gemisch zu zünden.


Ich würde dennoch vermuten, dass die Volumenzunahme beim Verdampfen einen guten Teil zum Antreiben des Kolbens beiträgt (neben dem großen Anteil der Volumenzunahme durch die Temperaturzunahme nach der Zündung).

Wie groß diese beiden Anteile relativ zueinander sind, könnte man vielleicht mal bei Interesse versuchen genauer auszurechnen oder genauer nachzuschlagen.
editor



Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 14

Beitrag editor Verfasst am: 08. Dez 2009 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ist es nicht generell so das die Themperatur der eigentliche Antrieb ist?

Der Diesel ist bis zur Einspritzdüsenspitze Flüssig, erst mit dem übergang in den Heißen brennraum wird er Gasförmig und verteilt sich in der brennkammer und löst damit ein Höhere Temperatur und den erforderlichen druckanstieg aus. So gesehen würde ja nicht der Dieselkraftstoff die Expansion vollbringen sondern die Ausdehnung des im Brennraum Komprimierten O², oder ?

LG EDi
TheBartman



Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 482

Beitrag TheBartman Verfasst am: 08. Dez 2009 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

editor hat Folgendes geschrieben:
Ist es nicht generell so das die Themperatur der eigentliche Antrieb ist?


Ja, im Prinzip schon. Wenn wir von Dampf ausgehen (hier hab ich einen Denkfehler gemacht), handelt es sich ja noch immer um eine Flüssigkeit (feine Tröpchen). Beim Übergang von flüssig zu gasförmig gibt es die grobe Faustregel Faktor 1000.

Wenn wir von einer Temperaturerhöhung von 20 auf 800°C ausgehen, haben wir einen Volumenzuwachs von etwa Faktor 3.

Zusätzlich erhalten wir noch 30% durch Volumenzunahme durch die Reaktionsprodukte:

C16H34 + 24,5 O2 --> 16 CO2 + 17 H2O

Der große Vorteil der Kohlenwasserstoffverbrennung ist aber ja, dass die Temperaturerhöhung gleich inbegriffen ist.
Nutze ich Wasser als Expansionsmittel, muss ich die Energie von außen zuführen. (Beispiel: Kernreaktor)

Dazu kommt die recht große Wärmekapazität von Wasser, die sich nachteilig auswirkt. Ich muss also relativ viel Energie für die Erwärmung des Wassers aufbringen.

Im Übrigen kann ich ja nicht mehr Energie mit der Komprimierung erzeugen als ich für die Expansion benötige (bzw umgekehrt). Der Betrag ist immer der gleiche, zuzüglich Verluste durch unzulängliche Wirkungsgrade.

Edit: Für die Berechnung würde ich mal die allgemeine Gasgleichung zu Rate ziehen.
editor



Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 14

Beitrag editor Verfasst am: 08. Dez 2009 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und hallöchen,

Zitat:
Wenn wir von einer Temperaturerhöhung von 20 auf 800°C ausgehen, haben wir einen Volumenzuwachs von etwa Faktor 3.


Damit hätten wir ja dann 3:1 gegenüber dem Zustand vor der Komprimierung und einen Wirkungsgrad von ca. 2:1 oder?

Das mit der EInspritzung (von Wasser) der Brennraum geringfühgig abkühlt ist auch klar, ich denke aber das die Zeit zwischen Förderbeginn und OT so gering ist das man den Themperaturverlust unter der Tolleranz Vernachlässigen kann, oder?

Eigentlich ist es doch wie bei der Dampfmaschine, nur das die Erwärmung und Dampfnutzung zu einen Prozess zusammen gefasst sind, oder?
Wobei auf der "t" achse beides immer noch getrennt verläuft nur eben in extrem kurzen Abstand!

So wie ich mir das Vorstelle könnte es möglichsein 50% des Energie Gewinnes zur Externen Leistung zu verwenden wobei die anderen 50% zum wiederantrieb und Verlustleistungen verbraucht werden, oder!

Ich geh mal auf die Jagt mir die Gasgleichung Schießen, mal sehen was die zahlen daraus ergeben.

LG EDi
TheBartman



Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 482

Beitrag TheBartman Verfasst am: 08. Dez 2009 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich verstehe deine Gedanken einfach nicht. Wo soll denn der Vorteil liegen?

Wenn du Wasser benutzt, musst du zunächst 4,19 kJ aufwenden, für jedes kg und Grad. Dazu kommt dann die Verdampfungswärme von 2250 kJ pro kg.

Diese Energie MUSS irgendwo herkommen und wird aus der Umgebung gezogen, die sich in aller Regel dadurch abkühlt. Es ist also völlig unerheblich wie lange die Kontaktzeit ist, diese Energie wird mindestens benötigt.

Wasser hat nunmal eine hohe spezifische Wärmekapaziät und eine hohe Verdampfungswärme. Einen Teil davon kann man vielleicht zurück gewinnen, aber ob das die Sache in einen sinnvollen Rahmen rückt, mag ich bezweifeln.

Nichtsdestotrotz, die Energie muss "erzeugt" werden. Wie möchtest du das anstellen?
editor



Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 14

Beitrag editor Verfasst am: 08. Dez 2009 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo @TheBartman,
Startenergie ? na genau wie beim Verbrennungsmotor oder der Dampfmaschine, erst mal mit dem Anlasser!

Wenn nun meine Idee nicht gehen würde, dann dürfte nichts hiervon Funktionieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Dampfmaschine

Die Klassische Dampfmaschine baut ihren Dampfdruck Extern auf, der Dampfdruck bringt dann den Antriebskolben in Bewegung ab OT wird der Kolben per Schwungmasse in UT gebracht und ab da geht das gleiche wieder los!

Meine Variant nutz die Schwungmasse um die Kompression und damit die benötigte Temperatur zu erzeugen, das ist der Hub zwischen UT und OT der für die Anlaufphase mittels Anlasser und evtl Vorwärmung der Arbeitskammer erfolgt, bei OT bzw. sehr Kurz davor wird eine entsprechende Menge Wasser in der Arbeitskammer entweder Freigesetz oder Eingedrückt, was zur Dampferzeugung führt, dabei wird bei der 800-900°C vorgewärmten und durch Schwungenergie Vorgespannten Arbeitskammer nach P * V = n * R *T ein zusätzlicher Dampfdruck von 35-40bar zustande kommen der mit der Schwungmasse zusammen den Arbeitskolben von OT nach UT befördert und dann geht wieder alles von vorne los.

Natürlich muss die Motorsteuerung/Ventilsteuerung angepasst werden und auch der Kurbeltrieb würde mit 4 Zylinder und 90° Arbeitstakt angepasst werden müssen.

Aber ich merkel schon, es ist wieder zuviel Theorie und die Praxis Lehrt uns das man mit Theorie zwar viel Wissen aber wenig Funktion hat, wobei es doch besser ist wenn es Funktioniert und keiner weis warum.

Aber vielen dank, ihr wahrt echt eine große hilfe, wenns geht dürft ihr die ersten Probefahrten machen, versprochen!

LG EDi
TheBartman



Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 482

Beitrag TheBartman Verfasst am: 08. Dez 2009 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

editor hat Folgendes geschrieben:

Startenergie ? na genau wie beim Verbrennungsmotor oder der Dampfmaschine, erst mal mit dem Anlasser!


Nein, nicht die Startenergie, sondern die Betriebsenergie.

editor hat Folgendes geschrieben:

Wenn nun meine Idee nicht gehen würde, dann dürfte nichts hiervon Funktionieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Dampfmaschine


Ja, die Dampfmaschine funktioniert. Und wie du schon sagtest mit ständiger Zufuhr externer Energie.

Daher ja meine Frage: Woher soll denn die Energie in deinem Motor kommen, die das Wasser erhitzt und verdampft?
Sie kann sich ja nicht selber antreiben. Oder wollen wir hier über ein Perpetuum Mobile diskutieren?
editor



Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 14

Beitrag editor Verfasst am: 09. Dez 2009 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Daher ja meine Frage: Woher soll denn die Energie in deinem Motor kommen, die das Wasser erhitzt und verdampft?
Sie kann sich ja nicht selber antreiben. Oder wollen wir hier über ein Perpetuum Mobile diskutieren?


Hallo,
irgend wie reden wir an einander vorbei, oder du denkst die Sache nicht zuende!
Zitat:

Woher soll denn die Energie in deinem Motor kommen, die das Wasser erhitzt und verdampft?

Wie nun schon mehrfach erklärt, die Hitze kommt durch die Kompression, die Kompression durch die Schwungmasse und der Anlauf der Schwungmasse durch Elektrostarter ala Anlasser!

Wieso kann man das nicht verstehen?

Der Anlasser Treibt die Schwungmasse an und die wird sostark Beschleunigt das der Massendruck aus der Umdrehung größer ist als der Kompressionsdruck, eben das was jedes Schwungrad mach, egal ob Otto, Diesel oder Dampfmaschine, ich behauote auch das selbst der Bedini Motor diese Schwungmasse unbedingt benötigt!

Der Dampfdruck, egal ob durch Entzündung wie beim Kraftstoffmotor oder Verdampfem bei der Dampfmaschine treibt die Schwungmasse zusätzlich an (Beschleunigung) und die Überschuß energie (KW/PS/KJ usw) kann als Nutzenergie entnommen werden!

Es ist doch erst einmal Unerheblich welchen Wirkungsgrad das ganze hat, sobald Überschußleistung / Gewinn abfällt ist die Sache Nutzbar!

Die Vorteile dürften Klar sein, im Geschlossenen System ist das H²O Recyclebar und nach Entsprechender Kühlschleife auch uneingeschränkt wiederverwendbar!

Wasser ist einer der Wenigen Rohstoffe die uns noch zu genüge und günstig zur Verfühgung stehen, es ist nur von der Vermarktung ungünstig da damit die Abganben an Idurtie und Staaten sowie die Gewinne einzelner Personen zunichte gemacht werden, sonst würde man den zuvor Beschriebenen ZEE Motor doch schon lange nutzen können!

So ist es aber mit allen gemeinnutzigen Erfindungen, bringen keine Profit und damit sind diese Uninteresant, z.Bsp. die Story um Stanley Mayer usw.!

Was währe ein Klimagipfel in dem man erklären würde das Fahrzeuge keine Abgase, kein CO², Russpartikel, ausstoßen, sonder das die Abgasanlagen in der Lage wären aus der Nutzluft/Ansaugluft/Abgasdamfstrom Schadstoffe aus der Luft zu Filtern und das der Abgasdampfstrom durch den Wärmetauscher zur Abkühlung des Abgasdampfes Kühler ist als die Ansaugluft.

Ein Perpetuum Mobile ist auch meine Idee nicht, denn die Verbraucht Energie, wenn auch Umweltfreundlicher als alle z.Zt. Bestehende!

LG EDi
dermarkus
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beiträge: 14788

Beitrag dermarkus Verfasst am: 09. Dez 2009 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

editor, ich bin einverstanden mit TheBartman, dass die von außen während des laufenden Betriebes erforderliche Energiezufuhr, auf die du erst mit diesen Worten

editor hat Folgendes geschrieben:

Der Dampfdruck, egal ob durch Entzündung wie beim Kraftstoffmotor oder Verdampfem bei der Dampfmaschine treibt die Schwungmasse zusätzlich an (Beschleunigung)


indirekt eingehst, der entscheidende Punkt an diesen Betrachtungen ist.

Beim Dieselmotor ist diese Energiezufuhr die Verbrennungsreaktion von Kraftstoff, (das ist dein Stichwort "Entzündung"),
bei einer Dampflok ist die Energiezufuhr das Heizen (von Wasser und damit das Erzeugen von Wasserdampf) durch Verbrennung der Kohle, die man in den Brennofen reinschaufelt, das ist dein Stichwort "Verdampfung".

Diese Energiezufuhr durch zusätzliches Heizen von außen brauchst du für deine Dampfmaschine, damit dein Schwungrad nicht während des Betriebes immer langsamer wird, während es beim Komprimieren Energie an die Luft im Kolben abgibt.
editor



Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 14

Beitrag editor Verfasst am: 09. Dez 2009 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

dermarkus hat Folgendes geschrieben:

Diese Energiezufuhr durch zusätzliches Heizen von außen brauchst du für deine Dampfmaschine, damit dein Schwungrad nicht während des Betriebes immer langsamer wird, während es beim Komprimieren Energie an die Luft im Kolben abgibt.

Hallo @dermarkus
Ja da haben wir wohl ein Problem mit der Theoretischen vorstellung.

Wenn der Dampfdruck 30-40bar über den Kompressionsdruck liegt, ist das kein Leistungszuwachs?

Angenommen das Schwungrad mit einer Masse von 10Kg erzeugt eine Verdichtung von 30bar, wieviel überdruck braucht man um die Schwungmasse innerhalb einer Umdrehung wieder dazu zu bringen erneut die Verdichtung aufzubauen?
Die Verdichtung ist Wärmequelle und Vorspannung zugleich, damit bedarf es der externen erhitzung zur Dampferzeugung nicht mehr.
Die Vorspannung alleine würde in verbindung mit der Schwungmasse genügen den Arbeitskolben von OT nach UT zu befördern.
Wir haben aber noch den Dampfdruck der die Schwungmasse auf dem Weg von OT nach UT zusätzlich Beschleunigt, dies Beschleunigung endet beim Arbeitstakt in UT, jetzt greift nur noch die Masseträgheit der Schwungscheibe, die aus ihrer Beschleunigung heraus den Kompressionsdruck/Vorspannung auf dem Weg von UT nach OT aufbaut!
Nach diesem Mechanischen Prinzip Arbeiten alle Kolbenmotoren!

Ich sehe den unterschied eigentlich nur in der Energieausbeute, wärend der Diesel als Selbstzünder je Hub 2mg Kraftstoff verwendet um den nötigen Dampfdrucküberschuß aufzubauen, wird durch die geringere dichte des Wassers einfach mehr Wasser für den benötigten Überdruck benötigt. Da ja das Wasser das Verdichtete Gas nicht durch entzündung und damit themperaturerhöhung weiter expandieren kann um einen höheren wirkungsgrad zu erzeugen muss eben mehr grundsubstanz rein um die gleiche dichte zu erreichen. Ok es muss nicht die gleiche sein, energieüberschuß reicht erst mal.

So wie ich das sehe hat Diesel ein 3 fach höhere dicht als wasser also müsste eine 3fach höhere menge zugeführt werden. Das reicht aber noch nicht, da ja das Diesel durch entzündung zu höheren druck gebracht wird!
Das müsste man mal ausrechnen welcher Dampfdruck durch Diesel bei 30bar Vorspannung und 2000°C zustande kommt. Dann könnte man Ausrechnen vieviel Wasser bei 800°-900°C freigesetzt werden müsste um den druck von Diesel bei 2000°C zu entsprechen um so den gleichen wirkungsgrad zu haben.

Ich will einfach mal eine schöne Zahl aus der Luft greifen und Schätze den Faktor 10 Wasse zu Diesel, damit muss man 10mal mehr Wasser als Diesel, also ca. 20mg je Hub nutzen.

Hört sich viel an 20mg je Hub, x 4 Zylinder sind schon 80mg je U/min, 10 x U/min. 800mg, 100 x U/min 8g, 1000 x U/min 80g und bei Standart drehzahl von 3000 x U/min 240g bzw. ~ 240ml/min x 60=14,4L/h H²O durch das Recyclen hoffe ich wird nicht mehr als 10% des Nutzwasser verlohren gehen, was einen effektiven Verbrauch von 1,4L/h Wasser bedeutet und wenn das kein Ansporn ist die Sache zu Diskutieren weiss ich auch nicht weiter.

LG EDi
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 13747

Beitrag GvC Verfasst am: 09. Dez 2009 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

editor will das Perpetuum Mobile erfinden. An einer solchen Diskussion braucht man sich nicht zu beteiligen.
editor



Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 14

Beitrag editor Verfasst am: 09. Dez 2009 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

GvC hat Folgendes geschrieben:
editor will das Perpetuum Mobile erfinden. An einer solchen Diskussion braucht man sich nicht zu beteiligen.

Wer lesen kann ist Stark im Vorteil LOL Hammer
Zitat:
Ein Perpetuum Mobile ist auch meine Idee nicht, denn die Verbraucht Energie, wenn auch Umweltfreundlicher als alle z.Zt. Bestehende!


Sorry, als Kfz-Mechniker und Elektronik-Techniker und Migrant bin ich vielleicht kein Physiker, aber ich besitze doch etwas mehr als an grundlagen wissen um mir solch Unangmessenen Zwischenrufe nicht antun zu müssen!

Bislang war die Diskussion Angenehm Sachlich und solche Störenfriede finde ich enorm Unangnehme! Lehrer

GvC, 6, setzen Hammer

Back to the roots.

LG EDi
TheBartman



Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 482

Beitrag TheBartman Verfasst am: 09. Dez 2009 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Also lassen wir deinen Migrationshintergrund mal beiseite.

Aber sorry, wenn ich es nicht blicke, aber bislang bin ich auch noch bei perpetuum mobile.

Das Problem ist doch, du musst das Wasser was du einspritzt verdampfen. Dieses verdampfen benötigt Energie (viel Energie!).
Diese Energie wird der Umgebung durch Wärme entzogen.
Ergo, deine Umgebung kühlt sich ab.
Nun soll durch das komprimierte Wassergas dein Kolben angetrieben werden, der durch eine erneute Verdichtung wieder Hitze erzeugt.

Habe ich das soweit richtig verstanden?

Folglich würde der Motor sich selbst antreiben, da - außer von der Startenergie - keine weitere Engergie zugeführt wird.

Oder habe ich die Energiezufuhr nicht verstanden?

Wenn ich soweit alles richtig verstanden habe (wenn nicht, brauchst du hier nicht weiter lesen), hast du ein perpetuum mobile.
Halte mich bitte nicht für überheblich, aber dann sage ich dir dass das nicht funktioniert, ohne das nachzurechnen.
Sollte ich mich irren, gebe ich gerne ein Bier aus und gratuliere dir zum Nobelpreis. Prost
sax



Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 377
Wohnort: Magdeburg

Beitrag sax Verfasst am: 09. Dez 2009 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Nach langer Zeit melde ich mal wieder schönes neue Funktionen habt ihr hier Big Laugh

@editor
Ich habe keine Lust das alles genau durchzurechnen, da das Ergebnis schon feststeht. Es wird nicht funktionieren, da deine Maschine den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik verletzen würde. Wasser soll als Energiequelle in den Motor fließen und am Ende soll wieder Wasser herauskommen. Wegen der Massenerhaltung muss genauso viel Wasser aus dem Motor rauskommen wie reinfließen. Wenn der Motor Arbeit verrichten soll muss er dem Wasser Energie entziehen. Aufgrund der Energieerhaltung muss die Energie pro Masseneinheit des ausfließenden Wasser also niedriger sein als die Energie/Masseneinheit des einfließenden Wasser. Da keine chemischen Reaktionen von statten gehen sollen, ist die einzige Energie die Umgesetzt werden kann die Wärmeenergie des Wassers. Ergo muss das Wasser, dass am Ende aus der Maschiene kommt kälter sein als es beim reinfließen war. Wenn nun das Wasser vorher Umgebungstemperatur hatte und danach kälter als vorher ist, kühlt es sich von selber ab und verrichtet dabei Arbeit. Das widerspricht dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. Wenn du diesen als physikalisches Grundgesetz akzeptierst kann deine Maschine nicht funktionieren.

_________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.
editor



Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 14

Beitrag editor Verfasst am: 09. Dez 2009 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hey danke für die Nüchterne Antwort, das mit dem Bier können wir auch unabhängig davon mache, vielleicht bekommt man mit ewas Hefe den Klicker eher zum Rollen.

Ich glauche unser Wiederspruch beruht auch auf der angenommenen Energie zufuhr.

Wie machen wir die erklärung hierzu am besten?

Vielleicht step bei step.

Vorneweck solltest du schon verstehn wie Kolbenmotoren Funtionieren, falls nicht wird die verständigung nicht möglich sein.

Vielleicht hilft das hier zu verdeutlichung http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/33/Two-Stroke_Engine.gif

Statt des Zündfunken erfolgt die Wassereinspritzung und leider ist die Schwungscheibe nicht sichtbar, den ohne ein entsprechende Schwungmasse funktioniert kein kolben motor.

Vorgang:
1. Arbeitskolben baut auf dem Weg vom UT (unteretotpunkt) zum OT (oberertotpunkt) die Kompession/Vorspannung/Vordruck auf.
Das erfolgt beim Starten mit dem Anlasser und im Laufenden Betrieb über die in der Schwungmasse gespeicherte Energie! http://de.wikipedia.org/wiki/Schwungscheibe

Durch diesen Vorgang wird auch die benötigte Themperatur von 800-900°C in der Verdichtungskammer aufgebaut.

2. An OT angelangt hat die Verdichtet Luft unsere Arbeitsthemperatur erreicht und im übergang des OT erfolgt der Förderbeginn/Einsprizung bzw. freisetzung des Nutzwasser zur Dampferzeugung! Dabei wird das Wasser in der 800-900°C heißen Luft sofort seine Agregatzustand ändern und als Wasserdampf zusätzlichen Überdrück erzeugen.
Letzt endlich wird auch die themperatur in der Arbeitskammer sicher sinken, aber der Wasserdampfdruck sinkt durch den Größeren Arbeitsbereich/Hubraum von OT nach UT ohnehin.
Das ist auch bei allen Verbrennungsmotoren so, der Verdichtungsraum hat nur einige µS die extreme themperatur und diese Fällt dann sehr schnell ab!
Das ist aber auch unerheblich da die maximal beschleunigung der Schwungmasse viel Früher als UT erfolgt.

3. siehe 1. usw.

Hier nochmal ein 4 takt Diesel zur verdeutlichung:
http://www.uni-duesseldorf.de/MathNat/Biologie/Didaktik/Atmung/start/struktur/ov/bsp/technik/bilderte/motdie1.jpg

Erlaub mir bitte mit dem Pepetuum Mobile Schwachsinn aufzuräumen:
Ein Perpetuum Mobile (PM, v. lat. „sich ständig Bewegendes“, Pl. Perpetua Mobilia) ist eine Konstruktion, die – einmal in Gang gesetzt – ewig in Bewegung bleibt und dabei Arbeit verrichten oder Nutzenergie bereitstellen soll, ohne dass ihr von außen Energie zugeführt wird oder ein Energiegradient, z. B. in Form eines Temperaturgefälles, zur Verfügung stünde. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pepetuum_mobile also nicht auf meinem mißt gewachsen.

In meiner Ausführung wird mehrfach Energie zugefühgt.
1. Mechnisch Kinetische Energie der Schwungmasse die durch die entstehung der 2. Themperatur energie im Arbeitsraum in Verbindung mit der Aditionellen 3. Wasserdampfenergie die Schwungmassen energie immer wieder erneuert!

Also greifen hier 3 Energieformen zusammen ein und damit sollte das Argument des Perpetuum Mobile erledigt sein!

Fraglich nur ob das Argument des Perpetuum Mobile ernst gemeint war, falls dem so sei wäre ich sicher hier nicht unter Physikern und damit stellt sich die frage über die Quallfizierung der Aussagen hier zum thema!
Ist nicht böse gemeint, vielleicht bin ich ja wirklich auf dem Holz weg.
Aber dann dürfte kein kolbenmotor Funktionieren, denn eure bedenken würden sich auch dahin übertagen lassen, ja selbst ein Wasseemühle dürfte nach eurer Fragestellung nicht Funktionieren.

LG EDi
dermarkus
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beiträge: 14788

Beitrag dermarkus Verfasst am: 09. Dez 2009 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

editor hat Folgendes geschrieben:

In meiner Ausführung wird mehrfach Energie zugefühgt.
1. Mechnisch Kinetische Energie der Schwungmasse die durch die entstehung der 2. Themperatur energie im Arbeitsraum in Verbindung mit der Aditionellen 3. Wasserdampfenergie die Schwungmassen energie immer wieder erneuert!

Vorsicht, ich glaube hier liegt ein Missverständnis in der Formulierung vor.

Was du hier beschreibst, ist ein Energiekreislauf innerhalb der Maschine.

Wenn wir annehmen, dass die Maschine keinerlei Energie nach außen verliert (also weder Reibungsverluste, noch Entnahme von Nutzleistung, ...), dann würde die Maschine also bestenfalls weiterlaufen, wenn sie einmal angestoßen würde.

Damit man diese Maschine aber sinnvoll verwenden kann, muss man der Maschine Energie von außen zuführen, um die Reibungsverluste auszugleichen und um der Maschine Energie entnehmen zu können, ohne dass sie nach kurzer Zeit stillsteht.

Bist du mit dieser Art der Beschreibung in Worten einverstanden?
TheBartman



Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 482

Beitrag TheBartman Verfasst am: 09. Dez 2009 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, danke für deine Ausführungen. So grob weiß ich wie ein Kolbenmotor funktioniert.

Die Aussage mit dem Perpetuum Mobile IST ernst gemeint.

editor hat Folgendes geschrieben:

In meiner Ausführung wird mehrfach Energie zugefühgt.
1. Mechnisch Kinetische Energie der Schwungmasse die durch die entstehung der 2. Themperatur energie im Arbeitsraum in Verbindung mit der Aditionellen 3. Wasserdampfenergie die Schwungmassen energie immer wieder erneuert!


Nach dieser Beschreibung wird dem Motor NICHT von außen Energie zugeführt.

Das Problem ist folgendes:
Wie du sehr richtig erwähnt hast, in einem Dieselmotor herrscht nur sehr kurz eine sehr hohe Temperatur und es kühlt relativ schnell ab.

Allerdings gehst du jetzt davon aus, dass die Temperatur in einem Diesel allein durch die Kompression erzeugt wird. Dem ist nicht so.
Wenn der Diesel nicht zündet und für den langfristigen Temperaturerhalt (mit erwähnten Schwankungen sorgt) ist schicht und das Ding steht.

Genau das ist das Problem mit dem Wasser.
Du musst das Wasser verdampfen, das kühlt den Motor. Klar.
Jetzt sagtst du, durch die anschließende Kompression des Wasserdampfes wird wieder Temperatur freigesetzt. Das stimmt.

ABER: Um den Betrag an thermischer Energie wieder zu erhalten, den du vorher eingesetzt hast, müsste dein Kolben das Wasser so stark komprimieren dass es wieder kondensiert. Logisch?

Also was hättest du damit gewonnen? Im Gegenteil, du hast erhebliche Verluste durch die Reibung deiner Mechanik und Abwärme (dein Motor wird ja warm.

Also sorry, wenn ich es nochmal sage. Ich meine es ernst und tue es nicht um dich zu ärgern: Du beschreibst ein Perpetuum Mobile.
editor



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Beitrag editor Verfasst am: 09. Dez 2009 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

sax hat Folgendes geschrieben:
Nach langer Zeit melde ich mal wieder schönes neue Funktionen habt ihr hier Big Laugh

@editor
Ich habe keine Lust das alles genau durchzurechnen, da das Ergebnis schon feststeht. Es wird nicht funktionieren, da deine Maschine den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik verletzen würde. Wasser soll als Energiequelle in den Motor fließen und am Ende soll wieder Wasser herauskommen. Wegen der Massenerhaltung muss genauso viel Wasser aus dem Motor rauskommen wie reinfließen. Wenn der Motor Arbeit verrichten soll muss er dem Wasser Energie entziehen. Aufgrund der Energieerhaltung muss die Energie pro Masseneinheit des ausfließenden Wasser also niedriger sein als die Energie/Masseneinheit des einfließenden Wasser.


Hallo @sax
Zitat:

Wasser soll als Energiequelle in den Motor fließen und am Ende soll wieder Wasser herauskommen.

Ist leider nicht ganz richtig, nicht Wasser ist der Energielieferant sonder der Druck der nach der änderung des Agregatzustandes entsteht.
Zitat:

Wenn der Motor Arbeit verrichten soll muss er dem Wasser Energie entziehen. Aufgrund der Energieerhaltung muss die Energie pro Masseneinheit des ausfließenden Wasser also niedriger sein als die Energie/Masseneinheit des einfließenden Wasser.

Daran sieht man das due leider weder gelesen hast was ich beschreibe und damit in keinster weise verstehen kannst worum es eigentlich geht!
Wie würdes du dann eine Dampfmaschine bezeichnen, Zauberwerk?

Die Chemische Reaktion ist doch auch die änderung des Agregatzustanes.
Wenn es so wäre wie du beschreibst würden Dampfmaschinen Eiswürfel spucken und HHO / Hydrogen generatoren würden nach der Spaltung auch keine Verbingung von H² und O eingehen.

LG EDi[/quote]
TheBartman



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Beitrag TheBartman Verfasst am: 09. Dez 2009 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

editor hat Folgendes geschrieben:

Die Chemische Reaktion ist doch auch die änderung des Agregatzustanes.
Wenn es so wäre wie du beschreibst würden Dampfmaschinen Eiswürfel spucken


Eben nicht! Die chemische Reaktion ist ja nicht nur die Änderung des Aggrgatzustandes sondern maßgeblich die Zufuhr thermischer Energie! Ohne die funktioniert kein Motor.

Hast du gelesen was ich über dir geschrieben habe?
editor



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Beitrag editor Verfasst am: 09. Dez 2009 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Diesel wird kein zündfähiges Luft-Kraftstoff-Gemisch zugeführt, sondern ausschließlich Luft. Diese Luft wird zunächst im Zylinder hoch verdichtet, wodurch sie sich auf etwa 700 bis 900 °C erwärmt. Vor dem oberen Totpunkt beginnt die Einspritzung und Feinstverteilung des Kraftstoffes in der heißen Luft im Brennraum. Die hohe Temperatur ist ausreichend, um den Kraftstoff von der Oberfläche beginnend zu verdampfen und das Dampf-Luft-Gemisch zu zünden.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselmotor

Beim H²O-Motor wird kein zündfähiges Luft-Kraftstoff-Gemisch zugeführt, sondern ausschließlich Luft. Diese Luft wird zunächst im Zylinder hoch verdichtet, wodurch sie sich auf etwa 700 bis 900 °C erwärmt. Vor dem oberen Totpunkt beginnt die Einspritzung und Feinstverteilung des Wassers in der heißen Luft im Brennraum. Die hohe Temperatur ist ausreichend, um das Wasser von der Oberfläche beginnend zu verdampfen!
Quelle: my brain

Als thermodynamischen Vergleichsprozess des Dieselmotors lassen sich der Diesel-Prozess, auch Gleichdruckprozess genannt, und der Seiliger-Prozess heranziehen. Bei beiden Prozessen nehmen die thermischen Wirkungsgrade mit höherer Verdichtung zu.

Der Seiliger-Kreisprozess ist ein Vergleichsprozess der verwendet wird um die Vorgänge in heutigen Dieselmotoren darzustellen. Er bildet den sogenannten vollkommenen Motor ab.
Der Diesel-Prozess (Gleichdruckprozess) mit seiner rein isobaren Wärmezufuhr kann in der Praxis nicht realisiert werden, da eine Wärmezufuhr ohne Druckerhöhung praktisch nicht möglich ist. Die teilweise isobare und teilweise isochore Wärmezufuhr im Seiliger-Prozess liefert eine bessere Annäherung an die real ablaufenden Prozesse in Dieselmotoren. Der Otto-Prozess mit seiner rein isochoren Wärmezufuhr ist zwar praktisch auch nicht vollkommen umsetzbar, liefert jedoch eine ausreichend gute Näherung um die Vorgänge in Otto-Motoren zu beschreiben. Meist wird der Otto-Prozess für die Beschreibung von Otto-Motoren und der Seiliger-Prozess für die Beschreibung von Diesel-Motoren verwendet.
Streng genommen sind sowohl der Diesel-Prozess als auch der Otto-Prozess als Spezialfälle im Seiliger-Prozess enthalten.
Das dürfte streng genommen auf alle Kolbenmotoren zutreffen, also auch auf Dampfmaschinen und meine Idee!

Im Dieselmotor werden diese fünf Prozessschritte wie folgt realisiert:
(1 - 2) Der Kolben bewegt sich in Richtung oberer Totpunkt. Die sich im Kolben befindliche Luft wird verdichtet. Das heisst es wird Arbeit an der Luft verrichtet.
(2 - 3) Der Dieselkraftstoff wird in den Brennraum eingespritzt. Durch die hohe Temperatur der komprimierten Luft entzündet sich das Verbrennungsgemisch und die innere Energie des Brennstoffs wird in Form von Wärme freigesetzt. Dies erfolgt in diesem Prozessschritt zunächst isochor (d.h. bei gleichbleibendem Volumen).
(3 - 4) Durch die andauernde Verbrennung wird der Druck so weit erhöht, dass sich das Verbrennungsgemisch ausdehnt und der Kolben sich in Richtung unterer Totpunkt bewegt. Dabei wird technische Arbeit am Kolben geleistet, die an der Kurbelwelle abgenommen und genutzt werden kann.
(4 - 5) Das Verbrennungsgas entspannt sich bei gleichbleibender Entropie. Das Volumen des Verbrennungsgases steigt an, bis der Kolben den unteren Totpunkt erreicht. Bis dahin wird am Kolben technische Arbeit geleistet.
(5 - 1) Das Auslassventil wird geöffnet und das heiße Abgas wird aus dem Brennraum ausgeschoben. Dabei wird Energie in Form von Wärme abgeführt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Seiliger-Prozess

Im Wassermotor werden diese fünf Prozessschritte wie folgt realisiert:
(1 - 2) Der Kolben bewegt sich in Richtung oberer Totpunkt. Die sich im Kolben befindliche Luft wird verdichtet. Das heisst es wird Arbeit an der Luft verrichtet.
(2 - 3) Das Wasser wird in den Verdichtungsraum eingespritzt. Durch die hohe Temperatur der komprimierten Luft und der innere Wassersdampf wird in Form von Druck freigesetzt. Dies erfolgt in diesem Prozessschritt zunächst isochor (d.h. bei gleichbleibendem Volumen).
(3 - 4) Durch den andauernden Wasserdampf wird der Druck so weit erhöht, dass sich das Wasserdampf ausdehnt und der Kolben sich in Richtung unterer Totpunkt bewegt. Dabei wird technische Arbeit am Kolben geleistet, die an der Kurbelwelle abgenommen und genutzt werden kann.
(4 - 5) Der Wasserdampf entspannt sich bei gleichbleibender Entropie. Das Volumen des Wasserdampfes steigt an, bis der Kolben den unteren Totpunkt erreicht. Bis dahin wird am Kolben technische Arbeit geleistet.
(5 - 1) Das Auslassventil wird geöffnet und der heiße Wasser wird aus dem Arbeitsraum ausgeschoben. Dabei wird Energie in Form von Wärme abgeführt.
So würde das 4 Takt Prinzip aussehen!

Aber lassen wir das Diskutieren hier darüber, es werden immer mehr Missverständnisse wach!

Danke für eure Mitwirken.

LG EDi
TheBartman



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Beitrag TheBartman Verfasst am: 09. Dez 2009 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

editor hat Folgendes geschrieben:

Die hohe Temperatur ist ausreichend, um das Wasser von der Oberfläche beginnend zu verdampfen!
Quelle: my brain


Das zweifelt ja keiner an.
Aber genau aus dieser Verdampfung resultiert die Abkühlung des Motors und durch die Kompression ist es NICHT MÖGLICH den investierten Energiebetrag wieder zu erhalten.

Dieser Motor wird ein paar Umdrehungen laufen. Bis er abgekühlt ist. Die Kompression kann das nicht ändern.

Warum bitte zahlen wir denn diese Kraftstoffpreise wenn ich mein Auto für ein paar Cent mit Wasser tanken könnte? Weil es nicht geht.
editor



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Beitrag editor Verfasst am: 09. Dez 2009 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

TheBartman hat Folgendes geschrieben:
editor hat Folgendes geschrieben:

Die hohe Temperatur ist ausreichend, um das Wasser von der Oberfläche beginnend zu verdampfen!
Quelle: my brain


Das zweifelt ja keiner an.
Aber genau aus dieser Verdampfung resultiert die Abkühlung des Motors und durch die Kompression ist es NICHT MÖGLICH den investierten Energiebetrag wieder zu erhalten.

Dieser Motor wird ein paar Umdrehungen laufen. Bis er abgekühlt ist. Die Kompression kann das nicht ändern.

Warum bitte zahlen wir denn diese Kraftstoffpreise wenn ich mein Auto für ein paar Cent mit Wasser tanken könnte? Weil es nicht geht.


Also ich glaube nicht das der Motor Erfriert, man müsste eine Praktischen versuch wagen.
Zitat:

Warum bitte zahlen wir denn diese Kraftstoffpreise wenn ich mein Auto für ein paar Cent mit Wasser tanken könnte? Weil es nicht geht.

Das ist doch offensichtlich, alles Lebt vom Wirtschaftlichen Konsum, warum ist die Umlagenbelastung beim Kraftstoff mit mer als 300% und darüber hinaus zahlt man auch noch Kfz-Steuer und Kfz-Versichrung inkl. Versichrungsteuern.

Stell dir Vor jeder Haushalt hätte eine kleine Geothermikanlage im Keller, die das Haus mit Wärme/Kälte und Strom Versorgt, wer würde Erdöle oder Erdgas oder Holz/Palets zum Heizen kaufen wer würde die AKW's bezahlen oder die Solarparks oder gar die Riesen Windgeneratoren
Was ist mit den Hydrogen generatoren, seit 1969 gibt es Patente die die Spaltung von H²O beschreiben und den Wasserstoff als Kraftstoff im Fahrzeug benutzen, aber nichts wird Öffentlich, warum!
http://www.youtube.com/watch?v=6_g7tn44gsg
http://www.dailymotion.com/video/xa2wbx_freieenergieworkshop09-01-a-schneid_tech
http://www.dailymotion.com/video/xa3h4e_freieenergieworkshop09-11-g-haryrie_tech
http://www.youtube.com/watch?v=kWzd2MkS8lA
http://espanol.video.yahoo.com/watch/4843660/12918717
uvvm.
TheBartman



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Beitrag TheBartman Verfasst am: 09. Dez 2009 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

editor hat Folgendes geschrieben:

Also ich glaube nicht das der Motor Erfriert, man müsste eine Praktischen versuch wagen.


Sorry, wenn ich das so offen sage, aber dann hast du den VERBRENNUNGSmotor nicht verstanden.

Glaub der Mehrzahl der hier aktiven und meinen bescheidenen Kenntnissen, nein das brauchen wir nicht probieren, weil: Das geht nicht!

Es widerspricht den Grundsätzen der Thermodynamik.

Hast du dir mal die Frage gestellt, weswegen die Dampfmaschine mit Kohle befeuert wird? Wenn eine Kompression alleine ausreichen würde, warum dann heizen?
editor



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Beitrag editor Verfasst am: 09. Dez 2009 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

TheBartman hat Folgendes geschrieben:

Hast du dir mal die Frage gestellt, weswegen die Dampfmaschine mit Kohle befeuert wird? Wenn eine Kompression alleine ausreichen würde, warum dann heizen?


Wer hat es denn schon Probiert?

Es ist schwierig, einer Technologie nur mit rationalen Argumenten zum Durchbruch zu verhelfen.

Aber ist auch egal, aller guten dinge sind 3,
danke noch mal,
ich bin dann weck.

LG EDi
TheBartman



Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 482

Beitrag TheBartman Verfasst am: 09. Dez 2009 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

editor hat Folgendes geschrieben:
TheBartman hat Folgendes geschrieben:

Hast du dir mal die Frage gestellt, weswegen die Dampfmaschine mit Kohle befeuert wird? Wenn eine Kompression alleine ausreichen würde, warum dann heizen?


Wer hat es denn schon Probiert?


Jeder Heizer. Wenn eine Dampfmaschine abgestellt wird, hört man mit der Befeuerung auf.

Im Übrigen würden ja für deinen Wassermotor 20mg Wasser absolut ausreichen. Man bräuchte ja keine Wasserzufuhr und hätte auch kein Abgas. Weil, wenn ich nur expandiere und komprimiere "verbrauche" ich mein Wasser ja nicht und kann es immer wieder verwenden.

Dementsprechend könnte ich auch meinen Diesel mit nur 2 mg Kraftstoff unendlich weit fahren. Weil, ich brauche ihn ja nur wieder komprimieren ... hätte somit kein Abgas.
Und das alles nur wegen der Erdöllobby und den Steuern... *sarkasmus*
VeryApe



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Beitrag VeryApe Verfasst am: 10. Dez 2009 03:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Beim H²O-Motor wird kein zündfähiges Luft-Kraftstoff-Gemisch zugeführt, sondern ausschließlich Luft. Diese Luft wird zunächst im Zylinder hoch verdichtet, wodurch sie sich auf etwa 700 bis 900 °C erwärmt. Vor dem oberen Totpunkt beginnt die Einspritzung und Feinstverteilung des Wassers in der heißen Luft im Brennraum. Die hohe Temperatur ist ausreichend, um das Wasser von der Oberfläche beginnend zu verdampfen!


Du weißt aber schon das beim Wasserverdampfen Energie verbraucht wird und keine Entsteht im Gegensatz wie beim verbrennen von Kraftstoffen? das geht auf kosten der Temperatur. wenn du da Wasser einspritzt und das müstest du in einer viel größeren Menge als Brennkraftstoffe verliert die Luft schlagartig an Temperatur und anhand P*V/T=const eine Menge Druck. Die spezifische Wärmekapazität von Wasser ist nicht die beste , sodass das anschließende Wassergasgemisch vielleicht gerade mal auf den selben Druck wie vorher kommt. Und das bei weniger Temperatur.

Aber angenommen du kommst sogar auf deinen Gewünschten Druck.
dann wird ja Energie an eine Schwungmasse abgegeben wie du sagst und von dieser Schwungmasse energie erhoffst du dir das die Brennkammer wieder auf die 900 Grad erhitzt wird und die Luft wieder gleich verdichtet wie vorher. und nebenbei muß auch festgehalten werden das Temperatur im austausch mit der umgebung verloren geht

Nun nehmen wir mal an wir leiten die Schwungmassenenergie auf das WasserLuftgemisch das in den Arbeitstakt verwendet wurde. Dann wird dir doch sicherlich klar sein das durch Reibungsverluste in der Schwungmasse nicht mehr die Ausgangstemperatur und der Ausgangsdruck des WasserLuftgemisches erreicht werden kann. und es wird dir natürlich auch klar sein hoffe ich das das Wasserluftgemisch bei einem Arbeitstakt nicht seine gesamte Energie an die Schwungmasse gibt sondern beim Ausleiten der Luft nach dem Arbeitstakt ja noch Energie vorhanden ist im Form von Druck (größer als Umgebungsdruck) und Temperatur (größer als Umgebungstemperatur).

Das bedeutet du verlangst von der Schwungmasse die eine kleine Energie enthält eine noch viel größere Energie wieder auszuspucken.

Das geht nur wenn du es schaffst die Ruheenergie der Schwungmasse aus E=m*c² anzuzapfen. und wenn du das kannsd dann können wir über deinen Motor weiter reden.

was mit deinen Motor passieren wird.

Wenn du ihn gut vorheizt und ihn in Schwung bringst dann wird er vielleicht 2 Arbeitstakte rennen die Brennkammer wird immer kälter werden und der Druck gegen 0 und der Motor sagt heute gehen wir zu fuss.

P.S. Hast du einen Ofen zu hause? der stellt ungefähr eine Brennkammer dar, spritzt da mal jede minute Wasser ein und leg keine Kohle mehr nach mal schauen was passiert.
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