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Tante Emma Gast
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Tante Emma Verfasst am: 09. Mai 2006 01:17 Titel: So trifft man sich wieder! |
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Hi Jocelyne!
Hast du immer noch nicht aufgegen, die Welt zu missionieren und von der SRT zu befreien?
Deinen Wissensstand hast du auch nicht verbessert! Du stellst immer noch die gleichen von Unwissenheit zeugenden Frage und quälst arme Menschen in rechtschaffenden Foren damit.
Sag doch gleich klar und deutlich was du willst: Alle hier sollen bedingungslos der SRT abschwören und dir ins Lager der Kritiker (besser "Vernichter") der Relativitätstheorie folgen. Denn deine Mission ist doch "zu informieren und nicht zu diskutieren" - oder bist du da mit Ekkehard nicht (mehr) gleicher Meinung?
Sieh es doch mal realistisch: gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen; für dich nicht und manchen anderen/manche andere auch nicht.
Warum setzt du dich nicht zu Ekki an den Kaffeetisch, hältst ein Schwätzchen und trinkst gemütlich einen Kaffee, statt überall freundliche Foristen mit deiner G.O. Müller Exhibitionistennummer (Jocy macht den Mantel auf - iihhh der GOM - schnell wegrenn ) zu belästigen. Du bist Pensionärin, mache es dir bequem, leg die Füsse hoch, be happy Du bist eh schon so richtig ausgebrannt und erschöpft - bereits 7 Seiten in diesem Thread und du hast noch nicht geschimpft und mit Klage gedroht; du bist urlaubsreif, glaub es mir!!
Tante Emma |
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dermarkus Administrator

Anmeldungsdatum: 12.01.2006 Beiträge: 14788
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dermarkus Verfasst am: 09. Mai 2006 01:43 Titel: |
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@ Tante Emma:
Ich sehe, dass du Jocelyne von früheren Begegnungen zu kennen scheinst, und dass es da nicht nur Diskussionen, sondern auch Emotionen gegeben haben mag. Ich vermute sogar, nachvollziehen zu können, dass und wie es dazu gekommen sein kann.
Aber in diesem Forum möchten wir über Physik reden, nicht auf persönlicher Ebene streiten. |
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Albert Einstein Gast
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Albert Einstein Verfasst am: 09. Mai 2006 02:23 Titel: |
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Über Physik reden. Das wollten die User in den anderen Foren auch. Die Diskussion ist allerdings an Jocelyne's Unwissenheit gescheitert. Und genauso wird das hier auch ablaufen. Schaut euch die Threads in den anderen Foren mal an und ihr werdet die Parallelen sofort erkennen.
Wenn ihr hier also wirklich über Physik reden wollt, dann tut es ohne Lopez und Friebe. Die werden sich wie in anderen Foren auch keiner wirklichen Diskussion stellen.
Aber das hier ist euer Forum. Macht eure eigenen Erfahrungen und entwickelt eure eigenen Strategien. Viel Spaß trotz alledem.
Euer AE |
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Uhrwerk Einstein Gast
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Uhrwerk Einstein Verfasst am: 09. Mai 2006 05:28 Titel: |
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Hallo Franzl.
| Zitat: | | Die Denkweise der theoretischen Physik ist nunmal so: Du hast Postulate (im Fall der SRT 2) und leitest aus diesen dann Folgen ab. Dies geschieht in mathematischer Form, man erhält Gleichungen, die der Physiker dann noch zusätzlich interpretieren muss. |
Meine ursprüngliche Frage wird damit nicht beantwortet, warum verhält sich Licht so, wie es die Messergebnise vermuten lassen. |
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Franzl Gast
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Franzl Verfasst am: 09. Mai 2006 07:28 Titel: |
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Die Messergebnisse bezgl. Licht verhalten sich wie es von der klassischen Elektrodynamik vorhergesagt wird. (Ich könnte auch über die Quatenelektrodynamik diskutieren, wenn du willst, aber klassisch reicht hier einmal). Die Elektrodynamik ist relativistisch. Also, was soll ich dir hierzu sagen? |
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Jocelyne Lopez
Anmeldungsdatum: 05.05.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Hamburg
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Jocelyne Lopez Verfasst am: 09. Mai 2006 08:47 Titel: |
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Hallo dermarkus !
| dermarkus hat Folgendes geschrieben: |
Ich schließe aus diesem Zitat, dass du eine Theorie, die vorhersagt, dass ich unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten messe, wenn ich meinen Kasten einmal entlang (parallel) der Flugrichtung und ein anderes Mal senkrecht dazu halte, als falsch bezeichnen würdest. Gehe ich recht in dieser Annahme?
Und gehe ich auch recht in der Annahme, dass es dich interessieren würde, wenn ich dir sage, dass ich dir ein Experiment nennen kann, das mit sehr guter Genauigkeit bestätigt, dass ich beide Male (also parallel und senkrecht) dieselbe Lichtgeschwindigkeit messen werde? |
Ich kann nur wiederholen, was ich persönlich über diese Frage denke: Kein Mensch weiß, ob die Äthertheorie falsch oder wahr ist, die Physiker nicht, und ich natürlich auch nicht, wie könnte ich das? Ich kann nur feststellen, dass wir uns bei der experimentellen Nachprüfung der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit bzw. der Anwendbarkeit oder auch nicht Anwendbarkeit des Additionstheorems bei der Ausbreitung der Licht praktisch schon in unserem technisch nicht messbaren Bereich befinden, wo eventuelle Abweichungen eindeutig feststellbar und zuzuordnen wären, und wo keine aussagekräftigen und schlüssigen Ergebnisse vorliegen. Ich kann nur feststellen, dass die theoretischen Physiker gegenseitig auf zahlreiche Experimente hinweisen, die genau gegenteilige Ergebnisse liefern sollen. Ich kann nur feststellen, dass die theoretischen Physiker gegenseitig für ein und dieselbe Experimente Interpretationen vorlegen, die gegenteiligen Auffassungen untermauern sollen. Das läuft schon seit 100 Jahren so vor sich hin…
Ein Beispiel unter vielen in diesem Zusammenhang kann ich Dir mit einem Link im Forum von Ekkehard Friebe geben:
Wichtiges Buch von Prof. W. Kantor
http://18040.rapidforum.com/
| Zitat: | In diesem Buch von Professor der Physik Wallace KANTOR aus San Diego, das mehr als 150 Seiten und mehr als 200 Literatur-Fundstellen aufweist, werden etwa 60 Experimente zum "Postulat der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit" kritisch untersucht und entweder als unschlüssig oder als direkte Widerlegung der relativistischen Auffassung nachgewiesen. Gleichzeitig wird die Hypothese von WALTER RITZ (1878 - 1909) bestätigt, daß die Lichtgeschwindigkeit abhängig ist von der Geschwindigkeit der emittierenden Quelle im Emissionszeitpunkt.
Von den zahlreichen Einzelabhandlungen in diesem Buch soll im Folgenden das MICHELSON-MORLEY-Experiment herausgegriffen werden. Hierzu führt KANTOR aus (Übersetztes Zitat von Seite 35):
| Zitat: |
„Die meisten Physiker und auch andere haben es eingehämmert bekommen, das berühmte Interferometer-Experiment von MICHELSON-MORLEY, geplant zur Entdeckung einer Bewegung durch den Äther, sei auch eine experimentelle Bestätigung von EINSTEIN's zweitem Postulate bezüglich einer absoluten Lichtgeschwindigkeit von einer BEWEGTEN QUELLE, obwohl die Quelle beim MICHELSON-MORLEY-Experiment stationär war. Diese Ansicht ist zu einem ehrfurchtsvollen Glauben geworden, der nicht hinterfragt werden darf.
Das Experiment und seine zahlreichen Wiederholungen haben keine nachweisbare Bewegung durch den Äther gezeigt. Es ist deshalb ziemlich sicher, daß es keinen Äther in relativer Bewegung gibt. In Abwesenheit eines solchen Äthers kann aber das MICHELSON-MORLEY-Experiment selbstverständlich NICHTS ALS ein triviales NULL-Ergebnis erbringen; die LICHTSTRAHLEN, EMITTIERT VON EINER STATIONÄREN QUELLE, pflanzen sich im Experiment in jeder Richtung - entlang zu jedem senkrecht stehenden Arm des Interferometers - mit gleicher Geschwindigkeit fort.
Nur wenn die Lichtquelle in relativer Bewegung zum Interferometer ist, kann das interferometrische Experiment, mit speziellen Vorsichtsmaßnahmen, einen direkten Test von EINSTEIN's Postulat der Absolutheit liefern.“ (Zitatende) |
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Deshalb schlage ich Dir vor, die Diskussion mit mir sinnvollerweise auf Aspekte der Kritik der Relativitätstheorie zu konzentrieren, die logische oder erkenntnistheoretische Einwände und Bedenken herauskristallisieren. Das war zum Beispiel mein Ansatz mit der Fragestellung des Kritikers Christoph von Mettenheim weiter oben:
| Zitat: | 1. "Geschwindigkeit" wird meines Wissens in der Physik als Quotient von Strecke und Zeit verstanden. Der Begriff "Geschwindigkeit" setzt also einen Zeitbegriff voraus. Ohne einen Zeitmaßstab kann man Geschwindigkeit nicht messen. Oder sehen Sie das anders?
2. Wie wird die von Einstein und Born behauptete Konstanz der Lichtgeschwindigkeit gemessen? Kann man die Konstanz einer Geschwindigkeit messen, wenn man der Messung einen relativen Zeitmaßstab zugrundelegt? Oder kann man bei der Bestimmung der Konstanz einen absoluten Zeitmaßstab voraussetzen und daraus folgern, die Zeit sei relativ? |
oder meine Fragestellung:
| Zitat: | Was ist der Bezug des experimentell gemessenen Werts „c = 300.000 km/s.“?
Die Erdoberfläche? Die Atmosphäre? Die Sonne? Die Milchstraße? Das Universum? |
wobei beide Ansätze sich auf rein logische oder erkenntnistheoretische Überlegungen beziehen sollten.
Auch würde ich mich gerne mit Dir über meine persönliche Untersuchung des Zwillingsparadoxons austauschen, die auch nur rein logische oder erkenntnistheoretische Aspekte vorbringt, wobei dieses Gedankenexperiment Zwillingsparadoxon m.E. ähnlich gelagert ist wie Dein Gedankenexperiment mit dem Kasten, den Du auf Reise nimmst: Es handelt sich nämlich auch bei dem Zwillingsparadoxon nach meiner Auffassung um eine Überlagerung von Geschwindigkeiten, so dass das Paradoxon für mich eigentlich nicht existiert und eine reine Täuschung ist.
Liebe Grüße
Jocelyne Lopez |
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dermarkus Administrator

Anmeldungsdatum: 12.01.2006 Beiträge: 14788
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dermarkus Verfasst am: 09. Mai 2006 11:22 Titel: |
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OK Jocelyne,
ich habe verstanden, dass du es als nicht sinnvoll einschätzt, hier jetzt über die Äthertheorie zu sprechen.
Ich hatte noch die folgenden vier Fragen an dich gehabt:
| Jocelyne Lopez hat Folgendes geschrieben: |
| dermarkus hat Folgendes geschrieben: |
Ich wiederhole das nochmal, um sicherzugehen, dass wir uns richtig verstehen: Du sagst also, dass ich mit meinem Kasten immer ganz genau dieselbe Lichtgeschwindigkeit messen werde, egal wie schnell ich mit diesem Kasten durch die Gegend fliege? (Dass ich also in jedem Bezugssystem, das sich mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, denselben Wert für die Lichtgeschwindigkeit messen werde ?)
Und würdest du dann auch sagen, dass es dabei nicht darauf ankommt, in welche Richtung ich diesen Kasten gedreht halte? Dass ich also genau dieselbe Lichtgeschwindigkeit messe, wenn ich den Kasten einmal entlang der Flugrichtung halte und ein anderes Mal senkrecht dazu? Dass das Ergebnis meiner Messung der Lichtgeschwindigkeit also nicht davon abhängt, entlang welcher Richtung das Licht hin- und herfliegt? |
Ja, ich würde es in diesem Fall sagen.
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1) Ich sage dir, dass die Relativitätstheorie mit dieser Aussage voll und ganz einverstanden ist, dass wir also bis hierher keinerlei Meinungsverschiedenheit zur Relativitätstheorie haben. Kannst du mir da zustimmen?
2) Das Michelson-Morley-Experiment hat genau diese Aussage nachgemessen und bestätigt. Darf ich dir zugute halten, dass du dich vielleicht als Nichtphysikerin einfach noch nicht intensiv selbst mit diesem Experiment beschäftigt hast, um zu erkennen, dass du dich gegen ein Experiment aussprichst, das eine deiner Aussagen voll bestätigt?
3) Über das, was ein ruhender Beobachter misst, wenn er mir bei meinen Messungen der Lichtgeschwindigkeit, die ich mit meinem Kasten mache, während ich an ihm vorbeifliege, zuschaut, haben wir hier nun zwei Theorien:
...3a) Deinen Ausführungen entnehme ich, dass du sagen wirst, er misst auch Lichtgeschwindigkeiten, die sich von dem von mir gemessenen Wert unterscheiden. Und erklärst das damit, dass sich die Geschwindigkeiten klassich addieren. Stimmst du mir da zu?
...3b) Die Relativitätstheorie sagt, er misst genau dieselben Lichtgeschwindigkeiten wie ich. Und erklärt das damit, dass Zeitmessungen und Längenmessungen in unseren unterschiedlich bewegten Bezugssystemen unterschiedliche Ergebnisse liefern.
4) Ein Philosoph würde hier nun vielleicht sagen: Ich glaube das eine, und ein anderer: Ich glaube das andere. Die Physiker sind es gewohnt, solche Fragen durch Experimente zu entscheiden. Aber ich vermute, du möchtest hier nicht einen experimentellen Nachweis für 3a) führen oder erklären, und du möchtest hier auch nicht über die Experimente der Physiker zu 3b) sprechen. Gehe ich recht in dieser Annahme?
In diesem Fall bin ich auch der Meinung, dass wir uns jetzt nicht mehr über physikalische Experimente unterhalten sollten, sondern einen wichtigen Punkt der Erkenntnistheorie ansprechen müssen:
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Mathematiker gründen ihre Erkenntnisse auf Axiome und die logische Konsistenz einer Theorie. Damit ist es möglich, in der Mathematik Aussagen zu machen, die wahr sind.
Die Erkenntnisse der Physiker betreffen dagegen die Natur, in der wir leben. Ihre Theorien und Formeln messen sich also nicht an der Wahrheit, sondern an der Beobachtung. Die Beobachtung ist ihre einzige Möglichkeit, gesicherte Erkenntnisse zu erhalten. Ihr Ziel ist es also, Ergebnisse von durchgeführten Experimenten zu beschreiben und Ergebnisse von neuen Experimenten vorherzusagen. Wenn das gelingt, dann ist die Theorie oder die Formel ein funktionierendes Handwerkszeug des Physikers und der Techniker, die diese Formeln anwenden.
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Ich möchte nicht bestreiten, dass man ein langes glückliches Leben leben kann, ohne physikalische Formeln dazu verwendet zu haben, Dinge auszurechnen und Beobachtungen zu beschreiben. Möchte man moderne Gerätschaften nutzen, die man bauen kann, indem man das Wissen um diese Formeln nutzt, dann können diese Geräte auch andere für einen entwickeln und bauen. Die Auswirkungen der Relativitätstheorie auf unsere eigenen alltäglichen Beobachtungen sind winzig klein. Sie werden nur dann messbar groß, wenn man es mit sehr großen Geschwindigkeiten (oder sehr großen Massen) zu tun hat, und wenn man Zeiten sehr genau messen will. Solange man sich also nicht mit solchen Experimenten auseinandersetzt, kann einem die Relativitätstheorie gerne auch egal sein.
Viele Grüße, Markus |
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M_Hammer_Kruse
Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 7
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M_Hammer_Kruse Verfasst am: 09. Mai 2006 11:42 Titel: |
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Hallo Jocelyne,
Deine Fragen beinhalten nichts Erkenntnistheoretisches, sonst könnte ich sie als Physiker, der von Erkenntnistheorie gerade weiß, wie man das schreibt, darauf keine Antwort geben:
| Zitat: | 1. "Geschwindigkeit" wird meines Wissens in der Physik als Quotient von Strecke und Zeit verstanden. Der Begriff "Geschwindigkeit" setzt also einen Zeitbegriff voraus. Ohne einen Zeitmaßstab kann man Geschwindigkeit nicht messen. Oder sehen Sie das anders?
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Geschwindigkeit ist als Quotient von Strecke und Zeit definiert. (Messen kann man sie auch anders.) Ich würde folgender Aussage zustimmen: Geschwindigkeit ist nur für Objekte definiert, die sich in einem Raum befinden, in welchem es Entfernung und Zeit gibt.
| Zitat: |
2. Wie wird die von Einstein und Born behauptete Konstanz der Lichtgeschwindigkeit gemessen? Kann man die Konstanz einer Geschwindigkeit messen, wenn man der Messung einen relativen Zeitmaßstab zugrundelegt? Oder kann man bei der Bestimmung der Konstanz einen absoluten Zeitmaßstab voraussetzen und daraus folgern, die Zeit sei relativ?
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Das sind gleich drei Fragen. Wenn Du hier auf die Aussagen der speziellen Relativitätstheorie abzielst: Die sagt nicht, daß die Lichtgeschwindigkeit konstant sei, sondern, daß sie invariant ist. Und das wird auch nur von der Vakuumlichtgeschwindigkeit ausgesagt. Das bedeutet, daß sie trotz des unterschiedlichen Zeitverlaufs in verschiedenen Inertialsystemen denselben Wert hat.
Frage 1: "Wie wird die ... Konstanz ... gemessen?" Die Invarianz (statt Konstanz) kann man nicht messen. Ist schon in der Fragestellung unsauber formuliert. Man kann die Lichtgeschwindigkeit wiederholt messen, und zwar in verschiedenen Bezugssystemen. Dann kann man die Meßwerte vergleichen und die Invarianz feststellen.
Frage 2: " Kann man die Konstanz ... messen, wenn man der Messung einen relativen Zeitmaßstab zugrundelegt?" Die Invarianz (statt Konstanz) kann man gerade nur feststellen, wenn es in den verschiedenen Inertialsystemen einen unterschiedlichen Zeitverlauf gibt. sonst könnte da ja gar nichts invariant sein.
Frage 3: "... kann man bei der Bestimmung der Konstanz einen absoluten Zeitmaßstab voraussetzen und daraus folgern, die Zeit sei relativ?" Die Frage verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
| Zitat: |
Was ist der Bezug des experimentell gemessenen Werts „c = 300.000 km/s.“?
Die Erdoberfläche? Die Atmosphäre? Die Sonne? Die Milchstraße? Das Universum?
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Das ist oben in diesem Thread schon gesagt worden: Eine Messung der Lichtgeschwindigkeit bezieht sich auf das Laborsystem. Und das ist im allgemeinen das momentane Inertialsystem der Erdoberfläche.
Gruß, mike
P.S.: Ach so, ach ja: die Relativitätstheorie sagt aus, daß es egal ist, in welchem Bezugssystem ich die Lichtgeschwindigkeit messe. Ob Labor, Atmosphäre, Sonne, Milchstraße oder Universum: Es kommt immer dasselbe heraus.
mike |
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Jocelyne Lopez
Anmeldungsdatum: 05.05.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Hamburg
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Jocelyne Lopez Verfasst am: 09. Mai 2006 12:47 Titel: |
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Hallo dermarkus!
| dermarkus hat Folgendes geschrieben: |
Ich wiederhole das nochmal, um sicherzugehen, dass wir uns richtig verstehen: Du sagst also, dass ich mit meinem Kasten immer ganz genau dieselbe Lichtgeschwindigkeit messen werde, egal wie schnell ich mit diesem Kasten durch die Gegend fliege? (Dass ich also in jedem Bezugssystem, das sich mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, denselben Wert für die Lichtgeschwindigkeit messen werde ?)
Und würdest du dann auch sagen, dass es dabei nicht darauf ankommt, in welche Richtung ich diesen Kasten gedreht halte? Dass ich also genau dieselbe Lichtgeschwindigkeit messe, wenn ich den Kasten einmal entlang der Flugrichtung halte und ein anderes Mal senkrecht dazu? Dass das Ergebnis meiner Messung der Lichtgeschwindigkeit also nicht davon abhängt, entlang welcher Richtung das Licht hin- und herfliegt?
| Zitat: | | Ja, ich würde es in diesem Fall sagen. |
1) Ich sage dir, dass die Relativitätstheorie mit dieser Aussage voll und ganz einverstanden ist, dass wir also bis hierher keinerlei Meinungsverschiedenheit zu Relativitätstheorie haben. Kannst du mir da zustimmen? |
Da liegt wohl ein Missverständnis zwischen uns vor, da ich zwei Fragen, die verschieden waren mit ja geantwortet habe, obwohl ich sie eigentlich mit jeweils nein und ja hätten beantworten sollen… Sorry, meine Schuld (da war auch viel los im Thread… ).
1) Wenn ich die Geschwindigkeit des Lichts (oder der Fliege, oder der Katze) im Kasten misst während ich mich bewege, würde ich verschiedene Geschwindigkeiten der Katze zu mir messen, da ich davon ausgehe, dass das Additionstheorem auch bei überlagerten Geschwindigkeiten gilt (und nicht nur bei getrennten Geschwindigkeiten wie bei meinem Beispiel mit dem Auto und dem Fahrrad):
Wenn sich die Katze im Kasten nach hinten bewegt, während ich mich mit dem Kasten nach vorne bewege werde ich eine andere Geschwindigkeit der Katze zu mir messen, als wenn sich die Katze nach vorne bewegt, während ich mich auch nach vorne bewege. Einmal kommt sie schneller auf mich zu, einmal langsamer (überholen kann sie mich jedoch nie ). Ich gehe wie gesagt davon aus, dass das Additionstheorem auch bei überlagerten Geschwindigkeiten ohne weiteres gilt, obwohl es meistens technisch schwierig zu messen oder gar nicht messbar ist.
Das beobachtet man aber auch in der Natur:
Ein Speerwerfer zum Beispiel läuft so schnell er kann nach vorne, und bewegt auch so schnell er kann sein Arm nach vorne, wenn er seinen Speer wirft, damit er die addierten Eigengeschwindigkeiten seines Körpers und seines Arme auf den Speer übertragen kann. Er wirft ja nicht aus dem Stand oder beim Rückwärtslaufen, das wäre nicht sinnvoll.
Oder wenn ich mit einer Pistole in einen Fluß schieße, gehe ich davon aus, dass die Kugel die Eigengeschwindigkeit des Stroms mitkriegt, obwohl wie gesagt dieser Effekt so gering ist, dass er im Fall einer Pistolenkugel nicht messbar ist.
2) Frage der Richtungsabhängigkeit:
Ich meinte, dass die Richtung der überlagerten Geschwindigkeiten keine Rolle spiel: Das Additionstheorem ist anwendbar in jeder Richtung, auch bei überlagerten Geschwindigkeiten.
| dermarkus hat Folgendes geschrieben: |
2) Das Michelson-Morley-Experiment hat genau diese Aussage nachgemessen und bestätigt. Darf ich dir zugute halten, dass du dich vielleicht als Nichtphysikerin einfach noch nicht intensiv selbst mit diesem Experiment beschäftigt hast, um zu erkennen, dass du dich gegen ein Experiment aussprichst, das eine deiner Aussagen voll bestätigt? |
Wie gesagt, über dieses äußerst umstrittene Experiment hat es wenig Sinn hier weiter zu diskutieren, zumal es nicht geeignet ist, das Additionstheorem nachzuprüfen: Bei diesem Experiment waren sowohl die Lichtquelle als auch die Meßanordnung fest auf dem Boden befestigt und standen also in einer konstanten unbewegten Relation zueinander.
Das sind also Aussagen gegen Aussagen, Interpretationen gegen Interpretationen, das bringt uns hier nicht weiter…
| dermarkus hat Folgendes geschrieben: |
3) Über das, was ein ruhender Beobachter misst, wenn er mir bei meinen Messungen der Lichtgeschwindigkeit, die ich mit meinem Kasten mache, während ich an ihm vorbeifliege, zuschaut, haben wir hier nun zwei Theorien:
...3a) Deinen Ausführungen entnehme ich, dass du sagen wirst, er misst auch Lichtgeschwindigkeiten, die sich von dem von mir gemessenen Wert unterscheiden. Und erklärst das damit, dass sich die Geschwindigkeiten klassich addieren. Stimmst du mir da zu?
...3b) Die Relativitätstheorie sagt, er misst genau dieselben Lichtgeschwindigkeiten wie ich. Und erklärt das damit, dass Zeitmessungen und Längenmessungen in unseren unterschiedlich bewegten Bezugssystemen unterschiedliche Ergebnisse liefern. |
...3a), mit der Einschränkung meiner Korrektur: Er misst dasselbe wie ich gemessen habe. In beiden Fällen gilt für mich das Additionstheorem.
| dermarkus hat Folgendes geschrieben: |
4) Ein Philosoph würde hier nun vielleicht sagen: Ich glaube das eine, und ein anderer: Ich glaube das andere. Die Physiker sind es gewohnt, solche Fragen durch Experimente zu entscheiden. Aber ich vermute, du möchtest hier nicht einen experimentellen Nachweis für 3a) führen oder erklären, und du möchtest hier auch nicht über die Experimente der Physiker zu 3b) sprechen. Gehe ich recht in dieser Annahme? |
Zu 3a braucht man keine Experimente durchzuführen: Die Addition der Geschwindigkeiten ist in der Natur zu beobachten (zum Beispiel Speerwerfer), das würde wahrscheinlich ein Philosoph auch sagen, oder?
Liebe Grüße
Jocelyne Lopez |
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M_Hammer_Kruse
Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 7
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M_Hammer_Kruse Verfasst am: 09. Mai 2006 13:03 Titel: |
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Hallo Jocelyne,
Dann stimmst Du also mit Markus und mir überein, daß beim Speerwerfer das Additionstheorem gilt? Daß sich also die Geschwindigkeit des Speers nach diesem Theorem aus der Laufgeschwindigkeit und der Wurfgeschwindigkeit errechnet?
Gruß, mike |
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ralfkannenberg
Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 11 Wohnort: Zürich
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ralfkannenberg Verfasst am: 09. Mai 2006 13:14 Titel: |
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Ich kann gut verstehen, dass Ihr über Physik diskutieren wollt. Das haben o.g. Personen auch gewollt.
Sie haben immer wieder die gleichen Erfahrungen gemacht:
Da kommen z.B. solche Aussagen wie diese, die wir hier auch gesehen haben:
| Zitat: | | Der Begriff "Geschwindigkeit" setzt also einen Zeitbegriff voraus. Ohne einen Zeitmaßstab kann man Geschwindigkeit nicht messen. |
| Zitat: | | Administrative Festlegung der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit |
Das sind Fragestellungen, die unabhängig von der RT sind. Diese Punkte kann man also bereits in der klassischen, auch von den RT-Kritikern akzeptierten Theorie, in dem das Bezugssystem ruht, untersuchen. Nachdem man das also geduldig erklärt hat, findet man dann nur wenige Tage später in einem anderen Forum die identisch gleichen Behauptungen wieder. Irgendwann empfindet man sowas als ärgerlich, zumal sich manche Leute die Mühe machen und für Jocelyne Lopez recherchieren, die Sachen nachrechnen und sich die Zeit nehmen, das verständlich zu erklären.
Irgendwann kommt dann das Beispiel mit der Netzhaut der Eule; nicht nur meine Erklärungen dazu wurden bis heute ignoriert; nach einiger Zeit kann es sich Frau Lopez sogar "erlauben", Albert Einstein selber als Kritiker der RT darzustellen und "belegt" dies mit Papers von Einstein, die sie - im Gegensatz beispielsweise zu mir - aber aus Zeitgründen nie gelesen hat. Dabei sei erwähnt, dass die meisten nur wenige Seiten lang sind. - In diesen Quellen steht aber das Gegenteil drin, aber auch diese Feststellung wird "ausgesessen". Beiläufig wird Albert Einstein dann noch in ein schlechtes Licht gerückt, indem Frau Lopez z.B. behauptet, er hätte niemals andere Autoren zitiert. Dass in den erst eben genannten Papers zahlreiche Quellenangaben vorhanden sind, wird ebenfalls ignoriert, statt dessen wird nun auf eine Rede verwiesen, die Einstein gehalten hat, in der er angeblich selber nicht wisse, ob es den Äther gibt oder nicht. Diese Rede zu lesen ist übrigens gerade für den Laien sehr zu empfehlen, hält Albert Einstein doch einen historischen Rückblick über die Vorstellungen des Ätherbegriffes im späten 19. und frühen 20.Jahrhundert und leitet auch her, bis zu welchem Grade ein solcher Ätherbegriff im Rahmen der Relativitätstheorie beibehalten werden kann; stellt aber auch fest, dass ein solcher Ätherbegriff mit dem "klassischen" Ätherbegriff nichts mehr gemein hat. Diese Rede rundet Einstein dann übrigens mit der Idee einer Vereinheitlichung der Grundkräfte ab.
Sei noch beispielhaft die Arbeit von Dr.Christoph von Mettenheim erwähnt, in der angeblich ein Irrtum Albert Einsteins nachgewiesen wird. Statt dessen "leitet" Dr.von Mettenheim den Grenzfall des ruhenden Bezugssystemes her; das ist zwar völlig banal, aber natürlich nicht falsch. Allerdings ist das kein Nachweis eines Irrtumes, vielmehr ist das der Ausgangspunkt, in dem Albert Einstein die Lorentz-Transformation einführt; ich kann nur vermuten, dass der vorgängig genannte Autor das offenbar nicht mehr in seine Überlegungen hat einfliessen lassen. Das hindert aber Frau Lopez nicht daran, immer und immer wieder dieses Argument heranzuziehen.
Immer und immer wieder. Mike hat ohne Anspruch auf Vollständigkeit heute Nacht eine Liste von Foren angegeben. Selbstverständlich überlasse es Euch, in Eurem Forum ebenfalls diese Erfahrungen zu machen.
Ich habe das alles am Anfang auch nicht geglaubt, im Gegenteil - ich habe Jocelyne Lopez lange Zeit massiv in Schutz genommen und habe versucht, die Argumente beider Seiten abzuwägen und Möglichkeiten für eine Verallgemeinerung zu finden. Dieses Suchen nach Verallgemeinerungen hat mir übrigens seitens Frau Lopez den Vorwurf eingebracht, in Schubladen zu denken.
Noch ein paar kleine aktuelle Beispiele von gestern Abend, 23:53 Uhr:
| Zitat: | | 2. Die Vertreter der Relativistik behaupten, eine nennenswerte Kritik der Theorie gebe es nicht. Diese Behauptung widerlegen wir mit der Dokumentation von 3789 kritischen Veröffentlichungen. Dabei handelt es sich erst um einen Teil der in unserem Forschungsprojekt bearbeiteten Quellen. Die Dokumentation wird in den künftigen Textversionen erweitert werden. | Längst wurde gezeigt, dass die Arbeit von Dr.Georg Joos nicht in diese Liste gehört. Trotzdem wird sie immer und immer wieder mit aufgeführt.
| Zitat: | 4. Die offiziell bisher vorgetragene Geschichte der theoretischen Physik als ein triumphaler Sieg der Relativitätstheorien, insbesondere der Speziellen Relativitätstheorie, steht in krassem Widerspruch zu den Befunden unserer Dokumentation:
- das angebliche „Nullergebnis“ des Michelson-Morley-Versuchs zur Ätherdrift und seiner Wiederholungen hat es nach Ausweis der Quellen nie gegeben, womit die Grundannahme der Theorie hinfällig wird; |
Gerade das vorher genannte Buch von Dr.Georg Joos dokumentiert solche Ergebnisse ! Nachzulesen z.B. unter http://18040.rapidforum.com/topic=100475343253&startid=1
Einerseits wird es in der Auflistung der RT-Kritiker aufgeführt und andererseits wird der Inhalt von den RT-Kritikern ignoriert !
| Zitat: | | 4. (...) die behaupteten experimentellen Beweise haben keinerlei Bedeutung, z. B. weil (1) im Atomuhrentransport von Hafele/Keating die Uhren von den Experimentatoren - nach ihrem eigenen Bericht - von Hand nachjustiert worden sind, |
| Zitat: | ad Fehler D 7:
Ich habe mir die Mühe gemacht, den original Science-Artikel zu lesen und auch nachgeschaut, wie oft die beiden zitiert worden sind und von wem. GOM bezieht sich bei dem Fehler D7 auf Galeczki/Marquardt und auf irgendwelche Informationen, die Esser hinter vorgehaltener Hand von Hafele bekommen haben soll. Die Information ist, dass die Uhren paarweise um die Erde geflogen wurden und Laufzeitfehler von 300 ns aufwiesen, mehr als der "nachgewiesene" Effekt. Im der Originalarbeit (öffentlich, peer reviewed und für alle zugänglich) sind jedoch 4 Atomuhren angegeben, die jeweils alle auf den beiden Flugserien zum Einsatz kamen. Genau so finden sich die Messwerte und die Standardabweichungen, die wie erwartet die theoretischen Vorhersagen der RT bestätigen. Die einzige Abweichung im Rahmen von 300 ist in den Seriennummern der Uhren zu sehen. Die kleinste erwähnte Seriennummer ist ca. 140, die grösste Seriennummer ist ca. 460... | Diese Recherche des astronews-Users Miora ist in meiner Liste der offenen Punkte übrigens auch aufgeführt.
Immer und immer wieder, wider besseren Wissens .................
Freundliche Grüsse, Ralf
EDIT: Zufügung eines recherchierenden Autors (Miora)
Zuletzt bearbeitet von ralfkannenberg am 09. Mai 2006 15:28, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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dermarkus Administrator

Anmeldungsdatum: 12.01.2006 Beiträge: 14788
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dermarkus Verfasst am: 09. Mai 2006 13:33 Titel: |
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Hallo Jocelyne,
du verwendest die Annahme: Wenn die klassische Mechanik für kleine Geschwindigkeiten gilt, dann folgt daraus, dass sie auch für sehr große Geschwindigkeiten gilt.
Mit dieser Annahme bin ich nicht einverstanden. Mit welchen Argumenten willst du mich eines anderen überzeugen?
Um deine Aussagen hier mit Experimenten zu stützen, brauchst du Experimente mit sehr großen Geschwindigkeiten.
Gruß, Markus |
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Jocelyne Lopez
Anmeldungsdatum: 05.05.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Hamburg
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Jocelyne Lopez Verfasst am: 09. Mai 2006 15:28 Titel: |
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Hallo dermarkus!
| dermarkus hat Folgendes geschrieben: | Hallo Jocelyne,
du verwendest die Annahme: Wenn die klassische Mechanik für kleine Geschwindigkeiten gilt, dann folgt daraus, dass sie auch für sehr große Geschwindigkeiten gilt.
Mit dieser Annahme bin ich nicht einverstanden. Mit welchen Argumenten willst du mich eines anderen überzeugen?
Um deine Aussagen hier mit Experimenten zu stützen, brauchst du Experimente mit sehr großen Geschwindigkeiten.
Gruß, Markus |
Die Relativisten machen es genau andersrum mit der Annahmen der Relativitätstheorie, die angeblich auch in unserer Dimension gelten und Auswirkungen haben sollten (vermeintliche empirische Anwendungen), die sich jedoch mit anderen Beobachtungen, Anwendungen und Auswirkungen "beißen", oder?
Uns allen bleibt also nichts Anderes übrig als eine Annahme zu akzeptieren und darüber zu spekulieren. Pat-Situation.
Die Experimente mit großen Geschwindigkeiten haben nämlich bis jetzt zu keinen schlüssigen Ergebnissen geführt, nur zu endlosen Streitereien zwischen Wissenschaftlern, wegen der technischen Schwierigkeiten und der mangelnden Aussagekraft der Messungen bei großen Geschwindigkeiten. Man kann sich z.B. gut vorstellen, dass die Eigengeschwindigkeit einer Lampe, die sich mit der Geschwindigkeit eines Lichtstrahls von ca. 300.000 km/s (!!) überlagert, nicht zu messen ist, oder? Deshalb wird auch in der Relativitätstheorie nur mit Gedankenexperimenten argumentiert (Raumschiffe, fiktive Züge, fiktive Fahrstühle, fiktive Reisende, fiktive Uhren, usw.).
Liebe Grüße
Jocelyne Lopez |
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Nikolas Ehrenmitglied

Anmeldungsdatum: 14.03.2004 Beiträge: 1873 Wohnort: Freiburg im Brsg.
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Nikolas Verfasst am: 09. Mai 2006 15:33 Titel: |
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| Zitat: | | Die Relativisten machen es genau andersrum mit der Annahmen der Relativitätstheorie, die angeblich auch in unserer Dimension gelten und Auswirkungen haben sollten (vermeintliche empirische Anwendungen), die sich jedoch mit anderen Beobachtungen, Anwendungen und Auswirkungen "beißen", oder |
Kannst du ein Beispiel dafür nennen? Welche Beobachtungen oder Anwendungen meinst du?
| Zitat: | | Man kann sich z.B. gut vorstellen, dass die Eigengeschwindigkeit einer Lampe, die sich mit der Geschwindigkeit eines Lichtstrahls von ca. 300.000 km/s (!!) überlagert, nicht zu messen ist, oder? |
Warum denn? Ich nehme als 'Lampe' Elektronen, die in einem Ringbeschleuniger auf fast c gebracht werden und schaue mir dann die Strahlung an, die sie aussenden. Damit habe ich eine Lampe mit fast c  _________________ Nikolas, the mod formerly known as Toxman.
Erwarte das Beste und sei auf das Schlimmste vorbereitet. |
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Crotaphytus

Anmeldungsdatum: 21.10.2005 Beiträge: 138
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Crotaphytus Verfasst am: 09. Mai 2006 15:41 Titel: |
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| Zitat: | | Die Relativisten machen es genau andersrum mit der Annahmen der Relativitätstheorie, die angeblich auch in unserer Dimension gelten und Auswirkungen haben sollten (vermeintliche empirische Anwendungen), die sich jedoch mit anderen Beobachtungen, Anwendungen und Auswirkungen "beißen", oder? |
Einziger Unterschied: Die LT liefert für sehr kleine Geschwindigkeiten annähernd die selben Ergebnisse wie die GT. Also beißt sich da überhaupt nix...
(Ich weiß, eigentlich wollt ich mich nicht mehr zu Wort melden. Aber ich will folgenden Satz loswerden, und damit der nicht ganz so OT rumsteht:
@dermarkus: Danke für deine Kommentare, die sind teilweise wirklich genial!  _________________ Genie oder Wahnsinn? Wer kann es wissen... |
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Jocelyne Lopez
Anmeldungsdatum: 05.05.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Hamburg
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Jocelyne Lopez Verfasst am: 09. Mai 2006 16:09 Titel: |
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Hallo Toxman,
| Toxman hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Die Relativisten machen es genau andersrum mit der Annahmen der Relativitätstheorie, die angeblich auch in unserer Dimension gelten und Auswirkungen haben sollten (vermeintliche empirische Anwendungen), die sich jedoch mit anderen Beobachtungen, Anwendungen und Auswirkungen "beißen", oder |
Kannst du ein Beispiel dafür nennen? Welche Beobachtungen oder Anwendungen meinst du? |
Ich meine alle Anwendungen, die nach Aussagen der Relativisten nur durch die Annahmen der Relativitätstheorie auch in unserer Alltagsdimension funktionieren können: GPS-Navigatore, Handys, Fernseher, Radio, Telefon, Atombombe, Uhren, Rakete, PC, Atomkraftwerke, Himbeermarmelade usw., usw., usw.
| Toxman hat Folgendes geschrieben: |
| Zitat: | | Man kann sich z.B. gut vorstellen, dass die Eigengeschwindigkeit einer Lampe, die sich mit der Geschwindigkeit eines Lichtstrahls von ca. 300.000 km/s (!!) überlagert, nicht zu messen ist, oder? |
Warum denn? Ich nehme als 'Lampe' Elektronen, die in einem Ringbeschleuniger auf fast c gebracht werden und schaue mir dann die Strahlung an, die sie aussenden. Damit habe ich eine Lampe mit fast c  |
Ich habe mir erzählen lassen, dass Teilchenbeschleuniger "Geräte" sind, die so konstruiert wurden, dass sie sich der Relativitätstheorie anpassen. Die Ingenieure und Techniker können nämlich beliebig Geräte bauen, welche, die die Relativitätstheorie bestätigen, und welche, die die Relativitätstheorie widerlegen. Gerätegesetze haben nichts mit Naturgesetzen etwas zu tun.
Außerdem habe ich mir auch erzählen lassen, dass Teilchenbeschleuniger keine Experimente zur Messung der Lichtgeschwindigkeit sind, die Ziele und Zwecke dieser Versuchsanordnungen sind etwas Anderes, als die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls hochpräzis zu messen.
Außerdem habe ich mir auch erzählen lassen, dass man die genaue Geschwindigkeit eines Teilchens eigentlich nicht messen kann, Messungen in der Quantenwelt sind nicht möglich (Unschärferelation), ein Teilchen ist nicht beobachtbar und nicht meßbar, man kann seine Position in zwei verschiedenen Orten nicht bestimmen, also seine Geschwindigkeit auch nicht messen (man braucht unbedingt je zwei räumliche und zeitliche Punkte, um eine Geschwindigkeit zu messen, sonst ist es nicht möglich).
Man kann also auch im Teilchenbeschleuniger die Anwendbarkeit oder Nicht-Anwendbarkeit des Additionstheorems beim Licht nicht nachprüfen.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez |
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Nikolas Ehrenmitglied

Anmeldungsdatum: 14.03.2004 Beiträge: 1873 Wohnort: Freiburg im Brsg.
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Nikolas Verfasst am: 09. Mai 2006 16:22 Titel: |
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| Zitat: | | Ich meine alle Anwendungen, die nach Aussagen der Relativisten nur durch die Annahmen der Relativitätstheorie auch in unserer Alltagsdimension funktionieren können: GPS-Navigatore, Handys, Fernseher, Radio, Telefon, Atombombe, Uhren, Rakete, PC, Atomkraftwerke, Himbeermarmelade usw., usw., usw. |
Und wo liegt das Problem? Warum soll eine Uhr nur mit relativistischer Berechnung funktionieren?
| Zitat: | | Ich habe mir erzählen lassen, dass Teilchenbeschleuniger "Geräte" sind, die so konstruiert wurden, dass sie sich der Relativitätstheorie anpassen. |
Ja und? Da die Beschleuniger aber funktionieren, kann die Theorie nicht falsch sein. Das Argument gabs hier doch schon mal...
Bei einer Autobahn werden auch größere Kurfenradien als in der Stadt gebaut, weil sich Autos bei hoher Geschwindigkeit anders verhalten, als bei Tempo 30.
| Zitat: | | Gerätegesetze haben nichts mit Naturgesetzen etwas zu tun. |
Was bitte ist ein Gerätegesetz?
| Zitat: | | Außerdem habe ich mir auch erzählen lassen, dass Teilchenbeschleuniger keine Experimente zur Messung der Lichtgeschwindigkeit sind, die Ziele und Zwecke dieser Versuchsanordnungen sind etwas Anderes, als die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls hochpräzis zu messen. |
Das stimmt. Aber wo ist das Problem? Man kann diese Experimente aber machen und sie wurden durchgeführt.
Übrigens: 'Ich habe mir erzählen lassen, dass...' ist meines Wissens nach, keine ordentlich Zitierweise. Ich habe mir auch schon Gute-Nacht-geschichten erzählen lassen, in der Menschen fliegen konnten. _________________ Nikolas, the mod formerly known as Toxman.
Erwarte das Beste und sei auf das Schlimmste vorbereitet. |
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Albert Einstein Gast
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Albert Einstein Verfasst am: 09. Mai 2006 16:28 Titel: |
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Das Menschen fliegen können, egal ob nun in Gute-Nacht Geschichten oder anderswo, ist auch so ein relativistisches Lügenmärchen. Es Widerspricht nämlich dem Additionstheo-Dingsbums.
Euer AE |
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Hendrik Gast
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Hendrik Verfasst am: 09. Mai 2006 16:56 Titel: |
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Jeder, der in einen Thread, an dem sich Frau Lopez beteiligt, Zeit investiert, tut mir leid. Wahrscheinlich ist, dass diese freundlichen, netten und um Diskussion bemühten Menschen hier im Physikerboard in den letzten Jahren noch keine Bekanntschaft mit dieser Dame gemacht haben. Dabei genügt es, kurz in irgendeinen der Vielzahl heimgesuchter anderer Foren einen Blick zu werfen. Es spielt sich nämlich IMMER
100%ig nach dem gleichen Schema ab. Bisher ist Frau Lopez in der Phase des Schmusekurses. Die weiteren Phasen bis zur Sperrung werden hier nicht verraten - jedes Board muss eben seine Erfahrungen selbst sammeln. Nur eins sei verraten und es ist ja auch bisher hier schon deutlich geworden: Eine Diskussion mit wissenschaftlichem Hintergrund ist zu keinem Zeitpunkt erwünscht - dazu fehlen der Dame auch sämtliche Voraussetzungen und Fähigkeiten!
Viel Spaß noch mit Frau Lopez! |
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Crotaphytus

Anmeldungsdatum: 21.10.2005 Beiträge: 138
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Crotaphytus Verfasst am: 09. Mai 2006 17:05 Titel: |
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@Albert Einstein: Auch du legst einen sehr amüsanten Schreibstil an den Tag!
@Hendrik: Ich kann nur für mich sprechen, aber zumindest ich hab den. Gibt nix schöneres als Abends nach Hause zu kommen und die neuesten Posts hier zu lesen. Nennt man wohl Realsatire, so was...  _________________ Genie oder Wahnsinn? Wer kann es wissen... |
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Joachim Gast
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Joachim Verfasst am: 09. Mai 2006 17:14 Titel: |
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| Jocelyne Lopez hat Folgendes geschrieben: |
Außerdem habe ich mir auch erzählen lassen, dass man die genaue Geschwindigkeit eines Teilchens eigentlich nicht messen kann, |
Hallo Jocelyne,
du hast dir aber auch in deinem eigenen Forum erzählen lassen, wie man die Geschwindigkeit der Teilchen im Synchrotron misst (hier): Der Abstand der Teilchenpakete ist bekannt und man misst in den Positionsdetektoren die Zeit zwischen zwei Teilchenpaketen.
Gruss,
Joachim |
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Albert Einstein Gast
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Albert Einstein Verfasst am: 09. Mai 2006 17:27 Titel: |
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@Crotaphytus:
Dann warte erst einmal bis der User soso (alias soklar) aus dem Politikforum bzw. WumV hier aufschlägt. Aber wie gesagt, ihr müßt eure eigenen Erfahrungen machen. Ich wünsche euch trotzdem viel Spaß und nehmt das ganze hier nicht zu ernst.
Euer Albert Einstein |
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dermarkus Administrator

Anmeldungsdatum: 12.01.2006 Beiträge: 14788
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dermarkus Verfasst am: 09. Mai 2006 17:52 Titel: |
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Gut, Jocelyne.
Wir sind uns einig geworden, dass der einzige Weg, unsere Diskussion hier zu einem Ergebnis zu führen, darin bestehen würde, dass wir uns so lange mit Experimenten zu hohen Geschwindigkeiten auseinandersetzen, bis wir uns einig sind, dass wir welche gefunden haben, die die eine oder die andere unserer beiden Annahmen bestätigen oder ausschließen.
Spekulieren mag dann und wann Spaß machen, aber es wird uns hier nicht helfen, ein Ergebnis zu erzielen.
Du kennst die Regeln des königlichen Spiels: Ein Patt beendet die Partie mit sofortiger Wirkung.
Mit freundlichen Grüßen, Markus |
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Jocelyne Lopez
Anmeldungsdatum: 05.05.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Hamburg
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Jocelyne Lopez Verfasst am: 09. Mai 2006 18:07 Titel: |
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Hallo Toxman!
| Toxman hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Ich meine alle Anwendungen, die nach Aussagen der Relativisten nur durch die Annahmen der Relativitätstheorie auch in unserer Alltagsdimension funktionieren können: GPS-Navigatore, Handys, Fernseher, Radio, Telefon, Atombombe, Uhren, Rakete, PC, Atomkraftwerke, Himbeermarmelade usw., usw., usw. |
Und wo liegt das Problem? Warum soll eine Uhr nur mit relativistischer Berechnung funktionieren? |
Das war ironisch gemeint: Das sind alle die Märchen, die man über die Anwendungen der Gesetze der Relativitätstheorie in unserer Alltagsphysik und unserer Technologie hört, obwohl diese Theorie bekanntlich nicht für unsere Dimension gedacht wurde..
Nach den Relativisten würde die Welt sowieso nicht funktionieren, wenn Einstein seine Relativitätstheorie nicht aufgestellt hätte...
| Toxman hat Folgendes geschrieben: |
| Zitat: | | Ich habe mir erzählen lassen, dass Teilchenbeschleuniger "Geräte" sind, die so konstruiert wurden, dass sie sich der Relativitätstheorie anpassen. |
Ja und? Da die Beschleuniger aber funktionieren, kann die Theorie nicht falsch sein. Das Argument gabs hier doch schon mal...
Bei einer Autobahn werden auch größere Kurfenradien als in der Stadt gebaut, weil sich Autos bei hoher Geschwindigkeit anders verhalten, als bei Tempo 30.
[...]
Was bitte ist ein Gerätegesetz?
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Hier empfehlt sich zum Beispiel das Lesen der Abhandlung von Holm Tetens:
"Der Glaube an die Weltmaschine"
http://18040.rapidforum.com/topic=100576303186
zum Beispiel:
| Zitat: | Holm Tetens hat geschrieben:
[…]
Aus methodischen Gründen kann die Physik einer Orientierung auf Apparate gar nicht entraten. Die mathematisierten Gesetzesaussagen in der Physik werden methodisch primär am Studium von Apparaten gewonnen und gelten uneingeschränkt auch nur von ihnen. Das an Apparaten gewonnene Wissen wird erst danach dazu herangezogen, hypothetisch-modellhaft Naturerscheinungen außerhalb der Laboratorien zu erklären und vorherzusagen."
[…]
Im Labor werden die komplexen Bedingungsgefüge mit rückgekoppelten Kreisläufen der Natur ersetzt durch wesentlich vereinfachte, linearisierte und ideale Bedingungen. Deshalb sind unsere Apparate, werden sie dann außerhalb der Laborbedingungen verwendet, so oft gestört und richten selber ökologischen Schaden an, weil ihre „Neben“wirkungen auf ökologische Gesamtgefüge unter den unrealistisch vereinfachten Laborbedingungen gar nicht zum Vorschein kommen können. Da wir Natur nicht einfach im Labor imitieren, tragen die sogenannten Naturgesetze ihren Namen ganz zu Unrecht. Würden wir sie, was methodologisch viel gerechtfertigter wäre, Apparategesetze nennen, würde bei uns viel eher das Bewußtsein dafür wachgehalten, daß unsere „natur“wissenschaftlichen Laborresultate in einem tendenziellen Widerstreit zur Natur „draußen“ stehen.
[…]
Dingler vergleicht nun die willkürliche Veränderung der Werte von m bis m mit der Betätigung einer Taste oder eines Schalters. „Ebenso wie wir einen Schalter umdrehen, um das elektrische Licht unserer Lampe anzuzünden, oder wie wir auf die Taste unseres Klaviers drücken, um einen bestimmten Ton zu erzeugen, suchen wir in der Natur diejenigen „Schalter oder Tasten“, deren Bewegungen die von uns sonst gewünschten Veränderungen hervorbringen“ [10]. Das scheint zunächst nur eine griffige Metapher zu sein, aber sie ist mehr als das. Denn der Physiker bearbeitet nicht allein dadurch ein „Stück Natur“, indem er die Meßgrößen m1 bis mn willkürlich selber auf bestimmte Werte einstellt, sondern da sich ja das Experiment beliebig wiederholen lassen soll an diesem „Stück Natur“, wird er es sogar soweit vorbereiten, daß ihm wenige Handgriffe genügen, um an ihm wieder holt die Meßgrößen auf beliebige Werte zu bringen. Ein solchermaßen bearbeitetes „Stück Natur“, daß es gewisse konstante Eigenschaften besitzt, die die Wiederholung gewisser Vorgänge erlauben, ist nicht in einem übertragenen, sondern in einem ursprünglichen Wortsinn ein Apparat zu nennen. „Wir können definieren als „Apparat“ eine Gesamtheit von konstanten Umständen zwecks Ausführung eines Experiments. Es ist dies ja der Sinn des Wortes apparatus, das Vorbereitete. Es sind hier also die wichtigeren Umstände eines Vorgangs in stets gebrauchsfertiger Weise und in zeitlich möglichst unveränderlicher Form vorhanden, um das Experiment auszuführen.“ [11] |
Viele Grüße
Jocelyne Lopez |
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Jocelyne Lopez
Anmeldungsdatum: 05.05.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Hamburg
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Jocelyne Lopez Verfasst am: 09. Mai 2006 18:50 Titel: |
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Hallo dermarkus!
| dermarkus hat Folgendes geschrieben: | Gut, Jocelyne.
Wir sind uns einig geworden, dass der einzige Weg, unsere Diskussion hier zu einem Ergebnis zu führen, darin bestehen würde, dass wir uns so lange mit Experimenten zu hohen Geschwindigkeiten auseinandersetzen, bis wir uns einig sind, dass wir welche gefunden haben, die die eine oder die andere unserer beiden Annahmen bestätigen oder ausschließen.
Spekulieren mag dann und wann Spaß machen, aber es wird uns hier nicht helfen, ein Ergebnis zu erzielen.
Du kennst die Regeln des königlichen Spiels: Ein Patt beendet die Partie mit sofortiger Wirkung. |
Es ist m.E. nicht der Sinn und Ziel einer Forumsdiskussion ein „Ergebnis zu erzielen“, das ist in keinem Thread bei keiner Thematik der Fall, sondern der Sinn ist vielmehr sich auszutauschen, sich zu informieren, zum Nachdenken anzuregen. Ein „Ergebnis“ werden wir also in diesem Thread bei dieser Thematik genauso wenig erzielen, wie in allen anderen Threads bei allen anderen Thematiken, das sollten wir auch nicht beanspruchen, oder?
Ich möchte eben lieber jetzt das Thema der Experimente verlassen, weil wie gesagt die Diskussion darüber seit 100 Jahren sich im Kreise dreht, wobei die Ergebnisse und die Interpretationen beliebig von der einen oder anderer Seite als Argumente für die eine oder andere These verwendet werden können. Das bringt uns hier in diesem Thread leider nicht weiter...
Hier möchte ich noch in diesem Zusammenhangeine eine kleine Ausführung von G.O. Mueller (das ist nun mal ein Thread über die Vorstellung dieser Forschungsgruppe… ) zitieren:
| Zitat: | G. O. Mueller hat geschrieben:
Verhinderung der Experimente
Ein dritter Grund ist die zusammen mit der Forschungsfreiheit auf dem Feld der Relativistik abgeschaffte Tradition der Wiederholung von Experimente. Normalerweise werden neuartige Experimente mit angeblich grundlegend neuen Erkenntnissen, umgehend von mehreren Forscherteams an verschiedenen Orten in aller Welt wiederholt um zu prüfen, ob die Ergebnisse bestätigt werden können. So wurden in den letzten Jahrzehnen wiederholt naturwissenschaftliche Experimentergebnisse als unzutreffend erwiesen Dagegen sind alle gegen die Spezielle Relativitätstheorie sprechenden Experimente nicht und nie genau wiederholt worden, obwohl die Kritiker eine Wiederholung stets gefordert haben, die Kritiker haben auch den Einsatz der im Laufe der Zeit neu gefundenen Mittel gefordert: so z.B. eine Wiederholung des Michelson-Morley-Versuch und der Versuche von Dayton C. Miller mit reinem Laserlicht (anstelle des normalen Lampenlichts).
Warum hat die Fachphysik die dringend erforderliche Wiederholung mit verbesserten Versuchseinrichtungen verhindert? Weil bereits die Ergebnisse von 1913 und 1925-27 die Spezielle Relativitätstheorie diskreditiert haben und genauere Wiederholungen das Thema einer Theoriekritik in die Öffentlichkeit tragen könnten. Weil die Nachprüfung durch Wiederholung absichtlich unterblieben ist, kann die akademische Physik diese Experimente nun leicht verleumden und verleugnen: sie sind ja wahrscheinlich fehlerhaft, und außerdem hat sie niemand wiederholt, also gibt es gar keine Ergebnisse, auch keine ungünstigen, alles nur Gerüchte (Max Born: „Ich glaube kein Wort von dem Gerücht“).
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Ich halte aber jetzt persönlich für sinnvoller, die Diskussion weiter unter dem Gesichtspunkt der Logik und der Erkenntnistheorie zu führen, so dass keine technischen und fachlichen Einzelheiten nötig sind, oder Streitereien über die Ergebnisse und Interpretationen von Experimenten sich weiter entwickeln können.
Ich wollte Dir zum Beispiel meine eigenen Überlegungen über einen Denkfehler im Aufbau des Gedankenexperiments Zwillingsparadoxon darlegen:
Ein Relativist in einem Forum hat mir nämlich belehren wollen, dass entscheidend dafür, wer von den beiden Zwillingen schneller oder langsamer alter die Frage ist, wer von den beiden sein Bezugssystem ändert.
Hier meine Antwort:
Entscheidend dafür wer von den beiden Zwillingen schneller oder langsamer alter ist nicht die Frage wer von den beiden sein Bezugssystem ändert, sondern ganz eindeutig welcher Metabolismus der Körperfunktionen in den jeweils beiden Organismen schneller fortschreitet:
1) Wie schnell oder wie langsam die Prozesse der Alterung in einem Körper fortschreiten ist nicht bekannt: Die verschiedenen Geschwindigkeiten der Zellteilung und des Zellverfalls in den jeweiligen einzelnen Organismen der Milliarden von Lebewesen auf der Erde ist nie gemessen worden. Es ist auch technisch nicht möglich, die Geschwindigkeit der Zellteilung und des Zellverfalls in einem beliebigen Organismus zu messen, geschweige bei ein paar Milliarden von Menschen und anderen Lebewesen.
2) Es ist nicht bekannt, in welcher Höhe genetische, organische oder umweltbedingte Faktore die verschiedenen Geschwindigkeiten der Zellteilung und des Zellverfalls in einem beliebigen Organismus beeinflüssen. Das ist nie gemessen worden, weder bei einem einzelnen Organismus noch bei den Milliarden von verschiedenen Organismen auf der Erde. Das wird auch nie messtechnisch zu ermitteln sein.
3) Die Annahme, dass die Geschwindigkeit der Zellteilung und des Zellverfalls in einem Organismen in direkter Relation mit der Geschwindigkeit dieses Organismus im Raum ist nicht nur völlig aus der Luft gegriffen, sondern auch völlig undenkbar. Die Vorstellung der Relativisten, die biologischen Prozesse im Körper verlaufen langsamer, je schneller der Körper sich bewegt oder verlaufen schneller, je langsamer der Körper sich bewegt ist nicht nur in der Realität nicht zu beobachten, sondern diese vermeintliche Abhängigkeit der Geschwindigkeiten würde den Tod des Organismus verursachen. Vielmehr ist es beobachtbar und anzunehmen, dass die Geschwindigkeiten des Körpers im Raum und die Geschwindigkeiten der Zellteilung und Zellverfalls im Körper in keiner direkten Relation stehen.
Was meinst Du?
Liebe Grüße
Jocelyne Lopez |
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M_Hammer_Kruse
Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 7
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M_Hammer_Kruse Verfasst am: 09. Mai 2006 19:01 Titel: |
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Jocelyne, hatten wir das nicht alles schon?
Hast Du nicht dieselben Fragen schon etliche Male gestellt?
Haben nicht schon viele Leute ihre Zeit verschwendet, Dir Antworten zu geben?
Hast Du diese Antworten jemals zu etwas anderem benutzt, als Dein verqueres Weltbild damit noch abstruser zu machen?
Ist der Fortgang dieser Diskussion nicht abzusehen?
Bist Du Dir nicht zu schade, hier als Clown aufzutreten?
Was soll das Ganze, außer uns die Zeit zu stehlen?
mike |
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Gast
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Gast Verfasst am: 09. Mai 2006 19:30 Titel: |
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Auch eine interessante Art zu "diskutieren": Wenn es zu einem Gebiet kommt, in dem mir die Argumente ausgehen, streite ich diesem den Bezug zu meinem Thema ab. Und lenke das Gespräch lieber auf Gebiete zurück, die ich mir so definieren kann, dass es prinzipiell schon gar nicht möglich ist, mir zu widersprechen.
So viel Zeit möchte ich auch mal haben...
@mike: Nun, sie verschwendet genau genommen ja nur ihre Zeit. Alle, die darauf eingehen, entscheiden sich selbst dazu, genau dies zu tun. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich die Zeit, die ich dafür geopfert habe, diese ganzen Geschichten zu verfolgen, nicht bereuhe. Im Gegenteil, hab mich selten so köstlich amüsiert... |
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Jocelyne Lopez
Anmeldungsdatum: 05.05.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Hamburg
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Jocelyne Lopez Verfasst am: 09. Mai 2006 19:32 Titel: |
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Hallo dermarkus!
| dermarkus hat Folgendes geschrieben: | Gut, Jocelyne.
Wir sind uns einig geworden, dass der einzige Weg, unsere Diskussion hier zu einem Ergebnis zu führen, darin bestehen würde, dass wir uns so lange mit Experimenten zu hohen Geschwindigkeiten auseinandersetzen, bis wir uns einig sind, dass wir welche gefunden haben, die die eine oder die andere unserer beiden Annahmen bestätigen oder ausschließen. |
Um jedoch die Stellungnahme der Forschungsgruppe G.O. Mueller über die experimentelle Bestätigung der RT zu dokumentieren (es ist nun mal ein Thread über G.O. Mueller...), möchte ich eine kurze Zusammenfassung zitieren:
| Zitat: | G.O. Mueller hat geschrieben:
Die angeblichen experimentellen Bestätigungen der SRT
Die Autoren der Relativistik werden seit Albert Einstein und Hermann Minkowski nicht müde zu versichern, sie würden zur Speziellen Relativitätstheorie geradezu gezwungen durch die Experiment-Ergebnisse. Und im übrigen sei die SRT die am besten bestätigte Theorie der Physik.
Deshalb soll zu allen bisher von den Relativisten vorgebrachten angeblichen experimentellen Beweisen ihrer Theorie die Kritik noch kurz zusammengefaßt werden:
(1) Michelson-Morley-Versuch 1887 und spätere Versuche: Ein Null-Ergebnis wird unverändert kolportiert, hat es jedoch nie gegeben. Vgl. die oben (S. 32) aufgeführten wirklichen Ergebnisse.
(2) Die behauptete absolute Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist eine Annahme Albert Einsteins und bisher durch nichts bewiesen, vielmehr von ihm selbst in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie aufgegeben.
(3) Die behauptete Längenkontraktion ist nie beobachtet worden; die Relativisten haben auch keinen Vorschlag für eine experimentelle Nachprüfung gemacht.
(4) Für die behauptete Zeitdilatation wird auf zwei Experimente verwiesen: den Müonen-
Zerfall und den Atomuhren-Transport.
Bei den Müonen handelt es sich um Partikel aus der energiereichen Höhenstrahlung, die im Labor in anderen Zeiträumen zerfallen: der schnellere und langsamere Zerfall der Partikel soll verschieden schnell verlaufende Zeiten beweisen. Die Relativisten behaupten in diesem Zusammenhang gern und einfach, die Müonen seien Uhren, ohne jedoch zu zeigen, wie man diese Uhren reguliert und synchronisiert und abliest. Kernpunkt von insgesamt 11 Kritikpunkten: Die anscheinend längere Existenz der schnellen Müonen ist ein Meßeffekt, weil sie wegen ihrer größeren Geschwindigkeit von anderen Teilchen schwerer eingefangen werden können.
Der Atomuhren-Transport von Hafele / Keating 1972 in Ost-West- und in West-Ost-Richtung um die Erde hat Gangunterschiede ergeben, deren Auswertung wahrscheinlich interessante Ergebnisse gebracht hätte, wenn die Experimentatoren nicht während der Flüge die Uhren von Hand nachjustiert hätten, um eine „ Normaluhr“ darzustellen, die es nirgends gibt. Daher sind die Ergebnisse dieses Experiments wertlos.
(5) Die Masse-Energie-Beziehung E=mc² war bereits vor Aufstellung der Speziellen Relativitätstheorie aus dem radioaktiven Zerfall bekannt, der im übrigen nichts Relativistisches hat und, wie Heisenberg 1959 klargestellt hat, entgegen allen Beteuerungen keine Umwandlung von Masse in Energie darstellt: folglich konnte auch aus diesem Befund kein Beweis für die SRT abgeleitet werden.
(6) Die festgestellte Geschwindigkeitsabhängigkeit der Masse von Elektronen in Kanalstrahlen ist nur eine mathematische Beziehung, die auch völlig ohne eine „veränderliche Masse“ dargestellt werden kann. Die Experimente von Kaufmann 1901-1906 haben vor der SRT stattgefunden und ihre Ergebnisse sind überhaupt nur als absolute Effekte zu interpretieren. Keinesfalls können die Annahmen in Albert Einsteins Herleitung akzeptiert werden, dass bewegte Elektronen keine Energie abstrahlen, und daß ponderable materielle Punkte durch Zufügen einer kleinen Ladung zu einem Elektron gemacht oder gleichwertig gemacht werden. |
Liebe Grüße
Jocelyne Lopez |
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Albert Einstein Gast
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Albert Einstein Verfasst am: 09. Mai 2006 19:37 Titel: |
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Jetzt beginnt Phase 2 der Lopez'schen komischen Oper. Jetzt werden überwiegend nur noch Textbausteine per Copy&Paste auf eure Fragen hier reinkopiert. Das kann jetzt eine Weile dauern
Viel Spaß
Euer Albert Einstein |
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Uhrwerk Einstein Gast
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Uhrwerk Einstein Verfasst am: 09. Mai 2006 19:45 Titel: |
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M Hammer Kruse
Wäre es jetzt zu viel verlangt, ein einziges mal Stellung zum von Jocelyne Lopez erwähnten Problem der Unfeststellbarkeit über den Vorgang des Alterungsvorgangs, aus der Sichtweise der Physik und im Besonderen der Sichtweise Einsteins über Raum und Zeit zu erklären?
Anscheinend führt es für dich zu Nichts, was auch immer das bedeuten mag. |
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dermarkus Administrator

Anmeldungsdatum: 12.01.2006 Beiträge: 14788
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dermarkus Verfasst am: 09. Mai 2006 19:46 Titel: |
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| Jocelyne Lopez hat Folgendes geschrieben: |
(...)
Was meinst Du?
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Oh, dann hast du meinen letzten Thread wohl missverstanden.
Ich meine, dass sich diese Fragen nur anhand von Experimenten bei hohen Geschwindigkeiten entscheiden lassen.
Ich meine, dass ich mich hier nicht nur aufs pure Spekulieren beschränken dürfen möchte. Denn das würde nicht mehr bedeuten, über Physik zu reden. Pures Spekulieren gehört demnach nicht in dieses Physikerboard.
Ich meine, dass du richtig erkannt hast, dass wir hier durch diese Diskussion verstanden haben, wo der Knackpunkt liegt, bis zu dem wir im Rahmen dieser Forumsdiskussion vordringen können, und was unsere gegenseitigen Ansichten dazu sind. Ich finde, das ist ein schönes und zufriedenstellendes Ergebnis. Ich interpretiere "Patt" hier also nicht als partie nulle, sondern im besten Sinne des Wortes als Unentschieden. Und ich bedanke mich für die Diskussion.
Mit freundlichen Grüßen, Markus |
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Goa Gast
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Goa Verfasst am: 09. Mai 2006 19:47 Titel: |
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Ich wollte hier allen die es schaffen freundlich und geduldig mit Frau Lopez und co zu "diskutieren" herzlich danken.
Nachdem ich ein bischen durch die anderen Foren gesurft bin bin ich zwar überzeugt dass auch Ihr es nicht schaffen werdet Frau Lopez von der Richtigkeit der RT zu überzeugen. Eine sachliche Argumentation und in diesem Fall eine fast übermenschliche Gutmütigkeit halt ich aber trotzdem für äusserst wichtig damit sich auch mitlesende Laien davon überzeugen können dass wir Physiker uns eben gerade nicht vor kritischen Fragen scheuen, sondern eben diese im Rahmen unserer didaktischen Fähihkeiten zu erklären versuchen.
Da andere Forumsteilnehmer schon genug korrekte und leicht verständliche Sachargumente bzw. Experimentvorschläge hier und in anderen Foren gebracht haben möchte ich mal versuchen einen anderen Aspekt einzubringen: Eine rhetorische Analyse des Eingangsposts von Frau Lopez.
Soweit so gut
| Zitat: | | Nach 80 Jahren systematische Unterdrückung und Verleumdung der Kritik der Relativitätstheorie in der etablierten Physik und in den etablierten Medien macht jetzt eine Bürgerinitiative von Physikern mobil und fordert die Wissenschaftsfreiheit und die Pressefreiheit für die Kritiker dieser Theorie. |
WOW!!! In einem Satz schafft Frau Lopez
1. Alle Physiker zu beleidigen (Ich sehe es durchaus als Beleidigung an wenn mir als Physiker vorgeworfen wird a) Beteiligter einer Verleumdungs-/Unterdrückungskampagne oder b) zu Unfähig zum eigenständigen Denken und kritischen Hinterfragen der im Studium erlernten Theorien und somit Opfer einer Verleumdungskampagne zu sein)
2. Die selbsternannten Kritiker als "eine Bürgerinitiative von Physikern" hochzustilisieren.
3. Zu behaupten in Deutschland (und in allen anderen Ländern) gäbe es keine Wissenschafts- und Pressefreiheit. Dabei veröffentlichen die "Anti-relativisten" ja munter im Internet und in Büchern und niemand verbietet es ihnen.
Dann geht es ein bischen unspektakulär weiter und dann dieser Satz:
| Zitat: | | G. O. Mueller ist das Pseudonym für eine Organisation, die sich zur Aufgabe gesetzt hat, die unter dem Namen „Relativitätstheorie“ bekannte Ideologie zu Fall zu bringen. |
Hier wird die RT als eine Ideologie bezeichnet, die sie definitiv nicht ist. Die RT ist eine physikalische Theorie die von Grundausnahmen ausgeht (die zugegebenermassen alles ander als intuitiv und schwer verdaulich sind) und von diesen Grundausnahmen ausgehend in sich logisch zu Vorhersagen für Experimente kommt. Diese Vorhersagen wurden (meines Wissens) bisher noch durch alle Experimente die durchgeführt wurden bestätigt.
Ich halte fest : Die RT ist keine Ideologie sondern eine Theorie die jeglichen Kriterien einer wissenschaftlichen Theorie, insbesondere die Falsizierbarkeit durch Experimente, genügt.
| Zitat: | | Auf mehreren CD-ROM und im INTERNET sind 3789 kritische Arbeiten zur Relativitätstheorie aufgelistet, die vom wissenschaftlichen Establishment bisher weitgehend ignoriert wurden |
Hier wird versucht mit der grossen Zahl 3789 Eindruck zu schinden, nach dem Motto so viele Kritiker können ja nicht irren. ralfkanneberg hat sich die Mühe gemacht einmal ein paar von diesen "kritischen Arbeiten" unter die Lupe zu nehmen und festgestellt dass zumindest einige (vermutlich aber viele) dieser Arbeiten sinnentstellend, und in manchen Fällen sogar sinnumkehrend von den "RT-Kritikern" verwendet werden. Desweiteren werden Arbeiten zitiert die von Vertretern der "Arischen Physik" stammen.
| Zitat: | | Inzwischen wurde diese Dokumentation von zahlreichen Universitätsbibliotheken katalogisiert und wird den Studenten zur Verfügung gestellt. |
a) Hier wird ein weiteres mal versucht Eindruck zu schinden und die Wichtigkeit der eigenen Gruppierung zu übertreiben
b) Hehe ich kann mir den gemeinen Komentar nicht verkneifen: Falls diese (unbewiesene!) Behauptung wirklich wahr ist steht diese Dokumentation vermutlich in den meisten Fällen in der Psychologieabteilung
| Zitat: | | Als Einstieg in dieses umfangreiche und einmalige Sammelwerk über die weltweite Kritik der Relativitätstheorie seit ihrer Entstehung empfehlt sich vielleicht das Lesen des FehlerKatalogs, der ca. 130 Fehler der Relativitätstheorie in Kurzform auflistet: |
Ein weiteres mal wird Eindruck mit einer hohen Zahl geschunden : 130 Fehler!!! Na irgendeiner wird ja wohl schon wirklich ein Fehler sein oder?
Schöne Grüsse, Johannes,
PS: Noch mal ein grosses Dankeschön an die anderen Forenteilnehmer |
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Uhrwerk Einstein Gast
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Uhrwerk Einstein Verfasst am: 09. Mai 2006 19:53 Titel: |
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Albert Einstein.
Wenn wir Raum transformieren, wenn wir Zeit transformieren, wenn somit die Dynamik und Körper das einzige sind, was man nach einer mechanischen Physik über Energie aussagen kann, warum geht man dann nicht so weit und transformiert die Energie und somit alles uns noch bekannte?
Weil es niemand glauben würde? |
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Jocelyne Lopez
Anmeldungsdatum: 05.05.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Hamburg
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Jocelyne Lopez Verfasst am: 09. Mai 2006 19:57 Titel: |
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Salut dermarkus!
| dermarkus hat Folgendes geschrieben: | | Jocelyne Lopez hat Folgendes geschrieben: |
(...)
Was meinst Du?
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Oh, dann hast du meinen letzten Thread wohl missverstanden.
Ich meine, dass sich diese Fragen nur anhand von Experimenten bei hohen Geschwindigkeiten entscheiden lassen.
Ich meine, dass ich mich hier nicht nur aufs pure Spekulieren beschränken dürfen möchte. Denn das würde nicht mehr bedeuten, über Physik zu reden. Pures Spekulieren gehört demnach nicht in dieses Physikerboard.
Ich meine, dass du richtig erkannt hast, dass wir hier durch diese Diskussion verstanden haben, wo der Knackpunkt liegt, bis zu dem wir im Rahmen dieser Forumsdiskussion vordringen können, und was unsere gegenseitigen Ansichten dazu sind. Ich finde, das ist ein schönes und zufriedenstellendes Ergebnis. Ich interpretiere "Patt" hier also nicht als partie nulle, sondern im besten Sinne des Wortes als Unentschieden. Und ich bedanke mich für die Diskussion.
Mit freundlichen Grüßen, Markus |
Ich bedanke mich auch für die Diskussion, ich habe Dich als offener und angenhemer Gesprächspartner empfunden, und verabschiede mich also auch dabei.
Liebe Grüße
Jocelyne Lopez |
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dermarkus Administrator

Anmeldungsdatum: 12.01.2006 Beiträge: 14788
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dermarkus Verfasst am: 09. Mai 2006 20:01 Titel: |
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Lieber Johannes (Goa),
eine rhetorische Analyse hilft uns hier nicht weiter. Ich möchte nicht, dass es hier persönlich wird.
Gruß, Markus |
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Uhrwerk Einstein Gast
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Uhrwerk Einstein Verfasst am: 09. Mai 2006 20:13 Titel: |
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Goa
In deiner Fachübergreifenden Definition der "Psychologieabteilung" werden vermutlich gerne Gäste aufgenommen die den Realitätssinn verloren haben.
Ich kann behaupten, sollte jemand naiv genug sein den Kerninhalt Albert Einsteins Theorien vorbehaltlos zu glauben, dann auch zu denen angehören die alle Aufnahmebedingungen deines "Konzentrationslagers für unbeliebte Meinungsäußerung und Realitätsverlust" anzugehören.
Dazu zähle ich ganz besonders die Kandidaten, die von experimenteller Bestätigung sprechen ohne eines, oder die Mehrzahl der Experimente selbst getätigt, entwickelt oder zumindest mitverfolgt haben. |
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dermarkus Administrator

Anmeldungsdatum: 12.01.2006 Beiträge: 14788
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dermarkus Verfasst am: 09. Mai 2006 20:18 Titel: |
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Ich bin der entschiedenen Meinung, dass jetzt genug Persönliches gesagt worden ist. Da ich hier nicht anfangen müssen möchte, Beleidigungen zu löschen, und da die Diskussion mit Jocelyne Lopez auf angenehme und produktive Art abgeschlossen werden konnte, sehe ich mich daher veranlasst, zum Schutze und im Interesse aller diesen Thread zu sperren. |
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