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fuss

Anmeldungsdatum: 25.05.2010 Beiträge: 519
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fuss Verfasst am: 17. Jan 2011 03:43 Titel: Zuleitungswiderstände eliminiert? |
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hi, könnt ihr mir bitte diese Fragen beantworten?
(Edit: mit Eliminieren meine ich, dass es keine Spannungsabfälle an den Leitungen gibt)
Bei der Kompensationsmethode nach Poggendorf sind der Innenwiderstand der zu messenden Spannungsquelle, sowie die Zuleitungswiderstände von dieser zum Potentiometer, eliminiert, weil in dem Zweig kein Strom fließt.
Aber die Zuleitungswiderstände der Hilfsspannung sind nicht eliminiert?
Weil bei der Einstellung der Hilfsspannung mittels Potentiometer auch noch links und rechts vom Potentiometer unterschiedliche Leitungswiderstände anliegen, zudem der Innenwiderstand der Hilfsspannungsquelle.
Das alles erzeugt Fehler, denn der Strom fließt ja trotzdem bei der Hilfsspannung durchs Potentiometer, wohingegen in der Verbindung zwischen Potentiometerabgriff und zu messender Spannung kein Strom fließt, weil da keine Potentialdifferenz herrscht.
Stimmt das?
Weiterhin gibt es z.B. zur Messung des Spannungsabfalls bei angelegter Konstantstromquelle am Temperaturmessfühler (Pt100) die 4-Punktmethode, die die Zuleitungswiderstände eliminieren soll.
Für mich sieht diese 4-Punktmessung aber aus, wie eine ganz einfache Spannungsmessung.
Man schaltet parallel einen Spannungsmesser in die Schaltung, und dieser hat selbstverständlich einen sehr hohen Innenwiderstand, sodass in dem Zweig kaum Strom fließt. Damit misst man dann den Spannungsabfall am Pt100 und kriegt wegen der Konstantstromquelle den Widerstand raus.
Oder ist hier noch irgendwas besonderes dabei?
Nun gibt es aber auch 3-, 2Punktmessungen. Macht man das nur, um Materialkosten zu sparen? Weil hier schaltet man den Spannungsmesser ja nicht mehr parallel, was dann einen Fehler erzeugt, den man irgendwie berücksichtigen muss.
Zuletzt bearbeitet von fuss am 17. Jan 2011 21:13, insgesamt 3-mal bearbeitet |
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fuss

Anmeldungsdatum: 25.05.2010 Beiträge: 519
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fuss Verfasst am: 17. Jan 2011 20:30 Titel: |
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hat keiner eine Anmerkung dazu? |
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schnudl Moderator

Anmeldungsdatum: 15.11.2005 Beiträge: 6979 Wohnort: Wien
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schnudl Verfasst am: 17. Jan 2011 22:42 Titel: |
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zur Vierpunktmessung:
Der entscheidende Vorteil ist, dass man die Sensor-Spannung direkt am Messfühler abgreift und nicht noch die Zuleitungen dabei hat, die einen merkbaren Widerstand haben und auch mit Thermospannungen belegt sein könnten.
Stell dir vor, der Pt-100 ist tief im Inneren einer Messanordnung, und wird über eine 3m lange Leitung versorgt. Würde man die Spannung aussen an den Anschlußklemmen der langen Leitung messen, so würde man u.U. völlig falsche Ergebnisse bekommen, da die Zuleitungseffekte die Messgröße um ein Vielfaches übertreffen könnten. _________________ Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen (Goethe) |
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