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dermarkus
BeitragVerfasst am: 13. Dez 2006 01:26    Titel:

Das ist die Sicherheitsmassnahme für den Fall, dass eine Oberleitung reißt. Wenn die abgereissene Leitung dann herunterhängt und so eine leitfähiges Metallteil berührt, dann soll man keinen Schlag bekommen, wenn man in die Nähe dieses Teils kommt, sondern der Strom soll durch das Erdungskabel in die Schiene abgeleitet werden.

Ein bisschen was dazu habe ich hier gefunden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Oberleitung#Erdung

"Eine Erdung aller im Oberleitungsrißbereich befindlichen leitfähigen Teile ist als Sicherheit gegen gefährliche Berührungsspannungen im Falle eines Fehlers notwendig. (...)"
andreasm
BeitragVerfasst am: 08. Dez 2006 21:09    Titel: Potentialausgleich an Metallgegenständen an Bahnhof

Folgendes:

Ich habe bemerkt, dass (insbesondere an neueren) Bahnhöfen alle metallischen Gegenstände, seien es Lärmschutzwände, Überdachungen, Pfosten oder sogar Mülleimer, mit dicken Leitungen untereinander verbunden sind.

Ich schätze, dass ein Kabel einen Leiterdurchmesser von ca. 1cm hat.
Das wären dann rund 78mm² Querschnitt. Kommt mir sehr viel vor.


Also weshalb werden alle Gegenstände untereinander so gut geerdet/auf gleiches Potential gebracht?
Liegt das an den Oberleitungen der Bahn, welche durch ihr elektromagnetisches Feld evtl. in den metallischen Gegenständen eine Spannung induzieren könnten? Oder an was könnte es liegen?

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