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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 13. Feb 2026 16:30 Titel: |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: | | Der Hilbertraum codiert nur den Zustand aber die Physik steckt im Hamiltonian? |
Beides gehört zusammen, und das ist schon in der klassischen Mechanik der Fall. Mathematisch ist ein 6-dim. Vektor ein 6-dim. Vektor.
| antaris hat Folgendes geschrieben: | | Ich glaube, wir meinen beide dasselbe Prinzip (Subsystemstruktur ist Zusatzstruktur). Bei Moden/Teilchenarten ist diese Zusatzstruktur scheinbar oft direkt gegeben, mir geht es aber um echte Raum(zeit) Regionen im Sinn der rel. QFT. Dort werden die Regionen aus dem Doppellichtkegel, also aus zusätzlichen Strukturen, wie z.B. die Kausalstruktur abgeleitet ... |
In der QFT resultiert der Lichtkegel aus der Geometrie und ist Bestandteil der Dynamik; da muss man nix machen.
Zwei Systeme können dann als (zunächst) voneinander isoliert betrachtet werden, wenn sie raumartig zueinander sind. Alles weitere ist dann wieder eine Frage der Physik, der Präparation usw. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 13. Feb 2026 18:13 Titel: |
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Ich versuche es mal anders zu beschreiben, worauf ich hinaus will.
Wir haben ein (idealisiertes) geschlossenes System Universum .
Als ein frei wählbares Subsystem, wie z.B. die Milchstraße, meine ich als Raumzeitregion zusammen mit einem Skalenfenster/Cutoff .
Dann gibt es innerhalb derselben Region einen UV-Tail: die Freiheitsgrade mit Skalen kleiner als , die im effektiven Modell nicht aufgelöst werden und daher ausintegriert werden müssen?
Je nachdem, ob die Dynamik auf Galaxien-Skalen oder Atom-Skalen beschrieben wird, ist es immer "ein anderes" ; die jeweils nicht aufgelösten Freiheitsgrade erscheinen dann als effektive Terme (renormierte Parameter, ggf. Rauschen/Memory). Umgekehrt können bei der Beschreibung von Atomskalen große (IR) Skalen ausintegriert werden, solange sie nur als langsam veränderliche Hintergrundwirkung auftreten.
Es sind doch einerseiits RG-/EFT- (1) und andererseits OQS-/coarse-graining- (2) Methodiken vonnöten, um realistische Regionen -> Subsysteme von zu definieren oder sehe ich das falsch?
(1) z.B. gemäß J. Polchinski, “Renormalization and Effective Lagrangians”, Nucl. Phys. B 231 (1984) 269–295
(2) z.B. gemäß R. P. Feynman, F. L. Vernon, “The Theory of a General Quantum System Interacting with a Linear Dissipative System”, Ann. Phys. 24 (1963) 118–173 _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 13. Feb 2026 20:58 Titel: |
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Du bist mit der Renormierung schon viele Schritte weiter. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 13. Feb 2026 21:46 Titel: |
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Das ist nicht optional, sondern es sind m.E. grundlegende physikalische Prinzipien. Ohne OQS/RG -> EFT's gäbe es keinerlei Dynamik* und erst recht keine Unterschiede...
* Ohne RG/EFT/OQS gäbe es zwar weiterhin die unitäre Mikrodynamik von , aber keine wohldefinierte, berechenbare effektive Dynamik für ein skalenbegrenztes Subsystem – insbesondere keine irreversiblen Effekte/Entropieproduktion, sondern nur die volle unitäre Evolution. _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 14. Feb 2026 22:24 Titel: |
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Ich glaube, das war die an sich einfache Frage | antaris hat Folgendes geschrieben: | Mir ist immer nicht ganz klar, wie dabei das "geschlossene System" definiert ist und wie bzw. warum/wann ein einfaches teilen dieses Systems in zwei getrennte Subsysteme A und B gültig ist.
| aber die ist für dich immer noch offen, und dabei helfen dir diese ganzen komplizierten Diskussionen nicht.
Zurück auf los:
| TomS hat Folgendes geschrieben: | Liegt zwischen diesen beiden Systemen eine Wechselwirkung der Form
vor, so sind A und B für sich alleine nicht abgeschlossen … |
| TomS hat Folgendes geschrieben: | Wir haben ein abgeschlossenes quantenmechanisches System, bestehend aus zwei Subsystemen A und B, mit Hamiltonian H, Dichteoperator rho sowie dessen Dynamik gem. der von-Neumann-Gleichung:
…
Mit
ist aber
wobei H_eff irgendein … selbstadjungierter Operator alleine für das Subsystem A wäre, da ja irgendwie eine effektive Wechselwirkung den Einfluss des ausgespurten Subsystem B darstellen sein muss; das Subsystem A ist im Gegensatz zum Gesamtsystem offen … |
Die Frage, ob ein Subsystem A bzw. B offen ist, erkennt man an der Struktor des Hamiltonians. Die letzte Gleichung ist nur eine Konsequenz.
Ist das soweit klar? |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 15. Feb 2026 00:15 Titel: |
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Ja meine Fragen wurden schon beantwortet.
B ist in dem Fall der Teil der via partieller Spur elimniert wird. Es beinhaltet alle Freiheitsgrade, die für A nicht relevant sind und somit effektiv als Bad für A erscheint. Das könnte auch aus Sicht von B als offenes System defniert werden, sodass A ausgespurt wird.
Genau das ist aber mein Punkt, da eben alle unerwünschten Freiheitsgrade - das Komplement von A - eliminiert werden, egal ob die zur A diskjunkten Umgebung E oder der zu A gehörende UV-Tail T, wobei die effektive Wirkung von E und T die unitäre Entwicklung bricht, die Interpretation derer jeweiligen Wirkung aber verschieden ist. das sieht man z.B. daran, dass T Nicht-Markov erzeugen kann, selbst wenn E Markov wäre. Vielleicht ist das zu kompliziert gedacht und in vielen einfachen bzw. Lehrbuchanwendungen wohl wirklich unnötig kompliziert, ich will aber gerade darauf nicht hinaus, sondern
| TomS hat Folgendes geschrieben: | | Interessant wäre nur Beispiele, wo genau das nicht gilt. |
Ich denke da diskutieren wir eben nicht über einfache Lehrbuchmethoden. Wird die Skala ausgeweitet (nicht nur die Moden von zwei Teilchensorten) und die Beschreibung realistischer, so wird die Situation naturgemäß kompliziert. Es geht m.E. um einen realen Strukturverlust der Lehrbuch-Abstraktion, der viel klarer gekennzeichnet werden sollte.
Die Tail-Eliminierung ist der UV-cut-off, welcher zugleich die Unendlichkeiten elimniert und die Theorie UV-Regularisiert. Das ist schon ziemlich wichtig aber ja, nicht im Zusammenhang der Modenzerlegung. _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 15. Feb 2026 07:35 Titel: |
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Ich verstehe das Problem nicht. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 15. Feb 2026 08:27 Titel: |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: | Stelle ich mir aber dennoch eine Region in der Raumzeit als Skalenfenster vor, das als Subsystem definert werden soll, müsste dann im
im realistischen Bild nicht auch immer die konkrete Skala mit angegeben werden? |
Worauf du mir eine Skala hin auswählst, verstehe ich immer noch nicht so richtig.
Zu den Regionen betrachten wir ein Elektronen und ein Proton
im Ortsraum, d.h.
so hängt die Frage, ob zwei Regionen vorliegen, die praktisch nicht miteinander wechselwirken, maßgeblich vom Zustand ab.
Betrachten wir das Subsystem den Elektrons, so ist
Dazu benötigen wir das Matrixelement in Ortsdarstellung, also
und das hängt maßgeblich davon ab, ob und wo Elektron und Proton lokalisiert sind.
Sind beide genügend gut lokalisiert und weit genug voneinander entfernt, so kann man das Universum in zwei Bereiche B_e, B_p zerlegen – das entspricht den weiter oben genannten Intervallen – so dass
(analog für das Proton)
Außerdem verschwindet das o.g. Wechselwirkungsintegral, d.h. jede der beiden Energie (Impulse, Drehimpulse …) ist für sich betrachtet erhalten.
Die Idee dieser Zerlegung ist also zunächst maßgeblich physikalisch und insbs. noch klassisch motiviert. Ob das für ein konkretes System sinnvoll ist, entscheidet letztlich der Zustand. Interessanterweise scheitert das bereits für zwei identische Teilchen wie ein verschränktes Elektron-Paar und dessen bilokale Observablen.
Wie gesagt, wozu es da der Renormierung bedarf – außer natürlich, wenn man das später in einer QFT explizit berechnen möchte – erschließt sich mir nicht. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 15. Feb 2026 11:13 Titel: |
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Ich glaube wir reden über verschiedene Skalenbegriffe/Subsystem-Definitionen.
Deine Skala/Region = ist eine räumliche Trennung/Lokalisierung im Zustand: Ob sinnvoll in Region eines Elektron und Region Proton zerlegt werden kann, hängt davon ab, ob der Zustand lokalisiert ist und die Wechselwirkung effektiv verschwindet (praktische Entkopplung)?
Bei mir ist Skala/Region = Auflösung/Cutoff/Coarse-Graining-Level im Sinn von RG/EFT gemeint: Welche Freiheitsgrade (DOF) explizit modelliert werden, hängt von der Blockgröße / Cutoff ab – selbst innerhalb derselben räumlichen Region.
| TomS hat Folgendes geschrieben: | Ich verstehe das Problem nicht.
...
Wie gesagt, wozu es da der Renormierung bedarf – außer natürlich, wenn man das später in einer QFT explizit berechnen möchte – erschließt sich mir nicht. |
Es geht mir nicht um das explizite ausrechnen, sondern um die explizite Modellierung von offenen physikalischen Systemen.
Problembeispiel eines Detektors (skizziert)
1. Mikro-Skala: Detektor als viele atomare DOF
- Detektor besteht aus Atomen/Elektronen/Phononen/EM-Moden in einem Volumen .
- „Komplettmodell“ (konzeptionell):
wobei die äußere Umgebung (Labor, Halterung, Feldmoden, Elektronik, …) ist.
2. Wahl einer Auflösung / Blockgröße innerhalb derselben Region
- Partitioniere in Blöcke der Größe .
- Definiere pro Block wenige kollektive (aufgelöste) Variablen .
Alles andere innerhalb der Blöcke ist der interne Tail auf dieser Auflösung.
3.. Interner RG/Coarse-Graining-Schritt: Tail-Eliminierung innerhalb des Detektors
Zerlegung des Detektors auf Level :
* wobei die aufgelösten Block-DOF sind und der nicht aufgelöste Tail.
Effektive Dynamik/Statistik für die aufgelösten DOF entsteht durch Eliminierung von :
Das ist strukturell eine Partialspur, aber konzeptionell ein RG/EFT-Schritt (Skalenreduktion im Inneren des Detektors).
Ergebnis ist ein effektives Modell, dessen Parameter und ggf. Memory/Noise -abhängig sind: andere Blockgröße anderer Tail andere effektive Beschreibung von .
4. Iteration: bis „handhabbar“
Wiederholte Blockbildung + Tail-Eliminierung:
-
- Stoppe bei , wo die Anzahl der verbleibenden Detektor-Elemente modellierbar ist.
5. Externe Offenheit: Umgebung eliminieren ist ein anderer Schritt
Danach (oder zusätzlich) wird die äußere Umgebung eliminiert:
-
- In vielen Lehrbuch-OQS-Modellen wird alles "Unerwünschte" zu einem zusammengezogen:
Das ist mathematisch ok, aber es verwischt: interne Tail-Effekte (RG/Skalenabhängigkeit, Memory/Nicht-Markov möglich) vs. externe Umgebungs-Effekte (Laborbad, oft näherungsweise Markov).
Genau dieser Strukturverlust ist das "Problem", auf das ich hinaus will -> nicht "QFT explizit rechnen", sondern "OQS realistisch modellieren". _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 15. Feb 2026 17:28 Titel: |
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Du schreibst "Bereich" oder "Region" und darunter versteht man im der Physik einen räumlichen Bereich, wodurch ein offenes Subsystem mit einer Grenze bzw. Oberfläche definiert wird. Dann schreibst du von "Ausintegrieren" bzw. "partieller Spur" wodurch ebenfalls ein offenes System resultiert, was jedoch als Unterraum des vollständigen Hilbrrtraumes gegeben ist; eine "Oberfläche" resultiert daraus nicht.
Renormierung ist was anders, insbs. zunächst mal exakt. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 16. Feb 2026 09:37 Titel: |
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Der wesentliche Unterschied zwischen der partiellen Spurb und der Renormierung besteht darin, das Erstere unmittelbar auf den Zuständen operiert und zwingend einer Approximation entspricht, während Letztere auf den Feldern bzw. Operatoren definiert ist und zunächst eine exakte Umformulierung darstellt; unter Renormierung bleibt das System geschlossen, die Dynamik unitär. Die Vermischung der mit der Störungstheorie der QFT verwischt diesen Unterschied.
Als Ausgangspunkt schauen wir uns mal den Feshbach-Formalismus aus der Kernphysik an. Es geht wieder um eine orthogonale Zerlegung des Hilbertraumed mittels zweier Projektoren, wobei typischerweise P auf die "interessanten" und Q auf die uninteressanten Freiheitsgrade projiziert.
Nun zerlegt man den Hamiltonian
und die Eigenzustände
Das liefert die Eigenwertgleichung projiziert in den P- sowie in den Q-Sektor:
Für E im P-Sektor eliminiert man den Q-Sektor formal:
Das liefert den Feshbach-"Hamiltonian"
und die exakte jedoch in E nicht-lineare Umformulierung der ursprünglichen Eigenwertgleichung im P-Sektor
wobei der "effektive Hamiltonian", den man unter Ausintegration des Q-Sektors erhalten hat, keine Abbildung des P-Sektors auf sich darstellt sondern aus diesem heraus in den Q-Sektor führt; d.h. der Q-Sektor ist in der Dynamik implizit weiterhin enthalten.
P und Q hängen dabei von einer Energie an, die die orthogonalen P- und Q-Sektor trennt.
Natürlich kann man nun Störungstheorie anwenden, aber diese ist sauber von |
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Hochseeangler Gast
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Hochseeangler Verfasst am: 16. Feb 2026 10:08 Titel: |
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Mal eine kurze Zwischenfrage: steht die Quantenfeldtheorie, in der der Raum als Kontinuum betrachtet wird, eigentlich im Konflikt mit der Planck Länge? |
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seb110
Anmeldungsdatum: 11.05.2011 Beiträge: 19
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seb110 Verfasst am: 16. Feb 2026 11:07 Titel: |
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| Hochseeangler hat Folgendes geschrieben: | | Mal eine kurze Zwischenfrage: steht die Quantenfeldtheorie, in der der Raum als Kontinuum betrachtet wird, eigentlich im Konflikt mit der Planck Länge? |
Nein, die QFT ist eine effektive Theorie, die einen Gültigkeitsbereich bis zur Plancklänge hat. Man kann den Gültigkeitsbereich erweitern in dem man den Raum quantisiert, muss sich dann aber einen neuen Gültigkeitsbereich (ein neues Kontinuum) schaffen, der/das deine neuen Raumquanten überhaupt erst zu Quanten macht. Das Spiel ist immer das Gleiche. Zu dem steht der wissenschaftliche Beweis der Quantennatur des Raumes / der Gravitation noch aus.
P.S.: beschäftige dich bei solchen Fragen bitte mal mit dem Begriff: Background independence ist m.E. auch ganz erhellend. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 16. Feb 2026 11:30 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: | Du schreibst "Bereich" oder "Region" und darunter versteht man im der Physik einen räumlichen Bereich, wodurch ein offenes Subsystem mit einer Grenze bzw. Oberfläche definiert wird. Dann schreibst du von "Ausintegrieren" bzw. "partieller Spur" wodurch ebenfalls ein offenes System resultiert, was jedoch als Unterraum des vollständigen Hilbrrtraumes gegeben ist; eine "Oberfläche" resultiert daraus nicht.
Renormierung ist was anders, insbs. zunächst mal exakt. |
Ja du hast recht.
Mein Denkfehler liegt vermutlich in der Vermischung der Begrifflichkeiten. Diese sind zwar eng miteinander verwandt bzw. sie bauen aufeinander auf aber im Detail sagen sie halt etwas anderes aus.
(A) RG-Fluss (Wilson): "Coarse-grain + Rescale"
(B) Renormalisierung (QFT, perturbativ): "Divergenzen absorbieren"
(C) Renormierung als Oberbegriff für "vom Mikro zum Effektiven"
Ich muss dahingehend erstmal rein werden.
Bezüglich der Begrifflichkeit der "Bereiche" oder "Regionen" besteht die Möglichkeit der Anwendung der AQFT. Dort sind Regionen über die lokalen Algebren und nicht über den Hilbertraum definiert. Diese Region-Definition scheint mir allgemeiner gehalten zu sein, sodass Grenze bzw. Oberfläche vs. Unterraum des vollständigen Hilbertraumes unter einen Hut definiert werden könnte. _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 16. Feb 2026 11:38 Titel: |
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| seb110 hat Folgendes geschrieben: | | Hochseeangler hat Folgendes geschrieben: | | Mal eine kurze Zwischenfrage: steht die Quantenfeldtheorie, in der der Raum als Kontinuum betrachtet wird, eigentlich im Konflikt mit der Planck Länge? |
Nein, die QFT ist eine effektive Theorie, die einen Gültigkeitsbereich bis zur Plancklänge hat. Man kann den Gültigkeitsbereich erweitern in dem man den Raum quantisiert, muss sich dann aber einen neuen Gültigkeitsbereich (ein neues Kontinuum) schaffen, der/das deine neuen Raumquanten überhaupt erst zu Quanten macht. Das Spiel ist immer das Gleiche. Zu dem steht der wissenschaftliche Beweis der Quantennatur des Raumes / der Gravitation noch aus.
P.S.: beschäftige dich bei solchen Fragen bitte mal mit dem Begriff: Background independence ist m.E. auch ganz erhellend. |
Aus meiner Sicht geht es dabei genau um ein Skalenfenster, in dem das Kontinuum definierbar ist, nämlich von der Planck-länge als feinste Skala und den kosmologischen Abständen als gröbste Skala. _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 16. Feb 2026 11:41 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: | | Der wesentliche Unterschied zwischen der partiellen Spurb und der Renormierung besteht darin, das Erstere unmittelbar auf den Zuständen operiert und zwingend einer Approximation entspricht, während Letztere auf den Feldern bzw. Operatoren definiert ist und zunächst eine exakte Umformulierung darstellt; unter Renormierung bleibt das System geschlossen, die Dynamik unitär. Die Vermischung der mit der Störungstheorie der QFT verwischt diesen Unterschied. |
Die Störungstheorie "macht" aus dem renormierten geschlossenen/unitären System ein effektiv offenes7nicht-unitäres System? _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 16. Feb 2026 12:43 Titel: |
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| Hochseeangler hat Folgendes geschrieben: | | Mal eine kurze Zwischenfrage: steht die Quantenfeldtheorie, in der der Raum als Kontinuum betrachtet wird, eigentlich im Konflikt mit der Planck Länge? |
Nein, denn …
| seb110 hat Folgendes geschrieben: | | … die QFT ist eine effektive Theorie, die einen Gültigkeitsbereich bis zur Plancklänge hat. Man kann den Gültigkeitsbereich erweitern in dem man den Raum quantisiert … |
… wobei unklar ist, wie man den Raum tatsächlich quantisieren muss. Z.B. wird die Asymptotic Safe Gravity nicht-störungstheoretisch als Quantenfeldtheorie glatter Mannigfaltigkeiten formuliert. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 16. Feb 2026 12:54 Titel: |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: | | TomS hat Folgendes geschrieben: | | Der wesentliche Unterschied zwischen der partiellen Spurb und der Renormierung besteht darin, das Erstere unmittelbar auf den Zuständen operiert und zwingend einer Approximation entspricht, während Letztere auf den Feldern bzw. Operatoren definiert ist und zunächst eine exakte Umformulierung darstellt; unter Renormierung bleibt das System geschlossen, die Dynamik unitär. Die Vermischung der mit der Störungstheorie der QFT verwischt diesen Unterschied. |
Die Störungstheorie "macht" aus dem renormierten geschlossenen/unitären System ein effektiv offenes/nicht-unitäres System? |
Nein.
Auch die Störungstheorie zerstört die Unitarität nicht, führt nicht auf offene Systeme … _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 16. Feb 2026 15:04 Titel: |
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Kannst du lean-code lesen bzw. würdest du erlauben diesen hier zur Diskussion zu stellen? Es ist eine pure maschinenbewiesene Abstraktion und jede "Übersetzung" in normalen Text birgt die Gefahr der Fehlinterpretation.
Ich habe nicht vor das jetzt gleich zu tun, da es noch nicht soweit ist und gerne könnte ich dir das Projekt auch vorab zukommen lassen.
Das würde meine "Erklärsituation" erheblich vereinfachen, da ich nur auf den code verweisen müsste. Übersetzen lässt sich das "für Jedermann" mittels AI aber wie gesagt, auch diese Übersetzung ist dann eben nicht mehr der abstrakte code. Eigentlich ist es genau das, was du immer forderst -> eindeutige mathematische Aussagen. _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 16. Feb 2026 16:19 Titel: |
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Ich weiß, ehrlich gesagt nicht, ob mich interessiert, was du beweisen willst. Und das würde ich gerne vorher verstanden haben 😉 _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Hochseeangler Gast
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Hochseeangler Verfasst am: 16. Feb 2026 18:13 Titel: |
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| Zitat: | wobei unklar ist, wie man den Raum tatsächlich quantisieren muss. Z.B. wird die Asymptotic Safe Gravity nicht-störungstheoretisch als Quantenfeldtheorie glatter Mannigfaltigkeiten formuliert.
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Ok, danke. Also ist es aktuell wissenschaftlich ungewiss, ob die Planck Länge wirklich die kleinste mögliche Länge ist?
Und nochmal kurz zur Thermodynamik: kann man das Loschmidt Paradoxon und das Zermelo Paradoxon als gelöst betrachten? |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 16. Feb 2026 18:29 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: | | Ich weiß, ehrlich gesagt nicht, ob mich interessiert, was du beweisen willst. |
Vielleicht sollte ich von vornherein von "maschinengeprüft" sprechen, anstelle von Beweisen. Letztere klingt so endgültig und als wäre es bewiesene Physik. Beides trifft nicht in dem Sinne zu, was das Wort "bewiesen" impliziert.
| TomS hat Folgendes geschrieben: | | Und das würde ich gerne vorher verstanden haben 😉 |
Ich kann und will den gesamten Code derzeit nicht vollständig und exakt in Textform rekonstruieren, ohne den Umfang zu sprengen. Was ich aber sehr wohl versuchen kann, ist das konkrete Ziel im hier diskutierten Punkt knapp zu formulieren.
Im hier konkret besprochenen Thema wäre dein Feshbach-Beispiel wohl genau der richtige Ausgangspunkt, um wirklich ein tieferes Verständnis über die etablierte "Ist"-Situation zu erhalten. Lass uns erstmal dabei bleiben, denn ich glaube dort zeigen zu könne, wasFür mich ergeben sich schon rein aus der Diskussion hier, neue Möglichkeiten für Tests des codes. _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 16. Feb 2026 19:42 Titel: |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: | | Ich kann den gesamten code noch lange nicht selbst erklären, sodass die Erklärung exakt ist. |
Es gibt ein paar Annahmen und ein oder mehrere bewiesene Theoreme. Das interessiert mich, der Rest dazwischen nicht.
| antaris hat Folgendes geschrieben: | | Im hier konkret besprochenen Thema wäre aber dein Feshbach-Beispiel wohl genau der richtige Ausgangspunkt, um wirklich ein tieferes Verständnis über die etablierte "Ist"-Situation zu erhalten. |
Das Feshbach-Beispiel ist nur ein Beispiel. Ich hatte es lediglich angeführt, um zu zeigen, wie man Freiheitsgrade anders eliminieren kann, so dass keine offenen Systeme entstehen. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 16. Feb 2026 21:09 Titel: |
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Dein Feshbach-Beispiel ist m.E. genau der richtige Hinweis, da die (P/Q)-Eliminierung auf dem operator-level als exakte Umformulierung laufen kann, ohne dass ein offenes System daraus folgen oder postuliert werden muss. Das ist ein gutes Beispiel aber in meinem Ansatz ist Tail-Eliminierung nicht "die" partielle Spur über ein beliebiges Bad, sondern der erste Schritt, um überhaupt einen endlichen REAL-Approximanten (Cutoff , Blockgröße ) zu erhalten. Formal ist das sogar derselbe Mechanismus wie bei Feshbach, nämlich Schur/DtN/Kron-Reduktion:
Das ist die E=0-Variante der Resolvente .
Das ist der Punkt an dem ich eigentlich Danke! sagen sollte, denn die Kron-Reduktion, das Schur-Komplement, der Dirichlet to Neumann Formalismus, dein Feshbach Beispiel und die Stern-Dreieck-Transformation sind beschreiben alle dasselbe mathematische Prinzip der Knotenreduktion, nur angewendet in unterschiedlichen Fachdisziplinen. Im Kern geht es immer darum, ein System so zu vereinfachen, dass innere Freiheitsgrade eliminiert werden, während das Verhalten an den Rändern (Klemmen) identisch bleibt. Genau das ist der Kern meines gesamten Ansatz.
Innerhalb dieses REAL-Approximanten mache ich dann erst die Regions-/Subsystemwahl (dein „Region“-Begriff).
Die Tail-Elimierung (intern, -abhängig) und Umgebungssplit (externes E) können dabei verschachtelt auftreten -> unterschiedliche Skalen können "andere Physik" bzw. kollektive DOF bedeuten. Wilson-RG läuft i.A. über Skalen gleicher DOF und nicht von Atom -> Galaxien in einem Schritt.
Der Punkt, wo OQS/Memoryeffekte unvermeidlich werden, ist sobald aus der exakten Eliminierung eine autonome, endliche, time-local Effektbeschreibung für gemacht werden soll.
Ich habe mich von Neumaier's Aussagen zum Detektorrauschen (Ursache des Rauschen liegt im Detektor) und sein DRP inspirieren lassen und das passt genau hier: ein realer Detektor wird über Response-Raten/POVM beschrieben (linear in ), und die effektive Detektorantwort hängt dann physikalisch von der gewählten bzw. der Block-Auflösung ab (interner Tail vs. äußeres Bad sind nicht dasselbe).
Das Theorem wäre dann ungefähr so
Annahme: Es gibt einen skalenabhängigen Projektor (Blockwahl/Cutoff), der den REAL-Carrier definiert.
Theorem/Statement: Die Eliminierung von ergibt einen effektiven Operator via Schur-Komplement/DtN/Kron-Reduktion(/Feshbach) (exakt, aber i.A. resolvent-/kernelhaltig).
Korollar: Eine autonome time-local Dynamik auf erfordert zusätzliche Approximationen ⇒ Memory/Noise sind möglich/typisch (Projektorformalismus → NZ/TCL). _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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seb110
Anmeldungsdatum: 11.05.2011 Beiträge: 19
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seb110 Verfasst am: 17. Feb 2026 09:51 Titel: |
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| Hochseeangler hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: | wobei unklar ist, wie man den Raum tatsächlich quantisieren muss. Z.B. wird die Asymptotic Safe Gravity nicht-störungstheoretisch als Quantenfeldtheorie glatter Mannigfaltigkeiten formuliert.
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Ok, danke. Also ist es aktuell wissenschaftlich ungewiss, ob die Planck Länge wirklich die kleinste mögliche Länge ist?
Und nochmal kurz zur Thermodynamik: kann man das Loschmidt Paradoxon und das Zermelo Paradoxon als gelöst betrachten? |
die sind keinesfalls gelöst,(beide nicht) deshalb gibt es ja "nur" effektive Theorien. In der Mathematik (Zermelo) kannst du die ganze Sache einfach durch Klassenbildung von Menge umgehen (wenn man den indirekten Beweis behalten will). In der Physik (Loschmidt) müsste man sich z.B. für die Unitarität was anderes einfallen lassen. Siehe z.B. hier Unitarity 2.0 https://www.quantamagazine.org/physicists-rewrite-a-quantum-rule-that-clashes-with-our-universe-20220926/
aber wie gesagt man braucht immer einen Gültigkeitsbereich, einen Skalenbereich.
Um zu wissen was ein Quantum ist, musst du wissen was kein Quantum (Kontinuum) ist.
Du sprichst hier im Grunde den Konflikt zwischen ART und Quantenphysik an. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 17. Feb 2026 10:03 Titel: |
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| seb110 hat Folgendes geschrieben: | … die sind keinesfalls gelöst,(beide nicht) deshalb gibt es ja "nur" effektive Theorien …
Du sprichst hier im Grunde den Konflikt zwischen ART und Quantenphysik an. |
Wenn du Letzteres d.h. die ART bzw. eine dynamische Raumzeit (sowie CP- d.h. T-Verletzung) mal außen vor lässt: Ich argumentiere oben im Rahmen einer – deiner Meinung nach – nur effektiven Theorie, der Quantenmechanik bzw. der Quantenfeldtheorie. Innerhalb dieses Rahmens versteht man, wie aus einer fundamentalen unitären Dynamik mit T-Invarianz eine (nach coarse-graining) effektive nicht-unitären Dynamik ohne T-Invarianz resultiert. D.h. man versteht auch, inwiefern dies nicht zu den vermeintlichen Paradoxa führt, da sich die scheinbar widersprechenden Eigenschaften auf unterschiedliche Theorien bzw. Modelle – fundamentale vs. effektive – beziehen. D.h. insbs., dass nicht nur kein Widerspruch zwischen konstanter Entropie des Mikrozustandes und Zunahme der Entropie des Makrozustandes besteht, sondern dass letzteres eine Konsequenz der beiden Entropiedefinitionen und der fundamentalen Dynamik ist.
Was genau ist innerhalb dieses Rahmens deiner Meinung nach "keinesfalls gelöst"?
(Natürlich ist es unbestritten, dass das Bild für einen erweiterten Rahmen inkl. Gravitation unvollständig ist, aber das hat nichts mit der Rolle der QFT als möglicherweise effektiver Theorie zu tun, sondern mit der Gravitation, und da auch nur in besonderen Fällen) _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 17. Feb 2026 12:26 Titel: |
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Im Prinzip müsste es doch in einem deterministischen Universum unmöglich sein, dass verschiedene fundamentale "Stränge" nebeneinander existieren. Man muss auch unterscheiden was ggf. ein fundamental ontischer Träger von z.B. der QFT ist. Existiert solch eine Trägerstruktur, dann ist nicht nur die QFT darauf eine effektive Beschreibung, sondern alles was daraus abgeleitet werden kann.
Ich bin persönlich überzeugt davon, dass solch ein ontischer Träger tatsächlicher existiert, denn ich habe das im code implementiert. Die AQFT und OQS sind darin abgeleitet, also effektive Beschreibungen. Dabei werden aber die grundsätzlichen Bedingungen für eine Raumzeit parallel abgeleitet, denn ohne solche Strukturen wäre es nicht möglich eine (A)QFT abzuleiten aber es wird eben keine Mannigfaltigkeit vorausgesetzt. Partielle Ordnung und eine unendlich verschachtelte Struktur die auf Beziehungen/Relationen beruht reichen dafür...zumindest meckert lean nicht und baut alles schön fertig. _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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seb110
Anmeldungsdatum: 11.05.2011 Beiträge: 19
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seb110 Verfasst am: 17. Feb 2026 23:33 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: | | – deiner Meinung nach – nur effektiven Theorie, |
Auch wenns so ausgelegt werden könnte. Ich hab nichts gegen effektive Theorien. Ganz im Gegenteil. Und ja genau nach coarse graining und das ist ja auch gut so und der entscheidende Eingriff der es eben effektiv macht. Aber das löst beide Paradoxa nicht.
Wie können in einem mikroskopisch, zeitumkehrsymmetrischen Fundament (Substrat) Anfangsbedingungen enstehen, die die Basis des Zeitpfeiles bilden?
(Menge, die sich selbst als Menge enthält) Wie soll es da zu einem Anfang kommen, ohne eine Menge, die sich selbst nicht als Menge enthält?
Die ART ist background independent. Die ART macht die Dynamik der Raumzeit an sich selbst fest. Es dürfte somit auch auf Makroebene kein Zeit vergangen sein.
Die beiden Paradoxa spuken mir ebenfalls schon länger im Kopf herum und beschreiben m.E., dass man kein Quantum ohne einen Kontinuum als Background beschreiben kann, das Quantum aber selbst ein Kotinuum /Background ist. Die Mengen springen hin und her wie in der Russellsche Antinomie.
| antaris hat Folgendes geschrieben: | | verschiedene fundamentale "Stränge" nebeneinander existieren. | Ein Strang, ein Träger zwei unterschiedlichen Eigenschaften (eine "starke" Strang und eine "schwache" Träger Eigenschaft) ? Irgendetwas was eine Anfangbedingung erzeugen kann? Dann mag das ja auch funktionieren. Wollt ihr mir das sagen? |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 17. Feb 2026 23:41 Titel: |
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Sorry, das ist eher wirr denn paradox 😉
Natürlich stellt sich die Frage nach den Anfangsbedingungen, aber dennoch bleiben die o.g. Herleitungen gültig. Und natürlich stellt sich die Frage, wie die Gravitation konsistent zu integrieren ist.
Aber die vermeintlichen Paradoxa lösen sich im von mir genannten Rahmen in Luft auf. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 18. Feb 2026 06:05 Titel: |
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| seb110 hat Folgendes geschrieben: | Wie können in einem mikroskopisch, zeitumkehrsymmetrischen Fundament (Substrat) Anfangsbedingungen enstehen, die die Basis des Zeitpfeiles bilden?
(Menge, die sich selbst als Menge enthält) Wie soll es da zu einem Anfang kommen, ohne eine Menge, die sich selbst nicht als Menge enthält?
Die ART ist background independent. Die ART macht die Dynamik der Raumzeit an sich selbst fest. Es dürfte somit auch auf Makroebene kein Zeit vergangen sein. |
Das ist die Gretchenfrage! Wie kann aus solch einer Anfangsbedingung nicht-unitäre aber weiterhin deterministische Dynamik entstehen?
| seb110 hat Folgendes geschrieben: | | Die beiden Paradoxa... |
...existieren in den etablierten Formulierungen schon nicht nicht mehr, siehe TomS.
| seb110 hat Folgendes geschrieben: | | antaris hat Folgendes geschrieben: | | verschiedene fundamentale "Stränge" nebeneinander existieren. | Ein Strang, ein Träger zwei unterschiedlichen Eigenschaften (eine "starke" Strang und eine "schwache" Träger Eigenschaft) ? Irgendetwas was eine Anfangbedingung erzeugen kann? Dann mag das ja auch funktionieren. Wollt ihr mir das sagen? |
Ja so ungefähr. Ich habe "die Lösung" dazu vollständig im code implementiert.
Ich muss heute in die Höhle des Arbeitgeber-Löwen und habe keine Zeit. Vielleicht kann ich heute Abend einen groben Pfad aus dem code skizzieren. Das endliche Skalenfenster eines jeden Subsystems im unendlichen, hochsymmetrischen und skaleninvarianten ontischen Träger, sowie die hier schon besprochenen Methoden (1. UV-cutoff -> endlicher Approximant und 2. die Subsystemwah) ist m.E. entscheidend dafür.
Der "Strang" hin zur Gravitation ist im Fundament schon berücksichtigt bzw. fiel automatisch mit raus. Dazu habe ich eine ganze Reihe an hooks eingebaut aber mir war wichtig das Fundament + (A)QFT + OQS zu implementieren (die Wahl auf die AQFT hat ein paar spezielle Gründe). Viele weitere Dinge sind teilweise sozusagen schon fertig im Fundament vorinstalliert aber noch nicht in entsprechende Pillar zuende geführt. Grobe Skizzioerungen für die nächsten Pillar existieren aber schon. _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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seb110
Anmeldungsdatum: 11.05.2011 Beiträge: 19
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seb110 Verfasst am: 18. Feb 2026 12:18 Titel: |
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| TomS hat Folgendes geschrieben: | Sorry, das ist eher wirr denn paradox 😉
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kein Problem, ich merke das selbst. Das ist schwer in Worte zu fassen.
| TomS hat Folgendes geschrieben: | Aber die vermeintlichen Paradoxa lösen sich im von mir genannten Rahmen in Luft auf.
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alles klar, danke.
| antaris hat Folgendes geschrieben: | Das endliche Skalenfenster eines jeden Subsystems im unendlichen, hochsymmetrischen und skaleninvarianten ontischen Träger,
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Ich bräuchte hierzu nochmal kurz eine Einschätzung:
Strang und Träger gehören zusammen, es müssen sich aber Anfangsbedingungen bilden.
Ist der unendliche, hochsymmetrische und sklaleninvariante Träger nicht eventuell nur durch eine Reihung kleinster Symmetriebrüche maskiert? Es muss dort ein S drin stecken.
In dieser Grafik:
https://drive.google.com/file/d/1bDnjedog3Bl2aj7vTQJb1ShJFz2ZoY-a/view?usp=sharing
sieht das Substrat grün aus. Dieses Grün setzt sich aber aus den Komplementären Blau und Gelb zusammen. Blau ist der schwache Träger mit einem Entropieunterschied zum starken Strang in Gelb. (Der blaue Träger steckt hier wieder im grünen Träger) ---> wieder Menge in Menge. Und es wird erst wieder durch eine minimale Körnung (Vermischung von gelb und blau) zu grün. Und somit effektiv.
Irgendwo muss es einen Split geben, der die Informationsübertragung von der Lichtgeschwindigkeit entkoppelt. Irgendwo muss man von Gruppengeschwindigkeiten, Phasengeschwindigkeiten und Forntgeschwindigkeiten reden können. Ergo braucht es mindestens zwei Potentiale um überhaupt von Energie sprechen zu können und der Mindestabstand, um auf der anderen Seite überhaupt von Raum sprechen zu können besteht aus mindestens zwei Plancklängen.
Im Bild wird die Schale nach oben hin breiter (Asymmetrie die dadurch Raum und Energie hervorbringt (Krümmung)). Reiht man das Sektflaschenbodenpotential (die Schale) jedoch im Wechsel aneinander, wird die einzelne Krümmung der Schale, diese Asymmetrie, als flach und symmetrisch maskiert. So wie hier:
https://drive.google.com/file/d/1wfxkCzGw05Nuf-U7p1g2fJchd_sEd0-l/view?usp=sharing |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 18. Feb 2026 21:25 Titel: |
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Krümmungen und klassische Potentiale können in keinem nicht-klassischen Fundament vorausgesetzt auftreten (Gefahr der Zirkularität). Das kann erst nach dem coarse-graining der diskreten Strukur enstehen, wobei bisher "nur" eine diskrekte Raumzeit implementiert ist. Es gibt auch keine kleinste Länge, da das IDEAL-Substrat unendlich, skaleninvariant verschachtelt und adressierbar ist und somit immer eine kleinere Länge existiert. Nur so lassen sich "überall, bis hin zum gesamten uendlichen Substrat -> das kleinste abgeschlossene System (ausgehend von der 0 Menge, dem Ursprung des Substrat mit Adresse 0), Skalenfenster definieren. _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 18. Feb 2026 22:08 Titel: |
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im ontischen Träger (das Substrat)?
In meinem Modell steckt ein nichts vorausgesetztes im IDEAL-Träger. Der IDEAL-Träger ist nur der hierarchische Carrier (Adressbaum/Refinement). Das entsteht relational erst dann, wenn ein Subsystem definiert wird und anschließend die Tail-DOF eliminiere (UV-Cutoff ⇒ endlicher Approximant). Formal ist das im Code die "Stage-1-Map" als DtN/Kron/Schur-Reduktion (Boundary-Operator aus dem vollen auf . Genau dieser Schritt produziert eine "Entropiedifferenz" im Sinn von Information, die im reduzierten Bild nicht mehr verfügbar ist.
Anfangsbedingungen / Zeitpfeil
Der Zeitpfeil kommt nicht aus einem kosmischen "Startzustand" im Fundament, sondern aus der gerichteten Komposition von Updates im reduzierten Subsystem: Wah eines Skalenfensters, Reduzierung (Tail-Elimination) und Iteration als RG-Ticks. Auf der Ebene des Gesamtsystems (inkl. Tail) kann das weiterhin deterministisch/reversibel sein; irreversibel wird es erst im reduzierten Bild.
Physikalische Zeit muss später über die entstehenden Dynamiken des REAL-Approximanten definiert werden (periodische Dynamiken, Relaxationen, ...).
Mindestens zwei Potentiale
Wenn du damit meinst "es wird ein Kontrast/Unterschied benötigt, um überhaupt Energie/Skalenbruch zu definieren": Ja, aber das sind nicht zwei eingebaute Kontinuums-Potentiale, sondern zwei Operatoren derselben relationalen Konstruktion:
Die "Energie/Skalenbruch-Information" steckt in der Differenz/Änderung (Mismatch/BreakMeasure-Hooks) zwischen diesen Beschreibungen, nicht in einem vorab angenommenen Feld auf einer Mannigfaltigkeit.
Kontinuums-Raumzeit/Krümmung existiert noch nicht
Im aktuellen Stand gibt es keine vorausgesetzte Kontinuums-Metrik und keine Krümmung als Grundobjekt. Die Kontinuums-Raumzeit wäre Output eines späteren Limits: innerhalb eines sehr großen Approximanten und eines geeigneten Skalenfensters könnte sich annähernde Poincaré/Lorentz-Invarianz ergeben. Das ist eine Hypothese/Spätphase und noch nicht implementiert. Gleichzeitig erwarte ich, dass es im selben Universum (es existiert nur ein einziges) Regionen gibt, die dauerhaft "stärker diskret" bleiben. Möglicherweise sind die "bewohnbaren" Strukturen viel seltener, als die diskret/fraktalen Regionen des Universums.
Split entkoppelt Informationsübertragung von c
Hier wäre ich vorsichtig: Ich behaupte keine überlichtschnelle Informationsübertragung und das habe ich auch in Zukunft nicht vor. Was der Split macht: Er trennt mikroskopische Konnektivität/Update von emergenter makroskopischer Kausalstruktur. Wenn man später Geschwindigkeitsbegriffe diskutiert (Gruppen/Phasen/Front), dann nur im emergenten Kontinuumsregime. Auf der diskreten Ebene ist das saubere Kausalitäts-Surrogat eher eine Influence/Locality-Struktur (später idealerweise via Lieb-Robinson-artige Schranken), nicht "c" als Input (gar kein klassischer Input, das darf alles nur als Output erscheinen).
Zu deinen Bildern (Schalen/Maskierung):
Als Intuition passt "lokale Asymmetrien, die im Verbund effektiv symmetrisch wirken" durchaus aber das bleibt bei mir Interpretation, solange der konkrete Coarse-Graining-Limit (und die emergente Symmetrie) nicht formal geschlossen ist. Wenn der gesamte unendliche IDEAL approximiert werden könnte, dann würde sich der REAL nicht vom IDEAL unterscheiden. Nur das endliche approximieren von Subsysteme erzeugt Unterschiede.
Das bedeutet
"Fakt" ist, dass ich mit dem Sierpinski-Gasket schon unter einfachsten Bedingungen den Bruch der Skaleninvarianz und Symmetrie als REAL-Aproxximant simulieren konnte.
Siehe die REAL-Animationen ein und desselben Graph mit verschiedener Auflösung (blass im Hintergund ist der statische IDEAL eingezeichnet) -> link (das ist im Prinzip auch noch im aktuellen code so implementiert, nur unter viel weniger Annahmen und weiterentwickelt.) _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 19. Feb 2026 09:35 Titel: |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: |
"Fakt" ist, dass ich mit dem Sierpinski-Gasket schon unter einfachsten Bedingungen den Bruch der Skaleninvarianz und Symmetrie als REAL-Aproxximant simulieren konnte.
Siehe die REAL-Animationen ein und desselben Graph mit verschiedener Auflösung (blass im Hintergund ist der statische IDEAL eingezeichnet) -> link (das ist im Prinzip auch noch im aktuellen code so implementiert, nur unter viel weniger Annahmen und weiterentwickelt.) |
Aktuell ist nicht mehr der SG als Substrat und Träger für die Ableitungen implementiert. Es wurde auf die Anforderungen der AQFT exakt angepasst. Es ist ein tetraedisches oder eigentlich ein simpliciales Netzwerk, nur ohne Wachstum. Mit stochastischen Wachstum wäre es sehr nahe an Bianconi's NGF, obwohl ich das nicht als Input vorgegeben habe (die Aufgabe war exakte Anpassung an AQFT).
Die nachgelagerten Module generieren die Adressen des Substrats, genau wie sie brauchen. Dabei können mehr als 4 Verzweigungen auftreten (4 Verzweigungen im Baum ist der 3D ST, 3 Verzweigungen der SG). Es ist also geometrisch nur noch dem Sierpinski-Tetraeder ähnlich aber auf ganz andere Art und Weise definiert. Alleine nur die Definition und die Lemmata sind etliche Seiten.
Chat GPT hat das "Tree of Cliques" (ToC) genannt, Cliques, weil das auf Adjazenzbedingungen im Adressbaum aufbaut.
Ein großes und m.E. unlösbares Problem ist, dass man zwar formal hinschreiben kann, was ein unendlicher IDEAL-Graph ist aber diesen in einer endlichen Maschine nicht berechnen kann. Man muss von vornherein den IDEAL approximieren aber das wurde in den nachgelagerten Modulen dynamisch implementiert.
Der code ist entsprechend lange nicht mehr so einfach wie der Python code der Simulation und das Netzwerk ist komplexer, als das des SG/ST.
Wie genau es aussieht weiß ich selber nicht. Das müsste im code ableitet und geplottet werden, um zu schauen welche Geometrie das hat.
Der code ist so gestaltet, dass Symmetrien des Substrat automatisch in das Fundament fließen, da letzteres ja substratagnostisch ist (wird über Schnittstellen an das Fundament übergeben). _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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seb110
Anmeldungsdatum: 11.05.2011 Beiträge: 19
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seb110 Verfasst am: 19. Feb 2026 13:17 Titel: |
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Hi antaris,
ich glaube, wir gehen das von zwei unterschiedlichen Richtungen an, treffen uns aber immer wieder bei der Gretchenfrage. Unitarität, Skaleninvarianz, Unendlichkeit, Kontinuität, Unabhängigkeit vom Hintergrund macht den idealen Träger völlig substanzlos. Real ist dieser Träger nicht substanzlos. Das Subsystem macht den Träger auch erst zum Träger des Subsystemes. Das Subsystem ist ein Quantum seiner selbst! Das ist einen Menge einer Menge. Und selbst wenn man das in einem effektiven Rahmen beschreiben kann, bleiben bei mir doch leichte Restzweifel, diese Paradoxa tatsächlich lösen zu können. Weil eben genau dieser effektive Rahmen da rauf gesetzt werden muss. Der Rahmen entscheidet darüber, was du effektiv beschreiben willst. Und ich würde z.B. die minimalste Plancklänge, somit den Raum mit "vergegenständlichen", quantisieren.
| antaris hat Folgendes geschrieben: |
Ich behaupte keine überlichtschnelle Informationsübertragung
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Davon bin ich ausgegangen, dass du das nicht behauptest bzw. davon ausgehst Die Signalgeschwindigkeit ist letzendlich sowieso an die Frontgeschwindigkeit gebunden.
Bei angenommener Quantsierung des Raumes ist es jedoch möglich, dass das Substrat "hier" ist, nur die Information noch nicht. Überlichtschnelle Expansion wäre nur eine Eigenschaft, bei der man lediglich die Überlegung hinterm Prinzip ändern müsste, und die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, sowie die maximale Informationsgeschwindigkeit nicht anzweifeln muss. Ich weiss nicht genau wie es mit deinen Worten formulieren soll: Dunkle Energie wäre in diesem Fall ein Teil eines endlich approximierten Subsystemes.
| antaris hat Folgendes geschrieben: | Nur das endliche approximieren von Subsysteme erzeugt Unterschiede.
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Nur Quantisieren erzeugt Unterschiede.
| antaris hat Folgendes geschrieben: | dann würde sich der REAL nicht vom IDEAL unterscheiden.
| Das sollte aus thermodynamischer Sicht aber ziemlich häufig der Fall sein, natürlich wieder: Je nach dem, wie man sich den Rahmen abgesteckt hat. |
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antaris

Anmeldungsdatum: 12.12.2022 Beiträge: 1383 Wohnort: In einem chaotischen Universum
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antaris Verfasst am: 19. Feb 2026 18:30 Titel: |
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Ich kann zu vielen deiner Fragen keine Antwort geben, da ich nur einen begrenzten Umfang untersucht habe. Alles andere wäre solange Spekulation, wie es nicht formalisiert ist.
Der IDEAL und der REAL sind ein und dasselbe, nur ändert sich das "Antlitz" sozusagen perspektivisch/relational, wenn nicht das gesamte IDEAL-Substrat "betrachtet" wird.
Der Widerstand R der Kanten ist R = 1/c.
Auf dem IDEAL ist die abstrakte Energie als Dirichlet-Widerstandsform implementiert und jede Kante im Graph entspricht einem Leitwert c. Beim IDEAL sind alle Leitwerte skaleninvariant und somit überall identisch c=1 -> keine Veränderung. Das ist erstmal ein rein statisches Netz. Das ist die grundsätzliche Quantisierung der Energie und eine diskrete Raumzeit ist auch via Widerstandsmetrik implementiert (der Widerstand R wird als Länge interpretiert -> unendlicher Leitwert bedeutet, das Kantenlänge l = 0 wäre. Aber das wird niemals erreicht, da selbst bei unendlichen Level der Widerstand nicht null wird.
Ich muss das andersherum machen und die diskrete Raumzeit sozusagen entquantisieren, um zur Kontinuumsdynamik zu kommen. Das ist noch nicht implementiert aber da es sich um ein Mikromodell handelt sind ja alle Informationen im Approximanten zugänglich. Einfaches coarse-graining des REAL-Approximant sollte ausreichend sein, denn erst daraus folgt ja der Informationsverlust.
OQS bewirkt nun, dass eng benachbarte Knoten sich annähern, der Widerstand sinkt und der Leitwert steigt. Andersherum entfernen sich Knoten, die zwar benachbart aber weiter entfernt sind.
Die Wahl eines endlichen REAL-Approximanten und eines/mehrere Subsysteme darin erfolgt schrittweise.
1. Einen REAL-Approximanten wählen. Ich habe bei den Simulationen der Einfacheit halber immer den Approximanten vom Ursprung (die leere Menge) bis zum Level L_max ausgewählt, da so nur der unendliche UV-Tail zu elimieren ist und kein IR-Tail existiert. Bei einem Approximanten mit z.B. L_min -> L_max müsste der IR-Tail von der leeren Menge -> L_min zusätzlich auch ausgespurt werden.
2. Den unendlichen UV-Tail elimieren. Es ist möglich den Tail trotz dessen Unendlichkeit über eine Reihe abzuschätzen, da die Beiträge immer kleiner werden, je größer L_tail gegenüber L_max wird. Im Prinzip muss der Tail jeder Zelle auf Level L_max eliminiert und auf dessen Rand abgebildet werden und das ist mit DtN implementiert. Genau dieser Schritt erzeugt einen endlichen REAL-Approximanten in dem die Skaleninvarianz gegenüber des IDEAL gebrochen ist. Das ist ganz einfach der Grund, dass die Abbildung/Projetion des UV-Tails jeder Zelle eine Wirkung auf die Leitwerte der kanten der Zelle hat, denn der Widerstand sinkt und der Leitwert steigt. Das ist der Ausgleich für den abeschnittenen UV-Tail.
3. Iteration/Updateregeln über (nicht physikalische) diskrete Zeitschritte definieren und bei jedem Update alle Leitwerte des REAL neu berechnen. Das führt dazu, dass die Dynamik aus den Zellen level L_max entsteht und mit jedem Zeitschritt sich über den gesamten REAL-Gaph ausdehnt. Das ist eine erste endliche Ausbreitungsgeschwindigkeit
4. Subsystemwahl, von z.B. einer Zelle (oder auch mehrerer/aller Zellen) eines Levels von der leeren Menge bis L_max führt automatisch dazu, dass der "Rest" vom REAL-Approximant die Umgebung des Subsystem sein muss. Diese kann nun im endlichen und bereits nicht mehr skaleninvarianten REAL durch den Regionensplit ebenso eliminiert und auf den Rand des ausgewählten Subsystem abgebildet/projiziert werden -> wieder mittels DtN. Dabei wird nun auch die durch den IDEAL vererbte Symmetrie gebrochen...alles vollkommen deterministisch!
Dabei kollabieren die Knoten des Subsystems indem sich deren Abstände immer schneller annähern und werden quasi Singulär...
Das ist die ursprüngliche Idee, welche ich ursprünglich untersuchen wollte aber das war noch keine volle OQS-Story, sondern "nur" ein prä-geometrischer Vorläufer. In der jetzigen Version ist das im Fundament noch fast genau so als Vorläufer für Pillar C - volle OQS-Dynamik vorbereitet aber dafür benötugte ich vorher noch Pillar B - AQFT, denn die "normale" rel. (R)QFT erfordert zwingend ein Kontinuum, die AQFT dagegen kann mittels viel minimalistischeren "gefüttert" werden und im Kontinuumsgrenzfall muss dann die RQFT als Grenzfall mit einer glatten Raumzeit zusammen herausfallen.
Wenn ich einen Zeitpunkt in der Entwicklung des Universums angeben müsste, welchen der lean-code wiederspiegelt, dann ist es genau der Anfang -> vor dem Urknall. Das Ziel wäre es ein Universum genau bis zu dem Zeitpunkt zu modellieren, bei dem die etablierte Kontinuumsphysik "übernehmen" kann, wie z.B. die Bildung des QGP's nach dem Urknall aber das wäre das "Endziel" und davon bin ich meilenweit entfernt. _________________ Hinterfrage alles! Warum?
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seb110
Anmeldungsdatum: 11.05.2011 Beiträge: 19
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seb110 Verfasst am: 19. Feb 2026 21:58 Titel: |
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| antaris hat Folgendes geschrieben: | | Ich muss das andersherum machen und die diskrete Raumzeit sozusagen entquantisieren, um zur Kontinuumsdynamik zu kommen. |
ernsthaft? Gibt es die Möglichkeit nur eine diskrete Entropie in die Kontinuumsdynamik zu integrieren?
Ich mach mal eine Vorhersage:
Bei Implemetierung einer Raumquantisierung wird das Hirarchieproblem zwischen Gravitation und elektroschwacher Wechselwirkung geknackt, weil genau 8,98755*10^16 m^2/s^2 ( c^2) zwischen Planckskala und elektroschwacher Skala vermitttelt und nicht irgendein dimensionsloser Faktor! Was dann sekundär auch Natürlichkeit bestätigt. |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21442
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TomS Verfasst am: 19. Feb 2026 22:40 Titel: |
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Empty vessels make the most noise. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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