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Impedanzanpassung im Mittelohr
 
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Soleus



Anmeldungsdatum: 01.09.2018
Beiträge: 1

Beitrag Soleus Verfasst am: 01. Sep 2018 11:46    Titel: Impedanzanpassung im Mittelohr Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo,

vielleicht eine etwas ungewöhnlichere Frage für dieses Forum, aber ich bin trotz einiger Eigenrecherche noch nicht wirklich schlauer als vorher: Kann mir jemand helfen, den physikalischen Hintergrund (Physiknoob-tauglich) der Impedanzanpassung im Mittelohr zu verstehen?

Vielleicht noch ein wenig anatomisches Hintergrundwissen: das Trommelfell wird durch den Schall ausgelenkt, diese Auslenkung wird über die Gehörknöchelchen auf das ovale Fenster (Membran) weitergeleitet, welches dann eine Flüssigkeit (Perilymphe, vergleichbar mit Wasser) in der Hörschnecke in Schwingung versetzt wodurch es dann letztlich durch diverse Mechanismen zu einer Höhrempfindung kommt.

Meine Ideen:
Bisher habe ich verstanden, dass Luft und Perilymphe unterschiedliche Impedanzen besitzen, d.h. die Perilymphe widersetzt sich der Schwingung stärker als Luft, weshalb ich mehr Kraft brauche um dieser eine Schwingung aufzuzwingen. Ist das soweit richtig?

In der Vorlesung steht, dass es durch den Größenunterschied von Trommelfell vs. Steigbügel (der Knochen, der auf der Membran des ovalen Fensters aufsitzt) und der Hebelwirkung der Knochen zu einer Drucksteigerung kommt - bis hier hin leuchtet mir es auch noch ein.

Dann kommt der Punkt, den ich nicht verstehe: Zitat:?Abnahme der Schallschnelle: das Trommelfell schwingt mit einer höheren Amplitude als der Steigbügel >> Amplitudenverlust?

Wenn die Amplitude abnimmt, wie kann denn dann der Druck zunehmen?
isi1



Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 2903
Wohnort: München

Beitrag isi1 Verfasst am: 01. Sep 2018 22:03    Titel: Re: Impedanzanpassung im Mittelohr Antworten mit Zitat

Soleus hat Folgendes geschrieben:
Dann kommt der Punkt, den ich nicht verstehe: Zitat:?Abnahme der Schallschnelle: das Trommelfell schwingt mit einer höheren Amplitude als der Steigbügel >> Amplitudenverlust?

Wenn die Amplitude abnimmt, wie kann denn dann der Druck zunehmen?
Kennst Du doch, Soleus, das ist nur der alte Archimedes mit seinem Hebelgesetz: "Kraft mal Hebelarm ist konstant" --> kürzerer Hebelarm, mehr Kraft
Zum Druck kommst mit Druck p = Kraft pro Fläche (p = F / A)

_________________
Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ
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