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Atwoodsche Fallmaschine mit massebehafteter Rolle
 
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Karlastian



Anmeldungsdatum: 14.04.2012
Beiträge: 217

Beitrag Karlastian Verfasst am: 28. Mai 2012 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hab leider direkt noch eine Frage zu einer anderen Aufgabe:

Zwei Massen m1 = 50kg und m2 =100kg sind über ein masseloses seil verbunden, dass über eine Rolle läuft ohne zu rutschen.
Die Rolle hat einen Radius von 10cm und ein Trägheitsmoment von 10kgm²
a) Bestimmen sie die Beschleunigung der beiden Massen
b) Vergleichen sie das ergebniss mit einer Masselosen Rolle.

Ansatz:

Die Größere Masse zieht gegen die kleinere und gegen das Trägheitsmoment der Rolle:


Das gilt aber für Teil b, also eine Masselose, damit auch Trägheitsfreie Rolle.
Wie bekomme ich da jetzt das Trägheitsmoment der Rolle rein?
Die Masse der Rolle kann ich ja berechnen, aber wie hilft mir das weiter (ausser das die Gesamtmasse im Nenner damit größer wird)?



Stimmt das so?



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erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 28. Mai 2012 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Karlastian hat Folgendes geschrieben:
....
Wie bekomme ich da jetzt das Trägheitsmoment der Rolle rein?
Die Masse der Rolle kann ich ja berechnen, aber wie hilft mir das weiter (ausser das die Gesamtmasse im Nenner damit größer wird)?




Woher soll der Faktor "2" beim MTM I kommen ? Lehrer

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Das Drehmoment ist der Moment, wo es zu drehen anfängt. :punk:
Systemdynamiker



Anmeldungsdatum: 22.10.2008
Beiträge: 594
Wohnort: Flurlingen

Beitrag Systemdynamiker Verfasst am: 29. Mai 2012 04:55    Titel: Lösungsschema Antworten mit Zitat

Bis auf den Faktor 2 vor dem Massenträgheitsmoment sollte die Lösung stimmen. Die Gewichtskräfte wirken in einem gewissen Sinne gegeneinander (Zähler) und die beiden Massen sowie das Trägheitsmoment bilden die gesamte Trägheit (Nenner). Dennoch ist dieser Lösungsweg nicht so systematisch. Wenn komplexere Systeme gerechnet werden müssen, geht das so nicht.

Ich habe die Atwoodsche Fallmaschine in einem Video Schritt für Schritt durchdiskutiert: http://www.youtube.com/watch?v=o9lIbSTrTQM

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Herzliche Grüsse Werner Maurer
Karlastian



Anmeldungsdatum: 14.04.2012
Beiträge: 217

Beitrag Karlastian Verfasst am: 29. Mai 2012 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich hab mir gedacht die Rolle ist ein Zylinder, dann ist


Okay sehe gerade ich habs Trägheitsmoment für nen Vollzylinder genommen, Rolle wäre aber ja Hohlzylinger also nur mr².

Für Komplexere Systeme mag das nicht gehen, aber hier geht es doch oder nicht?

Edit: Hab mir das Video gerade mal angesehen. Klar ich vernachlässige hier alles, was mit den Seilen zu tun hat, aber ich denke für ne Exp Phy I Vorlesung kann ich das schon machen, zumal ich in der Aufgabe zu den Seilen keine Angaben habe^^
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 29. Mai 2012 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Karlastian hat Folgendes geschrieben:
...
Okay sehe gerade ich habs Trägheitsmoment für nen Vollzylinder genommen, Rolle wäre aber ja Hohlzylinger also nur mr².

...
Ansage
Die Begründung ist falsch !

Bei richtiger Herleitung der hier relevanten Beziehung für die resultierende Beschleunigung a lautet der Nenner:

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Karlastian



Anmeldungsdatum: 14.04.2012
Beiträge: 217

Beitrag Karlastian Verfasst am: 30. Mai 2012 08:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ah okay, aber wie kommst du darauf?

Ich hab mir einfach gedacht, dass die größere Masse auch noch die Masse der Rolle mitbeschleunigen muss, also die Masse in die Gesamtmasse mit einfließt.

Und dann halt einfach nach m umgestellt, damit komme ich dann auf das gleiche Ergebniss wie du.

In wie weit unterscheidet sich mein weg jetzt von deinem?
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 30. Mai 2012 10:49    Titel: Antworten mit Zitat

Karlastian hat Folgendes geschrieben:
Ah okay, aber wie kommst du darauf?

System freischneiden, Seilkräfte einführen und dann Kräfte- sowie Momenten-Bilanz aufstellen.

Karlastian hat Folgendes geschrieben:
Ich hab mir einfach gedacht, dass die größere Masse auch noch die Masse der Rolle mitbeschleunigen muss, also die Masse in die Gesamtmasse mit einfließt.

Ist nur halbwegs richtig.

Karlastian hat Folgendes geschrieben:
Und dann halt einfach nach m umgestellt, damit komme ich dann auf das gleiche Ergebniss wie du.

In wie weit unterscheidet sich mein weg jetzt von deinem?

Welche Masse ist relevant, wenn das MTM I z.B. beträgt oder irgendeinen anderen Wert hat ?

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Karlastian



Anmeldungsdatum: 14.04.2012
Beiträge: 217

Beitrag Karlastian Verfasst am: 30. Mai 2012 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Die Masse des Schwerpunktes ist da relevant, oder was meinst du?

Ich versuche halt nachzuvollziehen, warum ich das bei komplexeren Systemen nicht mehr so machen kann.
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 30. Mai 2012 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

Karlastian hat Folgendes geschrieben:
Die Masse des Schwerpunktes ist da relevant, oder was meinst du?

Ich meine, welche Zusatzmasse im Nenner auftaucht.
Wie bereits gesagt, ergibt sich diese Zusatzmasse bei richtiger Berechnung zu !

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GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 30. Mai 2012 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

@Karlastian
Bevor Du irgendeine obskure Masse im Nenner deines Ergebnisses aus b) einträgst, stell' doch erstmal das Kräftegleichgewicht entsprechend dem dritten Beitrag von erkü auf:



mit



Also





Nach a auflösen kannst Du selber, oder?
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