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Doniphan
BeitragVerfasst am: 13. Sep 2025 00:30    Titel:

Das wäre meine Argumentation zu meiner „halsbrecherischen“ Aussage bezüglich der Totalität beider Finsternisse unter Einhaltung gleichen Distanzen:

https:
//uploadnow.io/f/hRXyG8F

Damit überhaupt zwei Finsternisse hintereinander stattfinden können, müsste sich die Sofi ziemlich nahe an der Tag/Nacht-Grenze bemerkbar machen, während der Mond gerade noch den Randbereich des Erdkernschattens durchquert, um sich total zu verdunkeln. Für eine Sonnenfinsternis sollte der Mondabstand kleiner als 379840km ausfallen!

In einer Abschätzung (A) der Distanzen hinsichtlich der Mittelpunkte von Erde / Mond sollte sich KEINE Möglichkeit eröffnen, beide Ereignisse als totale Finsternisse zu beobachten, weil für eine Sonnenfinsternis der Mondabstand zu groß würde!

In der Abschätzung (B) hingegen ziehe ich in Betracht, dass die Beobachter-Position bei der Sofi ähnlich weit weg vom Mond entfernt ist (best case) wie der Erdmittelpunkt. Die Mondfinsternis kann jedoch auf der gesamten Hemisphäre beobachtet werden. Damit könnte sich für einen Beobachter eine etwa 6000 km kürzere Distanz zum Mond einstellen (etwa halber Erddurchmesser), und das würde anscheinend funktionieren, um eine Distanzgleichheit zu schaffen mit einem kleineren Abstand als 379840km. (siehe JPG)

Wie gesagt, das ist jedoch eine etwas grobe Abschätzung der Problemstellung.
Doniphan
BeitragVerfasst am: 10. Sep 2025 15:30    Titel: Hintereinander folgende Sonnen- und Mondfinsternisse

Meine Frage:
Gelegentlich kommt es ja vor, dass etwa 2 Wochen nach einer totalen Sonnenfinsternis auch eine totale Mondfinsternis folgt. Kommende Daten wie der 30.03.2033 (SoFi-total)/14.04.2033 (MoFi-total) oder der 23.08.2044 (SoFi-total)/07.09.2044 (MoFi-total) sollten das bestätigen.

Problemstellung:

Ein Beobachter A auf der Erde (auf der dem Mond zugewandten Hemisphäre) misst bei der Sonnenfinsternis den Mondscheibendurchmesser und erhält den Winkel alpha mit einem Fehler von +/- 3 Winkelsekunden. Bei der Mondfinsternis des direkt nachfolgenden Vollmondes misst ein Beobachter B (auch auf der dem Mond zugewandten Hemisphäre) ebenfalls diesen Winkel und erhält ein Ergebnis, welches (ein höchst seltener Fall!!!) genau innerhalb der Grenzen der Messung von Beobachter A liegen soll. (#)


Fragestellung:

Wenn die beiden Beobachter dieselben Winkelwerte für die Mondscheibe erhalten, können die beiden Finsternis-Ereignisse (im ?best case?-Szenario der Stellungen Sonne/Erde/Mond) dann überhaupt total sein? Falls nicht, ist dann zumindest eine ringförmige Sonnenfinsternis möglich oder ist sie stets nur partiell zu beobachten?

(#): Ob dieser seltene Fall sich bei den kommenden Finsternissen überhaupt irgendwann mal einstellen mag, sei einmal dahingestellt. Es soll nur theoretisch behandelt werden, was möglich ist oder was absolut nicht möglich ist. Hinsichtlich des Abstandes zum Mond könnte es natürlich auch wichtig sein, wo sich die beiden Beobachter (ebenfalls bestenfalls) auf der Erde befinden.


Meine Ideen:
Ich denke, dass es (rein theoretisch) möglich wäre, dass beide Finsternisse total sind, auch wenn jenes Ereignis äußerst selten zustande kommen sollte, da die Mondabstände zusätzlich gleich sein müssten. Für eine punktgenaue Aussage bzw. Prognose fehlen mir aber die Mittel und der Background, das rechnerisch belegen zu können.-Leider unglücklich

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