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Clara16 Gast
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Clara16 Verfasst am: 11. Mai 2012 15:54 Titel: Autozündanlage |
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Meine Frage:
Hallo, könnt ihr mir helfen zu erklären wie eine Autozündanlage funktioniert ?
Meine Ideen:
Ich weiß, dass es einen Unterbrecher gibt der dafür da ist, dass sich ständig das Magnetfeld ändert. Außerdem gibt es noch einen Zündeverteiler,Zündspule,Zündkerzen,Zündschalter.. doch ich verstehe nicht so ganz wie das alles miteinander zusammen hängt und funktioniert. Freue mich auf Hilfe von euch:)
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Steffen Bühler Moderator
Anmeldungsdatum: 13.01.2012 Beiträge: 7461
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Steffen Bühler Verfasst am: 11. Mai 2012 16:05 Titel: Re: Autozündanlage |
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| Clara16 hat Folgendes geschrieben: | | Ich weiß, dass es einen Unterbrecher gibt der dafür da ist, dass sich ständig das Magnetfeld ändert. |
...und zwar das in der Zündspule, weil er immer wieder die 12 Volt, die über den Zündschalter auf deren Primärkreis (die Zündspule ist ein Transformator) gelangen, unterbricht. Dadurch wird im Sekundärkreis eine sehr hohe Spannung erzeugt, weil das Windungsverhältnis entsprechend ist. Die wiederum gelangt über den Verteiler auf die richtige Zündkerze, die so gebaut ist, daß sie bei dieser hohen Spannung einen Zündfunken erzeugt.
Und das war's eigentlich schon. Wenn noch was unklar ist, frag.
Viele Grüße
Steffen
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Clara16 Gast
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Clara16 Verfasst am: 11. Mai 2012 16:15 Titel: Re: Autozündanlage |
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...und zwar das in der Zündspule, weil er immer wieder die 12 Volt, die über den Zündschalter [b]auf deren Primärkreis (die Zündspule ist ein Transformator) gelangen, unterbricht. [/b]
was bedeutet das ?
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Steffen Bühler Moderator
Anmeldungsdatum: 13.01.2012 Beiträge: 7461
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Steffen Bühler Verfasst am: 11. Mai 2012 16:24 Titel: |
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Ein Transformator besteht aus zwei Spulen (Primär- und Sekundärspule), die magnetisch miteinander verbunden sind. Wenn man nun eine Wechelspannung an die Primärspule legt, überträgt sich die dadurch auf die Sekundärspule.
Wenn beide Spulen dieselbe Windungszahl haben, wird die Sekundärspannung gleich der Primärspannung sein. Hat die Sekundärspule aber mehr Windungen (wie bei der Zündspule), ist die Sekundärspannung entsprechend hoch. So kann man aus 12 Volt etwa 30000 Volt machen.
Viele Grüße
Steffen
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GvC
Anmeldungsdatum: 07.05.2009 Beiträge: 14861
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GvC Verfasst am: 11. Mai 2012 16:28 Titel: |
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Nicht die Spannungsunterbrechung ist das Entscheidende, sondern die Unterbrechung des Stromes. Denn immerhin gilt das Induktionsgesetz
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D2

Anmeldungsdatum: 10.01.2012 Beiträge: 1723
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D2 Verfasst am: 11. Mai 2012 20:04 Titel: |
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Nicht nur die Unterbrechung des Stromes, sondern lediglich dessen Änderung führt zu Erzeugung einer hohen Spannung.
Ich habe dazu ein passendes Experiment:
Eine Spule sehr hoher Induktivität L1 wird vom einen Gleichstrom getrennt, was zu einer Spannungsüberhöhung führt.
Am Schalter ab hat man einen Funkenüberschlag.
Man schließt parallel zum Schalter ab eine zweite Spule L2 niedriger Induktivität.
Wenn der Schalter geöffnet wird, findet, trotz der 2. Spule, der Funkenüberschlag statt.
Darf ich gleich was fragen?
Eine stromdurchflossene Spule(Gleichstrom) ist an ein Voltmeter angeschlossen und wird schlagartig auseinander gezogen bzw. zusammengedrückt ohne, dass die elektrische Verbindung abreißt. Was passiert mit der Voltmeteranzeige?
Findet generell eine Spannungsüberhöhung statt? Ist es egal ob die Induktivität der Spule dabei zunimmt oder abnimmt?
| Beschreibung: |
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GvC
Anmeldungsdatum: 07.05.2009 Beiträge: 14861
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GvC Verfasst am: 14. Mai 2012 11:51 Titel: |
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| D2 hat Folgendes geschrieben: | Man schließt parallel zum Schalter ab eine zweite Spule L2 niedriger Induktivität.
Wenn der Schalter geöffnet wird, findet, trotz der 2. Spule, der Funkenüberschlag statt. |
Verbindet sich mit dieser Beschreibung eine Frage? Was ist so ungewöhnlich daran, dass in einer Spule eine hohe Spannung induziert wird, wenn ihr spontan ein Strom aufgezwungen werden soll? Der durch die in der ersten Spule gespeicherte Energie getriebene Strom hat zwei Möglichkeiten, weiter zu fließen: Entweder durch den Funken der Schaltstrecke, was er zunächst machen wird, danach je nach Zeitkonstante durch die zweite Spule.
| D2 hat Folgendes geschrieben: | Eine stromdurchflossene Spule(Gleichstrom) ist an ein Voltmeter angeschlossen und wird schlagartig auseinander gezogen bzw. zusammengedrückt ohne, dass die elektrische Verbindung abreißt. Was passiert mit der Voltmeteranzeige?
Findet generell eine Spannungsüberhöhung statt? Ist es egal ob die Induktivität der Spule dabei zunimmt oder abnimmt? |
Die induzierte Spannung ist gleich der Änderung des "Spulenflusses" . Da
kann die Änderung des Spulenflusses sowohl durch Änderung von i als durch Änderung von L erfolgen. Wird die Spule auseinandergezogen oder zusammengedrückt, ändert sich ihre Induktivität L. Demzufolge wird dabei auch eine Spannung induziert.
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D2

Anmeldungsdatum: 10.01.2012 Beiträge: 1723
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D2 Verfasst am: 14. Mai 2012 16:27 Titel: |
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Danke für die Antworten.
ich denke es passt wenn ich weitere Fragen stellen wrde.
1. Kann man den Funken ganz unterbinden in dem man Untrebrechungsschalter in Vakkum, Öl, destelliertem Wasser oder starkem Magnetfeld platziert?
2. Kann man die Spuleinduktivität so verändern, dass die Spannung an der Spule die an einem Gleichstrom hängt auf 0 sinkt?
3. Ich gehe davon aus dass die Spannungsüberhöhung eine Richtung hat(wenn diese entgegengesetzt der Spannungsquelle ausgerichtet ist, dann soll die Spannungsreduzierung stattfinden), aber stimmt das überhaupt?
4. Wenn ein Kondensator über ein rotierender Spiegel während einer Entladung beobachtet wird, dann erkennt man einen Schwingungsvorgang. Vielleicht ist die Spannungszunahme an der Spule die ihre Induktität ändert auch wechselhafter Natur?
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