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Hat das Z Boson einen definierten Isospin?
 
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HansGuentherFreibier



Anmeldungsdatum: 10.05.2011
Beiträge: 1

Beitrag HansGuentherFreibier Verfasst am: 21. Mai 2011 18:58    Titel: Hat das Z Boson einen definierten Isospin? Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hat das Boson einen definierten Isospin ?
Und eine definierte dritte Komponente des Isospins ?
Folglich eine definierte Hyperladung?


Meine Ideen:
Eigentlich gibt es ja vier fundamentale Austauschbosonen in der Elektro-Schwachen Wechselwirkung und ,
welche definierten Isospin und haben.

Man beobachtet aber









Wenn ich das jetzt richtig verstandne habe sind alles eigenzustaende von T.
Aber sind keine Eigenzustaende von .
Jedoch sind "Eigenzustaende" von und haben den Eigenwert .
Stimmt das?
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21442

Beitrag TomS Verfasst am: 22. Mai 2011 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das ist etwas kompliziert und ich hoffe, ich geben das hier korrekt wieder.

In der elektroschwachen WW mischen eine skalare Ladung Y (schwache Hyperladung) und der schwache Isospin T gemäß

Q = T³ + Y/2

Die Fermionen werden enstprechend ihrer Händigkeit in Multiplets mit T=1/2 (negative Händigkeit) bzw. T=0 (positive Händigkeit) eingeteilt.

Die Eichbosonen vermitteln nun WWs, bei denen sich der schwache Isospin T³ um vektoriell Einheit ändert, d.h. die Eichbosonen leben in der Vektor bzw. T=1 Darstellung der SU(2). Dabei gibt es nun drei Möglichkeiten, nämlich

a) T³ ändert sich um -1 (von +1/2 nach -1/2 in einem fermionischen Zerfall); den fehlenden schwachen Isospin trägt das W+ mit T³=+1. Man könnte einen fermionischen In-Zustand |1/2> schreiben, der in einen Out-Zustand |-1/2, +1> = |-1/2, W+> zerfällt.
b) T³ ändert sich um +1 (von -1/2 nach +1/2 in einem fermionischen Zerfall); den fehlenden schwachen Isospin trägt das W- mit T³=-1.
c) Das dritte Eichboson W° trägt entsprechend den schwachen Isospin T³=0.

Allerdings existiert es in dieser Form nicht physikalisch, sondern mischt mit dem neutralen (Singulett) Eichboson B (siehe Weinberg-Winkel). Nachdem dieses Eichboson B ein Iso-Skalar ist und keinen schwachen Isospin trägt, kann man weiterhin davon sprechen, dass die Mischung aus W° und B, also das Z weiterhin den Isospin T³=0 trägt. Aber das Problem ist ja, dass das Z nicht an Eigenzustände des schwachen Isospins T³ bzw. der Hyperladung Y koppelt (denn diese entsprechen ja der spontan gebrochenen Symmetrie), sondern rein an Eigenzustände von Q (nur Q ist noch eine gute Quantenzahl).

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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
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