RegistrierenRegistrieren   LoginLogin   FAQFAQ    SuchenSuchen   
Resonanz von Festkörpern mit elektromagnetischer Strahlung
 
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Elektrik
Autor Nachricht
gangdang3000
Gast





Beitrag gangdang3000 Verfasst am: 10. Dez 2019 12:17    Titel: Resonanz von Festkörpern mit elektromagnetischer Strahlung Antworten mit Zitat

Meine Frage:
guten tag
ich plane gerade mit meiner projektgruppe ein theremin zu bauen. Wir haben von den elektronischen bauteilen mittlerweile alles verstanden, haben aber probleme wie genau ein festkörper, in diesem fall eine hand, mit der elektromagnetischen Strahlung wechselwirkt, die über eine Antenne abgestrahlt wird, und wie diese dann mit dem schwingkreis wechselwirkt.

was passiert da genau zwischen der hand und der antenne ? wie kann man sich das physikalisch vorstellen

Meine Ideen:
no idea to be honest
Frankx



Anmeldungsdatum: 04.03.2015
Beiträge: 755

Beitrag Frankx Verfasst am: 10. Dez 2019 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
haben aber probleme wie genau ein festkörper, in diesem fall eine hand, mit der elektromagnetischen Strahlung wechselwirkt, die über eine Antenne abgestrahlt wird, und wie diese dann mit dem schwingkreis wechselwirkt.

Da wird gar nichts abgestrahlt. Der Begriff "Antenne" ist da etwas unglücklich. Es handelt sich eher um eine Elektrode.

Wiki hat Folgendes geschrieben:
Theremine arbeiten nach dem Prinzip eines kapazitiven Abstandssensors. Die Hand des Spielers, der durch seine eigene Masse als Erdung fungiert, verändert über die jeweilige Elektrode („Antenne“) einen LC-Schwingkreis eines Oszillators: Er beeinflusst sowohl die Frequenz als auch die Güte des Schwingkreises, indem er den kapazitiven Anteil des Schwingkreises und dessen Dämpfung beeinflusst.


Es geht also nicht um Resonanz, sondern um einen Schwingkreis, der zum Teil durch den Spieler gebildet wird. Spieler und "Antenne"/Elektrode bilden dabei die Kapazität des Schwingkreises. Durch Veränderung von Abstand wirksamer Fläche ändert sich die Kapazität und damit die Eigenfrequenz des Schwingkreises. Das wird elektronisch ausgewertet und in Tonhöhe und Lautstärke umgesetzt.


.
gangdang3001
Gast





Beitrag gangdang3001 Verfasst am: 10. Dez 2019 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Aber wie genau funktioniert es dass dir hand als eine art kondensator mit der Elektrode wirkt ? Eine Hand kann doch nicht mit einer leitenden metallplatte gleichgesetzt werden.
Mal anders formuliert : wieso interessiert es den schwingkreis überhaupt ob und wie weit eine hand von der elektrode weg ist. Sie ist ja nicht direkt im schwingkreis und dient wir ein konfensator zum ladungsaustausch und als kapazitiver widerstand
ML



Anmeldungsdatum: 17.04.2013
Beiträge: 2424

Beitrag ML Verfasst am: 10. Dez 2019 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

gangdang3001 hat Folgendes geschrieben:
Aber wie genau funktioniert es dass dir hand als eine art kondensator mit der Elektrode wirkt ? Eine Hand kann doch nicht mit einer leitenden metallplatte gleichgesetzt werden.

Wenn ich das Problem richtig verstehe, bildet die Metallfläche des Terremins eine Art Kondensator gegenüber der Erde.
Der menschliche Körper kann, da er leitfähig ist und eine Dielektrikzitätszahl von >1 aufweist, als leitfähiges Dielektrikum innerhalb des Kondensators "Elektrode/Erde" gesehen werden.
Über das eingefügte Dielektrikum änderst Du die Kapazität des Kondensators und damit die Resonanzfrequenz.

Viele Grüße
Michael
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Elektrik