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Induktion und Magnetfeld
 
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Svenja



Anmeldungsdatum: 12.10.2011
Beiträge: 1

Beitrag Svenja Verfasst am: 12. Okt 2011 15:59    Titel: Induktion und Magnetfeld Antworten mit Zitat

Meine Frage:
eine frage: wenn ich einen magneten in eine spule einführe, habe ich ja ein zeitlich veränderliches magnetfeld dB/dt>0 und da U=-dB/dt habe ich eine negative spannung.

stimmt das eig. immer? also spielt es z.B. eine rolle, in welche richtung ich den magneten in die spule einführe?-damit meine ich, ob es für das vorzeichen der spannung relevant ist, ob der nordpol zuerst oder der südpol zuerst kommt?



Meine Ideen:
mein problem ist denke ich, dass ich nicht genau weiß, ob die magnetische feldstärke auch negative werte annehmen kann?
also quasi: am nordpol vom magneten herrscht eine feldstärke von -10 Tesla und am südpol +10 Tesla? oder wäre die dann eher an beiden polen +10 Tesla? da bin ich mir unsicher?
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 12. Okt 2011 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Das Vorzeichen der Feldstärke hängt davon ab, wie Du selbst die positive Feldrichtung definierst. Bei einem Permanentmagnet treten die Feldlinien aus dem Nordpol aus. Wenn Du dort aber die entgegengesetzte Richtung als positiv definiert hast, hat an der Stelle die Feldstärke ein negatives Vorzeichen.

Ähnliches gilt auch für das Induktionsgesetz, das die induzierte Spannung mit u=-dB/dt angibt. Das Minuszeichen ist dabei allerdings solange vollkommen irrelevant, wie Du Dir keine positive Spannungsrichtung vorgegeben hast und auch nicht definiert hast, ob Du die induzierte Spannung als Erzeugerspannung oder als Verbraucherspannung meinst, also ob Du die Linke-Hand-Regel oder die Rechte-Hand-Regel anwendest.
Uriezzo



Anmeldungsdatum: 15.09.2011
Beiträge: 281
Wohnort: Großostheim

Beitrag Uriezzo Verfasst am: 12. Okt 2011 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Die magnetische Flussdichte ist eine vektorielle Größe, dass heißt sie hat einen absoluten Wert (Stärke des Magnetfeldes) und eine Richtung.
Ich kann mir die magnetische Flussdichte also als Pfeilchen vorstellen, das an jedem Punkt im Raum angehängt ist und in eine bestimmte Richtung weist. Mathematisch stelle ich das als Vektor mit drei Raumkomponenten dar, also



Und die Länge des Pfeils, die Stärke des Magnetfeldes, ist gegeben als:


So, nun zu Deiner Frage:
Die Länge des Pfeils, die absolute Stärke des Magnetfeldes
ist immer positiv. Die einzelnen Komponenten

können aber auch negativ sein, je nach dem in welche Richtung der Pfeil weist.

Das Induktionsgesetz lautet:


mit


Das Vorzeichen der Spannung hängt damit davon ab, ob das Magnetfeld zu oder abnimmt. (unter der Anahme, dass die Fläche konstant bleibt).
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