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Urknall
 
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pfnuesel



Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 248
Wohnort: Zürich

Beitrag pfnuesel Verfasst am: 03. Sep 2008 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Der Urknall entzieht sich sowieso der experimentellen Überprüfbarkeit und auch Beobachtungen des Universums können maximal bis zur Neutrino-Hintergrundstrahlung zurück reichen.

Doch so weit mir bekannt gibt es auch theoretisch kein standfestes Modell, das diese Quantenfluktuation im frühen Universum konsistent beschreiben könnte; dafür ist die Quantengravitation noch zu wenig verstanden.

Doch Kosmologen gehen von einem "symmetrischen Urknall" aus, dieses Konzept ist aber so weit mir bekannt rein philosophischer Natur, es gibt keinerlei Hinweis, wieso der Urknall hätte "symmetrisch" sein sollen. Oder doch? Mir ist nichts bekannt.

Dann bleibt zu klären, woher einerseits der Überschuss an Materie im Vergleich zu Antimaterie herkommt und wie sich aus einem "symmetrischen Urknall" Strukturen hätten bilden können. Der Überschuss an Materie lässt sich vielleicht durch CP-Verletzung erklären, die Bildung von Strukturen durch Quantenfluktuationen im frühen Universum. Doch beide Annahmen sind sehr spekulativ, erfreuen sich aber grosser Beliebtheit unter den Kosmologen.
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