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Pimp12 Gast
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Pimp12 Verfasst am: 16. Aug 2014 09:14 Titel: Pritschen Fallbewegung |
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Meine Frage:
Hallo eine weiter Aufgabe bei der ich probleme hab:
Eine Volleyball-Spielerin "pritscht" einen
Ball aus 2,20 m Höhe 4,80 m senkrecht nach oben
(d. h. auf 7,00 m über dem Boden). Nach welcher
Zeit und mit welcher Geschwindigkeit erreicht der
Ball den Boden, wenn er nicht abgefangen wird?
Sie können für die Lösung die Bewegung in zwei
Teile zerlegen: die Steigbewegung bis zum höchsten
Punkt und die anschließende Fallbewegung.
Meine Ideen:
Erste Bewegung
s = 1/2*g*t^2 + 2,20m
Zweite Fallbewegung
s2 = -1/2*g*t^2 + 7m
Danach habe ich das gemacht :
1/2*g*t^2 + 2,20m-1/2*g*t^2 + 7m = 0
SOll ich jetzt diese quadratische Gleichung lösen und t1 und t2 berechnen ? |
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lampe16
Anmeldungsdatum: 21.03.2010 Beiträge: 319
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lampe16 Verfasst am: 16. Aug 2014 09:41 Titel: |
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Am einfachsten rechnest du, wenn du als Nullpunkt des s(t)-Systems den höchsten Punkt des Balles nimmst. Dort gilt s=v=0 und der Ball befindet sich während des ganzen Vorgangs im freien Fall (oder Aufstieg). Es gilt stets die Weg-Zeit-Funktionl .
Am Beginn des Aufstiegs gilt s=-4,8 m und am Ende s=-7 m. Daraus folgen Aufstieg- und Fallzeit. Die Endgeschwindigkeit aus 7 m Höhe ist vermutlich kein Problem. _________________ Herzliche Grüße, Lampe16
_________________________________________
Hard work beats talent if talent doesn't work hard. |
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Pimp12 Gast
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Pimp12 Verfasst am: 16. Aug 2014 10:49 Titel: |
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Tut mir leid ich bin grad wieder verwirrt.
Stimmt mein obiger ansatz ?
Weil ich verstehe grad nicht so richtig was ich machen soll?  |
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franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
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franz Verfasst am: 16. Aug 2014 11:30 Titel: |
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Bei dem Ansatz oben fehlt a) die Rolle der Startgeschwindigkeit und b) stimmt das Vorzeichen (des "Beschleunigunsteils") nicht. Eine quadratische Gleichung sehe ich übrigens nicht.
(Bei der Betrachtung vom Gipfelpunkt her sollte man in der Fallzeit noch auf die letzten 2,20 m achten.) |
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Pimp12 Gast
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Pimp12 Verfasst am: 16. Aug 2014 11:39 Titel: |
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s = 1/2*g*t^2 +v0*t+ 2,20m
Zweite Fallbewegung
s2 = -1/2*g*t^2 +v0*t+ 9,20m
Soweit in ordnung ?
Wie soll ich weiter vorgehen ?
Physik ist gar nicht so einfach
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franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
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franz Verfasst am: 16. Aug 2014 11:55 Titel: |
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Nicht gleich mit Formeln rumspielen, sondern erstmal überlegen, ab wo die Höhe oder der Weg gemessen werden soll und in welche Richtung, zweitens: Ab wann "läuft" die Zeit?
Man kann beispielsweise vom Boden nach oben messen, Zeit Abwurf oder ab dem "Pritsch-Punkt" oder vom Gipfelpunkt (nach oben oder unten gemessen) mit Gipfelzeit = null ... |
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GvC
Anmeldungsdatum: 07.05.2009 Beiträge: 14861
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GvC Verfasst am: 16. Aug 2014 12:41 Titel: |
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| Pimp12 hat Folgendes geschrieben: | | s = 1/2*g*t^2 +v0*t+ 2,20m |
Noch einmal: Hier stimmt das Vorzeichen der Beschleunigung nicht. Die Fallbeschleunigung g ist nach unten gerichtet, die Anfangsgeschwindigkeit v0 nach oben. Die beiden Terme müssen also unterschiedliche Vorzeichen haben.
Im Übrigen würde ich Anfangs- und Endgeschwindigkeit mit dem Ennergieerhaltungssatz bestimmen und die gesamte Wurfzeit aus dem Weg-Zeit-Gesetz der gleichmäßig beschleunigten Bewegung:
Anfangsgeschwindigkeit:
m kürzen und nach v0 auflösen (Delta h1=4,8m).
Endgeschwindigkeit:
m kürzen und nach ve auflösen (h=7m).
Wurfzeit:
Gemischt quadratische Gleichung mit p-q-Formel lösen, dabei s0=2,2m einsetzen. |
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lampe16
Anmeldungsdatum: 21.03.2010 Beiträge: 319
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lampe16 Verfasst am: 16. Aug 2014 19:24 Titel: |
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Ich führe meinen oben beschriebenen Ansatz weiter, weil er m. E. auf den einfachsten Weg führt und ein gutes Beispiel dafür ist, dass die Wahl eines sympathischen Koordinatensystems die Arbeit erheblich erleichtern kann.
Gegeben:
, Pritschposition (Nullpunkt ist der höchste Punkt des Balls)
, Aufschlagposition
Gesucht:
: Pritschzeitpunkt
: Aufschlagzeitpunkt
: Aufschlaggeschwindigkeit
: Flugzeit des Balls
Lösung:
 _________________ Herzliche Grüße, Lampe16
_________________________________________
Hard work beats talent if talent doesn't work hard. |
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GvC
Anmeldungsdatum: 07.05.2009 Beiträge: 14861
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GvC Verfasst am: 16. Aug 2014 19:33 Titel: |
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Ob das wirklich einfacher ist alsmeine drei Gleichungen, die man nacheinander weg berechnen kann?
Ich habe übrigens das Nullniveau sinnvollerweise auf den Erdboden gelegt, also dorthin, wo der Ball schließlich aufkommt. Damit erhältst Du sofort und unmittelbar meine zuletzt genannte Gleichung. Die dort noch fehlende Anfangsgeschwindigkeit, wie gesagt, per Energieerhaltungssatz. |
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lampe16
Anmeldungsdatum: 21.03.2010 Beiträge: 319
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lampe16 Verfasst am: 16. Aug 2014 19:39 Titel: |
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| GvC hat Folgendes geschrieben: | | Ob das wirklich einfacher ist alsmeine drei Gleichungen, ... |
Einfacher natürlich nur "m. E.". Der Fragesteller hat jetzt die Wahl. _________________ Herzliche Grüße, Lampe16
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Hard work beats talent if talent doesn't work hard. |
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franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
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franz Verfasst am: 16. Aug 2014 19:41 Titel: |
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Das muß letztendlich der "Kunde" beurteilen.
Ich könnte mir jedoch gewisse Verständnisprobleme vorstellen bei negativen Zeiten oder Höhen und auch die gedankliche Umkehrung des Vorgangs (fallen statt steigen) liegt möglicherweise nicht auf der Hand. Aber: siehe oben.
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lampe16
Anmeldungsdatum: 21.03.2010 Beiträge: 319
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lampe16 Verfasst am: 17. Aug 2014 07:06 Titel: |
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| franz hat Folgendes geschrieben: | | ...Verständnisprobleme ... die gedankliche Umkehrung des Vorgangs (fallen statt steigen) ... |
Ich kann nicht erkennen, das der Vorgang oder ein Teil davon in meinem Modell umgekehrt wird. Wenn man, wie allgemein üblich, die Zeitachse von links nach rechts (zu höheren Werten hin) durchläuft, steigt der Ball anfangs und dann fällt er, wie in Wirklichkeit. _________________ Herzliche Grüße, Lampe16
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franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
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franz Verfasst am: 17. Aug 2014 07:57 Titel: |
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Guten Morgen!
Dein Vorgehen ist natürlich korrekt. Ich bin mir nur nicht sicher, ob es mit schulischem Hintergrund einfach verstanden wird - was uns aber nur der Fragesteller beantworten könnte.
Mit dem h(t) Ursprung im Gipfel hat man quasi / vorstellungsmäßig (über negative Zeit und Höhe) einen "umgekehrten" freien Fall anstelle des Aufstiegs...
Bei solchen methodischen Fragen müßte man eigentlich den konkreten vorangegangenen Lehrstoff etwas kennen und notfalls nach Schema F vorgehen ... Spekulatius. :-) |
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lampe16
Anmeldungsdatum: 21.03.2010 Beiträge: 319
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lampe16 Verfasst am: 17. Aug 2014 08:51 Titel: |
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Einverstanden!
"Mein" Weg sollte zwei Einsichten vermitteln:
Man sollte wählerisch bei der Koordinatendefinition sein. Nullpunkt im Gipfel geht auch und der Vorgang muss auch nicht zum Zeitpunkt null beginnen. Der Lohn für die besondere Wahl: einfache Rechnung.
Auch der Wurf nach oben ist freier Fall.
Wie (un)fruchtbar solche (und andere) Tipps sind, messe ich daran, dass viele Fragesteller nach Beratung grußlos im digitalen Nirwana verschwinden. _________________ Herzliche Grüße, Lampe16
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