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dermarkus
BeitragVerfasst am: 13. März 2007 17:09    Titel:

Masterchriss hat Folgendes geschrieben:
Auf schnee würde der Skifahrer bei einer Höheren masse, unter umständen, langsammer fahren. Durch das höhere Gewicht taucht sein ski tiefer in den Schnee. Das bedeutet mehr reibung. Hab ich zumindest mal so gelesen.

Das klingt plausibel, das wäre dann zum Beispiel der Fall bei ungeräumter Schanze und viel Neuschnee smile

Zitat:

Was ist mit meiner Theorie?
Mehr gewicht-->mehr reibungs energie-->Mehr "abtauen" auf dem Eis--> besserer Gleitreibuns beiwert

Das klingt ebenfalls plausibel; da müsste man vielleicht mal anhand von konkreten Zahlen abschätzen, wie groß dieser Effekt tatsächlich ist.

Ein Erwärmen des Woks (Hackl verwendete warme Steine als Zusatzgewicht Augenzwinkern http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/gesellschaft/medien/416132 )
dürfte über eben diesen Effekt Vorteile bringen.
Masterchriss
BeitragVerfasst am: 13. März 2007 14:27    Titel:

Stimmt, klingt einleuchtend. Hab bei meinen Betrachtungen den Luftwiderstand vernachlässigt. Irgendwie doof.

Das mit dem Skispringer liegt aber auch daran das er auf einer Vereisten Bahn fährt. Auf schnee würde der Skifahrer bei einer Höheren masse, unter umständen, langsammer fahren. Durch das höhere Gewicht taucht sein ski tiefer in den Schnee. Das bedeutet mehr reibung. Hab ich zumindest mal so gelesen. Welcher effekt mehr wirkung hat kann man so nicht sagen.

Was ist mit meiner Theorie?
Mehr gewicht-->mehr reibungs energie-->Mehr "abtauen" auf dem Eis--> besserer Gleitreibuns beiwert

Danke und Gruß,

Chris
dermarkus
BeitragVerfasst am: 13. März 2007 01:42    Titel:

Für erfahrene Wintersportler scheint es Grundwissen zu sein, dass schwerere Schlitten schneller sind, denn in Reglements findet man ein vorgegebenes Maximalgewicht und Bestimmungen für Zusatzgewichte, die man in den Schlitten einbauen darf.

Siehe zum Beispiel

http://www.bsd-portal.de/c.1684.htm

unter "Gewichte".

Ich würde sagen, der Grund liegt im Luftwiderstand: Ohne Luftwiderstand würde die beschleunigende Kraft proportional zur Masse wachsen, so dass die Beschleunigung gleich bliebe. Die Luftwiderstandskraft hängt von der Geometrie des Schlittens (zum Beispiel also von der Fläche, die er dem Fahrtwind bietet) ab, nicht aber vom Gewicht. Eine gleich große Luftwiderstandskraft aber bremst einen leichten Schlitten mehr als einen schweren, da die Bremsbeschleunigung durch den Luftwiderstand bei einer kleineren Masse größer ist.

So etwas gibt es auch bei Skispringern: Beim Anlauf bringt ein größeres Gewicht höhere Anlaufgeschwindigkeiten, da der Luftwiderstand dann weniger bremst, während der Flugphase hingegen ist eine möglichst große Wirkung der Luftwiderstandskraft auf den Springer erwünscht und daher ein kleines Gewicht günstig.
Masterchriss
BeitragVerfasst am: 13. März 2007 00:15    Titel: Zusammenhang von Gewicht und Geschwindigkeit

Hallo zusammen. Guck gerade TV Total, da haben die von der WOK WM berichtet. Dabei hab ich mich, mal wieder, gefragt:
Warum versuchen die alle ihren Wok so schwer wie möglich zu machen? Theoretisch ist doch weder Geschwindigkeit noch Beschleunigung vom Gewicht abhängig. Die letzten male hab ich mir immer gedacht, dass die einfach keine Ahnung haben. Aber mittlerweile arbeitet da ja auch der ein oder andere Techniker.

Vielleicht wegen erhöhter Reibung--> mehr abschmelzen des eis vor dem Wok?

Vielleicht übersehe ich einfach nur irgendetwas völlig einleuchtendes. Kann mir da mal einer auf die Sprünge helfen?

Gruß Chris

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