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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 13. Dez 2025 12:15 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: | Soweit ich dich verstehe siehe oben: nein.
Aber man muss nicht alles durch die Brille der Wahrscheinlichkeiten sehen. Nehmen wir eine Funktion n, die die Verteilung der Planeten in unserem gesamten Universum beschreibt. Dann ist
die Anzahl der Planeten in einem Bereich V. |
Zerlegen wir das unendliche Universum mit unendlich vielen Planeten in unendlich viele extrem jedoch endlich große, "typische" Volumina V, dann ist
Dann kann man je Volumen mit endlich vielen Planeten, Entstehungsraten usw. rechnen, also sinnvoll Physik betreiben.
Was jedoch in diesem Bild nicht funktioniert ist, nur endlich viele (erdähnliche) Planeten zu betrachten, da dann in unendlich vielen Volumina exakt null derartige Planeten wären, die endlich vielen Volumina mit jeweils mehr als null Planeten damit jedoch nicht typisch wären.
Evtl. sollte man das Problem also nicht in der Mathematik suchen, sondern in unserer Erwartungshaltung, von typischen Bereichen und Wahrscheinlichkeiten zu sprechen. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Jollo2 Gast
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Jollo2 Verfasst am: 13. Dez 2025 12:55 Titel: |
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| Zitat: | | Was jedoch in diesem Bild nicht funktioniert ist, nur endlich viele (erdähnliche) Planeten zu betrachten, da dann in unendlich vielen Volumina exakt null derartige Planeten wären, die endlich vielen Volumina mit jeweils mehr als null Planeten damit jedoch nicht typisch wären. |
Somit wäre dann ganz zirkulär schon in der Annahme enthalten, dass es unendlich viele erdähnliche Planeten gibt, oder? |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 13. Dez 2025 12:58 Titel: |
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In welcher Annahme?
Die Mathematik alleine, d.h. meine Formel funktioniert sowohl für endlich als auch unendlich viele Planeten. Nur die Annahmen der "typischen Volumina" zusammen mit endlich vielen Planeten funktioniert nicht. Auch die Annahmen von einer Wahrscheinlichkeit der Entstehung zusammen mit endlich vielen Planeten funktioniert nicht. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Jollo2 Gast
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Jollo2 Verfasst am: 13. Dez 2025 15:22 Titel: |
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[/quote]Nur die Annahmen der "typischen Volumina" zusammen mit endlich vielen Planeten funktioniert nicht. Auch die Annahmen von einer Wahrscheinlichkeit der Entstehung zusammen mit endlich vielen Planeten funktioniert nicht. | Zitat: |
Warum funktionieren diese nicht? Mich interessiert das wirklich! |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 13. Dez 2025 17:40 Titel: |
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Es ist letztlich immer das selbe Argument. Wenn du in unendlich vielen Volumina eine Wahrscheinlichkeit p > 0 für Planeten ansetzt, dann erhältst du eine unendliche Zahl N. Wenn du p = 0 ansetzt, dann N = 0. Möchtest du also eine endliches N, dann ist dies mit identischem p > 0 für unendlich vielen Volumina unverträglich. Also setzt du p = 0 in unendlich vielen Volumina, p > 0 in endlich vielen. Letztere sind also nicht typisch. |
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Jollo2 Gast
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Jollo2 Verfasst am: 13. Dez 2025 23:49 Titel: |
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Also nochmal kurz der Reihe nach:
Wenn V= unendlich und p>0, dann erhalte ich die unendliche Zahl N.
Dies führt aber zu dem Problem, dass die Wahrscheinlichkeiten aufsummiert ungleich 1 sind (und auch gegen unendlich konvertieren).
Wenn ich p=0 in V = unendlich setze, ist N=0.
Wo genau liegt nun in dem Beispiel das Problem, wenn V=endlich und p>0? Was meinst du mit nicht typisch?
Sorry, manchmal stehe ich auf dem Schlauch. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 14. Dez 2025 08:04 Titel: |
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Wenn das Volumen des Universums endlich ist, gibt es kein Problem.
Wenn das Volumen unendlich jedoch die Anzahl erdähnlicher Planeten endlich ist, dann muss für eine Unterteilung in unendlich viele extrem jedoch endlich große Volumina V gelten:
Ich nummeriere diese Volumina mit i und teile sie in zwei Gruppen:
so dass die ersten K die erdähnliche Planeten enthalten, die anderen keinen. Die ersten K endlich vielen Summanden über endlich viele Volumina liefern alle endlich viele erdähnliche Planeten.
Unendlich viele Volumina enthalten keine derartigen Planeten, das ist sozusagen typisch. Nur endlich viele enthalten welche, das ist untypisch.
Um Wahrscheinlichkeiten zu betrachten, sei die zweite Gruppe zunächst auch endlich, d.h.
Wählt man aus den K+L Volumina eines zufällig aus, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass es n > 0 bzw. n = 0 erdähnliche Planeten enthält
Im Grenzfall L gegen unendlich folgt
Typische Universen liefern keine derartigen Planeten; das sind "fast alle", nämlich von unendlich vielen alle bis auf endlich viele Ausnahmen.
In diesem Grenzfall dürfen wir auch nicht mehr von Wahrscheinlichkeiten sprechen, denn wenn die Wahrscheinlichkeit für ein Volumen mit erdähnlichen Planeten Null ist, dann liefert zufälliges Auswählen eines Volumens nie ein solches. Es liegt also ein Widerspruch vor, dass wir zwar K derartige Universen haben, jedoch die Wahrscheinlichkeit, ein solches zufällig aus den unendlich vielen Null ist, wir also nie ein solches auswählen. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 14. Dez 2025 08:37 Titel: |
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Einfaches Beispiel:
Wir packen Zweierpotenzen
in eine N-elementige Menge
Die Wahrscheinlichkeit, bei einmaligem zufälligen Ziehen eines Elementes eine ungerade Zahl – also die Zahl Eins – zu erhalten, ist
Im Grenzfall N gegen Unendlich ist
Die Wahrscheinlichkeit, bei einmaligem zufälligen Ziehen eines Elementes eine gerade Zahl – also nicht die Zahl Eins – zu erhalten, ist
Im Grenzfall N gegen Unendlich ist
Die Wahrscheinlichkeit, bei K-maligem Ziehen immer eine gerade Zahl zu erhalten, ist
Die Wahrscheinlichkeit, bei K-maligem Ziehen nicht immer eine gerade Zahl zu erhalten, also mindestens einmal eine ungerade
Wieder im Grenzfall N gegen Unendlich
Das heißt, im Grenzfall N gegen unendlich kann K beliebig groß werden, die "Wahrscheinlichkeit" irgendwann mal die Eins zu ziehen, ist immer Null. Du weißt sicher, dass sie in der Menge drinsteckt, aber du ziehst sie sicher nie, auch nicht, wenn du unendlich oft ziehst (das gar etwas mit der Reihenfolge der Grenzübergänge zu tun).
Man kann mathematisch auch zeigen, dass etwas ähnliches für die rationalen innerhalb der reellen Zahlen gilt. "Zufälliges" Ziehen aus den reellen Zahlen liefert nie rationale Zahlen.
Letztlich sind das zwei Probleme:
A) Aus einer Gleichverteilung über einer endlichen Menge folgt im Grenzfall einer unendlichen Menge, dass dafür keine mit den Axiomen der Wahrscheinlichkeitsrechnung verträgliche Gleichverteilung vorliegen kann.
B) Eine Menge vom Maß Null (die Eins in der Menge unendlich vieler Zweierpotenzen, die rationalen in den reellen Zahlen) hat immer ein Wahrscheinlichkeitsmaß Null. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Jollo2 Gast
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Jollo2 Verfasst am: 14. Dez 2025 09:40 Titel: |
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Danke! Dein einfaches Beispiel hat das Verständnis nochmal deutlich gefördert.
Nochmal zum Planetenbeispiel. Wenn sich endlich viele Planeten in einer Menge unendlich vieler Planeten nicht stochastisch darstellen lassen. Bedeutet das dann, dass es unendlich viele erdähnliche Planeten geben muss, da wir sonst einen Widerspruch haben?
Oder einfach, dass sich ein solches Szenario wahrscheinlichkeitstheoretisch einfach nicht abbilden lässt? |
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Aruna_17 Gast
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Aruna_17 Verfasst am: 14. Dez 2025 14:55 Titel: |
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| Jollo2 hat Folgendes geschrieben: | | Bedeutet das dann, dass es unendlich viele erdähnliche Planeten geben muss, da wir sonst einen Widerspruch haben? |
Warum?
Hat uns schon mal jemand zufällig gefunden, der uns unter unendlich vielen Planetensystemen gesucht hat? |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 14. Dez 2025 15:57 Titel: |
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| Jollo2 hat Folgendes geschrieben: | Wenn sich endlich viele Planeten in einer Menge unendlich vieler Planeten nicht stochastisch darstellen lassen. Bedeutet das dann, dass es unendlich viele erdähnliche Planeten geben muss, da wir sonst einen Widerspruch haben?
Oder einfach, dass sich ein solches Szenario wahrscheinlichkeitstheoretisch einfach nicht abbilden lässt? |
Letzteres. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Jollo2 Gast
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Jollo2 Verfasst am: 14. Dez 2025 19:44 Titel: |
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Danke.
Und leider nochmal ganz blöd gefragt. Gibt es eine andere Verteilung, die bei dem genannten Szenario Sinn ergibt und funktioniert? |
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Jollo2 Gast
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Jollo2 Verfasst am: 15. Dez 2025 12:58 Titel: |
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Und noch eine ernstgemeinte Frage:
Wie kann man denn bei unendlichen Mengen/Volumina überhaupt eine Wahrscheinlichkeitsverteilung empirisch bestimmen?
Ich kann ja nicht unendlich viele Objekte abarbeiten/ in unendlich vielen Versuchen testen. Oder wird dann einfach ganz stumpf extrapoliert? |
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Jakito
Anmeldungsdatum: 30.05.2024 Beiträge: 162
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Jakito Verfasst am: 15. Dez 2025 15:36 Titel: |
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| Jollo2 hat Folgendes geschrieben: | Und noch eine ernstgemeinte Frage:
Wie kann man denn bei unendlichen Mengen/Volumina überhaupt eine Wahrscheinlichkeitsverteilung empirisch bestimmen?
Ich kann ja nicht unendlich viele Objekte abarbeiten/ in unendlich vielen Versuchen testen. Oder wird dann einfach ganz stumpf extrapoliert? |
Das ist eine komplizierte und spannende Frage, mit vielen verschiedenen vielschichtigen Antworten. Ein "Trick" ist es, mit Erwartungswerten zu arbeiten, insbesondere mit
https://en.wikipedia.org/wiki/Characteristic_function_(probability_theory)
Im Prinzip ist dies schlicht die Fourier-Transformation der Wahrscheinlichkeitsdichte. Der Vorteil ist, dass die schön glatt ist, immer existiert, und trotzdem immer noch alle Informationen enthält.
Das Problem bleibt aber trotzdem herausfordernd, man nennt es Dichteschätzung, und es gibt viele verschiedene Lösungsansätze:
https://en.wikipedia.org/wiki/Density_estimation
https://en.wikipedia.org/wiki/Kernel_density_estimation#Relation_to_the_characteristic_function_density_estimator
https://en.wikipedia.org/wiki/Multivariate_kernel_density_estimation
Wenn es Dich tiefer interessiert, dann stelle doch am besten eine eigene Frage dazu, dann kann ich Dir gerne mehr erzählen, und Nachfragen beantworten. |
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Jollo2 Gast
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Jollo2 Verfasst am: 15. Dez 2025 21:46 Titel: |
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Danke Jakito für die Lösungsansätze. Ich werde mir das mal ganz in Ruhe anschauen. Wie ist das ganze denn zB. in der Quantenmechanik, speziell die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons betreffend. Um den Atomkern ist diese ja in den entsprechenden Orbitalen groß und niemand dann bis ins unendliche ab. Wie kam man hier dazu, die Verteilung bis ins unendliche herzustellen?
Wie gesagt, manchmal kommen bei mir solche Fragen auf, umso schöner, wenn sie so kompetent wie hier beantwortet werden. Danke!
Und falls hierzu ( | Zitat: | | Und leider nochmal ganz blöd gefragt. Gibt es eine andere Verteilung, die bei dem genannten Szenario Sinn ergibt und funktioniert? | ) jemand noch etwas weiß, gerne her damit. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 15. Dez 2025 22:41 Titel: |
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| Jollo2 hat Folgendes geschrieben: | | Wie ist das ganze denn zB. in der Quantenmechanik, speziell die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons betreffend. Um den Atomkern ist diese ja in den entsprechenden Orbitalen groß und niemand dann bis ins unendliche ab. |
Zunächst mal ist es keine Gleichverteilung, daher spielen die o.g. Probleme keine Rolle.
| Jollo2 hat Folgendes geschrieben: | | Wie kam man hier dazu, die Verteilung bis ins unendliche herzustellen? |
Die Wellenfunktion, die die Aufenthaltswahrscheinlichkeit einer oder mehrere Elektronen kodiert, wird i.A. als Lösung der Schrödingergleichung gewonnen. Dabei kann man sich nicht aussuchen, wie die aussieht.
Allerdings legt die Quantenmechanik in ihren fundamentalen Postulaten fest, dass die Lösung quadratintegrabel sein muss, d.h. sicher als Wahrscheinlichkeitsdichte aufgefasst werden kann.
Zuletzt bearbeitet von TomS am 16. Dez 2025 07:34, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Jollo2 Gast
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Jollo2 Verfasst am: 16. Dez 2025 07:17 Titel: |
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| Zitat: | Zunächst mal ist es eine Gleichverteilung, daher spielen die o.g. Probleme keine Rolle.
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Echt? Ich dachte eigentlich, es sei keine Gleichverteilung. Mit Gleichverteilung bekomme ich doch eigentlich die genannten Probleme, oder?
| Zitat: | Die Wellenfunktion, die die Aufenthaltswahrscheinlichkeit einer oder mehrere Elektronen kodiert, wird i.A. als Lösung der Schrödingergleichung gewonnen. Dabei kann man sich nicht aussuchen, wie die aussieht.
Allerdings legt die Quantenmechanik in ihren fundamentalen Postulaten fest, dass die Lösung quadratintegrabel sein muss, d.h. sicher als Wahrscheinlichkeitsdichte aufgefasst werden kann |
Ahh, okay. Wenn man die Gleichung so interpretiert, dann darf diese über das gesamte Volumen aber auch nur "1" als Ergebnis haben, oder? |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 16. Dez 2025 07:33 Titel: |
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Sorry, Schreibfehler, hab's korrigiert.
Zum zweiten Punkt: ja. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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