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Wandstärke einer Tauchkugel
 
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underpressure



Anmeldungsdatum: 12.08.2015
Beiträge: 9

Beitrag underpressure Verfasst am: 13. Aug 2015 21:47    Titel: Wandstärke einer Tauchkugel Antworten mit Zitat

Welche Wandstärke in cm müsste die Aussenhülle einer von innen hohlen Stahlkugel aufweisen, um dem Wasserdruck in 1.000 Metern Meerestiefe standhalten zu können (Vergleich: Tauchkugel der Trieste).
Mathefix



Anmeldungsdatum: 05.08.2015
Beiträge: 6115
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Beitrag Mathefix Verfasst am: 14. Aug 2015 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

Einfache Näherungslösung:

p = Druck
s = Wandstärke
D = Durchmesser
F = Druckkkraft
A = Belastete Fläche
Sigma = Druckpannung
Sigma zul. = zulässige Druckspannung

Sigma = F/A

F = D quadrat x pi x p /4
A = D x pi x s

Sigma = (D quadrat x pi x p /4)/(A = D x pi x s)

Sigma = D x p/4 x s

s = D x p/4 x Sigma zul.
hansguckindieluft



Anmeldungsdatum: 23.12.2014
Beiträge: 1213

Beitrag hansguckindieluft Verfasst am: 14. Aug 2015 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Mathefix hat Folgendes geschrieben:
Einfache Näherungslösung:

p = Druck
s = Wandstärke
D = Durchmesser
F = Druckkkraft
A = Belastete Fläche
Sigma = Druckpannung
Sigma zul. = zulässige Druckspannung

Sigma = F/A

F = D quadrat x pi x p /4
A = D x pi x s

Sigma = (D quadrat x pi x p /4)/(A = D x pi x s)

Sigma = D x p/4 x s

s = D x p/4 x Sigma zul.



Tu mir einen Gefallen, und konstruiere NIE ein U- Boot!

Deine Rechnung funktioniert vielleicht bei einer (dünnwandigen!) Kugel unter INNEN- Druck.
Eine Kugel unter Außendruck wird durch Beulen versagen.

Die Kesslformeln (auch als "Bockwurstformeln" bekannt) darfst Du deshalb auch nicht für Aussendruck anwenden!

Gruß
Mathefix



Anmeldungsdatum: 05.08.2015
Beiträge: 6115
Wohnort: jwd

Beitrag Mathefix Verfasst am: 14. Aug 2015 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

ch habe bewußt von einer einfachen Näherungslösung gesprochen.
Natürlich ist mir bekannt, dass es komplexere Verformungsansätze (Beulung) gibt, zumal die Druckverteilung auf der Kugeloberfläche ungleichmässig ist.
hansguckindieluft



Anmeldungsdatum: 23.12.2014
Beiträge: 1213

Beitrag hansguckindieluft Verfasst am: 14. Aug 2015 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

was nutzt eine "Näherungslösung", die absoluter Quatsch ist.

Versuch mal mit Deiner "Lösung" auszurechnen, welchen Außendruck eine PET- Flasche aushält, die im Schwimmbad unter Wasser gedrückt wird.

Es gibt eben Dinge, die sich einer einfachen Berechnung entziehen. Und das sollte man dem Fragesteller dann auch unbeschönigt so sagen.

Gruß
Mathefix



Anmeldungsdatum: 05.08.2015
Beiträge: 6115
Wohnort: jwd

Beitrag Mathefix Verfasst am: 14. Aug 2015 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wußte leider nicht, dass ein U-Boot und eine PET Flalsche kugelförmig sind.
Man lernt nie aus.
Wenn Du schon so ein Schlaumeier bist, dann liefere doch bitte auch die Lösung.
Innenhohl
Gast





Beitrag Innenhohl Verfasst am: 14. Aug 2015 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Eine "von innen hohle Kugel" ist natürlich schwer zu berechnen.
Versuchs mal mit einer von außen hohlen Kugel!
Mathefix



Anmeldungsdatum: 05.08.2015
Beiträge: 6115
Wohnort: jwd

Beitrag Mathefix Verfasst am: 14. Aug 2015 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Nach der Schalentheorie gilt für eine Kugelschale mit den Materialkonstanten

E = Elastizitätsmodul
nü = Querdehnzahl

und Abmessungen der Kugel
R = Kugelradius
p = Aussendruck
s = Wandstärke

s = 3 x R x p quadrat x (1 - nü)/2 x E
Dopap



Anmeldungsdatum: 24.02.2011
Beiträge: 198
Wohnort: Ostalbkreis

Beitrag Dopap Verfasst am: 14. Aug 2015 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

Mathefix hat Folgendes geschrieben:

s = 3 x R x p quadrat x (1 - nü)/2 x E


was ist denn das für eine Schreibe? bitte Latex verwenden!

zum Beispiel:



Code:
[latex]s = 3Rp^2\cdot \frac {1 - \nu}{2} E[/latex]
Ich



Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 913
Wohnort: Mintraching

Beitrag Ich Verfasst am: 14. Aug 2015 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwie ist da noch zu viel.
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