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dermarkus Administrator

Anmeldungsdatum: 12.01.2006 Beiträge: 14788
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dermarkus Verfasst am: 03. Feb 2006 10:58 Titel: |
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| Ultima hat Folgendes geschrieben: |
... es ist eben nur so, dass man seine Noten nicht verlieren möchte. |
Ich glaube, es wird nicht verkehrt sein, das dynamischer zu sehen. Das Arbeiten an der Uni ist so anders als in der Schule, dass ich viel eher sagen würde, dass du dir deine Noten neu erarbeiten musst. |
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Crotaphytus

Anmeldungsdatum: 21.10.2005 Beiträge: 138
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Crotaphytus Verfasst am: 07. Feb 2006 18:59 Titel: |
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Also dieses Problem, dass man auf Lösungen zu Aufgaben nicht kommt, sie aber einleuchten, wenn man sie sieht, ist altbekannt und auch an der Uni nicht anders. Zumindest hier is es so, dass die Übungsaufgaben auch absichtlich so gestellt werden, dass man erst mal keine Ahnung hat wie man die lösen soll und die Übungsleiter dann Tipps geben. Einmal wohl, dass man auch zu den Übungen hingeht, und daneben vermutlich, dass man sich wirklich hinsetzt und das rechnet und nicht einfach denkt "ach, kann ich schon". Die Klausur war dann jedoch zumeist deutlich einfacher, da dann jeder Zwischenschritt ne eigene Teilaufgabe war.
Es gibt jedoch auch noch den anderen Fall: Aufgabe sieht halbwegs einfach auf, mündet dann in nem höchst komplizierten Desaster, und die Lösung kapiert sowieso kein Mensch. Dies ist etwas, das ich mal allgemein als den "Nolting-Effekt" bezeichnen möchte, denn bei diesem Buch kommt der überdurchschnittlich häufig vor.
Den Nolting würd ich dementsprechend also nur empfehlen, wenn der Professor es selbst tut. Das ist meistens der Fall, wenn er sich nach diesem Buch richtet, und dann ist es ne brauchbare Lektüre, um den Stoff zu vertiefen und noch mal nachzuvollziehen. Zum Selbststudium (wie es der Autor laut Einleitung gerne hätte) taugt das Buch mMn jedoch herzlich wenig, da viele Rechnungen und Beziehungen einfach nicht nachvollziehbar sind.
Was dagegen sehr gut sein soll sind die Bücher von Feynman, auch wenn ich mir die erst in den Semesterferien zu Gemüte führen werde. _________________ Genie oder Wahnsinn? Wer kann es wissen... |
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Telahaiel

Anmeldungsdatum: 27.01.2006 Beiträge: 15 Wohnort: Higgs-Feld
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Telahaiel Verfasst am: 07. Feb 2006 22:09 Titel: |
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Ich finde die Buecher von Feynman phantastisch Versteht man sogar, ohne "studiert" zu sein (ich mein ich hab ja nichtmal Abi... aber bald^^)
Ich hab mit Mathe auch immer so meine Problemchen.... verstehe die Theorie wunderbar, kann die Übungen lösen usw.... und bei den Arbeiten dann versage ich^^ ist aber erst seit diesem Schuljahr, ich denke ich vertrag mich einfach mit dem Prof net sonderlich .Was ich schade finde, da Mathe imho doch recht wichtig ist... _________________ "Science is like sex, sometimes something useful comes out but that is not the reason we are doing it!"
(Richard P. Feynman) |
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MrPSI Gast
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MrPSI Verfasst am: 07. Feb 2006 23:57 Titel: |
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Ist Feynman wirklich so gut?
Also ich hab den Halliday und bin ganz zufrieden mit ihm. Ist gut erklärt, hab aber manchmal als Gymnasiast Schwierigkeiten, was nachzuvollziehen, besonders bei den Rechnungen und Beweisen, wo Integrale vorkommen. Hat ne merkwürdige Schreibweise für bestimmte Integrale, der Halliday (er verwendet nämlich das unbestimmte Integral als Zeichen für bestimmte Integrale). Und in einem Beweis hat sich sogar ein Fehler eingeschlichen . |
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Crotaphytus

Anmeldungsdatum: 21.10.2005 Beiträge: 138
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Crotaphytus Verfasst am: 08. Feb 2006 15:40 Titel: |
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Na ja, Feynman is eben mehr der Theoretiker, während Halliday ein Buch für Experimentalphysik ist. Das sind zwei Sichtweisen, die man sich beide anschauen sollte (und im Studium auch muss). Je nachdem, für was man sich mehr interessiert, ist dann das eine oder andere Buch geeigneter.
Was das Thema Integrale angeht: Na ja, die Physiker integrieren eh über alles und jeden. Ne ganze Menge Integrale sind beispielsweise über den kompletten Raum - was soll man da noch groß für Grenzen dranschreiben? Und was den Fehler angeht: Nur einer? Das spricht für das Buch...  _________________ Genie oder Wahnsinn? Wer kann es wissen... |
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Neko

Anmeldungsdatum: 04.07.2004 Beiträge: 526 Wohnort: Berlin
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Neko Verfasst am: 08. Feb 2006 18:43 Titel: |
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| Crotaphytus hat Folgendes geschrieben: | | Also dieses Problem, dass man auf Lösungen zu Aufgaben nicht kommt, sie aber einleuchten, wenn man sie sieht, ist altbekannt und auch an der Uni nicht anders. Zumindest hier is es so, dass die Übungsaufgaben auch absichtlich so gestellt werden, dass man erst mal keine Ahnung hat wie man die lösen soll und die Übungsleiter dann Tipps geben. Einmal wohl, dass man auch zu den Übungen hingeht, und daneben vermutlich, dass man sich wirklich hinsetzt und das rechnet und nicht einfach denkt "ach, kann ich schon". Die Klausur war dann jedoch zumeist deutlich einfacher, da dann jeder Zwischenschritt ne eigene Teilaufgabe war. |
seh ich genau so. Selbst als Student im 3. Semester gibts noch Aufgaben, auf deren Lösungsweg man einfach nicht kommt. Beispiel: Leiten sie die em-Wellengleichung aus den Maxwellgleichungen im Vakuum her. Welcher Student kommt da auf Anhieb auf die Idee, auf die beiden inhomogenen Gleichungen beidseitig die Rotation anzuwenden...?
In meiner T-Physik Vorlesung werden die Übungsblätter immer so gestaltet, dass man keine Chance hat, sie ohne Literatur zu lösen...aber ich glaube, das hat T-Physik so an sich...
| Crotaphytus hat Folgendes geschrieben: |
Den Nolting würd ich dementsprechend also nur empfehlen, wenn der Professor es selbst tut. Das ist meistens der Fall, wenn er sich nach diesem Buch richtet, und dann ist es ne brauchbare Lektüre, um den Stoff zu vertiefen und noch mal nachzuvollziehen. Zum Selbststudium (wie es der Autor laut Einleitung gerne hätte) taugt das Buch mMn jedoch herzlich wenig, da viele Rechnungen und Beziehungen einfach nicht nachvollziehbar sind. |
Kennst du schon die allerneuste Ausgabe? So ein übersichtliches Lehrbuch hab ich noch nie gesehen. musst du dir mal anschauen. Ja, ich weiß, Nolting ist dafür bekannt, dass er viele Zwischenschritte weglässt. Wenn man aber mal ne Weile darüber nachdenkt, weiß man was er meint. Und man gewöhnt sich auch an seinen Stil find ich...
Naja aber hier haben wir wieder den Effekt: Jedem das Seine (Buch). Der eine kommt damit besser zurecht, der andere damit. Mein Professor zum Beispiel macht die Elektrodynamik-Vorlesung, die jetzt zu Ende geht, komplett nach dem Jackson. Ich finde den Jackson für ein Lehrbuch alles andere als geeignet, weil er viel zu viel schreibt... Find es ist mehr sone Sammlung des gesamten E-Dynamik-Wissens, und für den Studenten im Grundstudium viel zu viel
| Crotaphytus hat Folgendes geschrieben: |
Was dagegen sehr gut sein soll sind die Bücher von Feynman, auch wenn ich mir die erst in den Semesterferien zu Gemüte führen werde. |
Hat der auch andere Bücher als über Quantenphysik geschrieben...? Wenn die so geschrieben sind wie sein Buch "Sie belieben wohl zu scherzen Mr. Feynman", dann werd ich mir die auch mal kaufen  _________________ Prefect:"ich habe dich von der Erde gerettet"
Dent:"Und was ist mit der Erde passiert?"
"Och,...die wurde zerstört"
"Ach ja"
"Ja, sie ist einfach ins Weltall verdunstet"
"Weißt du, das nimmt mich natürlich ein bißchen mit" |
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schnudl Moderator

Anmeldungsdatum: 15.11.2005 Beiträge: 6979 Wohnort: Wien
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schnudl Verfasst am: 08. Feb 2006 20:42 Titel: |
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Feynmann ist zwar "etwas anders", aber durch sein QM Buch (Vorlesungen über Physik) sind mir erst die Augen aufgegangen und hatte das erste mal das Gefühl die QM zu verstehen. Auch seine anderen Bücher dieser Reihe sind excellent.
Weniger gut gefällt mir seine "Quantenelektrodynamik" Mitschrift, obwohl die sehr gut sein soll. Kann ich aber nicht nachvollziehen: viele fehler, unvollständig, viele Sachen einfach ohne Begründung hineingeworfen,... _________________ Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen (Goethe) |
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Crotaphytus

Anmeldungsdatum: 21.10.2005 Beiträge: 138
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Crotaphytus Verfasst am: 08. Feb 2006 23:53 Titel: |
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| Zitat: | | Kennst du schon die allerneuste Ausgabe? So ein übersichtliches Lehrbuch hab ich noch nie gesehen. musst du dir mal anschauen. Ja, ich weiß, Nolting ist dafür bekannt, dass er viele Zwischenschritte weglässt. Wenn man aber mal ne Weile darüber nachdenkt, weiß man was er meint. Und man gewöhnt sich auch an seinen Stil find ich... |
Gleiches Semester wie du, also denk ich, wir sprechen über die gleiche Ausgabe... Gegliedert ist das Ding ohne Frage nicht schlecht, aber entspricht halt nicht so ganz meiner Vorstellung... Insbesondere fehlt mir an allen Ecken und Enden auch die Motivation, was der Mensch da eigentlich tut und wo das Ganze hinführen soll. Etwas mehr Text zwischen den Formeln wär da schon ganz praktisch.
Nichtsdestotrotz hab ich mich die ersten Semester am Nolting orientiert, einfach weils der Professor tat. Und die Kombination Gliederung vom Nolting (man kann über den Prof sagen was man will, der hat zwar gut was aufm Kasten, aber das Tafelbild is ne Katastrophe...) und Kommentare vom Prof war dann auch ganz vernünftig. Hat auf jeden Fall gereicht, um in den Klausuren vernünftig abzuschneiden, auch wenn ich im Nachhinein sagen muss, dass ich das jetzt zwar rechnen kann, aber trotzdem noch das Gefühl hab, dass mir da noch an einigen Stellen die physikalischen Zusammenhänge dahinter verschlossen geblieben sind. Ich hoff dann doch mal, das in den Semesterferien mit Feynmans Hilfe wenigstens n bisschen nachholen zu können...  _________________ Genie oder Wahnsinn? Wer kann es wissen... |
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epc
Anmeldungsdatum: 21.02.2006 Beiträge: 10
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epc Verfasst am: 21. Feb 2006 01:46 Titel: |
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Mal meine Impression vom ersten Semester Physik im Studium eines mittelmaessigen Abiturienten mit Mathe-LK und mieserablem Physik-GK:
Viel herbe, schnelle Mathematik die man nicht kennt und vergleichsweise wenig Physik, bei uns ein Verhaeltnis von 3:1. Ein Nebenfach das im Hausaufgaben-Trouble der anderen Faecher untergeht. Trotzdem, die neuen Sichtweisen fesseln, vor allem in Mathe, ploetzlich kann man doch Aepfel und Birnen vergleichen mit furchtbar abstraktem Zeugs. Wo man nur hinschaut, die Welt ist voller Mathematik. Autos auf der Strasse sind jetzt Elemente von Aquivalenzklassen. Mathematik die jedes Kleinkind, jede Frau, jeder Mann, vielleicht sogar das Tier unbewusst betreibt, wird abstrahiert, analysiert und in eine formale Struktur gebracht. Klasse! Im Gegensatz die Physik: die meisten Wissen wovon die Rede ist, wohl LK-ler, manch ein GK-ler laesst sich aber noch ueberraschen, trotzdem: Das wissen oft noch oberflaechlich. Der Kommentar des Dozenten: Das ist nicht alles, da ist noch viel mehr, abwarten, nur Mut! Die Hausaufgaben, 6-8 Stunden pro Fach pro Woche und zwingend erforderlich fuer den Schein. Hart aber fair, wer am Ball bleibt und sich bemueht, wer "mitmacht" und nachfragt, dem wird geholfen. Klasse Uebungsleiter. Dennoch oftmals arbeiten bis spaet in die Nacht fuer die Hausaufgaben. Das "WIE" interessiert den Schein nicht, nur das "OB". OB man denn die Hausaufgaben diese Woche nicht gemacht habe? Aber genau das soll man lernen, im Semester Nummer eins: WIE denn, wenn nur nach dem OB gefragt wird, wenn nach dem "WIE" nur man selbst (verzweifelt) fragt. Jeder der dass versteht, dass man ersteinmal das anstrengende "WIE" lernen muss, der kann das schaffen. Frei nach Feynman: Es ist so einfach
Gruss... |
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Xolotl
Anmeldungsdatum: 17.02.2006 Beiträge: 85
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Xolotl Verfasst am: 21. Feb 2006 12:32 Titel: |
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Ich hatte Mathe LK und war in der Klasse auch relativ gut. Trotzdem bin ich im 1. Semster wie gegen eine Wand gelaufen.
Die Vorlesung ist extrem schnell, behandelt aber oft Dinge, die man von der Schule her kennt, es ist aber mehr ein kompletter axiomatischer Aufbau, bei dem jeder einzelne Schritt bewiesen wird. Die Hausaufgaben fand ich extrem schwer, gerade weil die eigentlich nicht viel mit der VL zu tun hatten.
Man war aus der Schule gewohnt Aufgaben zu bekommen, die man durch den Lehrstoff lösen konnte. Das ist an der Uni überhaupt nicht so.
Hier drot dir schon der erste große Frust. Ich hab schon damit gespiel aufzugeben.
Die Klausur dagegen war relativ einfach und überraschenderweise viel mir der Stoff am Ende nichtmehr so schwer, weil man aus Angst richtig anfängt zu lernen und das nicht so wie in der Schule, 20 min vor der Klausur im Bus ;-)
Da ging sowas noch.
Um Mathe zu überstehen sollte man am besten folgendes tun:
Vakabeln lernen! Klingt eigentlich komisch. Man bekommt aber jede Menge Fachwörter an den Kopf geknallt, die man aber umbeding wissen muss, da man sonst ins Straucheln gerät, weil ja alles aufeinander aufbaut.
Wenn man Probleme im Rechnen hat, auch mal ein Buch für Ingenieure angucken und dort Rechnen.
VL-Buch war bei uns der Forster. Ich finde das ist eher sowas wie ein Lexikon der Beweise und man wird davon richtig erschlagen.
Relativ gute Bücher gibt es noch vom Jänich, allerdings ist dort die Reihenfolge anders. (Mathematik 1 und 2 für Physiker)
Noch zwei gute Büch ist der Band von Barner/Flohr, Analysis 1 und 2. Schöne Erklärungen und ich fand den auch so gut geschrieben.
Um Rechnen zu üben empfehle ich natürlich auch den Nolting. Ist zwar ein Buch über theoretische Physik, dort werden die mathematischen Grundlagen nochmal an Beispielen erklärt. Einige Sachen aus der Mathe VL hab ich erst dort durch ein Beispiel richtig kapiert.
Und meine Lieblingsbücher, wenn man rechnen lernen will, sind die Gelben Rechenbücher 1, 2 und 3 von Peter Furlan. Eigentlich für Igenieure gedacht. Richtig gut!! Wenn ihr die nicht kennt, dann schaut sie euch mal an! |
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Ultima
Anmeldungsdatum: 15.04.2005 Beiträge: 151
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Ultima Verfasst am: 21. Feb 2006 19:33 Titel: |
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@Xolotl und epc
Wo studiert ihr denn? |
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epc
Anmeldungsdatum: 21.02.2006 Beiträge: 10
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epc Verfasst am: 23. Feb 2006 18:13 Titel: |
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Uni Heidelberg meinerseits. |
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Ultima
Anmeldungsdatum: 15.04.2005 Beiträge: 151
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Ultima Verfasst am: 24. Feb 2006 17:26 Titel: |
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@epc
Das trifft sich ja wunderbar, denn ich möchte auch nach Heidelberg ziehen und dort studieren. Kannst du mir vielleicht ein paar nähere Informationen geben? Wie ist die Aussattung dort, wie bist du mit den Räumlichkeiten zufrieden? Wie ist das Leben an sich in Heidelberg? Teuer?
Wäre nett wenn du mir ein paar Sachen beantworten könntest, ansonsten würde ich noch gerne wissen, ob die diesen Schülertag der am 1.4. stattfindet empfehlen kannst? Lohnt es sich ca. 400 km auf sich zu nehmen?
Schönen Gruss |
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epc
Anmeldungsdatum: 21.02.2006 Beiträge: 10
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epc Verfasst am: 24. Feb 2006 21:54 Titel: |
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Die allgemeine Ausstattung ist nicht schlecht. Es gibt zahlreiche Computer-Pools, die Physiker haben sogar einen eigenen (sehr modernen). Die physikalische Ausstattung konnte ich mir noch nicht ansehen, da kein Praktikum bisher. Als Naturwissenschaftler sind wir nicht in der alten Uni in der Innenstadt, sondern im Neuheimerfeld am Technologiepark. Viel Beton, von Heidelberg bekommt man da nichts mit, fuer die Physiker steht allerdings ein brandneues Institut da, das ziemlich huebsch ist. Es gibt auch ein paar seperate Physik-Institute oben am Berg mit super Blick ueber Heidelberg. In den ersten Semestern ist da aber nichts los, zum Glueck, denn nach da oben faehrt kein Bus/Bahn, also hochlaufen.
Mit den Vorlesungen bin ich sehr zufrieden. Wie gesagt, wir haben mit den Mathematikern zusammen Mathe. Dementsprechend voll ist es (ein Sitzplatz hat man aber immer). Es gibt in allen Hauptfaechern Hausaufgaben, was recht stressig ist. Dafuer muss man kaum noch fuer die Klausuren lernen am Ende des Semesters. Die Professoren sind klasse, sowohl in Mathe als auch Physik. Allerdings wechseln die jedes Semester, also bring mich nicht um, wenn du kein Glueck mit denjenigen hast ^^ Fuer die meisten Vorlesungen gibts Online-Kommunikation, sprich Chat und Foren (wenn du mal vorbeischauen willst: #mathe.hd im QuakeNet), wo man Hausaufgaben besprechen kann und wo auch der Prof und seine Schergen mitposten und helfen. Das bedeutet aber auch wieder, dass das beim naechsten Prof wieder ganz anders sein kann und du keine Foren bekommst.
Wie du schon sagst ist das Wohnen in HD teuer, deswegen wohne ich auch in Mannheim und fahre morgens eine Stunde Zug (davon 45 Minuten in Mannheim).
Den Schuelertag habe ich nicht besucht, sry.
Fuer dich vielleicht interessant ist dann auch Physik-Anderthalb. Das ist ein Medien-Projekt vom aktuellen Prof fuer Exp-Physik, wo physikalische Themen in anderthalb Minuten vorgestellt werden:
http://www.uni-heidelberg.de/media/physik/anderthalb.html
Da kannst du dir ja schonmal ein Bild machen vom Physik-Prof ^^
Noch fragen? |
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