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dermarkus Administrator

Anmeldungsdatum: 12.01.2006 Beiträge: 14788
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dermarkus Verfasst am: 13. Feb 2010 22:10 Titel: |
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| butterfliege hat Folgendes geschrieben: | hab da auch gleich eine Frage.
und zwar zum Gradienten-Echo
beim Gradienten-Echo:
zuerst lege ich einen Puls an mit einem kleineren Winkel als 90°
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Das ist erstmal nicht entscheidend, das darf im Prinzip auch einfach ein pi-Halbe-Puls sein.
| Zitat: |
dann lege ich einen negativen x-Gradienten an, um die Spins zu dephasieren.
-hier meine ersten Fragen. in welchem Bereich ist der Gradient denn stärker, also weiß meint man genau mit negativ?
so dann ist ein positiver x-Gradient nötig, damit ich eine Rephasierung bekomme für mein Echo-Signal.
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Beim ersten Gradienten ist das Magnetfeld am einen Ort stärker als am anderen (so dass die Spins am einen Ort schneller kreiseln als am anderen).
Beim zweiten Gradienten ist das Magnetfeld am anderen Ort stärker als am einen (so dass die Spins, die vorher die schnelleren waren, nun die langsameren waren).
Man könnte also auch zuerst einen positiven Gradienten anlegen und danach einen negativen, das würde ebenso refokussieren.
(positiver Gradient wäre dB/ds > 0, und mit s meine ich dabei die Raumachse, die einen in dem Zusammenhang interessiert. Ob positiv oder begativ ist also weniger wichtig als darauf zu achten, dass die beiden Gradienten jeweils entgegengesetzt gerichtet sind.)
| Zitat: |
Und noch mal zum Spin-Echo
-nach dem 90°-Puls, entsteht die Dephasierung durch die Spin-Spin-Ralxation, richtig? Wir haben uns aufgeschrieben, dass ein 2. 180°-Impuls erforderlich ist, da T2 aufgrund der Feldinhomohenitäten direkt zu messen ist. Durch den 180°-Puls bekomme ich ja die Rephasierung und somit mein Spin-Echo. Kann ich also generell nach einem 90°-Puls kein Echo messen? |
Wenn die Spins aufgrund von Feldinhomgenitäten dephasieren (die nicht geordnet als Magnetfeldgradient angelegt werden), hat man auch wieder schnellere und langsamer kreiselnde Spins. Nur kann man diesmal nicht die Feldinhomogenitäten "umdrehen", weil man die ja hier nicht selbst erzeugt hat.
Statt dessen dreht man die Reihenfolge der Spins um, also die Orte, an denen sich die Spins in ihrem Wettlauf befinden: Diejenigen, die vor dem 180°-Puls am schnellsten waren, sind auch nach dem 180°-Puls wieder am schnellsten, aber sie werden durch den 180°-Puls von der Spitze des "Wettläufer-Feldes" ans Ende zurückversetzt, während die langsamsten vom Ende an die Spitze gesetzt werden. Nach der Rephasierungszeit sind sie dann also alle wieder "gleichauf" und haben wieder dieselbe Phase.
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Aber so etwas erzählt zu bekommen, ist nur das eine, es selbst nachzuvollziehen, das andere.
Kannst du dir Skizzen mit Pfeilen für die Spins darin malen, mit denen du grafisch nachvollziehen und aufmalen kannst, was ich da erzählt habe? Magst du diese Skizzen gerne mal hier zeigen?
Zuletzt bearbeitet von dermarkus am 13. Feb 2010 22:15, insgesamt 3-mal bearbeitet |
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dermarkus Administrator

Anmeldungsdatum: 12.01.2006 Beiträge: 14788
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dermarkus Verfasst am: 13. Feb 2010 22:13 Titel: |
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| butterfliege hat Folgendes geschrieben: | und beim Gradienten bei der Schichtselektion.
Hierbei schalte ich während eines Pulses ein Gradient in z-Richtung.Dadurch habe ich in jeder z-Ebende verschiedene Frequenzen und es klappen nur die um, die die entsprechende Frequenz haben.
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Klingt gut
| Zitat: |
so dann komme ich zur Frequenzkodierung
hier benutze ich wieder einen x-Gradient, was ist der unterschied zum Gradientenecho? Das der Gradient nicht negativ ist?
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Hier legst du den x-Gradienten während des Auslesens des FID an, das heißt, du weißt, wenn ein Spin bei einer bestimmten Frequenz kreiselt, dann kennst du dementsprechend seine x-Koordinate im Raum. |
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