| schnudl |
Verfasst am: 01. Dez 2006 13:21 Titel: |
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Elektronische Bauelemente können in einer Schaltung leicht schwingen, wenn man gewisse Designrichtlinien nicht berücksichtigt.
Schwingen heisst, dass zB der Ausgang eines Operationsverstärkers mit 100kHz oszilliert, statt Gleichspannung abzugeben. Das ist dann darauf zurückzuführen, dass aufgrund parasitärer interner Kapazitäten eine Phasendrehung entsteht, die mit steigender Frequenz immer grösser wird. Irgendwann erreicht diese dann 180°, dann ist aus einer Gegenkopplung eine Mitkopplung geworden. Wenn nun auch noch die Schleifenverstärkung grösser als 1 ist, wird (und muss) es schwingen. Man kompensiert daher OPs üblicherweise durch externe Kondensatoren dadurch, dass man die Verstärkung im Sinne eines Tiefpassverhaltens bei höheren frequenzen so stark bedämpft, dass diese bei 180° Phasendrehung keine Oszillationen mehr bewirken kann: das nent man dann frequenzgangkorrektur.
Weiters ist es üblich, digitale Bausteine (zB . Prozessoren) mit Blockkondensatoren abzupuffern, da man bei Schaltzeiten im ns-Bereich sehr leicht Schwingungen an den Busleitungen haben kann, die sich verherend auf die Funktion eines Bausteins auswirken können. |
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