| dermarkus |
Verfasst am: 11. Mai 2007 16:43 Titel: |
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| Foxd1983 hat Folgendes geschrieben: |
Wenn ich dich richtig verstanden hab dann summier ich die prozente auf
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Einverstanden
| Zitat: |
edit: in die Hallspannung geht ja noch der Fehler des Betriebsstromes mit ein, ebenso in die Magnetische Flussdichte, oder?
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Wenn du die Hallspannung direkt mit einem Voltmeter gemessen hast, dann geht der Fehler des Betriebsstromes nicht in das Messergebnis der Hallspannung mit ein.
Was hat der Betriebsstrom Ib, den du durch die Probe schickst, mit der magnetischen Flussdichte zu tun? Wie habt ihr den Messwert für B, den du in deiner Auswertung verwendet hast, ermittelt? Direkt mit dem Teslameter (dann ist der Fehler von B nur der Fehler der Messung mit dem Teslameter), oder indirekt anhand den eingestellten Spulenstromes (ich vermute, ihr habt das Magnetfeld mit Hilfe von stromdurchflossenen Spulen erzeugt) und der zuvor gemessenen Eichkurve (dann könnte eine Kombination der Fehler durch Einstellgenauigkeit des Spulenstromes und durch Teslameter-Messung relevant sein)?
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Du hast deine Fehlerbetrachtung nun so durchgeführt, als ob die beschriebenen Schwierigkeiten mit Schwankungen beim Ablesen der Messwerte keinen Einfluss auf eure Messgenauigkeit gehabt hätten.
Wie habt ihr eure Auswertung genau gemacht? Habt ihr vielleicht eure Messwerte für U_H und I in einem Diagramm aufgetragen, eine Ausgleichsgerade an die Messwerte gelegt und die Steigung U_H/I abgelesen und in eure Formel für die Hallkonstante eingesetzt? Dann könnte ich nachvollziehen, dass in der Tat der Einfluss der Schwankungen von U und I beim Ablesen auf den Fehler des Endergebnisses klein gewesen sein könnte.
(Wenn du allerdings stattdessen einfach einen Messpunkt herausgegriffen hättest und die zugehörigen Werte für U und I in die Formel eingesetzt hättest, dann wäre der Fehler durch die Schwankungen beim Ablesen, der in deine Auswertung eingeflossen wäre, möglicherweise deutlich größer als das, was du für die Genauigkeit der Messgeräte angesetzt hast.)
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Magst du damit nochmal das Ergebnis deiner Fehlerrechnung neu angeben?
Falls dann dein Fehlerbalken die Abweichung noch nicht erklären kann, kannst du Überlegungen zu möglichen systematischen Fehlern anstellen:
Wie habt ihr die Messwerte genau bestimmt, wie sah die Versuchsanordnung genau aus? Könnte da irgendein Effekt gewesen sein, der dazu geführt hat, dass (siehe deine Berechnungsformel):
* die tatsächliche Hallspannung deutlich größer war als der Wert, den ihr gemessen habt?
* oder dass die tatsächliche Stromstärke durch die Probe deutlich kleiner war als der Wert, den ihr gemessen habt?
* oder dass das tatsächliche B am Ort der Probe deutlich kleiner war als der Wert für B, den ihr gemessen und verwendet habt? |
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| Foxd1983 |
Verfasst am: 10. Mai 2007 15:47 Titel: |
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sorry, hab ich gar nicht dran gedacht das da pw schutz war..
tja wie die Proben aussahen? Hier http://grundpraktikum.physik.uni-saarland.de/scripts/Halleffekt_Silber_2.pdf
ist auf seite 5 so ein Bauteil abgebildet, welches genau so aussieht wie das welches wir benutzt haben.
Also als erstes hatten wir das B-Feld mit nem analogen Teslameter gemessen.
Als nächstes hatten wir bei nem festen Querstrom (5 bzw 10 A) die Hallspannung gemessen. die Hallkonstante sollte dann mit den B- Werten aus dem ersten Versuchsteil und der Hallspannung aus Teil 2 ermittelt werden.
Hier mal die Werte fürs B-Feld:
Ib /A----- B /mT
0 -----16
0,5 -----118
1 -----235
1,5 -----400
2 -----500
2,5 -----600
3,1 -----700
3,7 -----800
4 -----820
4,6 -----940
5,7 -----1000
6 -----1000
6,5 -----1050
7,3 -----1080
7,5 -----1080
8 -----1100
8,5 -----1150
9 -----1180
9,5 ------1200
10 -----1200
Wie hier schon zu sehen ist sind die Werte nicht so genau, mit dem analogen Gerät gings nicht besser...
Hier die Werte der Messung mit Querstrom =10,05A
Ib /A UH /10-5 V
0 .......-0,02 .....-0,02...... -0,02..... -0,02..... -0,02
0,5 .....-0,14 .....-0,1..... -0,06..... -0,09 .....-0,04
1 ........-0,2 .....-0,13 .....-0,08..... -0,16 .....-0,09
1,5 ....-0,25 .....-0,19 .....-0,19..... -0,22.....-0,12
2 .......-0,33 .....-0,24 .....-0,23..... -0,31..... -0,18
2,5 .....-0,37 .....-0,34 .....-0,32 -0,36..... -0,22
3 .......-0,4 .....-0,38 .....-0,38..... -0,44..... -0,33
3,5 ....-0,44 .....-0,43 .....-0,42..... -0,48..... -0,35
4 .......-0,48 .....-0,48 .....-0,48..... -0,52..... -0,38
4,5 ....-0,52 .....-0,5 ......-0,52.... -0,57..... -0,41
5 .......-0,54 .....-0,5 .....-0,54..... -0,6..... -0,47
6 .......-0,6 .....-0,54 .....-0,58..... -0,64..... -0,56
7 .......-0,67 .....-0,6 .....-0,66..... -0,7..... -0,61
8 .......-0,72 .....-0,63 .....-0,7..... -0,75..... -0,63
9 .......-0,76 .....-0,67 .....-0,72..... -0,76..... -0,69
10 ......-0,77 .....-0,7 .....-0,73..... -0,82..... -0,67
Davon wurden zur Auswertung nur die ersten 3 messreihen genommen weil die anderen noch mehr abweichen, und die Auswertung sollen wir nur an den messwerten vornehmen, die halbwegs ähnliche ergebnisse geliefert hatten.
So, nun zur Fehlerbetrachtung, also ne Fehlerrechnung soll nicht gemacht werden. Wäre sowieso blödsinn, weil der ganze Versuch eigentlich mehr ein schätzen ist als messen... Der Betriebsstrom ließ sich nur ganz schlecht einstellen und hat nur geschwankt, und die hallspannung die wir abgelesen haben schwankte teilweise auch um 0,1e-5V |
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